DE458557C - Halbautomatische Schaltvorrichtung zum Aufgeben von Zusatzgewichten auf derselben Seite, aber in verschiedenen Abstaenden von der Tragschneide des Waagebalkens - Google Patents

Halbautomatische Schaltvorrichtung zum Aufgeben von Zusatzgewichten auf derselben Seite, aber in verschiedenen Abstaenden von der Tragschneide des Waagebalkens

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DE458557C
DE458557C DEL66629D DEL0066629D DE458557C DE 458557 C DE458557 C DE 458557C DE L66629 D DEL66629 D DE L66629D DE L0066629 D DEL0066629 D DE L0066629D DE 458557 C DE458557 C DE 458557C
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DE
Germany
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weights
ropes
switching device
balance beam
cutting edge
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Expired
Application number
DEL66629D
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English (en)
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HERBERT LIESE
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HERBERT LIESE
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • G01G1/18Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
    • G01G1/26Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

  • Halbautomatische Schaltvorrichtung zum Aufgeben von Zusatzgewichten auf derselben Seite, aber in verschiedenen Abständen von der Tragschneide des Waagebalkens. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Waage mit Halbautomatisch zu- und abschaltbaren Zusatzgewichten, die auf derselben Seite, aber in verschiedenen Abständen von der Tragschneide des Waagebalkens aufgegeben werden können. Die Erfindung besteht in einer derartigen Ausbildung der Schaltvorrichtung, daß beim Drehen einer Welle in der einen Richtung Gewichte nahe der Schneide und beim Drehen in der anderen Richtung Gewichte weiter entfernt von der Schneide aufgegeben werden.
  • Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, dargestellt, und zwar zeigt Abb. i den Grundriß, Abb. 2 den Aufriß und Abb. 3 den Seitenriß der Gewichtzu- und -abschaltvorrichtung.
  • a ist die Drehachse des Waagebalkens b, b1, dessen Gewichtsarme c, cl durch einen mit zwei Sitzen d, dl für die Gewichte i, il versehenen, der Achse a parallelen Steg e in sich verbunden sind und für die Gewichte L, 13 die Fangpfannen f, f1 besitzen. Die beiden Fangkörper d, dl- und der Steg e haben senkrecht zur Basis der Waage eine Durchbohrung, damit Seile., oder Bänder mit Konus hindurchgehen können, ohne beim Wiegen zu stören. In einem festen Gestell ist ferner parallel zur Achse a eine kurze Achse g drehbar gelagert. Mit dieser sind fest verbunden der Schalthebel h, die zur Rastenfeder k gehörige Rastenscheibe m und das große Zahnrad i2, welches mit drei kleineren Zahnrädern o, o1, o:, kämmt. Die drei Zahnräder o, o1, o, sitzen fest an den zur Achse a parallelen Walzen p, p1, p l,. Auf den Walzen p. p1, p. sind die Enden von Seilen aufgerollt und befestigt, und zwar gehen von der Walze p erstens die Seile r und r1 über die Rollscheiben w und tvl zur Walze p1 und zweitens die Seile r. und r3 über die Rollscheiben w. und w3 zur ZValze p". Die Gewichte i, il, i. und 13 werden von den Seilen r, r1, r" und r3 geführt. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel geschieht dies auf drei verschiedene Arten. Ein Teil der Gewichte ist als Kugelgewichte i, il ausgeibildet, welche in der. Form, wie sie die Zeichnung zeigt, durchbohrt sind. Durch diese Durchbohrungen gehen die Seile r, r l, die mit den konischen Tragkörpern t, t1 versehen sind. Letztere sind in verschiedener Höhenlage angeordnet und dienen dazu, die Gewichte i, il mit dem Ab- und Aufrollen der Seile r, r1 zu führen, zu- und abzuschalten. Nehmen wir an, der Schalthebel lt steht senkrecht zur Basis nach oben, dann würden sämtliche vier Gewichte über dem 'Waagebalken b, b1 schweben; es wäre keines zugeschaltet. Wollen wir nun ein Gewicht zuschalten, so drehen wir den Schalthebel h z. B. nach links. Durch Vermittlung des Zahnrades n drehen sich dann die anderen drei Räder o, o1, o", also auch die Walzen p, p1, p. und die Seile mit den Gewichten, im Sinne des Uhrzeigers. Dabei entfernen sich die Gewichte i., 1,3 noch weiter vom Balken- b.; b1, während sich die Gewichte i,-il ihm immer mehr nähern, bis das Gewicht i sich auf dem Fangkörper d aufsetzt. Das Seil r bewegt sich mit dem Konus t noch durch die Durchbohrung des Steges e hindurch, und dann setzt die Feststellvorrichtung (Rastenfeder h und Kastenscheibe m) die Schaltvorrichtung fest; das Gewicht i ist zugeschaltet. Die Waage ist wiegebereit. Der Konus t kann den Wägeprozeß nicht mehr behindern; denn er befindet sich schon unter dem Waagebalken (s. Zeichnung). Das Seil r kommt ebenfalls mit dem Gewicht oder dem Waagebalken nicht mehr in Berührung; denn das Gewicht und der Fangkörper besitzen eine Ausbohrung, durch die sich das Seil frei bewegen kann. Die Möglichkeit, daß sich das Gewicht neigt und mit seiner inneren Wand gegen das Seil legt, ist durch die Anpassung der Ausbohrung,des Gewichtes an den Konus, und die Anpassung des Fangkörpers an die Gewichts; ausbohrung vermieden. Will man nun einen noch größeren Wiegebereich der Waage erzielen, so dreht man die Kurbel k weiter nach links. In ganz entsprechender Weise setzt sich nunmehr das Gewicht il auf den Fangkörper d, auf. Will man die Gewichte wieder abschalten, so dreht man den Hebel 1z zur Mitte zurück. Die Seile auf der rechten Seite werden dabei von unten nach oben bewegt, mit ihnen die Konen t und t1, welche bei ihrem Hochgehen auf die Gewichte i und il stoßen und diese mit nach oben nehmen, 'd. h. sie abschalten. Zum Aufgeben der größeren Zusatzgewichte i2, i3 wird die Kurbel h von der Mittellage aus nach rechts gedreht. Es wiederholt sich links der Welle g derselbe Vorgang, den wir rechts sahen. Da die den größeren Zusatzgewichtswerten entsprechenden Gewichte am längeren Hebelarm wirken, können sie bedeutend kleiner gemacht werden. Auf der linken Seite der Vorrichtung sind auf der Zeichnung zwei weitere Arten, auf welche die Gewichte von den Seilen z. B. noch geführt werden können, dargestellt. Die Gewichte sind zylindrisch und werden je durch zwei Seile oder Stahlbänder geführt. Das Gewicht i3 hat ebenfalls zwei einfache Durchbohrungen für die beiden Seile r3. Statt des Konus bei den Kugelgewichten sind die beiden Seile an einer Stelle durch .eine Querleiste z oder eine Prismenleiste verbunden, die zum Abheben des Gewichtes vom Waage-Balken dient. Während der zusätzlichen Belastung des Waagebalkens liegt das Gewicht mit seinen äußeren Enden in den Fangpfannen tl des Waagebalkens. Die Querleiste z kann zwischen dem Waagebalken unbehindert hindurchlaufen. Das Gewicht i. ruht in gleicher Weise in den Fangpfannen i auf. Es ist jedoch nicht durchbohrt, sondern befindet sich in einem Gehängerahmen s. Liegt das Gewicht in den Fangpfannen auf dem Waagebalken, dann kann es sich innerhalb des Gehängeraums mit dem Waagebalken frei bewegen.
  • Bei der vorliegenden Vorrichtung kann man eine beliebige Anzahl von Seilen mit beliebig vielen und großen Gewichten verwenden. Sollte auf der Walze p nicht genug Platz für alle Seile sein, so kann man sie durch zwei andere, über die Walzen p1, p2 liegende, :ersetzen. Die beiden Walzen p1, pg durch eine einzige zu ersetzen, ist natürlich ebensogut möglich.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Halbautomatische Schaltvorrichtung zum Aufgeben von Zusatzgewichten auf derselben Seite, aber in verschiedenen Abständen von der Tragschneide des Waagebalkens, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichte (i, il, i2, i3) von einer Welle (g) so beeinflußt werden, daß beim Drehen der Welle in der einen Richtung Gewichte (i, il) nahe der Schneide (a) und beim Drehen in der anderen Richtung Gewichte (i2, i3) weiter entfernt von der Schneide aufgegeben werden.
  2. 2. Schaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Seile (r, r1, r2, r3) oder andere Zugorgane, an denen in bekannter Weise die Gewichte hängen, über Rollen (w, w1, w2, w3) von einer gemeinsamen Walze (p) geführt sind, wobei die Seile (r, r1) der einen Gruppe gegenläufig zu den Seilen (r2, r3) der anderen Gruppe um die Walze gewickelt sind.
  3. 3. Schaltvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (p), auf der die einen Enden der Seile (r, r1, r2, r3) gegenläufig aufgewickelt sind, durch ein Zahnrad (n) bewegt wird, welches gleichzeitig zweiandere, Walzen (p1, p2) antreibt, an denen die anderen Enden der Seile befestigt sind.
DEL66629D 1926-08-28 1926-08-28 Halbautomatische Schaltvorrichtung zum Aufgeben von Zusatzgewichten auf derselben Seite, aber in verschiedenen Abstaenden von der Tragschneide des Waagebalkens Expired DE458557C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1230584B (de) * 1960-05-25 1966-12-15 Emile Damond Schaltgewichtswaage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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