DE522254C - Verfahren zum Veredeln von Holzgeistoelen - Google Patents

Verfahren zum Veredeln von Holzgeistoelen

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Publication number
DE522254C
DE522254C DEH110500D DEH0110500D DE522254C DE 522254 C DE522254 C DE 522254C DE H110500 D DEH110500 D DE H110500D DE H0110500 D DEH0110500 D DE H0110500D DE 522254 C DE522254 C DE 522254C
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DE
Germany
Prior art keywords
oils
spirit
catalyst
refining
iron
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Expired
Application number
DEH110500D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Querfurth
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Evonik Operations GmbH
Original Assignee
Degussa GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C31/00Saturated compounds having hydroxy or O-metal groups bound to acyclic carbon atoms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

  • Verfahren zum Veredeln von Holzgeistälen Nach der Erfindung werden die bekanntlich stark gefärbten und unerträglich riechenden Holzgeistöle in wertvolle farblose, von unangenehmem Geruch befreite, für verschiedene Anwendungszwecke ausgezeichnete Produkte übergeführt. Dies Ziel wird #erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß dampfförmiges Holzgeistöl mit Wasserstoff in Gegenwart von Katalysatoren bei Temperaturen behandelt wird, welche höher liegen als die bei dem Hydrierungsprozeß nach S a b a t i e r üblichen Temperaturen. Während der Hydrierungsvorgan 'g nach S a b a t i e r in Anwendung auf verhältnismäßig leicht flüchtige Substanzen im allgemeinen bei Temperaturen unterhalb 200' glatt verläuft, führt das vorliegende Verfahren zu besonders günstigen Ergebnissen, wenn man bei beträchtlich höheren, im allgemeinen oberhalb 300' liegenden Temperaturen, z. B. solchen zwischen 400 und 5oo', arbeitet.
  • Als Katalysatoren für das vorliegende Verfahren kommen insbesondere Metalloxyde oder metalloxydhaltige Stoffe, insbesondere auch Kombinationen von mehreren Metalloxyden oder von Metalloxyden und Metallen in Betracht.
  • Die Ka-talysatoren werden zweckmäßig auf Trägern, wie z. B. Bimsstein, angewendett. Mit Vorteil kann auch ein Katalysator a#.s Träger für den anderen dienen, z. B. derart, daß auf porösem, z. B. schwammigem Metall, ein Metalloxyd vorgesehen ist.
  • Ein ausgezeichneter Katalysator wird z. B. derart erhalten, daß das Trägermaterial, z. B. Bimsstein oder Eisenschwarnin oder angerosteter Eisenschwamm, mit geeigneten Salzlösungen, z. B. Nickelacetat, behandelt: und das Salz durch nachfolgendes Erhitzen, z. B. bei 5oo bis 6oo', in Gegenwart von Luft in Oxydform, z. B. Nickeloxyd, übergeführt wird. Es hat sich auch die Kombination von Manganoxyd mit Eisen bzw. Eisenoxyd oder beiden, z. B. in Form eines gegebenenfalls oberflächlich oxydierten Eisenschwammes, auf welchem Manganoxyd niedergeschlagen ist, ausgezeichnet bewährt. Auch der billige, Eisenschwamm allein stellt, wie gefundein wurde, einen sehr brauchbaren Katalysator dar, dessen Wirkung gegebenenfalls auf der Kombinationswirkung von Eisenoxyd und metallischem Eisen beruht.
  • Derartige Katalysatoren zeichnen sich vor den bisher für Hydrierungsprozesse gebrauchten durch lange Lebensdauer, leichte Regenerierbarkeit und zum Teil durch große Billigkeit aus. Dabei liefern sie insbesondere bei Anwendung der obenerwähnten höheren Temperaturen ausgezeichnete Ergebiüsse.
  • B eis piel Leichtes Holzgeistöl (D o 86) von sehr stechendem Geruch und dunkelgelber Farbe wird in Dampffonn zusammen mit Wasserstoff durch ein auf 400 bis 480' erhitztes Rohr, welches mit einem Katalysator der vorstehend beschriebenen Art, z. B. Nickeleisenschwamm ad-er Manganeiseinschwamm, beschickt ist, geleitet. Man erhält ein Umwandlungsprodukt, welches nach Destillation eine wasserklare, angenehm riechende Flüssigkeit darstellt. Das Umwandlungsprodukt kann gegebenenfalls unter Anwendung üblicher Methoden in mehrere Fraktionen zerlegt werden.
  • Die Regenerierung der Katalysatoren kann in -einfachster Weise z. B. derart erfolgen, daß man dieselben bei höheren Temperaturen mit oxydierenden Medien, z. B. tLuft, gegebenenfalls unter Mitwirkung von Wasserdampf behandelt. Da die Regenerationstemperaturen im allgemeinen mit den Temperaturen übereinstimmen, welche für den Umsetzungsvorgang angewendet werden, kann man z. B. derart arbeiten, daß beim Nachlassen der Katalysatoren die Zufuhr von Holzgeistöldampf und Wasserstoff abgestellt und eine Zeitlang Luft durch das Kontaktrohr geleitet wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCIIE: i. Verfahren zum Veredeln von Holzgeistölen mittels Wasserstoff in Gegenwart.von Katalysatoren, dadurch gekennzeichnet, daß man Holzgeistöle in Dampfform bei Gegenwart von Wasserstoff mit Metalloxyden oder Stoffen, welche solche enthalten, gegebenenfalls auf Trägern angeordnet, bei höheren Temperaturen, d. h. solchen über 35o', in Berührung bringt.
  2. 2. Verfahren nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Katalysator als Träger für den anderen dient. 3. Verfahren nach Patentansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Katalysatoren Kombinationen von Metalloxyden und Metallen, z. B.
  3. Nickeloxyd oder Manganoxyd auf Eisenschwamm, gegebenenfalls angerosteter Eisenschwamm, verwendet werden.
  4. 4. Verfahren nach Patentansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch die Verwendung von angerostetem Eisenschwanim als Katalysator. 5. Verfahren nach Patentansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Regenerierung der Katalysatorendiesevon Zeit zu Zeit bei höher-en Temperaturen mit oxydierenden Medien, z. B.
  5. Luft, gegebenenfalls unter Mitwirkung von Wasserdampf behandelt werden.
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