DE247231C - - Google Patents
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- DE247231C DE247231C DENDAT247231D DE247231DA DE247231C DE 247231 C DE247231 C DE 247231C DE NDAT247231 D DENDAT247231 D DE NDAT247231D DE 247231D A DE247231D A DE 247231DA DE 247231 C DE247231 C DE 247231C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V21/00—Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
- F21V21/14—Adjustable mountings
- F21V21/22—Adjustable mountings telescopic
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
- M 247231 KLASSE 4 b. GRUPPE
in BERLIN.
Die Verwendung von schweren Scheinwerfern in mehr als normaler Höhe über dem
Erdboden litt bisher an dem Übelstand, daß solche Beleuchtungsapparate an Masten beliebiger
Konstruktion aufgehängt oder in anderer Weise so angebracht werden mußten, daß zur Erzeugung eines vollen Lichtkegels
das ganze System, Scheinwerfer, Maste und Grundplätte, auf dem Gestell oder Wagen gedreht
wurde, was einen komplizierten und kraftverbrauchenden Mechanismus bedingt und außerdem wegen der zu bewegenden Massen
^ nicht schnell genug vor sich ging. Gegen-
W stand der Erfindung ist nun eine Vorrichtung, welche die Verwendung von schweren Scheinwerfern
und anderen Vorrichtungen in beliebiger Höhe ermöglicht, ohne daß außer dem
Scheinwerfer an sich noch andere Teile gedreht zu werden brauchen, und bei welcher
der vom Trägersystem unabhängige Scheinwerfer mit seiner Lichtquelle auf diesem System
angeordnet ist.
Die Zeichnung gibt ein schematisches Beispiel einer Ausführung des Erfindungsgegen-
Standes, wobei der besseren Übersicht wegen alle die Erfindung nicht betreffenden Bauteile
usw. weggelassen wurden. Fig. 1 stellt eine seitliche Gesamtansicht der Vorrichtung
dar, bei welcher der Scheinwerfer für den Transport heruntergelassen ist. Fig. 2 zeigt
in vergrößertem Maßstabe die Vorrichtung zum Ausziehen der Teleskoprohre und zum
Verkürzen der Seile im Schnitt. Fig. 3 zeigt die Verriegelungsvorrichtung zum Verbinden
der Plattform mit der Konsole, wozu Fig. 4 eine Draufsicht und Fig. 5 ein um go° gedrehter
Schnitt ist.
Auf einem an sich bekannten, beim Gebrauch zu verankernden Wagen α sind die
ebenfalls bekannten Teleskopmasten b in beliebiger Zahl montiert, die durch das Triebwerk
c auf jede gewünschte und nur durch die Zahl der einzelnen Teleskoprohre begrenzte
Höhe ausgezogen werden können, wenn man den Scheinwerfer oder sonstigen Apparat in erhöhter Stellung benutzen will.
Die dazu dienende Anhebevorrichtung besteht aus einer Plattform d, welche im Nichtgebrauchszustand
entweder auf dem Wagengestell α aufliegt oder dicht darüber hängt
und z. B. einen Scheinwerfer e trägt, der auf dieser Plattform in zweckmäßiger Weise befestigt
ist. Um vom Fahren herrührende Stöße auf den Scheinwerfer abzuwehren, kann
man die Plattform durch Blattfedern puffern, die zwischen ihr und dem Wagengestell angeordnet
sind, wie man auch gleichzeitig Federn und elastische Aufhängung an Seilen usw. vereint verwenden kann. Die in Führungen
f in senkrechter Richtung beim ersten Anheben geführte Plattform hängt an biegsamen,
elastischen Zuggliedern g, als welche Seile, Gelenkketten oder Stahlbänder gebraucht
werden können und die über Rollen h in das innerste Teleskoprohr laufen, in welchem sie
mittels des Triebwerkes c durch eine Nuß
oder Mutter k verkürzt werden können, da sie über die unter der Nuß angebrachte Rolle q
laufen, so daß sich infolgedessen die Plattform mit dem auf ihr befindlichen Scheinwerfer
e hebt und an den Führungen f nach oben gleitet. Das zum Verkürzen der Seile g
dienende Triebwerk c ist dasselbe, durch welches mittels Wellen- und Kegelradübertragung
die verschiedensten Masten ausgezogen werden, woraus sich eine Vereinfachung des
ganzen Antriebmechanismus ergibt.
Wird nun durch das Triebwerk c die z. B. mit Flachgewinde versehene Spindel / gedreht,
so steigt die Nuß oder Mutter k an ihr empor und nimmt das an ihr befestigte Seil g mit,
so daß infolge Anordnung der Rolle q eine Verkürzung dieses Seiles und damit ein Anheben
der Plattform d stattfindet. Sobald die Plattform die Höhe der noch zusammengeschobenen
Masten erreicht hat, findet in der später beschriebenen Weise eine Verriegelung der Plattform d und der Konsole i statt,
so daß beide Teile zusammen mit den Masten ein starres Ganzes bilden. Gleichzeitig hat
sich die Nuß k gegen den Anschlag m gelegt
(Fig. 3), so daß nun das innerste Rohr bei weiterer Drehung des Triebwerkes c ausgezogen
wird, bis dessen Bodenplatte η gegen einen Anschlag am oberen Ende des nächsten
Rohres mit größerem Durchmesser stößt und nun dieses auszieht, und so fort, bis alle
Rohre ausgezogen sind. Hierbei kann das Triebwerk c ununterbrochen gedreht werden
und dient in der beschriebenen Weise erst zum Verkürzen der Seile g und dann zum
Ausziehen der einzelnen Rohre.
Die Verriegelung der einzelnen Rohre gegeneinander erfolgt durch unter Federwirkung
stehende Bolzen 0, die mit Laufrädchen auf einer nach oben schräg abgeschnittenen
Schiene p laufen und bei ihrem Abgleiten von der Schräge nacheinander in im Rohrmantel
angebrachte Löcher einschnappen und so jedes einzelne Rohr mit dem vorhergehenden
verriegeln. Der umgekehrte Vorgang findet beim Einholen der Rohre statt; beim
Heruntergehen laufen die einzelnen Laufrädchen auf der schrägen Schienenfläche p auf,
wodurch die eingeschnappten Bolzen herausgezogen werden, so daß die Verriegelung der
betreffenden Rohre aufhört. Fig. 2 stellt die Anfangsstellung dar, bei welcher noch sämtliche
Laufrädchen sich auf der Schiene p befinden.
Wenn die Plattform d das obere Ende des zusammengeschobenen Teleskopmastes erreicht
hat, stößt sie gegen ein konsolartig ausgebildetes Lager i, mit welchem sie sich durch
eine automatisch einspringende Einklinkvorrichtung nach Art einer Verriegelung fest
verbindet und somit, da die Konsole i am oberen Ende des innersten Teleskoprohres
sitzt, bis zur größten überhaupt möglichen Höhe hochgehoben werden kann. Die nun
erreichte, für den Gebrauch bestimmte Stellung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Scheinwerfer
oder der sonstige Gegenstand nicht mehr zwischen den Masten, sondern auf den Masten steht.
Die Einklinkvorrichtung nach Fig. 3 bis 5 j besteht darin, daß nach Anheben der Plattj
form bis zur Höhe des innersten Rohres, d. h. beim Aufhören der Verkürzung der mehrfach
angeordneten Seile g, die Stellung gerade so j ist, daß der in der Mittelebene angebrachte
oberste Bolzen 0 einschnappen kann, wodurch gleichzeitig die mit ihm starr verbundenen
langen Bolzen r zum Eingriff kommen, sich von der Konsole i zu nach der Plattform hin
bewegen und in an dieser vorhandene Aussparungen eingreifen, wodurch eine Verriegelung
beider Teile zustande kommt. Beim Lösen der Verbindung läuft entweder das Laufrädchen des obersten Bolzens 0 auf der
Schräge der Schienen p auf und zieht so den Bolzen zusammen mit den Teilen r zurück,
oder man kann auch den obersten Bolzen 0 von Hand aus zurückschieben, da er bei seiner
Lösung schon im Bereich des Armes ist; das selbsttätig erfolgende Lösen der Ein- und
Ausklinkvorrichtung dürfte aber die bessere Ausführung sein.
Der auf der Plattform befestigte und in der Gebrauchsstellung über den Masten liegende
Scheinwerfer steht mit seiner Lichtquelle über dem obersten Ende des innersten Teleskoprohres, wobei man den Vorteil erzielt,
daß man nun nicht mehr beim Arbeiten in horizontaler Richtung das ganze umfangreiche
System zu drehen braucht, was bei den bisher bekannten Konstruktionen stets erfolgen
mußte. Infolge der starren Verbindung der Plattform d mit der Konsole i und durch
diese mit dem Mastsystem ist der Scheinwerfer in allen in und über der Höhe des zusammengeschobenen Mastes liegenden Gebrauchsstellungen
kraftschlüssig mit dem das Fundament bildenden Wagen verbunden, wodurch eine Sicherheit gegen Wirkungen mechanischer
äußerer Beeinflussungen, wie Stößen, Winddruck usw., gegeben ist, da jetzt die ganze Einrichtung als geschlossenes starres
System anzusehen ist.
Soll der Scheinwerfer wieder in seine Außergebrauchsstelluug gebracht werden, so werden
die einzelnen Teleskopröhren eingeschaltet, bis die Plattform d wieder in Höhe der
nun am oberen Ende des zusammengeschobenen Mastes befindlichen Konsole i kommt,
worauf das Auslösen der beim Emporsteigen selbsttätig eingeschnappten Einklinkvorrich-
! tung in der beschriebenen Weise erfolgt. In
diesem Augenblick hört die starre kraftschlüssige Verbindung der Plattform mit der
übrigen Vorrichtung auf, da sie nur noch an den einzelnen Zuggliedern g hängt. Durch
entsprechende Drehung des Windwerkes c in umgekehrtem Sinne werden nun die über die
Rollen h und g laufenden elastischen Verbindungen g durch Senken der Nuß k nachgelassen,
so daß die Plattform an den Führungen f nach unten gleitet. Je nach Wunsch
kann man dann die Plattform entweder auf dem Wagengestell α ζ. Β. auf Blattfedern aufsitzen
lassen oder kurz darüber an den Zuggliedern g aufhängen, in welch letzterem Fall
die Teile g immer noch unter der vom Gewicht der Plattform und des Scheinwerfers
herrührenden Spannung bleiben und etwaige Stöße elastisch ausgleichen.
■ Das Hoch winden des Scheinwerfers bis zur
■ Das Hoch winden des Scheinwerfers bis zur
Po Einklinkung in die Konsole i sowie das Herablassen
von dieser Höhe aus bis zum Wagengestell geschieht während des Außergebrauchsstandes,
so daß der Umfang der zusammengeschobenen Maste während dieses Weges mangels Betätigung der Lichtquelle nicht, wie
bisher üblich, störend auftreten kann, da in diesem Zustande, während des Aufenthaltes
zwischen den Masten, der Scheinwerfer ausgeschaltet ist. Unerheblich für die Erfindung
ist die Zahl der verwendeten Maste, die so angeordnet werden, daß eine stabile und gegen
Umkippen gesicherte Stellung des schweren Scheinwerfers erzielt wird. Bei der in der
Zeichnung dargestellten Ausführung sind im vorderen Teil des Wagens zwei, im hinteren
Teil ein Teleskopmast angenommen; je nach dem zu tragenden Gewicht, wenn z. B. ein
Geschütz auf die Plattform gestellt werden soll, wird man aber auch vier, sechs oder
noch mehr Einzelmaste anordnen.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Hochheben von schweren Beleuchtungskörpern und anderen
Gegenständen unter Verwendung verlängerbarer Maste, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Mast- oder Trägersystem unabhängige
Scheinwerfer in der wagerechten und senkrechten Ebene ohne gleichzeitige Bewegung im Trägersystem oder des Trägersystems
von der auf den Masten liegenden und mit diesen starr verbundenen Plattform aus eingestellt wird.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der auf einer Plattform (d) befestigte Scheinwerfer (e) durch biegsame elastische
Zugglieder (g) an einer Führung (f) entlang nach oben gezogen wird, bis ein
selbsttätig erfolgendes Einschnappen einer Einklinkvorrichtung von einer am innersten
Teleskoprohr sitzenden Konsole (i) in Aussparungen der Plattform stattfindet,
wodurch der mit seiner Lichtquelle auf den Masten liegende Scheinwerfer mit dem ganzen Apparat starr verbunden wird.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verkürzung der Zugglieder (g) zum Emporwinden der Plattform durch das zum Ausziehen der Masten
dienende Windwerk (c) erfolgt, welches die über Führungsrollen (h und q) laufenden
Zugglieder im unteren Ende des innersten Rohres durch eine Mutter oder Nuß (k) verkürzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE247231C true DE247231C (de) |
Family
ID=506039
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT247231D Active DE247231C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE247231C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3473785A1 (de) * | 2017-10-20 | 2019-04-24 | EL-Björn AB | Teleskopischer mast |
-
0
- DE DENDAT247231D patent/DE247231C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3473785A1 (de) * | 2017-10-20 | 2019-04-24 | EL-Björn AB | Teleskopischer mast |
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