DE437019C - Herstellung von Legierungskoerpern - Google Patents

Herstellung von Legierungskoerpern

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DE437019C
DE437019C DEG60450D DEG0060450D DE437019C DE 437019 C DE437019 C DE 437019C DE G60450 D DEG60450 D DE G60450D DE G0060450 D DEG0060450 D DE G0060450D DE 437019 C DE437019 C DE 437019C
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flux
finely divided
heating
ammonium chloride
heated
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DEG60450D
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General Motors Research Corp
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F3/00Manufacture of workpieces or articles from metallic powder characterised by the manner of compacting or sintering; Apparatus specially adapted therefor ; Presses and furnaces
    • B22F3/10Sintering only
    • B22F3/11Making porous workpieces or articles
    • B22F3/1121Making porous workpieces or articles by using decomposable, meltable or sublimatable fillers
    • B22F3/1134Inorganic fillers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Powder Metallurgy (AREA)

Description

  • Herstellung von Legierungskörpern. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom z. Juni igi i die Priorität auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom ig. Januar igz3 beansprucht. Zur Herstellung poröser Legierungsgegenstände und besonders Lager ist es bereits vorgeschlagen worden, eine Mischung aus fein zerteilten Legierungsbestandteilen zu pressen und in Gegenwart eines sich bei Erwärmung verflüchtigenden Stoffes auf eine unter Schmelztemperatur liegende Temperatur zu erhitzen, so daß dieser Stoff sich verflüchtigt.
  • Die Erfindung verbessert dieses bekannte Verfahren dadurch, daß die gepreßte Mischung der Legierungsbestandteile in Ge-,senwart eines flüchtigen Flußmittels, wie Ammoniumchlorid. erhitzt wird, so daß ein wesentlich besseres Legieren und entsprechend höhere Festigkeit und Duktilität erzielt wird.
  • Mit besonderem Vorteil werden bei diesem Verfahren die fein zerteilten, legierbaren \letalle mit einem fein zerteilten, schmierigen Stoffe, wie Glimmer oder Speckstein, gemischt. Dadurch erhält man sehr gute Eigen-:chaften für Lagerungen.
  • Zur Herstellung von Lagerunen verfährt man z. B. wie fol,-t:
    Kupfer . . . . . . . . . . . . . go Gewichtsteile,
    Zinn .. ........... io -
    Speckstein . .. . . F_, -
    Ammoniumchlorid ... 0,53 -
    Diese Stoffe werden in fein verteiltem Zustande, vorzugsweise fein genug, um durch ein i2omaschiges Sieb hindurchzugehen, grfndlich gemischt und in einer Matrize unter sehr hohem Druck von z. B. 5625 kgfqcm zum Gegenstand gepreßt. Dieser wird dann in nichtoxydierender Atmosphäre, z. B. vermöge Packung in Kohlenstoffmasse in einem Behälter, lange genug erhitzt, um ein Legieren des Zinns und Kupfers zu veranlassen. Die Zeit und Temperatur der Erhitzung können in gewissem Maße schwanken, und als Regel gilt, daß die Zeit kürzer wird, wenn die Temperatur steigt und umgekehrt. Eine befriedigende Temperatur für die Erhitzung liegt bei etwa 730° C, und die Erhitzungszeit sollte dabei 3 bis 6 Stunden sein, eine längere Zeit schadet aber nicht.
  • Ein weiteres Beispiel ist folgendes:
    Kupfer ............... go Teile,
    Zinn ................. io -
    Glimmer . _ . . . . . . . 6 -
    Ammoniumchlorid ..... 0,53-
    Die Behandlung ist wie oben beschrieben. Ammoniumchlorid ist ein Beispiel eine.
  • flüchtigen Flußmittels, das sich gut bewährt hat. Es kann vorteilhaft in einer Menge bis zu i Prozent der Mischung verwendet «-erden, obwohl 0,5 Prozent ungefähr sich als ausreichend und vorteilhaft bewährt haben.
  • Die Wirkung des Ammoniumchlorid: o. dgl. scheint hauptsächlich die eines Flußmittels zu sein, obschon seine Flüchtigkeit auch die Porosität des Erzeugnisses zu steigern sucht. Es ist nicht nötig, das Ammoniumchlorid mit -den anderen Stoffen vor dem Erhitzen zu mischen, sondern man kann die Erhitzung in einer Atmosphäre seines Dampfes vornehmen. Z. B. wurden sehr gute Erzeugnisse dieser Art erhalten, wenn man das Flußmittel aus der Mischung fortließ und etwas von dem Stoffe im Boden Lies Heizbehälters - mit oder ohne, vorteilhaft aber ohne Anwendung einer Kohlenstoffpackung für die Gegenstände - anbrachte, so daß es sich verflüchtigen und die behandelten Formkörper durchdringen kann. Dies kann geschehen, indem man etwas von dem Flußmittel unter einen gelochten Blindboden im Heizgefäß bringt und die Gegenstände auf diesen Blindboden packt. Während des Erhitzens verflüchtigt sich das Flußmittel, umhüllt und durchdringt die Gegenstände und entfaltet seine Wirkung. Bei dieser Art der Arbeit ist bei Verwendung von Ammoniumchlorid eine Menge bis zu etwa i Prozent des Gewichtes der Gegenstände empfehlenswert.
  • Die nach dem neuen Verfahren hergestellten Legierungsstoffe hzw. Gegenstände sind genügend duktil, um Gesenkpressung und Abrichtung ohne Entstehung von Oberflächenrissen zu gestatten., und sind auch fest genug, um beträchtlichen Beanspruchungen ohne dauernde Formänderung standzuhalten.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Verfahren zur Herstellung poröser Legierungsgegenstände in der Weise, daß fein zerteilte Legierungsbestandteile gemischt werden, daß die Mischung gepreßt und auf eine Temperatur erhitzt wird, die unter Schmelztemperatur liegt, dadurch gekennzeichnet, daß das Erhitzen in Gegenwart eines flüchtigen Flußmittels, wieAmmoniumchlorid, durchgeführtwird, und zwar vorzugsweise in einer nichtoxydierenden Atmosphäre.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit den fein verteilten legierbaren Metallen ein flüchtiges Flußmittel innig gemischt wird, das vorzugsweise fein verteilt ist und das hinterher durch Verflüchtigung wesentlich abgetrieben wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallmischung in einer Atmosphäre des Flußmittels erhitzt wird. q.. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch g:-kennzeichnet, daß die fein zerteilten, legierbaren Metalle außerdem mit einem fein zerteilten schmierigen Stoff, wie Glimmer oder Speckstein, gemischt werden.
DEG60450D 1923-01-19 1924-01-11 Herstellung von Legierungskoerpern Expired DE437019C (de)

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