DE501110C - Verfahren zur Gewinnung von Glycerin aus glycerinhaltigen Fluessigkeiten - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Glycerin aus glycerinhaltigen Fluessigkeiten

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DE501110C
DE501110C DEI33832D DEI0033832D DE501110C DE 501110 C DE501110 C DE 501110C DE I33832 D DEI33832 D DE I33832D DE I0033832 D DEI0033832 D DE I0033832D DE 501110 C DE501110 C DE 501110C
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DE
Germany
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glycerine
production
zirconium
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glycerin
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Expired
Application number
DEI33832D
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English (en)
Inventor
Dr Robert Griessbach
Dr Hans Weiss
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IG Farbenindustrie AG
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IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D19/00Recovery of glycerol from a saponification liquor

Landscapes

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Gewinnung von Glycerin aus glycerinhaltigen Flüssigkeiten Bei der Herstellung von Glycerin, z. B. durch Fettspaltung oder durch Gärung, wird das Glycerin in Form von unreinen, verdünnten Lösungen erhalten, aus denen es dann durch Destillation gewonnen wird.
  • Es wurde nun gefunden, da3 man Glycerin aus seinen verdünnten verunreinigten. Lösungen mit Vorteil in der Weise gewinnen kann, wenn man die glycernhaltige Lösung mit Zirkonverbindungen, z. B. Zirkonsalzen, Zirkonhydroxyd; versetzt. Falls die Lösung saure oder neutrale Reaktion aufweist, macht man sie durch Zusatz geeigneter Stoffe alkalisch. Von dem entstandenen, das Glycerin als Zirkonglycerinat enthaltenden Niederschlag wird abgetrennt. Der Niederschlag kann in beliebiger Weise, z. B. durch Kochen mit verdünnten Säuren oder durch Erhitzen mit Wasser unter Druck, in Glycerin und Zirkonverbindungen zerlegt werden.
  • Nach der beschriebenen Arbeitsweise gelingt es, das Glycerin auf einfache Weise auch aus stark verdünnten Lösungen vollständig zu gewinnen, ohne daß umständliche Destillationsprozesse erforderlich sind.
  • Es ist bereits ein Verfahren bekannt, bei dem Glycerin aus glycerinh:altigen Flüssigkeiten durch Behandlung mit Bleiverbindungen, wie Bleioxyd oder -hydroxyd, als Bleiglycerinat abgeschieden und dieses wieder in Glycerin und in Bleiverbindung zerlegt wird. Zur Durchführung dieses Verfahrens sind jedoch lange Zeiträume und eine komplizierte Apparatur notwendig (s. D:e,ite-Kellner, Das Glycerin [i923], Seite 2¢o). Ferner kann nach diesem Verfahren Glycerin zwar aus einer etwa zoprozentigen Lösung noch mit guter Ausbeute gefällt werden, dagegen wird aus 2prozentiger Lösung, wie sie z. B. bei dem durch Gärung erhaltenen Glycerin in Frage kommt, durch Bleioxyd- überhaupt kein Glycerin mehr zur Abscheidung gebracht. Demgegenüber gelingt es bei Verwendung von Zirkonverbindungen, das Glycerin in kürzester Zeit auch aus derartig verdünnten Lösungen nahezu restlos als Zirkonglycerinat zu gewinnen. Beispiel cool einer neutralen wäßrigen Glycerinlösung, die 2,o6 '/'o Glycerin, enthält, werden mit ro kg Zirkonnitrat versetzt und zum Sieden erhitzt. Darauf werden etwa 81 2oprozentiges Ammoniakwasser zugefügt. Nach dem Abkühlen wird das ausgefallene Zirkonglycerinat mittels einer Filterpresse abgetrennt, ausgewaschen und, durch Kochen mit verdünnter Schwefelsäure zerlegt. Es werden 1,9 kg Glycerin gewonnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Gewinnung von Glycerin aus glycerinhaltigen Lösungen durch Abscheidung als Glycerinat, dadurch gekennzeichnet, daB man das Glycerin aus den Lösungen durch Zusatz von Zirkonverbindungen als Zirkonglycerinat abscheidet und den erhaltenen Niederschlag in Glycerin und Zirkonverbindungen zerlegt.
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