DE98516C - - Google Patents

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DE98516C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D63/00Brakes not otherwise provided for; Brakes combining more than one of the types of groups F16D49/00 - F16D61/00

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezweckt neben dem Einrücken des eine Maschine treibenden Motors in der Hauptsache das rechtzeitige Ausrücken desselben, und zwar derart, dafs die Maschine stets nur an einem ganz bestimmten Punkt gebremst wird, einerlei, ob der Ausrückhebel kurz vorher oder schon eine halbe oder dreiviertel Umdrehung früher bethätigt wurde. Es soll also der Ausrückhebel zu jeder beliebigen Zeit ungehindert bethätigt werden können und damit vorerst nur der Wunsch ausgedrückt werden, dafs die Maschine, sobald sie an dem vorgeschriebenen Punkt ankommt, von selbst gebremst wird, und zwar so, dafs, wenn der Wunsch stillzuhalten für die betreffende Umdrehung um ein gewisses Mafs zu spät gekommen ist, die Bethätigung des Ausrückhebels nicht gehindert sein darf, das Stillstehen der Maschine aber erst innerhalb der nächsten Umdrehung erfolgt, damit sie auch thatsächlich stets genau an ein und derselben Stelle, gebremst wird.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in Fig. ι, 2 und 3 in schematischer Weise dargestellt, und zwar stellt Fig. 1 die Vorrichtung von der Seite gesehen in eingerücktem Zustand, Fig. 2 in ausgerücktem Zustand, Fig. 3 von vorn gesehen in aus einander gezogenem Zustand dar.
Das Rad A, welches die Antriebscheibe der Maschine darstellt und in der Pfeilrichtung von dem Motor B mit Hülfe der Reibscheibe C oder mit Hülfe irgend eines anderen Mittels angetrieben wird, hat auf seiner Achse eine mit einem Einschnitt versehene Scheibe D, auf welcher die Rolle N des im Punkt E drehbaren Hebels F läuft. Die Reibrolle C wird von einem um den Punkt G drehbaren Hebel H getragen, welcher im vorliegenden Fall dreiarmig ausgebildet ist und der Rolle gegenüber eine auf die Scheibe A wirkende Bremse / trägt, und an dessen unteres Ende O sich der Daumen K des Äusrückhebels KLM anlegt.
Der Hacken L, welcher in das untere Ende des Rollenhebels F eingreift (Fig. 1), hindert, so lange der Motor eingerückt ist, den federnden Hebel F mit seiner Rolle JV, in die Vertiefung Z der Scheibe D einzufallen, und giebt den Hebel F sowohl wie das untere Ende O des Hebels H erst frei, wenn der Ausrückhebel K L M bethätigt bezw. in die punktirte Lage gebracht wird.
Da jedoch der die Motorverbindung herstellende Hebelarm H einen im Punkt Q drehbaren Stützkegel R hat, der sich stets auf den festen Ansatz S zu stützen bestrebt ist, so kann das Ausrücken der Maschine selbst nach stattgehabter Bethätigung des Ausrückhebels erst dann stattfinden, wenn der Stutzkegel R von seinem Ruhepunkt S weggestofsen wird. Dieses Wegstofsen geschieht durch die Sperrklinke T, die am unteren Ende des Rollenhebels F angebracht und beim vollständigen Einfallen der Rolle N, d. h. in dem Zeitpunkt, wo der Stillstand der Maschine erfolgen soll, mit ihrem Ansatz U hinter den Ansatz V des ' Stützkegels R fällt und letzteren auslöst, sobald die Rolle von der Scheibe D wieder aus dem Einschnitt gehoben wird. Hierdurch entfernt sich die Reibrolle C, welche schwerer ist als die gegenüberliegende Bremse J, von der Antriebscheibe A und setzt zugleich ent-
weder durch ihr Uebergewicht oder durch Federkraft die Bremse in Thätigkeit (s. Fig. 2). Wird der Ausrückhebel für die betreffende Umdrehung zu spät bethätigt, d.h. im Zeitpunkt, wo der Einschnitt Z bereits in den Bereich der Rolle N gekommen ist, so kann die Rolle für diesmal nicht mehr tief genug einfallen und die Sperrklinke T alsdann ebenfalls nicht zum Eingreifen kommen, so dafs also der Bethä'tigung des Ausrückhebels in diesem Fall wie überhaupt nichts im Wege steht, dafs aber das Ausrücken des Motors erst an der richtigen Stelle bezw. bei zu spät erfolgter Bethätigung des Ausrückhebels bei der nächsten Umdrehung erfolgt. Der Ansatz des Hebelarmes O dient dazu, durch Anschlagen an das Ende X beim Auslösen den Sperrkegel T etwas zu heben, damit beim Einrücken des Motors das Einfallen des Stützkegels i? nicht gehindert ist. An Stelle der Reibscheibe C kann auch eine gewöhnliche, im Bereich eines Riemenlaufes angeordnete Spannrolle treten, die den Riemen spannt und entspannt. Ueberhaupt kann die örtliche Anordnung der verschiedenen Hebel und Drehpunkte den jeweiligen Verhältnissen entsprechend und abweichend von vorstehender Beschreibung gewählt werden und an Stelle der einfachen Bremse auch eine Band- oder elektrische Bremse treten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ausrückvorrichtung für eine Arbeitsmaschine mit Kraftbetrieb, gekennzeichnet durch die Anordnung des Ausrückhebels KLM, zu dem Zweck, einestheils den die Antriebvorrichtung C und die Bremse J tragenden Hebel HOP, anderentheils den in die Scheibe D einfallenden Sperrklinkenhebel F freizugeben, damit letzterer im vorgeschriebenen Zeitpunkt, d. i. beim Einfallen seiner Rolle N in die Scheibe. D bezw. bei dem sofort darauf folgenden Wiederzurückkehren desselben in die alte Lage mit Hülfe seines Sperrkegels T den die Antriebvorrichtung C in eingerücktem Zustand haltenden Stützkegel -R von seinem Stützpunkt S wegstöfst und .hierdurch die Verbindung mit der Kraftmaschine nicht nur unterbricht, sondern zugleich auch die Bremse J derart in Wirksamkeit setzt, dafs die Arbeitsmaschine stets an ein und derselben Stelle gebremst wird, einerlei, in welchem Zeitpunkte innerhalb einer Umdrehung der niemals auf Widerstand stofsende Ausrückhebel bethätigt wurde.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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