DE509748C - Geldzaehlmaschine fuer Hartgeld - Google Patents

Geldzaehlmaschine fuer Hartgeld

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DE509748C
DE509748C DEB134694D DEB0134694D DE509748C DE 509748 C DE509748 C DE 509748C DE B134694 D DEB134694 D DE B134694D DE B0134694 D DEB0134694 D DE B0134694D DE 509748 C DE509748 C DE 509748C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D9/00Counting coins; Handling of coins not provided for in the other groups of this subclass
    • G07D9/04Hand- or motor-driven devices for counting coins

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

  • Geldzählmaschine für Hartgeld Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Geldzählmaschine für Hartgeld, mittels welcher das lose Hartgeld in einen Behälter geschüttet und alsdann automatisch gezählt wird.
  • Es sind bereits Geldzählmaschinen für Hartgeld bekannt, welche dazu dienen, eine vorher bestimmte Geldsumme automatisch in Papierhülsen abzuzählen, wobei diese abgezählte Summe von einem Schalträdchen in Abhängigkeit steht, so daß es nicht möglich ist, eine größere oder kleinere Summe Geld abzuzählen, weshalb diese Geldzählmaschinen nur eine beschränkte Verwendung finden.
  • Gegenüber diesen bekannten Geldzählmaschinen besitzt die vorliegende Erfindung den Vorteil, daß eine bestimmte Sorte Hartgeld sowohl in festgesetzter Menge als auch in irgendeiner anderen Menge selbsttätig abgezählt werden kann.
  • Das Wesen des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß der bekannte Fülltrichter, in welchen das lose Hartgeld geschüttet wird, eine selbsttätige Schüttelfallklappe besitzt, und der unter diesem Trichter angeordnete Schacht gegliedert, beweglich und freihängend angeordnet ist, wobei das untere Ende des gegliederten Schachtes in einen feststehenden Schachtteil führt, der einen kleinen Zwischenraum zwischen ihm und der Zählplatte besitzt, auf welcher sich das Hartgeld auftürmt. Der Zulauf des Hartgeldes in den Schacht wird bei Erreichung einer bestimmten Höhe selbsttätig geregelt, während die unterste Münze auf der Zählplatte von Greiferkrallen einer Transportkette weggezogen und durch die Münzverschiebung ein Zählwerk geschaltet wird, welches beim Herabfallen des Geldstückes den gezählten Betrag auf einem Zahlenband anzeigt.
  • Während des Betriebes der Geldzählmaschine wird die Schüttelfallklappe im Fülltrichter mechanisch bewegt, wodurch die gleichmäßige Beförderung der Münzen aus dem Fülltrichter über die Fallklappe in den gliederartigen Schacht bewirkt wird. Die Greiferkrallen werden durch die Transportkette in horizontaler Richtung über die Zählplatte geführt.
  • Bei der Zählung einer bestimmten Menge Hartgeld, deren Höchstzahl auf dem Zahlenband festgesetzt ist, setzt der Antriebsmechanismus mit dem Zählwerk beim Erscheinen des Höchstbetrages in der Ableseöffnung selbsttätig aus, womit die weitere Zählungsarbeit unterbrochen wird, und zwar durch eine Kupplung, welche selbsttätig ausrückt, wobei das Zahlenband mit der Höchstzahl am Schauloch stehenbleibt und mit einer Federtrommel in gespanntem Zustand verbleibt. Durch Fingerdruck auf einen Hebel ist das Zahlenband auslösbar, das infolge der Federwirkung sich selbsttätig aufrollt und auf die Nullstellung zurückläuft, während die Kupplung gleichzeitig wieder eingerückt wird.
  • Beim Zählen eines beliebigen Betrages, der unter der auf dem Zahlenband festgelegten Höchstzahl liegt, wird die Kurbeldrehung unterbrochen, wobei das Zahlenband stehenbleibt, ohne daß die Kupplung ausrückt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand beispielsweise in einer Ausführungsform; es zeigen Abb. i eine Seitenansicht der Geldzählmaschine, Abb.2 eine Vorderansicht derselben, Abb. 3 eine Vorderansicht der Zählplatte mit Transportkette und Kralle, Abb. 4. einen Grundriß der Abb. 3, Abb. 5 eine schaubildliche Ansicht des Guliteiles, auf welchem die Zählplatte, die Transportkette und die zugehörigen Zahnräder befestigt sind, Abb.6 das obere Ende des am Zählwerk befindlichen Zahlenbandes, Abb.7 das untere Ende dieses Zahlenbandes, Abb.8 eine Vorderansicht der Ein- und Ausrückkupplung in ausgerücktem Zustande. In dein oberen Teil des Gehäuses i (oder außerhalb auf dem Gehäuse angebracht) befindet sich der Behälter 2, welcher beliebig groß sein kann und in welchen das Hartgeld lose eingeschüttet wird. Wände und Boden des Behälters haben eine derartige Neigung, daß kein Geldstück liegenbleiben kann, sondern der ganze Inhalt durch die untere Ausgangsöffnung gehen muß.
  • An letzterer, welche eine fast waagerechte Lage hat, befindet sich eine Fallklappe 3, welche infolge des in nachstehend beschriebenen Arbeitsvorgang bewirkten fortwährenden Auf- und Niederklappens die Geldstücke in gleichmäßiger Verteilung nach unten befördert.
  • In einem besonderen Gehäuse .I befindet sich der gemeinschaftliche Antrieb (in der Zeichnung, Abb. 2, Handbetrieb).
  • Durch Drehen der Kurbel 5 wird das mit dieser fest verbundene Antriebszahnrad 6 in Bewegung gesetzt. Auf der gleichen Achse befestigt befindet sich noch das Sperrad 7 mit Klinke 8 und Feder 9 zur Verhinderung des Rückwärtsdrehens: Das Antriebszahnrad 6 greift in das Zahnrad io ein, welches mit dem großen Zahnrad i i fest verbunden ist. Das große Zahnrad i i treibt das Zahnrad i2 am Kopfe der Welle 13 für den gemeinschaftlichen Antrieb. Zwischen den Rädern i i und 12 ist noch ein Rad 1.4 eingeschaltet.
  • Innerhalb des Gehäuses i befindet sich auf der durch alle Abteilungen führenden gemeinschaftlichen Antriebswelle 13 in jeder Abteilung eine Eil!- und Ausrückkupplung 15 und 16 (Abb.8). Die eine Kupplungshälfte 15 besteht aus einer mit einer Anzahl runder Zapfen besetzten Scheibe mit Ein- und Ausrückhülse 17. Dieselbe ist mittels Nut und Feder 18 lose verschiebbar mit der Welle 13 verbunden.
  • Die andere Hälfte 16 ist ein Zahnrad, welches ebenfalls lose auf der Welle 13 sitzt und gegen seitliches Verschieben durch Stellringe i9 gesichert ist. Dieses Zahnrad 16 ist mit so vielen Löchern durchbohrt, als die Scheibe 15 Zapfen hat, welche in die Löcher beim Einrücken eingreifen. Eine Drehung dieses Zahnrades 16 beim Leerlauf der anderen Hälfte wird verhindert durch das Eingreifen seiner Zähne in die Zähne des nächster. Rades 2o. Letzteres sowie die beiden Kettenräder 21 und -2a befinden sich auf einer Welle 23.
  • Das Kettenrad 21 bringt durch den Kettentrieb 24 das Kettenrad 25 zum Antrieb. Letzteres ist fest verbunden mit der durch den trichterförmigen Behälter 26 hindurchgehenden Welle 27. An beiden Enden dieser Welle 27 befindet sich an den Außenseiten des Trichters.je eine Hubscheibe 28 und 29, «-elche bei jeder Umdrehung zwei Hübe eines quer durch den Trichter laufenden, durch an dein Trichter seitlich angebrachte senkrechte Schlitze 3o herausragenden und auf den Hubscheiben aufliegenden Stabes 31 bewirken. Letzterer kann zwecks leichteren Hinweglaufens über die Hubscheiben an seinen äußeren Enden mit Röllchen versehen sein.
  • An diesem Stab 31 hängt in der Mitte, lose, gegen seitliches Verrutschen gesichert. ein Kolben 32, welcher zwecks Vermeidung von Vor- und Rückwärtsschwingungen die Welle 27 umgreift. Der Kolben 32 hebt bei jedem I3ub die Fallklappe 3 hoch und läßt sie beim Überschreiten des Höchstpunktes der Hubscheiben 28, 29 wieder herabfallen. Die Geldstücke werden durch dieses gleichmäßige Aufundniedergehen der Fallklappe 3 in möglichst gleichmäßiger Mengenverteilung nach unten befördert.
  • Von dem Behälter 26 aus gelangen die Geldstücke durch einen aus einzelnen, beweglich zusammenhängenden, trichterförmigen Teilen bestehenden Schacht 33 auf eine glatte Zählplatte 34 (Abb. 3), auf welcher sie sich innerhalb des Schachtes flach übereinandergelegt aufschichten.
  • Das untere Ende des Schachtes 33 besteht aus einem zweckmäßig geformten Gußstück 35, welches auf der linken Seite unten mit der Zählplatte 34. bzw. deren Unterlage fest verbunden ist. Die einzelnen Teile des Schachtes 33 hängen an kleinen Ketten oder Drähten, sind unter sich verbunden und etwas ineinandergreifend oben an dem Behälter 26 aufgehängt; unten sind sie mit dem Gußstück 35 verankert. Diese freihängende Anordnung in kurzen Stücken hat den Zweck, Verstopfun-. gen des Schachtes 33 durch sich verkehrt stellende Geldstücke zu vermeiden. Um diesen Zweck voll zu erreichen, ist noch eine I@ütt=1-vorrichtung angeordnet, welche den Schacht 33 in raschen kurzen Rüttelbewegungen hält, wodurch ein Schräg- oder Aufrechtstellen von Geldstücken in dem Schacht verhindert wird.
  • Diese Rüttelvorrichtung besteht aus einem einen Schachtteil umschließendem und daran befestigten Bandeisen 36, an dessen einem Ende eine Druckfeder 3; (Schraubenfeder) angebracht ist. Dieses sowie das andere Ende finit einem Röllchen 38 haben je eine Führung 39 und 4.o. Das Band 36 wird vermittels einer Hubscheibe .4i, welche bei jeder Umdrehung ebenfalls zwei Hube bewirkt, etwas zurückgedrückt und durch die Druckfeder 3; wieder vorgeschnellt. Hierdurch wird der ganz Schacht 33 in raschem Tempo dauernd gerüttelt und damit ein Aufrechtstellen der fallenden Geldstücke bz-w. eine Störung vermieden. An der Rückseite des Gußstückes 35 kann -zweckmäßig noch ein schmaler Schlitz angebracht werden, durch welchen man nötigenfalls mit einem Stäbchen nach innen gelangen kann.
  • Die Hubscheibe 4.e ist illit der Welle .I2 und dem Kettenrad .I3 fest verbunden. Letzteres wird ebenfalls durch den Kettentrieb 24. mit angetrieben. ..)a. und 4.5 sind Leit- und zugleich Kettenspannrollen.
  • Um bei etwa zu starkem Geldzulauf eine Überfüllung des Behälters 26 zu verhüten, hat der Kolben 32 an seinem unteren Ende eine stempelförmige Verbreiterung 46. Ist nun der Schacht 33 bis oben hin mit Geldstücken gefüllt und erreichen diese die Kolbenverbreiterung 46, dann fällt der Kolben 32 mit dem Anwachsen der Geldmenge immer weniger nach unten, um schließlich ganz oben zu bleiben und die Fallklappe 3 geschlossen zu halten. In dem Maße, wie unten wieder Raum für neuen Zulauf geschaffen wird, fängt der Kolben 32 wieder an zu arbeiten.
  • Das Kettenrad 22 treibt durch den Kettentrieb 4; das Kettenrad 48 mit dem auf gleicher Welle .I9 fest verbundenen Zahnrad 5o. Zum Regulieren der Kettenspannung dient die Spannrolle 51.
  • Zahnrad 5o wiederum treibt ein Zahnrad 52, welches auf einer Welle mit einem Kettenrad 53 fest verbunden ist. Über die Kettenräder 53 und 54 läuft eine besonders koei-. struierte Kette 55, bei welcher je nach Größe und Menge der zu fördernden Geldstücke nach jedem zweiten, dritten, vierten usf. Glied ein mit einer Kralle 56 ( Abb. 2, 3) versehenes Glied eingeschaltet wird. Diese Krallen müssen dein jeweiligen Durchmesser und der Dicke der betreffenden Geldsorten angepaßt sein.
  • Die Räder 52, 53 und 54 sind auf einen zweckmäßig geformten Gußteil (Abb. 5) illontiert, der zur Aufnahme der Kettenräder 53 und 54 vorn entsprechend ausgenommen ist. Die Bohrung 57 dient zur Aufnahme der `Felle des Rades 53 und der Schlitz 58 zur Aufnahme der Welle des Rades 54. Das Gußstück (Abb. 5@) selbst wird mit seinem hinteren Teil durch Schrauben 5c) fest mit der Seitenwand des Gehäuses r verbunden.
  • Das äußere Wellenlager 6o für die Räder 52. 53 und ;4 ist auf das Gußstück (Abb. 5) aufgeschraubt. Am hinteren Teil von 6o befindet sich die Spannvorrichtung 61, rnit welcher Kettenrad @4 und Kette 55 reguliert werden.
  • Unmittelbar auf dem Gußteil (Abb. 5) befestigt ist die glatte Zählplatte 34., welche mit ihrem verlängerten vorderen Ende als Abgleitfläche für die Geldstücke stark abwärts gebogen ist, während bei dem kürzeren hinteren Ende will hemmungslosen Auflaufen der Kettenkrallen eine geringere Abwärtsbiegung genügt.
  • Die Versenkungen d des Gußstückes c (Abb. 5) dienen zur Aufnahme der Transportkettenräder 53 und 5.1 für die Gelenkkette 55. Die Bohrung 57 dient zur Aufnahme der Welle für das Transportkettenrad 53. wälerend der Schlitz 58 zur Aufnahme der verschiebbaren Welle für das Transportkettenrad 54 vorgesehen ist: e sind Schraubenlöcher zum Befestigen des äußeren Wellenlagers 6o für das Zahnrad 52 und für die Transportkettenräder 53 und 54. Die obere Fläche des Gußteiles trägt die glatte Zählplatte 34. deren vorderes Ende verlängert und stark abwärts gebogen ist und als Abgleitfläche für die Münzen dient, während das hintere Ende kürzer und weniger abwärts gebogen ist. Der abgerundete Teil f des Gußstückes c dient für den Auflauf und derjenige g für den Ablauf der Transportkette ;S mit den Greiferkrallen, welche sich über die Zählplatte bewegen.
  • Über diese Zählplatte 3.4, auf welcher innerhalb des Gußstückes 35 die Geldstücke aufgeschichtet lagern. läuft die Kette 55 mit den Greifkrallen 56. Über den Greifkrallen 5( befindet sich noch eine Deckplatte 62 mit einem Schlitz 63, so daß die Greifkrallen 56 die Geldstücke zwischen der Zählplatte 34 und der Deckplatte 62 nach vorn schieben.
  • Die Greifkrallen 56 sind so geformt, daß sie das einzelne Geldstück in etwa Dreiviertel seines Durchmessers umfassen. Der von der Kralle nicht umfaßte Teil des Geldstückes bleibt zum Antrieb des Hebelinechanismusses für das Zählwerk frei.
  • Die Gleitfläche der Zählplatte 34 darf in der Breite den Geldstücken nur einen angemessenen Spielrauen lassen, um dieselben an einem seitlichen Ausweichen zu hindern. Gußstück 35, Deckplatte 62 und Zählplatte 34 sind übereinander auf dem Gußteil a. (Abb. 5) aufgeschraubt.
  • Das Zählwerk besteht aus folgendem. Im oberen Teil des Gehäuses i befindet sich auf der Welle 64 freilaufend eine Trommel 65, in deren Innerem seine Uhrfeder 66 untergebracht ist und die außen zwischen den Backen 67 ein Zahlenband 68 in Form eines Filmstreifens aufnimmt. Dieses Zahlenband kann ein dünnes Stahlband sein oder aus sonst einem geeigneten Material bestehen.
  • Soll die Spannung der Uhrfeder 66 verstärkt werden, so macht man einige Rechtsdrehungen des Flügels 69, nachdem man die neben dem Anker 7o befindliche Sicherungsschraube 7 i herausgenommen hat. Um die Spannung" zu schwächen, bewegt man den Anker 7o einige Male schnell auf und nieder. Die Sicherungsschraube 71 muß alsdann wieder eingeschraubt werden. Der Flügel 69 und das Sperrädchen 72 sind mit der Welle 64 fest verbunden.
  • Das Zahlenband 68 ist in der Art der Filmstreifen an beiden Rändern mit Führungslöchern versehen und trägt vom Anfang nach dem Ende die Zahlen der jedem herausgezählten Geldstück entsprechenden Beträge: also z. B. bei io-Pfennig-Stücken o,io, o,2o, 0,30, 0,40 ... i,00, i,io, i,2o usw., bei i-Mark-Stücken Rmk i, 2, 3, 4. 5 usw., bei 3-Mark-Stücken Rmk 3, 6, 9y 1:2, 15, 18 usw.
  • In vorliegender Zeichnung ist ein Zahlenband für ioo i-Mark-Stücke - 9,lt ioo angenommen.
  • Das Zahlenband 68 läuft von der Trommel 65 über eine Leitrolle 73, von da senkrecht abwärts unter der Walze 74 hindurch über die Zählertrommel 75 und von hier weiter abwärts auf die Aufwickeltrommel 76. Mit seinem Anfang ist das Zahlenband auf der Aufwickeltrommel 76 und mit seinem Ende auf der Trommel 65 befestigt.
  • Die Zählertrommel 75 trägt zu beiden Seiten genau in die Führungslöcher des Zahlenbandes 68 passende Erhöhungen und die Walze 74 in diese Erhöhungen passende Vertiefungen, wodurch das Zahlenband seine feste Führung erhält. Außerdem ist die Walze 74 der Schonung der Zahlen auf dem Zahlenband wegen nach der Mitte etwas ausgenommen.
  • An den beiden äußersten Enden hat die Zählertrommel 75 je einen Transportzahnkranz 77 in gleicher Zahneinteilung und an beiden Enden ihrer Welle, beweglich angebracht, je einen Hebel eines Hebelmechanismus 78, 79, 8o. Auf den beiden Hebeln 78 befindet sich je ,eine bewegliche Klinke 81, «-elche in die beiderseitigen Transportzahnkränze 77 eingreifen. Der rechtwinklige Hebel 8o, welcher seinen Drehpunkt bei 82 hat, trägt an seinem kurzen Ende ein in einem Schlitz 83 verstellbares Rädchen 84 (Abb. 3), welches in den Schlitz 63 der Deckplatte 62 hineinragt. Durch Höher- oder Niederstellen des Rädchens läßt sich die Hubhöhe des Hebelmechanismus genau regulieren.
  • Jedes Geldstück, welches nun durch eine Greifkralle 56 der Kette 5; zwischen der Zählplatte 34 und der Deckplatte 6:2 nach vorn geschoben wird, drückt das in den Schlitz 63 hineinragende Rädchen 84 vor- und aufwärts, wodurch der Hebelmechanismus sich hebt und durch die Klinke 81 die Zählertrommel 7; uin eine Hubhöhe dreht.
  • Sobald eine Greifkralle 56 ein Geldstück so weit vorgebracht hat, als das Rädchen 84 mitlaufen kann, gleitet das Geldstück auf der vorderen Biegung der Zählplatte 34 herab, von wo es durch den Kanal 85 nach außen gelangt. Gleichzeitig zeigt das Zahlenband 68 auf der Zählertrommel 75, durch die Ableseöffnung 86 sichtbar, den gezählten Betrag, und der Hebelmechanismus .-8, 79, 80 fällt infolge seines Eigengewichtes von selbst in seine ursprüngliche Lage zurück. Dieser Vorgang wiederholt sich in rascher Reihenfolge. Sollte es vorkommen, daß eine Kralle 56 kein Geldstück greift, vielleicht weil der Geldzulauf von oben nicht genügend mitgekommen ist, dann wird das Hebelrädchen 84 nicht gehoben und das Zahlenband 68 nicht weitergerückt.
  • Wenn das Zahlenband 68 auf die Trommel 65 aufgerollt ist, hat die Uhrfeder 66 keine oder nur ganz geringe Spannung. Läuft ersteres bei dem eben beschriebenen Vorgang hubweise ab, dann kommt die Uhrfeder 66 ebenso hubweise in Spannung.
  • Die Aufwickeltromme176 läuft mit ihren Seitenbacken auf den Backen einer Walze 8; , welche zwecks linksseitiger Aufwicklung des Zahlenbandes eingeschaltet ist, und Walze 87 wiederum wird durch die neben dem Transportzahnkranz 77 der Zählertrommel 75 tiefer liegenden glatten Flächen 88 gedreht.
  • Die Backen von 76 und 87 und die Flächen 88 wirken zusammen wie Friktionsscheiben. Die Trommel 76 und die Walze 87 lagern mit ihren Achsen heb- und senkbar in je einem Schlitz 89 der Trägerwände und 76 auch auf zwei heb- und senkbaren Lagern 9o innerhalb der Trägerwände. Die Lager 9o sind beweglich verbunden mit einem doppelarmigen Hebel 9i, dessen Drehpunkt bei 92 liegt. Unter dem Hebel 9i befindet sich vorn eine Druckfeder 93, welche bewirkt, daß die Aufwickeltrommel 76 und die Walze 87 nach oben gegen die Zählertrominel 75 gepreßt werden und so von dieser ihre Drehung erhalten. Die Zählertrommel 75 gibt das Zahlenband 68 an die Aufwickeitroinmel 76 ab und letztere wickelt es lose und hemmungslos auf.
  • Hat man nun durch Drehen der Kurbel den gewünschten Geldbetrag, welcher unter ioo Stück (oder einem anderen auf dein Zahlenband 68 festgelegten Höchstbetrag) liegt, herausgezählt, dann hört man sofort beim Erscheinen der entsprechenden Betragsziffer in der Ableseöffnung 86 mit der Kurbeldrehung auf. Alsdann läßt man das Zahlenband 68 wieder bis auf o zurücklaufen, indem man leicht mit dem Finger die Taste cif des Hebels 9i niederdrückt. Dadurch senken sich die Trommel ; 6 und die Walze 87 etwas und befreien die Zählertrommel 75 von dem Druck von unten. Gleichzeitig hebt der Hebel 9i die vertikal an der Verbindungsstange der Klinken 81 hängende Stange 95, wodurch die Klinken 81 die Sperrung aufheben und die Zählertrominel7j zum Rücklauf freigeben. Die durch den Abzug des Zahlenbandes 68 in Spannung gebrachte Uhrfeder 66 entspannt sich nun wieder, dreht die Trommel 65 rückwärts und diese wickelt das Zahlenband 68 wieder auf.
  • Um das Zahlenband mit genauer Einstellung der o in der Ableseöffnung 86 anzuhalten, ist ersteres in entsprechender Entfernung unter o mit einem kleinen Ausschnitt 96 (Abb.7) versehen,"in «-elchen ein Haken 97 eingreift, der das Band festhält. Beien Ablaufen des Bandes nach unten wird der Haken durch seine schräge Fläche von selbst wieder zurückgedrückt.
  • Die Stange 9j hat unten einen Schlitz c)8, um die Aufundabbewegungen der Klinken @8i mitmachen zu können. Durch die anhängende Stange 95 werden die Klinken 81 unten beschwert und dadurch deren Fallen nach rfickwärts verhindert.
  • Werden die Ziffern des ganzen Zahlenbandes 68 durchgezählt, dann rückt sich beim Herunterfallen des hundertsten Geldstückes (oder einer auf dem Zahlenband beliebig festgelegten Höchstzahl) in den Kanal 85 die betreffende Abteilung von selbst aus, und zwar in folgender Weise.
  • Wie unterhalb der o, so befindet sich im Zahlenband 68 auch oberhalb der Höchstzahl ein Ausschnitt 99 (Abb. 6), in welchen, wenn diese Höchstzahl in der Ableseöffnung 86 erscheint, ein Hebel ioo eingreift, welcher von denn Zahlenband bis auf den Widerstand ioi herabgedrückt wird. Der Hebel ioo ist vorn abgeschrägt und trägt, um eine Abschleifung von Band und Hebel zu vermeiden. vorn ein wenig hervorragendes Rädchen io2. An seinem hinteren Ende ist der Hebel ioo durch eine `Felle 103 mit einem Rädchen in.f fest verbunden, in dessen Rille eine Drahtkordel in; läuft. welche abwärts zu einem Hebel ioCj führt und an dessen vorderem Ende befestigt ist. Um das Röllchen des Hebels ioo dauernd auf der Rückseite des Zahlenbandes 68 laufen und den Hebel beim Erscheinen des Ausschnittes 99 sofort in diesen eingreifen zu lassen, ist entweder dein Hebel auf seiner Welle 103 für eine ganz kleine Drehung Spielraum zu geben oder die Drahtkordel io5 etwas zu lockern.
  • Der Hebel ioo ruht mit seinem vorderen Ende auf einer Unterlage 107, hat seinen Drehpunkt bei io8, ist an seinem hinteren Ende rechtwinklig seitwärts abgebogen und endigt in einer Nase i o9 mit schräg abwärts laufender Gleitfläche.
  • Der Ein- und Ausrückhebel i io mit Drehpunkt bei i i i hat vorn, außerhalb des Gehäuses i. einen Handgriff 112 und endigt hinten mit einer Gabel 113, welche nebst einem Führungsring 114 die Ein- und Ausrückhülse 17 umfaßt und letztere verschiebt. Am Vorderteil des Ein- und Ausrückhebels i io, ungefähr in der Mitte zwischen Drehpunkt und Handgriff, ist eine Zugfeder 115 befestigt, welche das Bestreben hat. den Hebel nach links zu ziehen.
  • Wird der Handgriff i i-, nach rechts geschoben, dann rückt die Kupplungshälfte i 5 nach links in die andere Hälfte 16 ein, die Nase iog schnappt ein und hält den Ein- und Ausrückhebel i io in seiner Lage fest.
  • Ist nun bei dein Zählvorgang auf dem Zahlenband 68 die Höchstzahl (beispielsweise die Zahl ioo) erreicht, dann greift bei deren Erscheinen in der Ableseöffnung 8(, der Hebel ioo in den Ausschnitt 99 ein, wird lierabgedr%ickt und das Rädchen io.4 zieht den Hebel io6 vorn um so viel hoch, daß die hinten abwärts gehende Nase iog den Hebel i i o freigibt. letzterer durch die Zugfeder i 15 vorn nach links gezogen wird und somit die Kupplungshälfte 15 nach rechts ausrückt.
  • Um die Münzenzählabteilung wieder in Gang zu setzen, ist es, wie schon oben gesagt, nur nötig, durch einen Fingerdruck auf die Taste 9.1 das Zahlenband 68 zurücklaufen zti lassen, wodurch die Hebel ioo und i o0 wieder in ihre ursprüngliche Lage kommen: worauf durch Schieben des Handgriffes 112 nach rechts die Kupplung 15, r 6 wieder eingerückt wird.
  • Uni das geräuschvolle Klappern der herabfallenden Geldstücke zu dämpfen, können die in Betracht kommenden Stellen - besonders in den Behältern 2 und 26 sowie im Kanal 85 - mit geeigneten schalldämpfenden Mitteln bekleidet werden.
  • Die durch den Kanal 85 herausfallenden Geldstücke werden je nach Erfordernis in geeigneten Behältern (Säckchen, Vorrichtungen zum Rollen u. dgl.) abgefangen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Geldzählmaschine für Hartgeld mit einem unterhalb des Fülltrichters angeordneten, gegliederten Schacht, dessen Mündung in einen auf der Zählplatte feststehenden Schachtteil führt, dadurch gekennzeichnet, daß die aneinanderhängenden Schachtglieder lose miteinander verbunden und die unteren Enden ihrer Verbindungsmittel fest verankert sind, und daß der Fülltrichter (a) unten eine Fallklappe (3) zur Regelung der Münzzufuhr in den Schacht (33) besitzt. z. Geldzählmaschine nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die Regelung der Münzzufuhr die Fallklappe (3) durch Nockenscheibeii (28, 29) regelmäßige Hubbewegungen erhält, in der Weise, daß ein Kolben (32 ), welcher gabelartig die Nockenscheibenachse (27) umfaßt, die Hubbewegungen der Fallklappe (3) durch die Nockenscheiben vermittelt, wobei die gabelartigen Zinken des Kolbens (32) so weit über die Nockenscheibenachse in den Schacht greifen, daß die in demselben wachsende oder abnehmende Münzsäule den Kolben berührt und allmählich hebt oder senkt und damit die Fallklappe (3) schließt bzw. öffnet, je nachdem die Geschwindigkeit der Münzentransportvorrichtung unterhalb des Schachtes ab- oder zunimmt. 3. Geldzählmaschine nach den Patentansprüchen i und -2, dadurch gekennzeichnet, daß die zu zählenden Münzen dadurch unterhalb des feststehenden Schachtteiles (35) weggezogen werden, daß an einer umlaufenden Gelenkkette (55) vorgesehene Greiferkrallen (56) die einzelnen Münzen geradlinig vorschieben, wobei jede Münze auf einen Winkelhebel (8o) wirkt. dessen einer Arm mittels einer Rolle von der Münze gehoben wird, während der andere Arm ein Zählwerk fortschaltet. ..4. Geldzählinaschine nach den Patentansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Münze gehobene Rolle (8d.) an dem Winkelarm (8o) verschiebbar angeordnet ist, um den @i'inkelausschlag den verschiedenen Münzstärken entsprechend regeln zu können. 5. Geldzählmaschine nach den Patentansprüchen i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß mit der Zähltrommel (75) ein Zahlenband (68) fortbewegt wird, welches jeweils den abgezählten Betrag anzeigt und dessen Aufwickeltrommel (76) unter Vermittlung einer Walze (87) durch einen unter Federdruck stehenden Hebel (9i) gegen die Zähltrommel (75) gedrückt wird, wobei durch Niederdrücken dieses Hebels die Entkupplung der Aufwickelrolle (76) und der Walze (87) von der Zähltrommel (75) erfolgt und gleichzeitig die Sperrklinke (8i) für das Zurücklaufen der Zähltrommel (75) außer Eingriff mit dieser gelangt. 6. Geldzählmaschine nach den Patentansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stillstand des Zahlenbandes (68) beim Erscheinen des Höchstbetrages in der Ableseöffnung (86) dadurch eintritt, daß ein Hebel (ioo), der mit seinem freien Ende gegen das Zahlenband anliegt, bei entsprechender 'Ablauflänge desselben in eine für diesen Zweck vorgesehene Öffnung (9.9) des Bandes einschnappt und von diesem mitgenommen wird, wobei der Hebel durch ein Zugmittel (io5) die Kupplung (15, 16) der Antriebswelle (i3) ausrückt.
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