AT126496B - Über einen Kraftspeicher geleiteter Motorantrieb für elektrische Stufenschalter u. dgl. - Google Patents

Über einen Kraftspeicher geleiteter Motorantrieb für elektrische Stufenschalter u. dgl.

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AT126496B
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/32Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts
    • H01H3/40Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts using friction, toothed, or screw-and-nut gearing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H33/00Gearings based on repeated accumulation and delivery of energy
    • F16H33/02Rotary transmissions with mechanical accumulators, e.g. weights, springs, intermittently-connected flywheels
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2706/00Rotary transmissions with mechanical energy accumulation and recovery without means for automatic selfregulation essentially based on spring action or inertia

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Über einen Kraftspeicher   geleiteter   M : otorantrieb fitr elektrische   Stufenschalter u. dgl. 



   Zum Antrieb von Stufenschaltern werden häufig Motoren verwendet, welche aber den Nachteil haben, dass beim Ausbleiben des Triebmittels bzw-der Spannung der Schalter in einer Zwischenstellung stehen bleiben kann. 



   Um dies zu verhüten, wird mit dem Motor nicht mehr der Stufenschalter selbst angetrieben, sondern ein Gewicht aufgezogen oder eine Feder gespannt. also ein Kraftspeicher geladen, welcher nach seiner Auslösung seinerseits den Stufenschalter antreibt. 



     Gemäss   der Erfindung ist nun die Anordnung so getroffen, dass zwischen den Motor und den Stufenschalter ein Differentialgetriebe geschaltet ist. Dadurch wird es möglich. bei gleichachsiger Anordnung von Antriebsmotor und Stufenschalterantriebswelle ein Nacheinanderschalten zu erreichen. Zu diesem Zweck ist die eine Seite des Differentials mit dem Motor verbunden, die andere mit dem Stufenschalter, während am mittleren Teil das Gewicht oder die Feder angehängt ist. Pro Stufe machen beispielsweise der Antriebsmotor und die Stufenschalterwelle eine ganze Umdrehung, der mittlere Teil des Differentials dagegen, wo das Gewicht bzw. die Feder angehängt ist, nur eine halbe Umdrehung, die zum Aufziehen des Gewichtes bzw. zum Spannen der Feder genügt. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung dargestellt, u. zw. in einer Gesamtansicht (Fig. 1), einer Seitenansicht auf das Differentialgetriebe (Fig. 2) und zwei verschiedenen Stellungen des Kraftspeicherantriebes (Fig. 3 und 4). 



   Der Motor a treibt über eine Zahnradübersetzung b und eine Rutschkupplung c das Rad   d   des Differentialgetriebes sowie die Klinkenscheibe e. Das   Rad t'des   Differentials mit einer gleichartigen, doch um   1800 versetzten Klinkenscheibe g ist   mit dem Antriebsrad h des Stufenschalters i gekuppelt. Der die Planetenräder tragende Mittelteil in des Differentialgetriebes ist einerseits mit Kurvenstücken kl, k2 zum Ausheben der durch Federn j verbundenen Klinkenhebelpaare   nl,     n2   und anderseits mit einem Zahnkranz o für die gemeinsame Antriebskette p der mit den Kettenrädern r versehenen beiden   Kraftspeicherwellen   q ausgerüstet.

   Wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich, sitzen auf den Wellen q die Treibscheibe s, die zum Aufwinden des Gewichtes t dienen und am Umfang mit je einer Nase   u   versehen sind. Wie aus Fig. 4 ersichtlich, nimmt jeweils eine Nase das Gewicht an seinem   Aufhängungsbolzen     v   mit, unabhängig von der Drehrichtung der Antriebstrommel   In,   o. Das   Übersetzungsverhältnis   ist so gewählt, dass die Treibseheiben s nicht ganz eine volle Umdrehung machen, wenn die Trommel   m,   o eine halbe Umdrehung macht. Das Gewicht t kann also infolge seines Hubes als Antriebskraft verwendet werden, unabhängig davon, ob der Stufenschalter i vorwärts oder rückwärts gedreht wird. 



   Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende : Zum Weiterschalten um eine Stufe erhält der Motor a von einem nicht dargestellten Kommandoapparat so lange Strom, bis das Rad d des Differentials eine volle Umdrehung gemacht hat. Wie man aus Fig. 1 und 2 erkennt, sind dort durch die Kurvenstücke   7Cl   die Klinken Mi hochgehoben, so dass sich der Nocken der 
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 geklemmt, so dass sich das Rad f zunächst nicht drehen kann. Wenn nun das Rad d eine ganze Umdrehung   vollführt, macht   das Mittelstück   ;   des Differentialgetriebes eine halbe Umdrehung 

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 und zieht damit, wie beschrieben, das Gewicht t hoch, bis es. ausgehend von der Stellung : nach Fig. 3, die in Fig. 4 gezeigte Stellung einnimmt.

   An diesem Punkt ist nun das Kurven- 
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 durch die Klinken   Mi   gleichzeitig die Scheibe e gesperrt wurde. Nunmehr kann das Gewicht t auf das Differentialgetriebe wirken, es fällt in die Lage nach Fig. 3 herunter, wobei der Mittelteil m des Differentials eine halbe Umdrehung, das   Rad t'mit   der Scheibe g aber eine ganze Umdrehung vollendet, so dass der Stufenschalter i um eine Stufe weitergedreht wird. Genau am Ende der Umdrehung gelangt der Nocken der Scheibe g wieder zwischen die nicht mehr 
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 folgenden Stromimpuls des Motors a die Bewegungsfreiheit der Scheibe e zu sichern. 



   Auf diese Weise wechselt bei der Einrichtung selbsttätig Aufzug mit Ablauf oder, mit anderen Worten, Ladung mit Entladung des Kraftspeichers, wobei ein genaues Arbeiten der Einrichtung auch dann gewährleistet ist, wenn etwa die Treibketten sich etwas dehnen oder die Reibungswiderstände sich in mässigen Grenzen ändern. Bleibt dagegen während des Schaltens der Motorstrom aus, so ändert dies nichts an dem Ablauf des Schaltvorganges einer Stufe, da der Motor nur zum Laden des Kraftspeichers dient und die Schaltarbeit ausschliesslich von dem Arbeitsvermögen des letzteren geliefert wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Über einen Kraftspeicher geleiteter Motorantrieb für elektrische Stufenschalter u. dgl., bei welchem der Kraftspeicher vom Motor geladen wird und darauf bei seiner Entladung den Stufenschalter bewegt, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Motor   (a)   und den Stufenschalter (i) ein Differentialgetriebe (d,   "0 m) geschaltet ist,   von dessen drei Teilen zwei (d, e 
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Claims (1)

  1. wird, die in an jenen Teilen (e, g) sitzende Sperrzähne,-schlitze oder-nocken eingreifen (Fig. 2).
    3. Antrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Verklinkungen auf verschiedenen Seiten eines Kegelräderdifferentialgetriebes angeordnet sind.
    4. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der eine (d, e) der beiden abwechselnd festgehaltenen Teile des Differentialgetriebes mit dem Motor (a), der andere (f, g) mit dem Stufensehalter (i) gekuppelt ist.
    5. Antrieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Stufenschalter starr, der Motor dagegen über eine Rutschkupplung (c) mit dem Differentialgetriebe gekuppelt ist.
    6. Antrieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der nicht sperrhare dritte Teil (m) des Differentialgetriebes mit dem Kraftspeicher (t) verbunden ist und während der Zeit des Motorantriebes die Ladeenergie vom Motor (a) auf den Kraftspeicher (t) überträgt und während der Zeit des Schalterantriebes die Entladeenergie des Kraftspeichers (t) auf den Stufenschalter (i) überträgt.
    7. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar nach erfolgter Ladung des Kraftspeichers (t) der Stufenschalterantrieb entklinkt und der Motorantrieb verklinkt wird, während unmittelbar nach erfolgter Entladung des Kraftspeichers der Motorantrieb entklinkt und der Stufenschalterantrieb verklinkt wird.
AT126496D 1930-02-03 1930-12-31 Über einen Kraftspeicher geleiteter Motorantrieb für elektrische Stufenschalter u. dgl. AT126496B (de)

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