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Maschine zum Formen und Einwickeln von Würfeln aus fettartigem Material,
Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Formen und Einwickeln von Würfeln aus fettartigem Material, wie Butter, Margarine, Käse oder dgl., bei welchen die Formvorrichtung aus einer Presse zum Pressen des Mate-rials m Form eines Stranges und aus einer Schneide vorrichtung zum gleichzeitigen Zerteilen des Stranges in eine Mehrzahl von Würfeln besteht, welche der Einwickelmaschine durch eine ruckweise bewegte Fordervorrichtung zugeführt werden. Insbesondere eignet sich die Erfindung als weitere Ausbildung jener Art solcher Maschinen, bei welchen ein zwischen Formpresse und Einwickelvorrichtung hin und her beweglicher Träger als Verbindungsorgan dieser beiden Teile der Maschine verwendet wird.
Im wesentlichen bezweckt die Erfindung die Anordnung einer Einrichtung zum Entfernen der Würfel voneinander nach dem Zerschneiden des Materialstranges, damit sie durch die Fördervorrichtung einzeln in bestimmtem Abstand der Ein wickelvorrichtung zugeführt werden.
Gegenüber be-
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dem Förderband zugeführt wird, besteht die Erfindung im wesentlichen darin, dass, lacl. dem der aus der Formpresse tretende Materialstrang in eine Mehrzahl von Würfeln geschnitten worden ist, alle diese abgeteilten Würfel unch auf der zur Unterstützung des Materialstranges dienenden Unterlage zugleich um ein dem Betrage des jedesmaligen Vorschubes der Fördervorrichtung entsprechendes Stück, von Mitte zu Mitte der Würfel gemessen, voneinander entfernt und hierauf
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1) er Gegenstand der Erfindung ist in den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. 1 ist eine schematische Seitenansicht der Maschine, Fig. 2 ist die gleiche Seitenansicht mit einer anderen Stellung einzelner Teile, Fig. 3 ist eine Ansicht von rechts auf Fig. 1, wobei einzehlne Teile fortgelassen sind, Fig. 4 und 5 veranschaulichen eine Einzelheit in zwei verschiedenenStellkungen.
Das Material wird in bekannter Weise durch den Trichter 3 in die Formpresse 1 eingefüllt
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strang in vier Würfel zerteilt. Nach Wunsch kann der Strang auch in eine kleinere oder grössere Anzahl von Würfeln geteilt werden, ohne dass sich die Erfindung im Prinzip ändert. Die Zerteilung des Stranges erfolgt durch die Schneidedrähte 66 der mittels einer geeigneten Einrichtung auf undabbewegbarenSchneidevorrichtung67.
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den betreffenden Walzen 4 und den entsprechend angeordneten Schiebern 51a, 51 b und Me.
Die Trommel 59 ist vermittelst der Welle 60 in Böcken 61 und 62 drehbar gelagert und wird durch eine nicht gezeichnete Schaltvorrichtung schrittweise immer um eine Vierteldrehung weiter gedreht, so dass, während eine Gleitbahn 50 bzw. die darauf angeordneten Walzenstühle
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Seitlich der Trommel 59 ist die schon erwähnte Fördervorrichtung angeordnet, welche die abgeteilten Wiirfel der Einwickelmaschine zuführt. Im vorliegenden Fall ist die Fördervorrichtung als eine um Kettenräder 63', 63'' geführte Kette 63 ausgebildet, die beispielsweise mit quadratischen Tellern 64 aus geeignetem Material zur Aufnahme der Würfel ausgestattet
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Verbindung mit der Einwickelmaschine herstellenden Träger 6 ablegt, welcher im Bock 9 auf der Welle 10 drehbar gelagert ist und dann in der bekannten Weise durch die Zahnsegmente 11 und 14, den bei 12 drehbar gelagerten Hebel 15 und die Exzenterstange 15'so gedreht wird, dass er zwischen der Fördervorrichtung und der Einwickelvorrichtung hin und her bewegt werden kann.
Das beschriebene Ausführungsbeispiel arbeitet folgendermassen :
Wenn die Formmaschine 1 angetrieben wird, so wird aus dem Mundstück 2 der Material-
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genommen wird. Die Rechtsbewegung der drei Schieber 51a, 51 b, 51e wird dadurch begrenzt, dass das Ende 50" des Schiebers 51 a gegen den Absatz 50'der Gleitbahn 50 auftrifft, so dal3
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Sobald bei dem s@@rittweisen Vorschub der Fördervorrichtung 63 vier leere Teller 64 unter- halb der auseinandergerückten Walzenstuhle 5, 5a, 5b und 5c angelangt sind, wird die Trommel 59 durch die oben er\\ähute Schaltvorrichtung um eine Vierteldrehung nach linka (Fig. 3) gedreht oder geschaltet, so dass sie die Würfel, wie in Fig. 2 durch gestrichelte Linien angedeutet, auf
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beim vorigen Mal auf die Teller abgelösten Würfel an den Arm 6 abgegeben worden ist, die nächsten vier Würfel wieder, wie aus Fig. 2 ersichtlich, bereitstehen und durch Drehen der Trommel 59 auf die darunter befindlichen Teller 64 abgelegt werden können usw.
In bekannter Weise wird der Würfel beim Hindurchgehen des Armes 6 durch einen der Würfelbreite entsprechenden Schlitz der Platte 27 mit einem Umschlag versehen, der von dem Stapel f durch die Walzen 25, 26 bis zu dem Anschlag 27* vorgeschoben wurde. Nachdem der mit dem U-förmig gefalzten Umschlag versehene Würfel auf die Auflage 24 abgelegt worden ist, senkt sich letztere über den Transportgreifer 29 der Schliessmaschine, so dass der Würfel nebst Umschlag dem Transportgreifer 29 der eigentlichen Einwickel- oder Schliessmaschine zugeführt wird. Der Umschlag wird dann in einer beliebigen Weise um den Würfel heium- gefalzt. Die vorliegende Vorrichtung kann mit einer Einwickel-oder Schliessmaschine beliebiger Art zusammenarbeiten.
Auch kann die Verbindung zwischen der vorliegenden Vorriohtung und der Einwickelmaschine in anderer Weise bewerkstelligt werden als du-rch einen Träger 6, beispielsweise durch zwei bewegliche Greifer, die die Würfel in Zangenform seitlich erfassen usw.
PATENT ANSPRÜCHE :
1. Maschine zum Formen und Einwickeln von Würfeln aus fettartigem Material, bei welcher die abgeteilten Würfel in einem Abstand voneinander entfernt und durch eine ruckweise bewegte Fördervorrichtung nacheinander an den Träger abgegeben werden, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Würfel zunächst auf der zur Unterstützung des Materialstranges dienenden Unterlage (4) um ein dem Betrage des jedesmaligen Vorschubes der Fördervorrichtung (63, 64) entsprechendes Stück, von Mitte zu Mitte der Würfel gemessen, voneinander entfernt und dann durch ihre Unterlage (4) auf die Fördervorrichtung (63, 64) abgelegt werden.