DE807496C - Hebevorrichtung, insbesondere zum Laden und Entladen von Fahrzeugen - Google Patents

Hebevorrichtung, insbesondere zum Laden und Entladen von Fahrzeugen

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DE807496C
DE807496C DEP54050A DEP0054050A DE807496C DE 807496 C DE807496 C DE 807496C DE P54050 A DEP54050 A DE P54050A DE P0054050 A DEP0054050 A DE P0054050A DE 807496 C DE807496 C DE 807496C
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Germany
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DEP54050A
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Jean Archer
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/44Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading having a loading platform thereon raising the load to the level of the load-transporting element
    • B60P1/4414Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading having a loading platform thereon raising the load to the level of the load-transporting element and keeping the loading platform parallel to the ground when raising the load

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)

Description

  • Hebevorrichtung, insbesondere zum Laden und Entladen von Fahrzeugen Die Erfindung betrifft eine Hebevorrichtung für Lasten, die insbesondere zum Laden und Entladen von Kraftfahrzeugen bestimmt, aber auch zur Beladung anderer Fahrzeuge, beispielsweise Eisenbahnwagen. geeignet ist und ganz allgemein zur Behandlung von Lasten zwischen zwei verschiedenen Höhenlagen verwendet werden kann.
  • Erfindungsgemäß besteht die Vorrichtung im wesentlichen aus einer Ladebühne, die mit Hilfe von Schwinghebeln schwenkbar abgestützt ist, aus Zwischengliedern zwischen der Ladebühne und den Schwinghebeln, welche einem Kippen der Bühne entgegenwirken, und aus einer Zugvorrichtung. durch welche die Ladebühne um die Stützpunkte geschwenkt wird. Die Zwischenglieder zwischen Ladebühne und Schwinghebeln bestehen aus Seilzzügen, welche einerseits an der Ladebühne, andererseits am Rande der zu beladenden Plattform befestigt sind und wenigstens über eine mit den Schwinghebeln fest verbundene Rolle laufen.
  • Ein weiteres Merkinal der Erfindung besteht in einer Vorrichtung, durch welche besonders ain 11 uhende der Ladebühne eine einseitige Senkung des lZandes der letzteren verhindert wird. Diese Vorrichtung besteht ini wesentlichen aus einem Hebel, dessen ciries Ende an der Ladebühne angelenkt ist und an dessen anderem Ende ein biegsames Zwischenglied angreift. Nvobei dieser Hebel an einem Punkt innerhalb seiner Länge mit dem Ende eines Zugseiles verbunden ist, das zum Rand der zu beladenden Plattform läuft und als Zugmittel dient.
  • 1)aiilc dieser Anordnung wird sichergestellt, daß die Ladebuhne während des ganzen Hubvorganges parallel verschoben wird, also dauernd ihre waagerechte Lage beibehält.
  • 1n der Zeichnung sind in rein schematischer horin zwei Ausführungsbeispiele von Hebevorrichtungen nach der Erfindung gezeigt.
  • Fig. i zeigt ein Ausführungsbeispiel bei nahezu vollständig abgesenkter Ladebühne, Fig. 2 die gleiche Vorrichtung während des Anhebens, l@ 1g. 3 die gleiche Vorrichtung in vollständig an-(,c bobenem Zustand; Fig. 1, 5 und 6 sind entsprechende Darstellungen einer etwas anderen Ausführungsform.
  • Bei der zeichnerischen Darstellung und der nachstehenden Erläuterung ist der Einfachheit halber angenommen, daß die Vorrichtung mit einem Lastkraftwagen verbunden ist. Der Erfindungsgedanke ist aber keineswegs auf diesen Anwendungsfall beschränkt.
  • Mit i ist die Plattform des Lastwagens be--r.eiClitlet, mit 2 die Rahmenlängsträger des Fahrzetiggestelles.
  • Nil jedem der Längsträger ist eine Stütze 3 an-' #;elenkt, deren unteres Ende 4 gegen den Boden bzw. die Fahrbahn abgestützt werden kann.
  • All (lein Ende .f jeder Stütze 3 ist ein Schwinghebel 6 aasgelenkt, dessen anderes Ende 7 gelenkig an dem hinteren Rand einer Ladebühne 8 befestigt ist.
  • Der gegenüberliegende Rand dieser Ladebühne ist mit Seilzügen 9 verbunden, die je Tiber eine am hinteren Rand der Wagenplattform i angeordnete (Zolle io geführt sind und je auf die Trommel einer Winde i l auflaufen, welche ihrerseits beispielsweise unter der Plattform in einiger Entfernung von den (Zollen io angeordnet ist.
  • Nenn die Winde 1i in entsprechendem Sinn in 1'mlatif versetzt wird, werden die Seile g auf ihren Trommeln aufgeNvickelt und lieben dabei die Ladebrücke 8 an, wobei deren Rand 7 einen Kreisbogen uni die Verbindungslinie der festen Stützpunkte 4 beschreibt. Dabei muß aber dafür gesorgt \verden, claß diese Bewegung in Form einer Parallelverschiehung der Ladebühne vor sich geht.
  • Bei Beginn der Hubbewegung, wenn sich also die Ladebühne 8 nahe dem Boden 12 befindet, hat ihr vorderer Rand 13 das Bestreben, sich so weit zu lieben, bis der Rand 7 in der Zugrichtung der auf die Rollen io auflaufenden Seile 9 liegt. Am Ende der flubbeNvegung andererseits, wenn sich die Ladebühne in Nähe der Plattform 1 befindet, hat ihr lZand 13 die Neigung, sich tiefer zu stellen als der Rand 7. Eine auf der Ladebühne befindliche Last 14 könnte unter diesen Umständen bei Beginn der Hubbewegung nach rückwärts und bei deren Beendigung nach vorn gleiten; die Benutzung würde dadurch. schwierig, wenn nicht unmöglich gemacht.
  • Geni:iß der Erfindung sind besondere -Mittel vordurch welche eine Schrägstellung der Ladebühne im einen oder anderen Sinne wäliretid des l lull- oder Senkvorganges verhindert wird. Einem \tiltcl>etl des Randes 13 der Ladebühne wird dadurch entgegengewirkt, <laß mit jedem Hubgliedersatz (Zugseil 9 und Schwingliebel6) ein Seil 15 verbunden ist, dessen eines Ende 16 an dem hinteren Rand der Plattform i und dessen anderes Ende an (lern Rand 13 der Ladebühne befestigt ist. Dieses Seil läuft über eine Leitrolle 17, die an dein zugehörigen Schwinghebel 6 gelagert ist, und zwar beispielsweise etwa in dessen Längsmitte.
  • Die Länge der Seile 15 ist so bemessen, daß sie bei Beginn der llubbeNvegung der Ladebühne gespannt sind; während des Hubvorganges nimmt diese Spannung fortschreitend ab und wird gleich Null in dem Augenblick, 111 welchem ein Kippen der Ladebühne nicht mehr zu befürchten ist und ihr Rand 13 die Höhenlage des Randes 7 nicht mehr wesentlich überschreiten kann. Die Seile 15 stellen demgemäß ein Zwischenglied von gleichbleibender Länge dar, welches eine Parallelverscbiel)ung der Ladebühne 8 sichert.
  • Eine Senkung des Randes 13 gegenüber dem Rand 7 der Ladebühne am Ende ihrer HubbeNvegung wird durch die Hebel 18 verhindert, die mit ihrem hinteren Ende an dem Rand 13 der Ladebühne aasgelenkt sind. An einem zwischen den Hebelenden liegenden Punkt 19 dieser I-Iebel greifen Zugseile 9 an; das vordere Hebelende 20 ist durch ein biegsames formveränderliches Zwischenglied, beispielsweise eine Kette 21, mit dem festen Stützpunkt ,4 oder einem benachbarten Punkt 22 der Schwinghebel verbunden.
  • Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende: Wenn die Schwingliebel6 und die Lädebühne 8 vollständig auf den Boden 12 gelegt sind, wird die Last 14 auf die Bühne aufgebracht; dann wird die Winde i i in Gang gesetzt, wodurch die Ladebühne 8 aufgerichtet wird. Bei Beginn der Hubbewegung sind die Ketten 21 entspannt, die Ladebühne 8 hebt sich deshalb .an und die Seile 15 verhindern, daß sie sich nach hinten neigt. Im Laufe der Hubbewegung tritt ein Zeitpunkt ein, in welchem die Ketten 21 gespannt sind. Von diesem Augenblick an beschreiben die Gelenkpunkte 20 Kreisbogen, deren Halbmesser gleich der Länge der Ketten 21 ist und deren -Mittelpunkt in der Verbindungslinie der anderen Endpunkte der Kette liegt. Gleichzeitig drehen sich die Hebel 18 um ihre Enden 2o. Dadurch wird eine einseitige Senkung der Ladebühne praktisch ausgeschlossen.
  • Durch die Anordnung der Hebel 18 wird ein weiterer Vorteil erreicht; wenn der Rand 7 der Ladebühne einen Kreisbogen um die Verbindungslinie der festen Punkte 4 beschreibt, so wird sich an sich die Hubbewegung mit fortschreitender Annäherung an den Rand der Plattform i verlangsamen. Durch die Wirkung der Hebel 18 und der Ketten 21 wird dieser Bewegung eine zusätzliche Bewegung übergelagert, durch welche die Verringerung der Hubgeschwindigkeit ausgeglichen wird.
  • Die Höhenlage der Plattform i über dein Boden wechselt in Abhängigkeit von deren Belastung; die Höhe, um welche die Ladebühne angehoben werden muß, ändert sich daher gleichfalls in Abhängigkeit von der Belastung des Fahrzeuges. Während der Fahrt des Fahrzeuges kann die ganze Vorrichtung unter dem Fahrzeugboden zusammengelegt werden. Die Stützen können beispielsweise auf die Schwinghebel gelegt und jeder Hebelsatz in U-förmige Führungen eingebracht werden, die dauernd unterhalb des Fahrzeugbodens befestigt sind.
  • Die Kette 21 kann auch durch eine starre Stange ersetzt werden, welche einerseits an dem Hebel 18 und anderseits an einem beliebigen Punkt des Schwinghebels 6 angelenkt ist. Im übrigen kann der Angriffspunkt der Kette 21 an dem Schwinghebel 6 auch allgemein an einer beliebigen Stelle dieses Hebels angebracht sein.
  • Beispielsweise greifen bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. .I bis 6 die Ketten 21 an Punkten 22 der Arme 6 statt an den festen Punkten .4 an. Hierfür gelten die Bedingungen BC = '/2 .AB - 3'lA = 2 H : 3, wobei H die Höhe des Lastwagenbodens über der Fahrbahn bedeutet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Hebevorrichtung, insbesondere zum Laden und Entladen von Fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladebühne (8) der Vorrichtung an ihrem einen Rand (7) durch zwei Hebelsysteme (3, 6) getragen wird, die unter sich und mit den Längsträgern (2) des Fahrzeuggestelles gelenkig verbunden sind, indem sie veränderliche V-Winkel bilden, deren Scheitel sich gegen den Fußboden (12) abstützen, und daß diese Ladebühne von Winden gehoben werden kann, die unter dem Boden des Fahrzeuges angeordnet sind.
  2. 2. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladebühne (8) bei den Änderungen der Winkellage der sie tragenden Hebel (3, 6) unter der Wirkung biegsamer und formveränderlicher Zwischenglieder (15) steht, durch welche bei der vertikalen Ortsveränderung eine Parallelverschiebung der Bühne erzwungen wird.
  3. 3. Hebevorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Rand (13) der Ladebühne (8) Seile (15) befestigt sind, welche Zwischenglieder gleichbleibender Länge bilden und über an den Traghebeln (6) befestigte Leitrollen (17) laufen und am Boden des Fahrzeuges befestigt sind, derart, daß eine Schrägstellung der Ladebuhne beim Anheben verhindert wird. Hebevorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladebühne (8) an ihrem Rand (13) Gelenkhebel (18) trägt, welche durch biegsame Zwischenglieder (21) von gleichbleibender Länge mit den die Ladebühne tragenden Hebeln verbunden sind, wobei die Seile, welche die Höhenbewegungen der Ladebühne bestimmen, an diesen Gelenkhebeln befestigt sind, derart, daß eine Schrägstellung der Ladebühne im angehobenen Zustand verhindert wird.
DEP54050A 1948-09-06 1949-09-07 Hebevorrichtung, insbesondere zum Laden und Entladen von Fahrzeugen Expired DE807496C (de)

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