DE4935C - Verschlufsmittel für Eisenbahnwagen - Google Patents
Verschlufsmittel für EisenbahnwagenInfo
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- DE4935C DE4935C DENDAT4935D DE4935DA DE4935C DE 4935 C DE4935 C DE 4935C DE NDAT4935 D DENDAT4935 D DE NDAT4935D DE 4935D A DE4935D A DE 4935DA DE 4935 C DE4935 C DE 4935C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- locking
- car
- key
- seal
- sealing means
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- 238000007789 sealing Methods 0.000 title description 3
- 241000722921 Tulipa gesneriana Species 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B83/00—Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
- E05B83/02—Locks for railway freight-cars, freight containers or the like; Locks for the cargo compartments of commercial lorries, trucks or vans
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
1878.
Klasse 20.
JOSEPH THOMER in WIEN und FRANZ KÖHAZY in KASCHAU. Verschlufsmittel für Eisenbahnwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Juni 1878 ab.
Dieses Verschlufsmittel hat den Zweck, an Stelle der bisherigen, wenig Sicherheit bietenden
Plombirung, einen factischen sicheren Verschlufs zu setzen und in Verbindung damit eine Controle
einzurichten. Dasselbe ermöglicht insbesondere auch, den Wagen, wenn nothwendig,
während einer unterbrochenen Aus- oder Einladung ohne Plombenverschlufs sicher zu verschliefsen,
was gegenwärtig nicht möglich ist. Der Apparat besteht aus einem Schlofs, das
ganz gleichmäfsig an allen Wagenthüren angebracht wird, und einem Schlüssel, von welchem
nur der dazu befugte Beamte ein Exemplar besitzt. Da dieser Schlüssel zugleich zur Markirung
der Plomben dient, so gehört zu jedem Schlüssel ein Typeneinsatz mit dem betreffenden
Stationsnamen, den Monats- und Tagesziffern.
Die Einrichtung erklärt sich am einfachsten an der Hand einer Beschreibung des Vorganges
bei Verschliefsung und Oefmung des Wagens.
Verschlufs des Wagens.
Der Verschlufshaken α des an der Thür des
Wagens befestigten Schlosses wird mit der Hand aus seiner horizontalen Lage gehoben,
die Thür zugeschoben und der Haken mit der Hand heruntergedrückt, so dafs der Ansatz b
oder 61 desselben in den Kloben, welcher an
der Wandung des Wagens angebracht ist, einfällt.
Hierdurch ist der Wagen schon geschlossen.
Auf die Innenseite der Ausfallplatte c wird eine Doppelplombe d so gelegt, dafs die kreisförmigen
Oeffnungen e und e1 gedeckt sind. Die Ausfallplatte wird nun gegen das Schlofs
gedrückt, wodurch der mit dieser Platte fest verbundene Haken / hinter der Oeffnung q im
Schlosse einschnappt. Verschlufshaken und Ausfallplatte können nun ohne entsprechende
Vorrichtung nicht mehr geöffnet werden. Beim Verschliefsen des Wagens dient der Schlüssel
nur zur Durchführung der Controle.
Zu diesem Zwecke werden, nachdem die Ausfallplatte geschlossen ist, die hakenförmigen
Ansätze h und h' des Schlüssels zwischen die
oberen Ansätze i und il des Schlosses eingehängt,
mit dem Hebel k ein Druck ausgeübt, wodurch die Tulpe / gegen die hinter der
oberen kreisförmigen Oeffnung liegende Plombenfläche gedrückt wird und die nöthigen Zeichen
an der Plombe hinterläfst.
Oeffnung des Wagens.
Behufs Oeffnung des Schlosses wird der Schlüssel an die unteren Ansätze m und ml
angebracht, durch einen Druck auf die untere Plombe der verschiebbare Cylinder n, welchen
vier Spiralfedern ;* nach vorn drücken, zurückgeschoben,
bei welcher Gelegenheit die Plombe markirt, von dem fixen Dorn ο durchlöchert
und der Verschlufshaken durch das Zurücktreten des mit dem Cylinder η fest verbundenen
Fangarmes ρ frei wird. Der Verschlufshaken kann nun aufgehoben und die Wagenthür geöffnet
werden.
Durch das Aufheben des Verschlufshakens a wird aber auch der Schieber r, welcher durch
eine Spiralfeder s niedergehalten war, nach aufwärts geschoben, der Haken / wird frei und
die Ausfallplatte kann heruntergeschlagen, die zur Controle dienenden Plomben können herausgenommen
werden.
Controle.
Beim Verschliefsen, sowie beim Oeffnen des Wagens wird durch den Schlüssel der betreffende
Stationsname und das betreffende Datum auf der Plombe markirt, somit erhält jeder Revident, ja bei Vorlage der Plombe
an die Verwaltung sogar diese ein genaues Bild der mit dem Schlosse stattgehabten Manipulation.
Claims (7)
1. Das Doppelgehäuse,
2. Der zur Zuhaltung construirte Theil des Verschlufshakens.
3. Die durch vier Spiralfedern (von mindestens 250 kg Druck) functionirende Zuhaltung.
4. Die Decoupir-Vorrichtung.
5. Der Arretirstift zur Aufserkraftstellung der Sperrvorrichtung.
6. Die Anordnung zur Aufnahme und Sicherung der Plombe.
7. Der Schlüssel als Hebel- und Control-Vorrichtung.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4935C true DE4935C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=283550
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT4935D Expired DE4935C (de) | Verschlufsmittel für Eisenbahnwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4935C (de) |
-
0
- DE DENDAT4935D patent/DE4935C/de not_active Expired
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