DE433338C - Foerdervorrichtung fuer Tabak und aehnliches Material - Google Patents

Foerdervorrichtung fuer Tabak und aehnliches Material

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Publication number
DE433338C
DE433338C DEB115604D DEB0115604D DE433338C DE 433338 C DE433338 C DE 433338C DE B115604 D DEB115604 D DE B115604D DE B0115604 D DEB0115604 D DE B0115604D DE 433338 C DE433338 C DE 433338C
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DE
Germany
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tobacco
strips
pusher
conveyor
conveyor device
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Expired
Application number
DEB115604D
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English (en)
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United Cigarette Machine Co Inc
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United Cigarette Machine Co Inc
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Publication date
Application filed by United Cigarette Machine Co Inc filed Critical United Cigarette Machine Co Inc
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Publication of DE433338C publication Critical patent/DE433338C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/02Tobacco-feeding devices with or without means for dividing the tobacco into measured quantities

Landscapes

  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 28. AUGUST 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 433338 KLASSE 79 b GRUPPE
(B 115604111179b)
United Cigarette Machine Company Incorporated in Lynchburg, V. St. A. Fördervorrichtung für Tabak und ähnliches Material. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. September 1924 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni igii die Priorität auf Grund der Anmeldung in Holland vom 23. Oktober 1923 beansprucht.
Zigarren- und Zigarillowickelmaschinen sind gewöhnlich mit einer Tabakfördervorrichtung versehen, welche im wesentlichen aus zwei übereinander angeordneten, über ihre ganze Länge unterstützten Förderbändern besteht, zwischen welchen der Tabak durch einen flachen, wagerechten, die lichte Weite zwischen den Bändern ausfüllenden Stößer eingeführt wird.
Diese bekannte Fördervorrichtung hat Nachteile, welche im wesentlichen darin bestehen, daß das Material zwischen den beiden
43333S
Rändern eingeklemmt werden muß, so daß letztere über ihre ganze Länge gestützt werden müssen und dadurch einen erheblichen Reibungswiderstand verursachen bzw. einer großen Abnutzung unterliegen. Dieser Übelstand wird dadurch noch vergrößert, daß der Tabak zwischen den Bändern von dem Stößer ungleichmäßig gestaut und infolgedessen die Reibung örtlich bisweilen übermäßig erhöht wird.
Eine andere bekannte Fördervorrichtung bei tabakverarbeitenden Maschinen besitzt eine feste Grundbahn, über die ein Satz von Leisten angeordnet ist, \·οη denen jede zweite stillsteht, während die anderen zu einer Gruppe λ-ereinigt sind und abwechselnd den Tabak festgreifen und fördern bzw. ihn freigeben und zurückbewegen. Die Tabakstückchen erleiden hier bei der Förderung an der Unterseite einen großen Reibungswiderstand, weil der Tabak unter ziemlich hohem Druck steht. Dieser Widerstand ist je nach dem Feuchtigkeits- und dem Feinheitsgrad des Tabaks und nach der Beschaffenheit der "5 Grundbahn an den einzelnen Stellen sehr verschieden. Andererseits nehmen die Leisten den Tabak nur an der Oberseite, und zwar streifenweise, mit. Daher bleibt der Tabak an denjenigen Stellen, wo die Reibung an der Grundbahn verhältnismäßig groß ist, zurück, so daß dahinter eine Stauung, davor eine mehr oder weniger leere Stelle entsteht. Diese Stellen können sich über die ganze Breite der Grundbahn oder über einen Teil derselben erstrecken. Im ersteren Falle werden die Wickel im ganzen zu dünn, im letzteren treten hohle bzw. verstopfte Stellen in den Wickeln auf.
Die geschilderten Nachteile können gemäß j der Erfindung dadurch vermieden werden, , daß die Fördervorrichtung aus zwei über- ! einander angeordneten, zu beiden Seiten des zu fördernden Materials liegenden Sätzen '< Leisten besteht und in jedem Satze z. B. jede zweite Leiste abwechselnd sich nach dem j Material zu und davon ab bewegt. Die da- j zwischenliegenden Leisten können entweder in der Ruhelage verbleiben oder sich ab- j wechselnd mit den ersteren Leisten, aber in entgegengesetzter Richtung bewegen. Die Förderung des Materials erfolgt dadurch, daß die Leisten der einen Gruppe, nachdem sie das Material eingeklemmt haben, in der Fördervorrichtung verschoben werden, zu welchem Zwrecke sie vorzugsweise mit Zähnen oder Zacken versehen sind. Die Leisten der zweiten Gruppe kann man abwechselnd mit denjenigen der erstgenannten Gruppe gleichfalls in der Förderrichtung eine Bewegung ausführen lassen, vorzugsweise aber läßt man sie nur nach dem Material !
zu und davon ab bewegen, weil man sie dann ', glatt ausführen kann und das Material bei ! seiner Förderung anstandslos darüber zu gleiten vermag. Die zu beiden Seiten des j Materials liegenden Leisten einer Gruppe sind vorzugsweise versetzt zueinander angeordnet, wodurch dem Material die Gelegenheit benommen wird, sich jedesmal auszudehnen und folglich eine gleichmäßige Förderung ohne viel Reibung gewährleistet wird.
Die Zeichnung veranschaulicht als Beispiel eine Fördervorrichtung gemäß der Erfindung, und zwar in Abb. 1 in einem senkrechten Längsschnitt, in Abb. 3 in einem Schnitt nach der Linie III-III in Abb. 1. Die Abb. 2 und 4 zeigen zwei verschiedene, zur Zusammenwirkung mit der neuen Fördereinrichtung geeignete Stößer, während Abb. 5 eine mit der neuen Fördereinrichtung versehene Zigarillowickelmaschine darstellt.
Im Maschinengestell 1 (Abb. 5) ist ein kurzes Förderband 2 sowie eine damit zusammenarbeitende Gegendruckwalze 3 für die Zufuhr des Tabaks gelagert, welcher absatzweise von einem Messer 4 abgeschnitten wird, wobei der abgeschnittene Tabak durch einen Trichter S in den Raum 6 fällt. Hieraus wird der Tabak λόπ dem Stößer 7 nach rechts in den Förderraum 8 hinübergeschoben. Aus dem Räume 8 wird jedesmal ein Teil des Tabaks durch die näher noch zu beschreibende Fördervorrichtung in eine Kammer 9 gedrückt und durch ein Messer 10 von der Hauptmenge abgetrennt. Nachdem die Kammer 9 nach unten geklappt ist und deren Boden sich geöffnet hat, wird der Inhalt der Kammer durch einen Stampfer 11 in eine Rinne oder Vertiefung 12 gestoßen, um daraufhin auf dem Rolltische in bekannter Weise in ein Deckblatt gewickelt zu werden.
Der Stößer 7 (Abb. 1 und 2) setzt sich aus einer größeren Anzahl Leisten zusammen, welche nebeneinander in einem Gehäuse 13 untergebracht sind und durch Federn 14 nach rechts gedrückt werden. Das Gehäuse 13 besitzt zwei Augenlager 15 für eine Stange 16. Diese durch einen Schlitz eines Armes 17 (Abb. 5) geführte Stange erteilt dem Gehäuse 13 eine hin und her gehende Bewegung, derart, daß die nach links gerichtete Bewegung durch eine mit einer Kurvenscheibe 19 zusammenwirkende Rolle 18, die nach rechts gerichtete Bewegung durch eine Feder 20 erfolgt.
Bei dem Stößer nach Abb. 4 sind je zwei Leisten 21 durch Gelenkstücke 22 miteinander gekuppelt, die selbst auf entsprechende Weise durch Gelenkstücke 23 miteinander verbunden sind. Letztere sind durch ein
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Gelenkstück 24 vereinigt, welches drehbar mit einem im Gehäuse 13 angebrachten, bei 26 mit Gewinde versehenen Antriebsteil verbunden ist. Es ist klar, daß auch bei dieser Ausführung des Stößers die Leisten 21 unter sich derart verschiebbar sind, daß sie gleiche Drücke ausüben.
Die Fördervorrichtung, welcher der beschriebene Stößer den Tabak zuführt, besteht aus einem oberen Satz Leisten, welche abwechselnd mit 27 und 31 und aus einem unteren Satz, dessen Leisten abwechselnd mit 28 und 32 angedeutet sind. Die Leisten 27 und 28 bilden eine Gruppe und sind mit schräg nach vorn gerichteten Zähnen 29 bzw. 30 versehen, während die die zweite Gruppe bildenden Leisten 31 und 32 glatt gehalten sind.
Die beschriebene Vorrichtung wirkt folgendermaßen.
Der Tabak wird auf das Förderband 2 gelegt und zwischen diesem und der Walze 3 zusammengepreßt, wodurch er schon einigermaßen gleichmäßig verteilt wird. Das Messer 4 schneidet jedesmal einen Teil des Tabaks ab, welcher durch den Trichter 5 in den Raum 6 fällt. Der Stößer 7 staut den Tabak unter dem Einflüsse der Feder 20 nach rechts. Die Hublänge des Stößers 7 hängt von der in den Raum 6 heruntergefallenen Tabakmenge ab, der Hub fängt aber immer im selben Punkte an, und zwar wird dieser Punkt durch den größten Radius der Kurvenscheibe 19 bestimmt.
Im Räume 8 wird der Tabak abwechselnd von den Leistengruppen 27, 28 und 31, 32 eingeklemmt. Die glatten Leisten 31, 32 bewegen sich ausschließlich auf- und abwärts, die gezahnten Leisten 27, 28 aber führen außer einer Auf- und Abwärtsbewegung auch noch eine in der Förderrichtung hin und her gehende Bewegung aus, derart, daß sie zunächst den Tabak zwischen sich einklemmen (wobei die Leisten 31, 32 sich voneinander ab bewegen), dann nach rechts geschoben werden, darauf auseinandergehen und den Tabak freigeben (wobei die Leisten 31, 32 den Tabak zwischen sich einklemmen), um schließlich wieder nach links in die Anfangslage zurückzukehren. Der Tabak wird auf diese Weise in durchaus gleichmäßigem Gange und unter gleichbleibender Pressung fortbewegt und schließlich in den Behälter 9 geschoben. Die jedesmal von dem Messer 10 abgeschnittene Tabakmenge ist dabei praktisch konstant.
Die Bewegungen der zwei Sätze Leisten können sehr verschieden sein. So kann z. B. jede zweite Leiste sowohl des oberen wie des unteren Satzes ganz stillstehen und können die dazwischenliegenden Leisten des oberen Satzes der Reihe nach abwärts, vorwärts, aufwärts und rückwärts gehen, diejenigen des unteren Satzes ausschließlich eine der Vor- und Rückwärtsbewegung der angetriebenen Leisten des oberen Satzes entsprechende Bewegung ausführen.
Die Gleichmäßigkeit, mit welcher der Tabak von dem Stößer der Fördervorrichtung zugeführt wird, kann noch dadurch vergrößert werden, daß der Stößer nach jedem Stoße, oder - jedesmal nach einer gewissen Anzahl Stöße über die Hälfte der Leistenbreite abwechselnd in der einen und der anderen Richtung quer zur Förderrichtung verschoben wird. Die Gesamtbreite des Leistensatzes übertrifft dann diejenige des Förderraumes um die Breite einer schmalen Endleiste.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Fördervorrichtung für Tabak und ähnliches Material, wobei das Material mittels eines Stößers in den Bereich eines Satzes Leisten geführt wird, die es abwechselnd festhalten und fortbewegen, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem oberen Satz ein zweiter Satz Leisten liegt, die mit denen des oberen Satzes bei dem Festhalten und der Fortbewegung des Materials zusammen arbeiten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEB115604D 1923-10-23 1924-09-12 Foerdervorrichtung fuer Tabak und aehnliches Material Expired DE433338C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL433338X 1923-10-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE433338C true DE433338C (de) 1926-08-28

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ID=19786171

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DEB115604D Expired DE433338C (de) 1923-10-23 1924-09-12 Foerdervorrichtung fuer Tabak und aehnliches Material

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DE (1) DE433338C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0022291A1 (de) * 1979-06-28 1981-01-14 Unilever N.V. Verfahren und Vorrichtung zum Dosieren von schwierig abfüllbaren Füllgütern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0022291A1 (de) * 1979-06-28 1981-01-14 Unilever N.V. Verfahren und Vorrichtung zum Dosieren von schwierig abfüllbaren Füllgütern

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