DE1071C - Zählapparat für Bandhaspel - Google Patents

Zählapparat für Bandhaspel

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    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J1/00Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
    • D03J1/20Measuring length of fabric or number of picks woven

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Description

1877.
LEERS-NEUMANN in DÜSSELDORF. Zählapparat für Bandhaspel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l6. August 1877 ab.
Dieser Zählapparat für Bandhaspel besteht hauptsächlich aus einem Getriebe mit verstellbarer Hemmvorrichtung, dessen Ein- und Ausrücken und Zurückführung zum Nullpunkte vermittelst Gewichte und einer Tretvorrichtung bewirkt wird.
Die Haupttheile desselben sind, wie aus beiliegender Zeichnung ersichtlich ist, gröfstentheils im Innern eines Kistchens und wie folgt angebracht.
Das Zahnrad D ist auf der Axe VII und auf dieser ist ferner der Zeiger F befestigt. Das obere Lager für die Axe ist im Mittelpunkte der Zeigerplatte E, welche auf den Deckel der Kiste befestigt ist, gebildet; ein zweites Lager für diese Axe ist auf dem Boden der Kiste aufgeschraubt. Das genannte Zahnrad hat eine gleichmäfsige Eintheilung von 120 oder mehr Zähnen.
Die Zeigerplatte ist betreffs der Eintheilung mit demselben identisch. In gleicher Höhe wie das Zahnrad, liegt die Schneckenwelle II, und zwar in zwei Lagerstollen, welche auf der Schiene / befestigt sind. Aufserdem ruht die Schneckenwelle noch auf der festliegenden Leitschiene F. Auf den vorderen Theil dieser Welle ist der gebräuchliche verstellbare, Flügel oder Bandhaspel Z aufgeschraubt. Beim Aufhaspeln wird derselbe links herumgedreht. Die Schiene / ist vermittelst einer Schraube i so befestigt, dafs deren vorderer Theil sich mehr wie der übrige verschieben läfst. Ein auf die Schneckenwelle geschobener Ring dient zur Befestigung des Schnurendes b b2. Der Winkelhebel oder Haken III ist vermittelst einer Schraube so befestigt, dafs derselbe die Schneckenwelle oder Haspelaxe festhalten, loslassen oder wieder anholen kann. Derselbe ist mit dem Gewichte A und auch mit dem Trittbrett P in Verbindung. Die Strebe V, am oberen Theile des Hakens vermittelst Charnier befestigt, dient zur Feststellung dieses Hakens; zum Halten der Strebe dient ein Bolzen VI. Hochstehend verhindert derselbe das Abgleiten derselben. Dieser Bolzen ist mit einer gewundenen Feder versehen, welche denselben nach oben drückt; nach unten wird er durch die Schnur α «, welche mit dem Trittbrett in Verbindung und etwas kürzer wie b b' und b b 2 ist, gezogen. Neben dem Zeigerblatte ist auf dem Deckel der Kiste, der Stollen 6 aufgeschraubt; derselbe ist mit einer Regulirschraube versehen an deren Spitze der Nullpunkt N liegt.
Der Zwinger 5, zur Begrenzung einer bestimmten Anzahl Umdrehungen bestimmt, ist an betreffender Stelle auf die Zeigerplatte aufgeschraubt; derselbe hat ebenfalls eine Regulirschraube, an deren Spitze der Anschlag H liegt. Bei eingerücktem Getriebe wird durch jede Umdrehung der Schneckenwelle das Zahnrad um einen Zahn weiter bewegt, und bewegt sich in diesem Falle der Zeiger Schritt haltend mit. Die Zurückführung des Getriebes zum Nullpunkte wird durch Niedertreten des Trittbrettes bewirkt. Sobald die Schnecke aus dem. Zahnrade ausgesetzt hat und dieses frei geworden ist, zieht die mit dem Gewichte B versehene Schnur g g den Zeiger zum Nullpunkte hin. Sobald das Trittbrett losgelassen wird, bewirkt das Gewicht A, dafs die Schnecke wieder einsetzt. Zur Vermeidung eines zu tiefen Eingreifens derselben dient der Justirschieber W. Auf der Zeigerplatte, und an Stellen wo für die verschiedenen Schnüre Leitröllchen nöthig sind, befinden sich deren angebracht.
Mit diesem neuen Zählapparate für Bandhaspel läfst sich sicher, rasch und bequem arbeiten.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE1071DA 1877-08-15 1877-08-15 Zählapparat für Bandhaspel Expired - Lifetime DE1071C (de)

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