DE299C - Münzen-Sichtvorrichtung - Google Patents
Münzen-SichtvorrichtungInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07D—HANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
- G07D5/00—Testing specially adapted to determine the identity or genuineness of coins, e.g. for segregating coins which are unacceptable or alien to a currency
- G07D5/04—Testing the weight
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Description
Dieser Apparat dient dazu, minderwiegende' Münzen, namentlich Goldmünzen, während des
Zählens von vollwichtigen auszuscheiden.
Derselbe ist in beiliegender Zeichnung dargestellt ;
Fig. ι ist eine obere Ansicht des Apparates. Fig. 2 untere Ansicht der von dem Apparate
losgeschraubten Platte P mit den Balancierhebeln ABC. Fig. 3 ein senkrechter Längenschnitt
des Apparates nach der Linie α b in Fig. i. Fig. 4 derselbe Schnitt durch den
Apparat, während ein vollwichtiges Geldstück von dem Hebel A nach dem Kasten D geleitet
wird.
Der Apparat besteht aus einem hölzernen Kasten K, welcher oben offen ist und dessen
Seitenwände an ihrem einen Ende schräg zulaufen.
Ueber dem durch den geraden Theil der Seiteiiwände begrenzten, oberen, offenen Theile
des Kastens liegt eine Metallplatte P, welche auf entsprechende, im Innern des Kastens anf
gebrachte kleine Holzpfosten efgh an ihren vier Ecken aufgeschraubt ist.
Diese Platte ist mit drei oder mehr Schlitzen versehen, welche in Länge und Breite von einander
verschieden sind und dem Durchmesser sowie der Dicke der durch jede derselben zu
controlirenden, bezüglichen Münze entsprechen. So ist aut der Zeichnung der Schlitz A von
einer Länge, welche dem Durchmesser eines 20-Markstückes entspricht, während seine Breite
der Dicke eines solchen Stückes gleichkommt; etwas weniges an Länge und Breite ist dem
Schlitz zugegeben, damit das Geldstück eben durchfallen kann. Der Schlitz B entspricht den
ι ο - Markstücken und C den 5-Markstücken in
Gold.
Auf der unteren Fläche *der Platte sind hinter jedem Schlitze zwei verticale Metallsupporte r r
angebracht, welche Körnerspitzen tragen und um die letzteren bewegen sich die Schildzapfen
eines Hebels A1 bezw. B1 oder C1.
Diese Hebel sind auf einer Seite mit je zwei Wangen versehen, welche tiefe Rinnen a' b' c '
bilden und mit ihren oberen Kanten gegen die Platte anstofsen und in dieser Lage durch die
auf der anderen Seite der Hebel befestigten Gewichte α b und c gehalten werden. Diese
Gewichte sind so justirt, dafs das vordere Ende der Hebel nur dann niedergeht, wenn ein
vollwichtiges Geldstück in den betreffenden Schlitz gelegt wird, minderwerthige Geldstücke
der betreffenden Sorte den Hebel nicht zu bewegen im Stande sind, mithin in dem Schlitze
gehalten werden.
Vollwichtige Geldstücke drücken die Kinnen a1 b1 und c' nieder und fallen nach der Abtheilung
D des Kastens K. Damit die durchgefallenen Geldstucke nicht zu weit hinten im
Kasten liegen bleiben, ist auf dem Boden dieses Kastens eine Fläche IO angebracht, welche die
Münzen nach D befördert.
Patent-Ansprüche: Die Platte P mit
Schlitzen AB C, Hebeln A 1B1C1 und Gewichten
abc, welche Platte über einem passenden
Behälter liegt und dazu dient, vollwichtige Geldstücke einer bestimmten Art von minderwiearenden
Stücken derselben Art zu scheiden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Claims (1)
1877.
Klasse 42.
AUGUST REITZE in HANNOVER. Münzen-Sichtvorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Juli 1877 ab.
Längste Dauer: 3. März 1892.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE299T | 1877-07-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE299C true DE299C (de) |
Family
ID=70967959
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE299DA Expired - Lifetime DE299C (de) | 1877-07-30 | 1877-07-30 | Münzen-Sichtvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE299C (de) |
-
1877
- 1877-07-30 DE DE299DA patent/DE299C/de not_active Expired - Lifetime
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