DE528205C - Einrichtung zum Energieaustausch zwischen einem Kraftspeicher und einer in beiden Richtungen drehbaren Welle - Google Patents
Einrichtung zum Energieaustausch zwischen einem Kraftspeicher und einer in beiden Richtungen drehbaren WelleInfo
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- DE528205C DE528205C DE1930528205D DE528205DD DE528205C DE 528205 C DE528205 C DE 528205C DE 1930528205 D DE1930528205 D DE 1930528205D DE 528205D D DE528205D D DE 528205DD DE 528205 C DE528205 C DE 528205C
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H33/00—Gearings based on repeated accumulation and delivery of energy
- F16H33/02—Rotary transmissions with mechanical accumulators, e.g. weights, springs, intermittently-connected flywheels
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H2706/00—Rotary transmissions with mechanical energy accumulation and recovery without means for automatic selfregulation essentially based on spring action or inertia
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Description
Bei vielen drehbaren Vorrichtungen kommt es vor, daß man mit ihrer Drehung einen
Kraftspeicher laden will, der sich später zu gewünschter Zeit auf die gleiche oder eine
andere Vorrichtung wieder entlädt. Z. B. ist es zuweilen zweckmäßig, elektrische Regelapparate
nicht unmittelbar von einem Motor antreiben zu lassen, sondern mit dem Motor einen Kraftspeicher zu laden und dann mit
der aufgespeicherten Energie des letzteren den Regelapparat zu betreiben; der Regelapparat
wird dabei z. B. um eine volle Stufe weitergedreht, sogar dann, wenn zufällig während seiner Drehung der Motorstrom ausbleibt.
Mußte der zu drehende Apparat wechselweise in verschiedenen Drehrichtungen verstellt werden, so sah man für jede Drehrichtung
einen besonderen Kraftspeicher vor. Gemäß der Erfindung ist nun für beide Drehrichtungen nur ein einziger Kraftspeicher
erforderlich. Sie besteht darin, daß der an einem Zugorgan angehängte Kraftspeicher,
also ein Gewicht, das gehoben, oder eine Feder, die gespannt werden soll, im Entladungszustand
von zwei Nasen am Umfang zweier horizontal nebeneinander angeordneter,
parallelachsiger Scheiben getragen wird, die gemeinsam im gleichen Sinne bei der Ladung
des Speichers von der in beiden Richtungen drehbaren Welle aus angetrieben werden bzw.
bei seiner Entladung auf diese Welle arbeiten. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
für die Erfindung dargestellt. Von der Welle w aus soll das als Kraftspeicher
dienende Gewicht g hochgewunden werden, gleichgültig, in welcher Richtung sich die
Welle w dreht, und beim Herabfallen, soll
das Gewicht g die Welle w antreiben. Auf der Welle w sitzt ein Kettenrad a, das über die
Kette d mit den beiden Rädern i und k in Eingriff steht. Diese sind auf dien horizontal
und parallel nebeneinander angeordneten Wellen m, η befestigt, auf denen außerdem die
beiden Treibscheiben b und c sitzen. An deren Umfang ist je eine Nase f, h angegossen, und
die Wellen m und η sind so nahe aneinandergerückt,
daß die beiden Nasen / und h, die aus symmetrisch zur Scheibenmittelebene gelegenen
Lamellen bestehen, ineinandergreifen.
In der in der Zeichnung dargestellten Ruhelage oder Entladestellung des Kraftspeichers
liegt der Bolzen 0, an dem das Gewicht g mittels der Kette e hängt, in der Mulde,
welche von beiden Nasen / und h gemeinsam gebildet wird. Wird nun die Welle w von
irgendeiner nicht dargestellten Antriebskraft in der Pfeilrichtung gedreht, so erkennt man,
daß das Gewicht g von der Nase h der Scheibe b erfaßt und seine Kette e um den
Umfang der Scheibe b herumgeschlungen wird, während die Nase / der Scheibe c vom
Bolzen 0 freikommt und nach unten fortbewegt wird. Wird die Antriebskraft von der
Welle w abgeschaltet und die Welle freigegeben, so fällt das Gewicht g unter Rückdrehung
der Welle w wieder in seine, in der
Zeichnung dargestellte Anfangslage zurück, wobei das Auftreffen des Bolzens ο auf die
Nase/ eine Weiterdrehung des Systems verhindert.
Dreht man jedoch mittels der Antriebskraft diei Welle w entgegengesetzt den eingezeichneten
Pfeilen, so nimmt die Nase f das Gewicht mit und schlingt die Kette e nach
oben um die Scheibe c, während die Nase h
ίο der Scheibe b unten herum frei läuft. Bei Entkupplung
des Rades α vom Antrieb wirkt wieder das Gewicht g als Triebkraft und
dreht die Scheibe α so lange, bis der Bolzen ο
wieder an die Nase h anstößt.
Da die beiden Scheiben b und c durch die Kette d starr gekuppelt sind und deshalb
gleiche Drehrichtung haben, kann der Bolzen ο mit dem daranhängenden Gewicht g
keine tiefere Lage einnehmen als die gezeichnete, bei der die Bolzenachse in der horizontalen
Verbindungsebene der beiden Scheibenachsen liegt. Von dieser Stellung aus kann das Gewicht g also nur gehoben werden, entweder
von der Scheibe b oder von der Scheibe c. Es genügt also ein Gewicht für
beide Drehrichtungen.
Beim Ersatz des Gewichtes durch eine Feder würde die gezeichnete Stellung dem Zustande
der geringsten Fedeispannung entsprechen, und die Feder würde bei Drehung
der Welle w in beliebiger Drehrichtung gespannt werden.
Durch ungleiche Bemessung der Scheibendurchmesser & und c kann man es erreichen,
daß das Gewicht bei Rechtsdrehung der Welle w einen anderen (größeren oder kleineren)
Hubweg macht als bei Linksdrehung. Bemißt man die Teilkreisdurchmesser der Kettenräder i und k verschieden, so weichen
die Geschwindigkeiten des Hubes bei Rechtsund Linksdrehung der Welle w voneinander
ab. Auf alle Fälle bleibt der Hebelarm, an dem der Kraftspeicher angreift, während
seines Hubes konstant.
Claims (6)
1. Einrichtung zum Energieaustausch zwischen einem Kraftspeicher und einer
in beiden Richtungen drehbaren Welle, dadurch gekennzeichnet, daß der an einem Zugorgan (e) angehängte Kraftspeicher
(g) im Entladungszustand gleichzeitig von zwei Nasen (f, K) am Umfang zweier
horizontal nebeneinander und parallelachsig angeordneter Scheiben (b, c) getragen
wird, die gemeinsam im gleichen Sinne bei der Ladung des Speichers von der in beiden Richtungen drehbaren Welle
(w) aus angetrieben werden bzw. bei seiner Entladung auf diese Welle arbeiten.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugorgan
(e) bei der Ladung des Kraftspeichers auf eine der beiden Scheiben {b, c) aufgewunden
wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugorgan
an einem Bolzen (0) befestigt ist, der in einer Rast ruht, die im Entladungszustand
des Kraftspeichers von beiden Nasen (f, h), während seiner Bewegung aber und
im Ladungszustand desselben von nur einer der beiden Nasen (f, h) gebildet ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nasen aus
je mindestens zwei gleichen Lamellen bestehen, die im Entladungszustand ineinandergreifen.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebelarm,
an dem der Kraftspeicher angreift, in jeder Lage des Kraftspeichers gleichbleibt.
6. Einrichtung nach Anspruch S, dadurch gekennzeichnet, daß der Angriffspunkt
des Kraftspeichers auf der durch die beiden Scheibenachsen (11, m) gelegten
Horizontalebene liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE528205T | 1930-02-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE528205C true DE528205C (de) | 1931-06-26 |
Family
ID=6553593
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930528205D Expired DE528205C (de) | 1930-02-07 | 1930-02-07 | Einrichtung zum Energieaustausch zwischen einem Kraftspeicher und einer in beiden Richtungen drehbaren Welle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE528205C (de) |
-
1930
- 1930-02-07 DE DE1930528205D patent/DE528205C/de not_active Expired
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