DE5184C - Vorrichtung zum Aufstellen der Kegel - Google Patents

Vorrichtung zum Aufstellen der Kegel

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DE5184C
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A. CAESAR, Techniker des Eisenwerks Weserhütte zu Bad Oeynhausen
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63DBOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
    • A63D5/00Accessories for bowling-alleys or table alleys
    • A63D5/08Arrangements for setting-up or taking away pins
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    • A63D2005/083Threaded pins

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Description

1878.
Klasse 77.
A. CÄSAR in WESERHÜTTE zu BAD-OEYNHAUSEN. Vorrichtung zum Aufstellen der Kegel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom I I.October 1878 ab.
Der Apparat wird durch eine Wendevorrichtung in Bewegung gesetzt. Der Träger a dient zur Aufnahme zweier Rollenhalter e, in welchen sich zwei Rollen ^1 neben einander bewegen. Ueber diese vier Rollen gehen zwei Ketten, deren Enden an dem Haken der quadratischen Holzplatte c (bei h) bezw. den Kettentrommeln d und/ befestigt sind.
Die vier Stäbe a, sind freihängend an dem Holzrahmen b, so befestigt, dafs durch dieselben zugleich die quadratische Blechplatte ct unterhalb des Holzrahmens bt befestigt wird. Die unteren Enden der frei hängenden Stäbe «, sind mit einer, der Blechplatte C1 congruenten gufseisernen Platte Cn und zwei dieser vier Stäbe durch die Streben dt und /, mit den Seitenwänden des Kegelhauses av verbunden, wodurch die erforderliche Stabilität des ganzen Apparates erzielt und ein Schwanken nach der einen oder anderen Seite verhindert wird.
Die Gufsplatte Cn hat an neun Punkten, den Basen der Kegel entsprechend, durchbohrte Warzen, ferner, wie die ihr congruente Blechplatte C1, vier Lappen bn zur Aufnahme und Führung der vier Stäbe C111.
Letztere sind oben durch die Blechplatte b und unten durch die achteckige Holzplatte dn verbunden und ist zum besseren Verständnifs der weiteren Beschreibung dieser Einzelapparat (vier Stäbe und deren Verbindungsplatte) mit A bezeichnet.
Die Holzplatte dn hat, den Basen und Durchmessern der Kegel entsprechend, neun Löcher, welche die Aufnahme der Kegel bezwecken. Die Holzplatte c und die mit dieser durch vier Bolzen /„ verbundene Blechplatte g, beide gleichfalls congruent mit C1. und Cn, werden zwischen den Stäben C111 durch die vier Stäbe a, geführt, und- ist dieser Einzelapparat mit B bezeichnet.
Die Holzplatte c hat, ebenfalls den Kegelbasen entsprechend, an neun Punkten versenkte Haken, an welchen die gleiche Zahl der mit den Kegeln verbundenen Fäden (kräftige Darmsaiten) befestigt sind. Neben dem Haken der Blechplatte b und in der Mitte der Platte C1, sowie der Platte g befinden sich Löcher zum Durchlafs der Kette, welche bei h und an der Trommel / befestigt ist.
Die Länge der Stäbe «, und mithin die Gesammthöhe des ganzen Apparates ist abhängig von der Entfernung des vordersten Kegels i zur Ecke k oder /, denn es mufs diesem Kegel möglich gemacht sein, bis zum zulässig entferntesten Punkte geschleudert werden zu können. Die Länge der Fäden ist gleichfalls hierdurch bestimmt.
Die Durchmesser der Kettentrommeln und die Befestigungspunkte der Ketten an den Trommeln sind so gewählt, dafs durch Winden den beiden Einzelapparaten A und B eine ungleichmäfsige Geschwindigkeit und die entgegengesetzte Bewegungsrichtung gegeben wird. An der Windevorrichtung ist äufserdem noch ein Stirnräderpaar, das kleine festsitzend auf der Kurbelwelle, das gröfsere, durch einen Stellring am seitlichen Verschieben gehindert, auf seiner Axe lose laufend, angebracht. Dieses lose laufende Rad hat nicht an seinem ganzen Umfange TJäksas oder Zahnlücken, sondern es sind der letzteren einige voll gegossen, so dafs nach einer gewissen Umdrehungszahl nach der einen oder anderen Richtung die Kurbel fest steht und die Apparate A und B nicht weiter als bis zu einem bestimmten Punkte bewegt und selbst beim unaufmerksamsten Winden keine Theile zerbrochen werden können. Die Entfernungen, welche die beiden Einzelapparate A und B zurückzulegen haben, verhalten sich zu einander wie 1:3, in welchem Verhältnifs auch die Durchmesser der Kettentrommeln d und f zu einander stehen.
Die Zeichnung stellt den Moment dar, in welchem die Kegel fertig aufgestellt sind und die Apparate A .und B ihre Functionen vollzogen haben. Die neun Fäden sind locker angespannt und die augenblicklich überflüssigen Enden derselben sind durch die oben erwähnten eng gebohrten Warzenlöcher der Gufsplatte Cn zurückgehalten, so dafs sie sich zwischen dieser Platte und der Holzplatte c zusammenlegen müssen. Das eben erwähnte Stirnrad mit einigen zugegossenen Zahnlücken läfst nicht zu, dafs B zu tief sinkt und event, die Fäden zwischen Muttern und Platte geklemmt und festgehalten werden. Sind die Kegel theilweise oder alle gestürzt, so windet sich bei der Umdrehungsrichtung m die Kette der kleinen Trommel d ab, die der gröfseren
Trommel f auf. Der Apparat A bewegt sich mithin abwärts, Während der Apparat B aufwärts steigt. Hat B durch diese Bewegung die Kegel von der Stelle, wo sie eben gelegen, weg geholt und sind sie soweit gekommen, dafs sie gerade den Boden verlassen und schwebend hängen, so ist A genau so tief gesunken, dafs die untere Fläche der Holzplatte d„ den Kopf des mittelsten (längsten) Kegels berührt. Durch weiteres Bewegen (nach drei Umdrehungen) ist B bei B1 und A /bei'A1 . angekommen, der Apparat A nimmt sämmtliche Kegel auf und werden letztere, hiit ihrem gröfsten Durchmesser des Apparates Oeffiiungen eben ausfüllend, von ihren Schwankungen vollständig befreit .und gelangen nach weiteren drei Umdrehungen rückwärts die Kegel genau auf ihre zu stehenden Punkte, und die Apparate A und B sind an ihre ursprüngliche Stelle wieder zurückgekehrt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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