DE68814C - Verfahren pantomimischer Darstellung im freien Luftraum von Gebäuden - Google Patents

Verfahren pantomimischer Darstellung im freien Luftraum von Gebäuden

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DE68814C
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C. G. RODECK in Hamburg, B. d. Graskeller 4 I
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63JDEVICES FOR THEATRES, CIRCUSES, OR THE LIKE; CONJURING APPLIANCES OR THE LIKE
    • A63J5/00Auxiliaries for producing special effects on stages, or in circuses or arenas
    • A63J5/12Apparatus for raising or lowering persons

Landscapes

  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
patentamtM
KLASSE 77: Sport.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Ermöglichung von Flugbewegungen in einer dem natürlichen Flug der Vögel gleichscheinenden Weise.
Man hat zwar auch bisher Flugbewegungen in Theatern und Circusgebäuden nachgeahmt, konnte aber bisher nur bewirken, dafs der zum Flug bestimmte Gegenstand oder die im Fluge auftretende Person in einer bestimmten Richtung schwebend getragen wurde. Man benutzte hierzu Drähte oder Drahtseile, welche quer durch den Schauraum gelegt und an zwei Stellen nach dem Schnürboden in die Höhe geführt wären, woselbst sie auf zwei senkrecht über den soeben erwähnten Stellen festmontirten Rollen oder Walzen (Trommeln) auf- und abgewickelt wurden.
Von einer Naturähnlichkeit kann bei solchem Verfahren natürlich nicht die Rede sein; denn ein in der Luft schwebender Körper oder fliegender Vogel bewegt sich nicht steif in geradliniger Bahn und steigt und senkt sich auch während seiner Flugbewegung.
Um solche Veränderbarkeit der Flugbahn zu erzielen, wird der fliegende Gegenstand oder die fliegende Person an einem fahrbaren Hebeapparat (einer fahrbaren Winde, einem fahrbaren Flaschenzug oder sonst dergleichen) aufgehängt, und zwar an dem Förderseil oder der Förderkette desselben, und die Fahrbewegung dieses Hebeapparates wird in sehr vielen verschiedenartig gekrümmten, auch in sich selbst geschlossenen Bahnen ermöglicht.
Letzteres läfst sich in zweierlei Weise erreichen,, indem man nämlich entweder an der Raumdecke ein vielfach verschlungenes und mit Weichen versehenes Schienengeleise waagrecht anhängt und den Hebeapparat an seinen darauf laufenden Fahrrädern (an den Achsen derselben) anhängt oder (wenn die Schienen weit genug von der Decke abstehen) auf dieselben aufstützt, oder aber man befestigt das Schienengeleise auf einem mit der Geleisebahn entsprechenden Ausschnitten versehenen besonderen Boden, welcher sich unterhalb der Raumdecke befindet und durch dessen Schlitze hindurch das Förderseil oder die Förderkette des fahrbaren Hebeapparates in den darunter befindlichen Raum herabhängt.
Würden die Schlitze dieses Bodens nur parallel mit einander verlaufen, wie in den bisherigen Böden des sogenannten Schnürbodens der Theater, so würde seine Befestigung eine ganz normale sein können; da aber oben erwähnt wurde, dafs das Geleise ein vielfach verschlungenes sein soll und demnach auch vielfach verschlungene, d. h. einander schneidende und in einander übergehende (in sich geschlossene) Schlitze zum Hindurchhängen des Förderseiles oder der Förderkette erfordert, so kommt man mit einer gewöhnlichen Befestigungsweise des Bodens nicht zum Ziel; es müssen vielmehr die einzelnen durch die Schlitze bedingten Stücke des Bodens neben einander und gänzlich unabhängig von einander anfgehängt oder auf Säulen, die vom Raumfufsboden her aufsteigen, aufgestützt werden. Letzteres ist im allgemeinen nicht zulässig, da man den Schauraum nicht durch zahlreiche Säulen beengen darf.
Die Art der Aufhängung der Bodenstücke in möglichst unerschütterbarer Weise und unter
Einhaltung gleich weiter Schlitze zwischen ihnen ist Sache der rein constructiven Ausführung und braucht deshalb hier nicht besonders in Erwägung gezogen zu werden.
Die Schienen des Geleises können bei hinreichend starrer Construction des Hänge- oder Schwebebodens unmittelbar über den Schlitzkanten, etwa auf gufseisernen Tragstützen, wie in den Fig. 3, 5, ja oder 8a der beiliegenden Zeichnungen oder sonst in geeigneter Weise auf den Bodenstücken befestigt werden.
In den Fig. 3 bis 4, 7 bis 7 a und 8 bis 8a sind verschiedene für die Erzeugung der Flugbewegungen verwendbare fahrbare Hebeapparate dargestellt. Man könnte hiernach schliefsen, dafs man dazu jeden beliebigen fahrbaren Hebeapparat mit gleich gutem Erfolge anwenden kann; beachtet man aber, dafs eine Nachahmung der natürlichen Flugbewegung ohne Stockungen in der Auf- und Niederbewegung und in der Hin- und Her- oder Kreis- und Kreuzbewegung vor sich gehen mufs, und dafs die Aufwä'rtsbewegung auch während der letzteren Bewegungen bald rasch und bald weniger rasch erfolgen können mufs und dafs es auch erwünscht ist, hierzu möglichst wenig Bedienungspersonal zu benöthigen, so wird man einen Windewagen von der Art, wie ihn die Fig. 3 und 4 veranschaulichen, nur als einen sehr wenig versprechenden, geringe Manövrirfähigkeit bietenden Hebeapparat für die Flugbewegungserzeugung erachten können.
Die Bedienung mufs mit dem Hebeapparat mitfahren können und ohne Anstrengung mit Händen und Füfsen zugleich operiren können; auch darf sie nicht von dem Hebeapparat herabsteigen, um etwa eine Weiche umzustellen, sondern das Durchfahren der Weichen mufs ohne Aufenthalt und ebenso rasch wie das Durchfahren jeder anderen Strecke erfolgen können; auch mufs die Möglichkeit vorliegen, den am Hebeapparat angehängten schwebenden Gegenstand oder Künstler während des Durchfahrens der Weichen heben oder niederlassen zu können. Das Umstellen der Weichen mufs deshalb ebenso wie jede andere Operation ohne besonderen Müheaufwand von dem fahrenden Hebeapparat aus bewerkstelligt werden können.
Für die Fortbewegung des Hebeapparates ist es am zweckmäfsigsten, sich des Tretkurbelmechanismus zu bedienen, wie er bei Fahrrädern und Draisinen in Gebrauch ist, oder eine auf gleichem Grundprincip beruhende Einrichtung anzuordnen, während zur Umstellung der Weichenzungen ein von dem Führersitz oder Stand aus zu handhabender, am Vordertheil des fahrenden Hebeapparates möglichst weit vorgreifender Hebel anwendbar ist.
Für das Anheben und Niederlassen der fliegenden Last kann zweckmäfsigerweise eine der Laufachsen des fahrbaren Hebeapparates mit einer eventuell auch vermittelst Kurbel drehbaren Winde verkuppelt werden; es kann aber für diesen Zweck auch ein gewöhnlicher Flaschenzug Verwendung finden, dessen Umsetzungsverhältnifs indessen nicht zu grofs sein darf, damit das Anheben und Niederlassen der fliegenden Last um eine gewisse Höhenstrecke nicht zu viel Zeit beansprucht. -Um grofse Umsetzung entbehren zu können, ist es dann eben nöthig, einen Theil der fliegenden Last durch Gegengewicht oder durch eine eventuell mit Hülfe des Fortbewegungsmechanismus spannbare Feder auszugleichen.
Nach diesen Grundprincipien lassen sich sehr zahlreiche Einrichtungen von fahrbaren Hebeapparaten bestimmen, welche, wie ein Blick auf die beiden hiernach ermittelten, in den Fig. 7, 7a, 8 und 8a dargestellten Ausführungen belehrt, constructiv wesentlich von einander verschieden sein können.
Die Fig. 7 und 7 a veranschaulichen einen fahrbaren Rollenzug mit zwei beweglichen Rollen, nämlich mit der Hängerolle B und einer an dem um die vordere Laufachse des Fahrgestelles A drehbaren Hebel c montirten Rolle α, deren Entfernung von der festen Rolle b für diejenige der Hängerolle B von der Rolle b und demgemäfs für! die Höhenlage der an der Rolle B hängenden fliegenden Last bestimmend ist. Die Lage der Rolle <z aber kann durch Druck auf den Handgriff c0 vom Führersitz / aus abgeändert werden.
Damit der Führer hierbei nur. geringe Kraft aufzuwenden genöthigt ist, besitzt der Hebel c eine bogenförmige Verlängerung c°, auf welcher ein Gewicht C1 0 verstellbar ist, vermittelst dessen die fliegende Last in beliebigem Betrage ausbalancirt werden kann.
Die Fortbewegung dieses einfachen Hebeapparates erfolgt vermittelst eines Tretwerkes d άλ , welches vier Kurbeln der beiden Laufradachsen mit einander verbindet. Je nach der erforderlichen Breite des Fahrgestelles wird man das Gestänge des Tretwerkes zu beiden Seiten desselben nach aufsen oder zwischen die beiden Seitenwangen A verlegen und im letzteren Falle entweder Doppelkurbelachsen anordnen oder den Laufrädern m nur kurze, in breiten Lagern liegende Kurbelzapfen geben. Zweckmäfsiger wird es indessen bei gröfserer Breite des Fahrgestelles sein, eine besondere Kurbelachse hinter der hinteren Laufachse zu lagern und solche mit der letzteren entweder durch Zahnradgetriebe oder Kettenradgetriebe oder in sonst geeigneter Weise zwangläufig zu verkuppeln.
Für die Verstellung der Weichenzungen des zu durchfahrenden Geleises ist ein Hebel h vorgesehen, welcher in einem zweitheiligen, an dem Fahrgestell um waagrechten Zapfen drehbaren Lager k1 in waagrechter Richtung drehbar
ist und für gewöhnlich auf einer Stütze am Hintertheil des Fahrgestelles aufruht. Durch Abheben von dieser Stütze und Drehen des Hebels h ist jede Weichenverstellung vom Führersitz aus leicht zu bewerkstelligen.
Soll ein Heben und Niederlassen der an der Hängerolle B angehängten fliegenden Last um grofsen Höhenbetrag erfolgen, so wird man zweckmä'fsigerweise das Seilende β auf eine Trommel aufwickeln, welche auf der Laufachse der hinteren Laufräder lose aufsitzen, mit dieser verkuppelt und nach Belieben durch eine Arretirvorrichtung oder auch durch eine mit ihr ohnehin (für das Niederlassen) zu verbindende Frictionsbremse irgend welcher bekannten Art an der Drehung verhindert werden kann.
Wie bereits erwähnt, ist der in den Fig. 8 und 8 a dargestellte Hebeapparat nach gleichen Grundprincipien wie der soeben besprochene eingerichtet, nur ist dabei anstatt eines Rollenzuges ein vollständiges Windewerk angeordnet. Das Förderseil γ wird auf eine Windetrommel W1 aufgewickelt; dieselbe ist fest verbunden mit einer mit ihr auf gleicher Achse sitzenden zweiten Windetrommel w2, welche mittelst des um sie herumgeschlungenen Seiles mit einer Trommel w% verbunden ist. Diese letztere Trommel sitzt lose auf ihrer Achse, ist aber mit derselben durch eine in Form einer Uhrfeder ausgeführte Spiralfeder sp verbunden, welche zufolge der soeben erwähnten Verbindung der Trommel ws mit der Windetrommel W1 während des Niederlassens der fliegenden Last gespannt wird und demzufolge beim Hochwinden derselben die Windearbeit durch ihre Spannkraft unterstützt.
Der Antrieb der Windetrommel kann sowohl vermittelst Kurbel, welche auf das hintere Ende j der Trommelwelle aufgesteckt wird, von Hand, als auch vermittelst Getriebes konischer Räder f° t1 i2 i8 ti in beiden Windungsrichtungen von der hinteren Laufachse aus zwangläufig erfolgen, indem zu diesem Zweck letztere Achse vermittelst Stellhebels hl und des Wendegetriebes ts t* t2 mit der Trommelwelle verkuppelt wird.
Wird dieser Stellhebel hl auf Mittelstellung gestellt, so übt die rotirende Laufachse auf die Winde keinen Einflufs aus und dieselbe mufs gebremst werden, was vermittelst einer Bandbremse geschehen kann, deren Bandscheibe w ι an der Trommel wä angegossen sein kann und deren Hebel h" vom Führersitz I1 aus dirigirbar ist. Selbstverständlich mufs auch eine Sperrklinke oder dergleichen zur Verhinderung einer Drehung der Trommel W1 W^ angeordnet sein, doch wird man sich derselben beim Gebrauch des fahrbaren Hebeapparates im allgemeinen nicht bedienen, um ungehemmt die fliegende Last auf- und niederbewegen zu können.
Die Fortbewegung des Fahrgestelles erfolgt nach der in Fig. 8 dargestellten Einrichtung vermittelst Tretkurbelwerkes k°, dessen Kurbelachse hinter der hinteren Laufachse gelagert und mit dieser durch Stirnzahnräder zwangläufig verbunden ist.
Zur Verstellung der Weichenzungen des zu durchfahrenden Geleises ist ein gekrümmter Hebel c1 vorgesehen, welcher um das Scharnier c3 in senkrechtem und um den Zapfen c4 (Fig. 8) in waagrechtem Sinne drehbar und zur Erfassung der Weichenzungen an seinem unteren Ende c'" gegabelt ist.
Zur Ermöglichung leichten Anhängens und Lösens der fliegenden Last an und von dem Förderseil des fahrbaren Hebeapparates wird man sich zweckmäfsigerweise eines Karabinerhakens bedienen (s. Fig. 9), dessen Schlufsglied α b durch einen leicht zu verschiebenden Ring c d gesichert wird. Damit eine fliegende Person sich leicht drehen kann, mag es empfehlenswerth sein, den Schekel g h, an welchem der Karabinerhaken hängt, mit Verzahnung ef (Fig. ga) zu versehen, in welche eine am Karabinerhaken befestigte, unter dem Druck einer Feder stehende Sperrklinke einfafst, die vermittelst einer Schnur seitens der fliegenden Person leicht lösbar ist. Uebrigens kann man auch die versplintete Mutter der Aufhängevorrichtung mit Verzahnung versehen, so dafs man sie vermittelst Zahngetriebes von einem fliegenden Gegenstand aus (etwa von der Gondel eines Luftballons aus) drehen kann.
In Fig. ι ist als Beispiel der Anwendung des Erfindungsgegenstandes ein Circusgebäude dargestellt, in welches als Flugobjecte i eine geflügelte Person und ein Ballon eingezeichnet sind. .
Durch Wolken v, welche vermittelst Dampfes oder Wasserdunstes erzeugt und von verschiedenen Stellen S aus beleuchtet werden, wird den Zuschauern der Anblick des Schwebebodens/ und der Seile, an welchen die Flugobjecte hängen, entzogen.
Der Schwebeboden selbst ist in Fig. 2 zur Darstellung gebracht.
Aus den beiden Fig. 1 und 2 ist die Aufhängung g \ des Schwebebodens erkennbar. In denselben bezeichnen die Buchstaben χ den vielfach gewundenen Schlitz- und Geleisverlauf für die fahrbaren Hebeapparate, während Fig. 6 eine der sehr einfach gestaltbaren Geleisweichen darstellt.
In Fig. ι ist noch eine Dampfkesselanlage ρ und eine für die Wolkenbildung bestimmte Dampfleitung yxy eingezeichnet.
Die Buchstabenbezeichnungen e ei ckunho q und k beziehen sich auf Gebäudeteile u. dergl., welche mit dem Gegenstand der Erfindung nicht
in Beziehung stehen und nur zur leichteren Uebersicht bezeichnet worden sind.
Aufserdem ist bei w (im First des Daches) noch ein Ventilator angedeutet, welcher zum Absaugen des Wolkendunstes oder zum Einblasen des bewegenden Windes bestimmt ist.

Claims (5)

  1. Patent-Anspruche:
    ι. Verfahren pantomimischer Darstellung im freien Luftraum von Gebäuden, gekennzeichnet durch das Bewegen der Schauobjecte in den Raum beliebig durchziehenden Luftbahnen in der Weise, dafs man diese Schauobjecte an dem Lastseil (oder der Lastkette) fahrbarer Aufzüge anhängt und diese letzteren bei gleichzeitigem Heben und Senken der Objecte auf festen, vielfach verschlungenen Bahnen bewegt, innerhalb oder neben welchen die Lastseile (oder Lastketten) in den darunter befindlichen Luftraum herabhängen.
  2. 2. Zwecks Durchführung des unter i. gekennzeichneten Verfahrens die Anordnung von an der Gebäudedecke schwebend aufgehängten Stützen (J in Fig. ι und 2) von verschiedenster Umfangsform in solcher Weise, dafs dieselben je zwischen sich einen gleich weiten Raum zum Durchlassen der Lastseile (oder Lastketten) der auf den Umfangskanten der Stützen fahrenden Aufzüge freilassen.
  3. 3. Zwecks gewandter (stockungsfreier) Durchführung des unter 1. gekennzeichneten Verfahrens die Anwendung von vermittelst Tretkurbelwerkes (d dx in Fig. 7 und 7a und in Fig. 8) fortbewegungsfähigen Aufzügen, deren das Lastseil (oder die Lastkette) tragende Rolle (a in Fig. 7) oder Windetrommel (wx in Fig. 8a) durch ein Gewicht (c° in Fig. 7) oder eine Feder (sjp in Fig. 8ä) in einem der Förderbewegung beim Hochheben des Schauobjecles entsprechenden Sinne zu drehen gesucht wird (um diese Förderbewegung zu erleichtern), und welche mit einem in senkrechter und in waagrechter Richtung drehbaren Hebel (h in Fig. 7 und c1 in Fig. 8) versehen sind, vermittelst dessen die das Tretkurbelwerk bethätigende Person Weichenzungen zur Aenderung der Fahrrichtung verstellen kann.
  4. 4. Zwecks gewandter (stockungsfreier) Durchführung des unter 1. gekennzeichneten Verfahrens die Anwendung von vermittelst Tretkurbelwerkes (d U1 in Fig. 7 und 7 a und in Fig. 8) fortbewegungsfähigen Aufzügen, deren das Lastseil (oder die Lastkette) tragende Windetrommel {p>x in Fig. 8a) vermittelst Wendegetriebes (t° tl t2 . .'.) mit dem Tretkurbelwerk oder mit einer durch dasselbe zwangläufig in Rotation gesetzten Laufradachse verkuppelt werden kann, damit die Windetrommel ohne Handkurbelbewegung in beiden Drehrichtungen in Drehbewegung gesetzt werden kann.
  5. 5. Zwecks Ermöglichung leichten Drehens des Schauobjectes bei Durchführung des unter ι. gekennzeichneten Verfahrens die Anwendung einer am Schekel (Fig. 9 und 10) oder an der Sicherungsmutter (s. Fig. ioa) des drehbaren Halters (z. B. eines Karabinerhakens) des Schauobjectes vorgesehenen Verzahnung, in welche eine Sperrklinke (si in Fig. 9) oder ein vom angehängten Object aus drehbares Triebrad (Fig. ioa) eingreift.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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