DE49039C - Lösbare Kuppelung der Triebachse mit den Triebrädern einer Lokomotive - Google Patents

Lösbare Kuppelung der Triebachse mit den Triebrädern einer Lokomotive

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DE49039C
DE49039C DENDAT49039D DE49039DA DE49039C DE 49039 C DE49039 C DE 49039C DE NDAT49039 D DENDAT49039 D DE NDAT49039D DE 49039D A DE49039D A DE 49039DA DE 49039 C DE49039 C DE 49039C
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Germany
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DENDAT49039D
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A. MATTHES in Buckau-Magdeburg, Elbstr. 8. Vom
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/02Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with reciprocating piston steam engines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Nachstehend beschriebene Ausrückvorrichtung für Strafsenlokomotiven bezweckt, das Abstellen der Maschine an den Haltestellen überflüssig zu machen.
Auf der Triebachse A der Lokomotive sitzen lose zwei Hülsen BB, an welche die Räder C C angeschraubt sind. Die Hülsen liegen nur an zwei Stellen auf der Achse, so dafs sie sich mit möglichst geringer Reibung um dieselbe drehen können. Auf den Hülsen B B sitzen ferner lose die beiden Scheiben DD, welche durch gekröpfte Stege E E fest mit einander verbunden sind und durch die in den Hülsen verschraubten Bolzen FF auf jenen Führung erhalten. Die Bolzen FF dienen gleichzeitig als Mitnehmer, so dafs die Hülsen B B und die Räder C C jede Drehung der Scheiben D D mitmachen müssen. Letztere sind auf den Hülsen verschiebbar, was vermittelst eines Hebels vom Stande des Lokomotivführers aus bewirkt wird, indem der Hebel in eine Nuth i einer, der Scheiben D eingreift.
Zwischen den beiden Hülsen B B ist auf der Achsel eine Scheibe G festgekeilt, welche einen Rand g, Fig. 2, besitzt, der auf der Strecke c-d unterbrochen ist, während er sich auf der Strecke d-e-f-h verbreitert. Auf denselben wird eine Scheibe G1 aufgeschraubt, und zwischen beiden Scheiben G und G1 sitzt auf der Nabe G lose ein Mitnehmer K, welcher eine Rolle K1 trägt. Dieser Mitnehmer kann sich zwischen den beiden Scheiben G und G1 bewegen, und zwar auf der Strecke c-d, dem unterbrochenen Theil des Randes g.
Eine Feder k ist bestrebt, den Mitnehmer K • stets gegen die Kante c des Randes g zu pressen.
Die Stellung der Theile in Fig. 1 ist so, dafs die Maschine laufen kann, der Wagen jedoch stillsteht, d. h. die Scheiben G und G1 rotiren mit der Achse und nehmen den Mitnehmer K mit sich, welcher mit seiner Rolle K1 durch die Kröpfung der Stege EE hindurchgeht, ohne dieselben mitzunehmen.
Sollen nun auch die Räder C C in Umdrehung versetzt werden, d. h. soll. die Lokomotive sich fortbewegen, so schiebt der Lokomotivführer vermittelst des oben genannten Hebels und der Nuth i die Scheiben D nach links, wodurch bewirkt wird, dafs sich die Rolle K1 des Mitnehmers bei seiner Rotation gegen den Arm eines der gekröpften Stege E legt und diese gleichfalls in Umdrehung versetzt. Die Rotation des Steges bewirkt eine solche der.Scheiben DD, der Hülsen und der Räder CC.
Soll der Wagen anhalten, ohne dafs die Maschine abgestellt wird, so hat der Lokomotivführer nur vermittelst des Ausrückhebels DD so zu stellen, dafs die Rolle K1 des Mitnehmers K wieder durch die Kröpfung der Stege EE hindurchgeht, dieselben also nicht mehr mitgenommen werden, Fig. 1.
Damit bei dem Einrücken der Vorrichtung die Rolle -RT1 einen nicht zu harten Schlag gegen die Stege E ausführen kann, ist dem Mitnehmer K dadurch eine elastische Lagerung gegeben, dafs er mit einer Feder k verbunden ist, welche dem Stofs bezw. dem Schlag entgegenwirkt und den Mitnehmer stets gegen die Kante c des Randes g zu pressen bestrebt ist. Stöfst nun der Mitnehmer bei seiner Rotation gegen einen der Stege E, so wird der hierdurch hervorgebrachte Stofs dadurch auf-
gehoben, dafs der Mitnehmer langsam ausweicht, und zwar so lange, bis er sich gegen die Kante d e legt. Nun wird er von dem Stege E weiter mitgenommen und setzen sich infolge dessen die Räder C C in Rotation.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausrückvorrichtung für Lokomotiven, durch welche es ermöglicht wird, dafs die Lokomotive stillstehen kann, während die Maschine weiter arbeitet, bestehend aus zwei' auf der Triebachse drehbar gelagerten Büchsen B, an welchen die beiden Lokomotivräder befestigt sind, zwei Scheiben D, welche durch gekröpfte Stege E verbunden sind, und von denen jede auf einer Büchse derart gelagert ist, dafs sie sich auf derselben verschieben lassen kann, jedoch an der Bewegung derselben theilnehmen mufs, und aus einer auf der Achse festsitzenden Scheibe G, auf welche eine zweite Scheibe G1 aufgeschraubt ist, und aus einem Mitnehmer H, welcher zwischen den Scheiben G G1 gelagert ist und in einem Ausschnitt der Scheibe G beweglich ist und von einer Feder k beeinflufst wird, in Verbindung mit einem Hebel, mittelst dessen der Lokomotivführer die Scheiben D D auf den Büchsen verschieben kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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