DE497080C - Pneumatische Vorrichtung zum Zufuehren der Stoffplaettchen bei Knopfmaschinen zur Herstellung von Waescheknoepfen - Google Patents

Pneumatische Vorrichtung zum Zufuehren der Stoffplaettchen bei Knopfmaschinen zur Herstellung von Waescheknoepfen

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DE497080C
DE497080C DEA50321D DEA0050321D DE497080C DE 497080 C DE497080 C DE 497080C DE A50321 D DEA50321 D DE A50321D DE A0050321 D DEA0050321 D DE A0050321D DE 497080 C DE497080 C DE 497080C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D19/00Producing buttons or semi-finished parts of buttons
    • B29D19/04Producing buttons or semi-finished parts of buttons by cutting, milling, turning, stamping, or perforating moulded parts; Surface treatment of buttons
    • B29D19/06Devices for feeding semi-finished parts to the processing machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Pneumatische Vorrichtung zum Zuführen der Stoffplättchen bei Knopfmaschinen zur Herstellung von Wäscheknöpfen Pneumatisch arbeitende Vorrichtungen zum Zuführen von Blechplättchen bei Knopfmaschinen zur Herstellung von Wäscheknöpfen sind bereits bekannt. Diese Vorrichtungen sind mit einemhohlen Transportglied versehen, in welchem während der Entnahme der Plättchen aus einer sich drehenden Trommel und während des Transportes des Plättchens zu der Buchse der Knopfmaschine, in welcher die Vereinigung der Knopfteile erfolgt, Unterdruck herrscht. Zum Ablegen wird ein Überdruck angewendet; zu diesem Zweck ist das hohle Transportglied an das eine Ende eines Zylinders angeschlossen, in welchem ein hin und her beweglicher Kolben angeordnet ist.
  • Die Erfindung betrifft eine nach dem gleichen Prinzip arbeitende Vorrichtung zum Zuführen der dünnen Stoffplättchen bei Wäscheknopfmaschinen. Die Eigenart des Baustoffes dieser Plättchen bereitet Schwierigkeiten in bezug auf das einwandfreie Ablegen der Stoffplättchen.
  • Die Erfindung ermöglicht das ordnungsgemäße Ablegen der Stoffplättchen dadurch, daB getrennte Saug- und Druckluftkammern angeordnet sind, mit welchen das hohle Transportglied abwechselnd in Verbindung gebracht wird. Dabei erfolgt der übergang vom Unterdruck zum Überdruck nicht allmählich wie bei der vorbekannten Einrichtung, sondern plötzlich, was ein einwandfreies Abfallen der Stoffplättchen vom Transportglied zur Folge hat. Zweckmäßig legt sich das Transportglied auf die obere Mündung des bekannten Sammelrohres zur Aufnahme der Stoffplättchen auf, in das von unten her ein beweglicher Stempel hineinragt, welcher durch die Arbeitswelle über ein V orgelege mit abnehmender Stoffplattensäule aufwärts bewegt wird. An diesem Stempel kann ein unstarres Zugorgan angreifen, welches mit abnehmender Stoffplattensäule auf eine Achse aufgewunden wird, die von der Antriebswelle gedreht wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigen: Abb. i eine Vorderansicht auf die eine Stoffplattenzuführungseinrichtung mit den zugehörigen Luftschiebern, wobei diese Schieber um go° aus ihrer wirklichen Lage geklappt sind, Abb. z eine zugehörige Seitenansicht, Abb. 3 einen zugehörigen GrundriB.
  • 6 ist eine drehbare Platte @dex Knopfmaschine mit zwei Reihen von Buchsen 64 und 65, welche Stempel' enthalten. Diese Buchsen dienen zur Aufnahme der Einzelteile des mit Wäschestoff überzogenen Metallknopfes, welche in der Knopfmaschine selbsttätig zusammengesetzt werden. Zur Einlegung der Wäschestofplättchen in die Buchsen 64 und 65 dient folgende Einrichtung Auf einer Welle g (Abb. i) sind zwei Steuernocken 168 und 169 befestigt, die auf zwei entgegen der Wirkung je einer Feder 170 und 171 in einem Gehäuse 172 gelagerte Schieber 173 und 174 einwirken. Die Federn 170 und 171 sorgen dafür, daß die Schieber und die Steuernocken dauernd kraftschlüssig gekuppelt sind. Von unten her münden in das Gulfä use 17? je eine nicht weiter dargestellte Leitung für Saug- und Druckluft. Der Schieber 173 steuert dabei beispielsweise die Leitung für die Druckluft, der Schieber 174 diejenige für die Saugluft. Von der Oberseite des Gehäuses 172 führen entsprechend je eine Leitung 175 und 176 als Druck- bzw. Saugleitung weiter. Jeder Schieber ist mit je einer Bohrung 177 und 178 versehen. Diese Bohrung kommt in einer bestimmten Stellung cles Schiebers mit der Zu- und Ableitung im Gehäuse in Deckung, so daß die Saug- bzw. Druckluft in die Leitungen 175 bzw. 176 eintreten kann. -In Abb. i ist der Zustand dargestellt, bei welchem der Zutritt der Saugluft in die Leitung 176 freigegeben ist, während der Weg für die Druckluft abgesperrt ist.
  • Die Leitungen 175 und 176 sind zu je einem Strang 179 zusammengeführt. Dieser Strang endet in ein düsenartiges Mundstück 18o. Die Leitung 179 ist derart unstarr, daß das Mundstück i8o eine gewisse Beweglichkeit besitzt.
  • Entsprechend dem Mundstück 18o ist, wie Abb. 3 zeigt, noch ein zweites Mundstück 181 angeordnet, das ebenfalls entsprechend dein Leitungstrang 179 mit einer solchen Zuleitung versehen ist und ebenfalls unter Vermittlung der Schieber i 7o und 171 abwechselnd eine Druck- bzw. Saugwirkung ausüben kann.
  • Die Mundstücke i8o und 181- sind an je einem Winkelstück 182 und 183 befestigt, deren eines in den-Abb. i und 2 näher zur Darstellung gebracht ist. Dieses Winkelstück setzt sich aus mehreren Einzelarmen zusammen. Der eine Arm i84 trägt das Mundstück i8o. Ein zweiter Arm 185 reicht abwärts und liegt an einer Nocke 186 an, die auf einem Fortsatz 187 der Welle 9 fest angeordnet ist. Dieser Fortsatz 187 erstreckt sich rechtwinklig zur Welle 9 und liegt waagerecht vor der gesamten Maschine. Die Bewegungsübertragung von der Welle g auf die Welle 187 erfolgt unter Vermittlung eines Kammradgetriebes 188.
  • Die Anlage zwischen dem Arm 185 und der Nocke 186 erfolgt durch einen doppelarmigen, bei 189 schwenkbar gelagerten Hebel, dessen unterer Arm igo unter Einwirkung einer Zugfeder igi steht, während der obere Arm 192 an einer Stange 193 angreift, die einen dritten Arm des Winkelstückes 182 bzw. 183 bildet. Der Teil 193 ist in einem FührungsstÜck 194 gelagert, das somit zur Führung des ganzen Winkelstückes dient.
  • Außer der Steuernocke 186 ist noch eine zweite Nocke 195 vorgesehen, die gleichzeitig mit der ersten umläuft, die aber in ihrer 'LTmrißlinie von dieser abweicht. Dies hängt damit zusammen, & ß die beiden Mündungsteile i8o und 181, wie aus Abb. 3 ersichtlich, verschieden große Wege zu vollführen haben. Die Teile i8o und 181 dienen dazu, die Ober- bzw. Unterstoffplatten zu den Buchsenreilren 64, 65 zu befördern. Diese Stoffplatten sind zu diesem Zweck in zwei senkrechten zylindrischen Sammelbehältern 196 und 196' aufeinandergeschiclitet. Diese Sammelbehälter bilden zylindrische, unten und oben offene Rohre, die mit je einem Schlitz 197 versehen sind. In dem Rohr ist ein Stempel 198 längsbeweglich, und an ihm greift ein unstarres Zugglied igg an, das seinerseits dauernd unter einer Zugwirkung steht. Für den Angriff «des Zuggliedes ist an dem Stempel eine Öse Zoo vorgesehen, welche-den Schlitz 197 durchsetzt.
  • Das Zugglied igg ist auf eine Achse toi aufwindbar. Diese Achse trägt ein gezahntes Rad 2o2, das mit einer Sperrklinke 2o3 zusammenwirkt. Die Klinke ist an einem Schneckenrad 204 gelagert, das von einer auf der Welle 187 befestigten Schnecke 2o5 in der Pfeilrichtung (Abb. i) gedreht werden kann. Diese Drehung wird zufolge der Klinke 203 auf das Rad 202 und somit auf die Achse toi in .dem Sinne übertragen,- daß das Zugglied igg allmählich aufgewunden wird. Infolgedessen wird der Stempel 198 allmählich aufwärts bewegt und schiebt die über ihm gelagerte Säule der Stoffplatten so aufwärts, daß diese stets mit dem oberen Rande der zylindrischen Vorratsröhren 196 bzw. 196' abschneidet. , Die Mundstücke i8o und 181 finden sonach, sobald sie unter dem Einfluß der Steuernocken 186 und 195 über die oberen Mündungen der Vorratsröhren 196 und 196' treten, eine Stoffplatte vor, die sie unter Einwirkung der Saugluft an sich saugen und transportieren können. Die Transportbewegung wird dabei ebenfalls durch die Nocken 186 und 195 bewirkt, und die Wege sind so bemessen, daß das Mundstück 18o die innere Buchsenreihe und das Mundstück 181 die äußere Buchsenreihe bedient.
  • In dem Augenblick, in welchem jedes der Mundstücke über eine Buchse tritt, wird zufolge der Nocken 168 und 169 eine Umsteuerung-in dem Sinne bewirkt, daß ein augenblicklicher Druckstoß durch die Leitungen den Mundstücken zugeführt wird, so daß die betreffende Stoffplatte abfällt.
  • Wie beschrieben, ist die Achse 201 mit dem Schneckenrad 2,04 durch die Klinke 2,03 gekuppelt. Diese Kupplung kann sonach durch Anheben der Klinke :203 entgegen der Klinkenfeder 2o6 ausgehoben werden. Dies ist beispielsweise dann erforderlich, wenn der Vorrat an Stoffplatten erschöpft ist und die Röhren 196 und 196' neu gefüllt werden müssen. Es müssen dann die Stempel in den Röhren wieder gesenkt werden, und zu dein Zweelc muß das Zugorgan igg von der Achse toi wieder abgewickelt werden. Zu diesem Zweck ist die Achse toi mit einem besonderen Stellrad 2o7 ausgerüstet, das von Hand gedreht werden kann und so eine beliebige Einstellung des zugehörigen Stempels er-1ilö glicht.
  • Wie insbesondere aus Abb.3 eisichtlich, ist die Einrichtung der Sammelröhren mit Zubehör für die beiden Stoffplattenarten gleichartig ausgebildet. Die Wirkung ist sonach für beide Mechanismen die gleiche.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHC: i. Pneumatische Vorrichtung zum Zuführen der Stoffplättchen bei Knopfmaschinen zur Herstellung von Wäscheknöpfen mittels eines hohlen Transportgliedes, in welchem während der Entnahme und des Transportes zu der Buchse, in welcher die Vereinigung der Knopfteile erfolgt, Unterdruck herrscht, während zum Ablegen selbst ein Überdruck angewendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des Transportgliedes an eine Saug- und eine Druckluftkammer mittels Schieber (i73 i74.) angeschlossen ist, durch die dieses Ende abwechselnd mit den Kammern in Verbindung gebracht wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i mit einem Sammelrohr zur Aufnahme der Stoffplättchen, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Transportglied auf die obere Mündung des Sammelrohres legt, in das von unten her ein beweglicher Stempel (1g8) hineinragt, der durch die Arbeitswelle (i87) über ein Vorgelege (20¢, 2o5) mit abnehmender Stoffplattensäule aufwärts bewegt wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Stempel (1g8) ein unstarres Zugorgan (igg) angreift, das mit abnehmender Sto.ffplattensäule an einer Achse (toi) aufgewunden wird, die von der Antriebswelle (i87) gedreht wird.
DEA50321D 1927-03-16 1927-03-16 Pneumatische Vorrichtung zum Zufuehren der Stoffplaettchen bei Knopfmaschinen zur Herstellung von Waescheknoepfen Expired DE497080C (de)

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