DE653586C - Mit zwei Spannvorrichtungen ausgeruestete Papierbahnzufuehrung fuer absatzweise druckende Druckereimaschinen - Google Patents

Mit zwei Spannvorrichtungen ausgeruestete Papierbahnzufuehrung fuer absatzweise druckende Druckereimaschinen

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DE653586C
DE653586C DEH134348D DEH0134348D DE653586C DE 653586 C DE653586 C DE 653586C DE H134348 D DEH134348 D DE H134348D DE H0134348 D DEH0134348 D DE H0134348D DE 653586 C DE653586 C DE 653586C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/02Conveying or guiding webs through presses or machines
    • B41F13/04Conveying or guiding webs through presses or machines intermittently

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description

Die Erfindung stellt eine Weiterbildung der bekannten Papierbahnführungen bei Druckmaschinen dar, bei denen die Papierbahn ununterbrochen von einer Rolle abgezogen und absatzweise unter Schleifenbildung einer Druckvorrichtung, ζ. Β. einer Rotationsdruckmaschine, zugeführt wird. Im besonderen bezieht sich die Erfindung auf eine mit zwei abwechselnd arbeitenden Spannvorrichtungen ausgerüstete Papierbahnzuführung für absatzweise druckende Maschinen, bei denen die Papierbahn sowohl während des Drückens zwischen dem Druckzylinder und einer Führungsrolle1 als auch zwischen zwei Druckvorgangen vor und hinter der herabhängenden Schleife der Papierbahn gespannt gehalten wird. Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art besteht die eine Spannvorrichtung darin, daß die Papierbahn über drei unmittelbar hintereinandergeschaltete Walzen geführt wurde, während die andere aus einer Walze besteht, um die die Papierbahn geführt und die von einer Feder dauernd abwärts gezogen wird, um dadurch zu erreichen, daß die Papierrolle gleichmäßig um- und abläuft. Bei· anderen Vornichtungen werden zu beiden Seiten des Druckwerkes zwangsläufig Schleifen, z. B. mittels taktmäßig gesteuerter oder in Verbindung mit besonderen Bremseinrichtungen vorgesehener, federnder Spannarme, gebildet.
Die Erfindung besteht darin, daß die die Papierbahn während des Drückens spannende Vorrichtung aus mehreren biegsamen Armen besteht, die während des Druckvorganges ' gegen die Papierbahn dort angelegt werden, wo diese über die Führungsrolle- läuft, und die zurückschwingen, d. h. die Papierbahn freigeben, sobald das Drucken aufhört, sowie gleichzeitig darin, daß die die Papierbahn zwischen den Druckvorgängen spannende, abwechselnd mit der ersten Spannvorrichtung wirkende Vorrichtung aus einem schwingbaren Rahmen und .,mit diesem zusammenarbeitenden Federn besteht, die in solcher Weise wirken, daß der Rahmen während der Unterbrechung des Drückens auf die Papierbahn fällt, sie mit Führungsstangen um eine ortsfeste Führungsstange legt und sie hierbei spannt, , und daß die Federn gegen die so gespannte Papierbahn angedrückt werden.
Die Spannvorrichtungen nach der Erfindung" halten demnach nacheinander das zunächst zum Druck gelangende Papierstück durch biegsame Arme straff, während ein Rahmen nach Wegfall der Spannung durch die Arme auf die Papierbahn fällt und diese während des Drückens straff hält.
Gegenüber der bekanntem doppelten Spannvorrichtung arbeitet diese Vorrichtung betriebssicher und ist auch nachgiebiger, so daß ein Reißen der Papierbahn und eine ungleichmäßige Zufuhr des Papiers ausgeschlossen ist. Der Rahmen wirkt durch sein eigenes Gewicht und vermeidet die Notwendigkeit, die Papierbahn durch eine unter Federzug stehende Walze zu verwenden. ίο Die Zeichnungen zeigen den Erfindungsgegenstand beispielsweise in einer Ausführung, und zwar zeigen:
Abb. ι eine Spannvorrichtung nach der Erfindung, von der Seite gesehen, und zwar seitlich zwischen den zwei Druckvorgängen, Abb. 2 eine Seitenansicht in größerem Maßstabe,
Abb. 3 eine Draufsicht auf Abb. 2, Abb. 4 eine Seitenansicht, und zwar seit-Hch während eines Druckvorganges,
Abb. S einen Schnitt nach A-B von Abb. 4. Der Motor e treibt die Welle d und diese den Druckzylinder' c an, f1 ist die Welle der periodisch angetriebenen Zuführungswalze für die Papierbahn g, die beim Drucken durch die Maschine- geführt wird. A ist die Papierrolle, und b sind die ortsfestgelagerten Zuführungswalzen, die die Papierzufuhr so regeln, daß sich die Papierschleife g2 zwischen ihnen und der Führungswalze 2 bildet.
In den 'Lagern h des Gestelles i der Maschine ist eine Führungswalze -k angeordnet, über die jeweils eine gewisse Länge g1 der Papierbahn g zum Druckzylinder c gelangt. Unterhalb der Walze k befindet sich eine Welle m, die in den Lagern h, b des Gestelles i gelagert ist und auf der ein Paar biegsame Arme η angeordnet sind. Die Welle m ragt über die beiden Seiten des Gestelles i hinaus, und auf einem dieser hinausragenden Enden befindet sich ein Winkelgleithebel oder ein Gelenkstück O1 woran die Stange p gelenkig mit der Nockenscheibe q verbunden ist, die sich auf der Welle r des Druckzylinders c befindet. Ein Arm ί sitzt auf dem anderen vorstehenden Ende der Welle m, und an dem äußeren Ende dieses Armes j greift die Spiralfeder t an.
Die Nockenscheibe q ist so ausgestaltet und ihr Umlauf so geregelt, daß ihr Nocken beim Beginn des Drückens die Rolle der Stange p nicht berührt; die Spiralfeder t zieht den Arm j an und schwenkt dadurch die Welle « so, daß die federnden Arme η sich an der Stelle an die Papierbahn^1 anlegen, wo diese über die Führungsrolle k gleitet (Abb. 4), wobei das Ausschwingen des Armes j durch den Stift« begrenzt wird. Auf diese Weise wird eine bestimmte Länge g1 der Papierbahn während des Drückens gespannt, und nachdem das Drucken beendet ist, wirkt der Nocken q wieder auf die Rolle der Stange i ein, die die Arme η durch Schwenken des Gelenkstückes 0 und durch Zurückdrehen der Welle m in ihre frühere Lage zurückbringt, 'jfvlödurch das Stück g1 der Papierbahn freigegeben wird (Abb'. 2).
Der schwingende Spannrahmen χ besteht aus den beiden Seitenstücken v, v, die in der dargestellten eigenartigen' Weise (Abb. 1, 2,4) gekrümmt sind und an ihren vorderen Enden durch Stangen 4, 5 verbunden sind, während ihre anderen Enden um die Welle w schwingen können, die in den Seiten des Rahmens i gelagert ist, so daß der Rahmen χ frei auf 7i> und nieder schwingen kann. Zur Hebung des Rahmens χ dient das Exzenter y der Welle /, die von. der Welle r des Druckzylinders c angetrieben wird. Eine Stange 3 ist an das äußere Ende eines der beiden Seitenstücke ν angelenkt, während ihr anderes, mit einer Rolle ausgestattetes Ende am Exzenter y angreift und von diesem bei seinem Umlauf gehoben wird, wodurch auch der Rahmen χ aufwärts geschwungen wird. Der Rahmen-τ fällt durch seine eigene Schwere in seine unterste Stellung zurück, sowie das Exzenter y sich wieder weiterdreht.
Eine ortsfeste Führungsstange 2 ist auf den Seiten des Rahmens i oberhalb des inneren Endes des Rahmens χ befestigt (Abb. 1, 2, 4, 6). Auf den beiden Seitenteilen des Rahmens / sind Bügel befestigt; sie sind nach unten offen, damit der Rahmen χ ausschwingen kann. Innen an den Bügeln 6, 6 ist eine zum Spannen der Papierbahn g· bestimmte Starige 3 befestigt, die, mit den beiden Stangen 4 und 5 des vorderen Teiles des Spannrahmens χ oder der Seitenstücke ν zusammenwirkend, die Papierbahn spannt. Auf der in dem Rahmen i gelagerten Welle 7 sind ein Paar biegsame Federn 8 befestigt und auf einem der über den Rahmen i hervorragenden Ende der Wellen ©in Arm 9, dessen äußeres Ende von der Spiralfeder 10 so angezogen wird, daß Arm 9 in seiner Ruhelage an den Anschlag 11 aufliegt und dadurch die Federn 8 in der in Abb. 4 gezeigten Stellung festhält.
Vor bzWi nach dem Druckvorgang geben die Arme η die Papierbahn g frei (Abb. 2), und der Spannrahmens fällt infolge seines Gewichtes selbsttätig in die in Abb. 2 gezeigte tiefste Stellung, wodurch der Papierschleife g2, die infolge des dauernden Nachförderns von Papier durch die Förderrollen b zwischen diesen und der Führungswalze 2 (Abb. 4) herabhängt, die erforderliche Länge an Papier entzogen wird; gleichzeitig wird die Papierbahn ,gy welche nach dem Herabfallen des Rahmens χ um- die drei Stanen 4, 3 und 5 herumgeführt ist, gestrafft und
außerdem durch die beiden die Papierbahn gegen die herabgeschwungene Stange 5 pressenden Federn 8 nachgiebig festgehalten.
Sowie das Drucken beginnt, wird der Rahmen χ durch das Exzenter y mit Hilfe der Stangen wieder in seine frühere Lage angehoben (Abb. 4), und die Armen legen sich zwar nachgiebig, aber doch spannend gegen das Stück der Papierbahn g1, wie bereits vorhin. beschrieben.
Es ist ersichtlich, daß die zum Spannen bestimmten Arme η und der Spannrahmen χ abwechselnd wirksam sind, um die Papierstrecke g1 zwischen der Führungsrolle k und dem Druckzylinder 0 während des Drückens gespannt zu erhalten sowie um der Schleife g2 die erforderliche Menge Papier zu entnehmen und die Papierbahn g zwischen der Walze k und der Papierführungsstange 2 während der Zeit straff zu halten, wo nicht gedruckt wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Mit zwei Spannvorrichtungen ausgerüstete Papierbahnzuführung für abas satzweise druckende Druckereimaschinen, bei denen die Papierbahn sowohl während des Drückens zwischen dem Druckzylinder und einer Führungsrolle als auch in der Zwischenzeit zwischen zwei Druckvorgängen vor und hinter der herabhängenden Schleife der Papierbahn gespannt . gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die die Papierbahn während des Drückens spannende Vorrichtung aus mehreren biegsamen Armen (n) besteht, die während des Druckvorganges gegen die Papierbahn dort angelegt werden, wo diese über die Führungsrolle (k) läuft, und die zurückschwingen, d. h. die Papierbahn freigeben, sowie das Drucken aufhört, und daß die die Papierbahn zwischen den Druckvorgängen spannende, abwechselnd mit der ersten Spannvorrichtung wirkende Vorrichtung aus einem schwingbaren Rahmen (x) und mit diesem zusammenarbeitenden Federn (8) besteht, die in solcher Weise wirken, daß der Rahmen (x) während der Unterbrechung des Drückens auf die Papierbahn fällt, sie mit Führungsstangen (4, 5) um eine ortsfeste Führungsstange (6) legt und sie hierbei spannt, und daß die Federn (8) gegen die so gespannte Papierbahn angedrückt werden.
  2. 2. Papierbahnzuführung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen auf der Welle des Druckzylinders (c) angebrachten Daumen (q), dessen Bewegung durch_ Stangen (0, p) auf eine Welle im) übertragen wird, die die biegsamen Spannarme (η) auf die Papierbahn drückt.
  3. 3. Papierbahnzuführung nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (x) durch ein Exzenter (y), das auf einem Ende der Antriebwelle (/) befestigt ist, -gesteuert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH134348D 1932-02-01 1932-12-08 Mit zwei Spannvorrichtungen ausgeruestete Papierbahnzufuehrung fuer absatzweise druckende Druckereimaschinen Expired DE653586C (de)

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