DE48767C - Cylinder- Reibungskupplung mit ungleicharmigen Bremshebeln - Google Patents

Cylinder- Reibungskupplung mit ungleicharmigen Bremshebeln

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DE48767C
DE48767C DENDAT48767D DE48767DA DE48767C DE 48767 C DE48767 C DE 48767C DE NDAT48767 D DENDAT48767 D DE NDAT48767D DE 48767D A DE48767D A DE 48767DA DE 48767 C DE48767 C DE 48767C
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DE
Germany
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disk
levers
clutch
special
lever
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT48767D
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English (en)
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R. HARTERT in Berlin NW., Lübeckerstr. 10 II
Publication of DE48767C publication Critical patent/DE48767C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/14Friction clutches with outwardly-movable clutching members co-operating with the inner surface of a drum or the like
    • F16D13/16Friction clutches with outwardly-movable clutching members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as radially-movable segments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die dargestellte Cylinderreibungskupplung besteht, wie dies auch bei der Köchlin'schen Kupplung und anderen Cylinderreibungskupplungen der Fall ist, aus der Kupplungshälfte a, welche den Reibungscylinder trägt, der Scheibe b, an welcher sich die eigentlichen Kupplungstheile befinden, und dem Gleitmuff c, welcher auf der Welle' verschiebbar ist und in Verbindung mit einem besonderen Hebel zum Ein- und Ausrücken der Kupplung dient. Dieser Ausrückmuff c ist durch kurze Zugstangen d d mit den Hebeln e e verbünden, welche genau wie bei der Köchlin'schen Kupplung auf Gewindespindeln ff mit rechts- und linksgängigem steilen Gewinde befestigt sind.
Während nun bei der Köchlin'schen Reibungskupplung diese Gewindespindeln mit ihren Muttern unmittelbar in den Bremsbacken sitzen und bei entsprechender Drehung durch radiales ,Auseinanderschieben in Wirksamkeit treten, sind bei der vorliegenden Kupplung besondere Druckstücke h h angeordnet, in welchen die Muttern gg der Spindeln// sitzen und durch besondere Stellschrauben nach erfolgter Einstellung festgestellt werden können. Diese Druckstücke h h sind in Schlitzen durch die Bolzen i i an der Scheibe b geführt und wirken auf die äufseren Enden der mit entsprechenden Reibflächen χ χ versehenen Hebel k k. Letztere sitzen drehbar auf den an der Scheibe b befestigten Bolzen / Z. Sie können entweder, paarweise gelenkartig in einander greifend, auf Bolzen / an der Scheibe b angebracht sein, wie gezeichnet, oder jeder der Kupplungshebel ist für sich mit einem solchen Drehbolzen / an der Scheibe b angebracht.
Ferner sind diese Kupplungshebel k k bezüglich der Entfernung ihrer Angriffspunkte für die Druckstücke, h h und ihrer Reibflächen χ χ von j den Drehpunkten 11 als ungleicharmige Hebel ausgeführt, infolge dessen die Reibflächen dieser Kupplungshebel mit einem diesem Hebelverhältnifs entsprechenden gröfseren Druck an den Reibcylinder der Kupplungshälfte α geprefst werden und eine entsprechende Verminderung des Achsendruckes erzielt wird, welcher, zur Einrückung der Kupplung auf den Muff c ausgeübt werden mufs. Ist das Hebelverhältnifs dieser Kupplungshebel z. B. 1:2, so ist zur Erzielung derselben Kraftübertragung bei der vorliegenden Kupplung nur ein halb so grofser Achsendruck auf den Gleitmuff c bei Einrückung der Kupplung als bei einer Köchlin'schen Reibungskupplung von gleichen Abmessungen und Verhältnissen auszuüben. Um die Reibung der Kupplungshebel kk an dem Reibcylinder der Kupplungshälfte α noch zu erhöhen, können auch die Reibflächen χ χ entweder mit Leder überzogen oder ebenso wie der Reibcylinder mit einer oder mehreren keilförmigen Rillen versehen werden.
Um eine elastische Verbindung der Kupplungshebel k k und Druckstücke h h zu erzielen und beim Ausrücken der Kupplung eine sofortige Lösung der Reibflächen χ χ von der Gleitfläche der Kupplungshälfte α herbeizuführen, sind an besonderen Knaggen der Druckstücke h h . die Blattfedern m m befestigt, welche an die Stifte η η der Kupplungshebel k k angreifen. Aufserdem sind, um auf beiden Seiten der Kupplung ein ganz, gleichmäfsiges Zurückziehen der Kupplungstheile von der Gleitfläche

Claims (1)

  1. zu sichern, hinter den Hebeln e e auf der Scheibe b besondere gabelförmige Führungsstücke oo befestigt, welche die Hebel ee umfassen, diesen als Führung dienen und ein einseitiges Verschieben der Kupplungstheile verhindern.
    Pateντ-Ansprüche:
    i. An Cylinderreibungskupplungen die Anordnung von vier oder mehr ungleicharmigen Bremshebeln k k, paarweise gelenkartig in einander greifend und durch Bolzen Z / drehbar an der Scheibe b befestigt, welche mit besonderen an Stiften i i der Scheibe b geführten Druckstücken h h durch die Blattfedern mm in Verbindung stehen und durch Vor- oder Rückwärtsdrehung von links- und rechtsgängigen steilen Gewindespindeln ff, deren Muttern g g in den Druckstücken h h verstellbar angebracht sind, mit ihren Reibflächen χ χ an die Cylinderreibflächen angeprefst oder von diesen abgezogen werden und infolge ihrer besonderen Form als ungleicharmige Hebel zur Erzielung der Kupplung einen entsprechend geringeren Axialdruck auf den Gleitmuff c benöthigen.
    An Cylinderreibungskupplungen der unter i. gekennzeichneten Art die Anordnung von besonderen gabelförmigen Führungsstücken ο ο an der Scheibe b für die Bewegungshebel e e der Gewindespindeln ff wodurch eine symmetrische Bewegung der Druckstücke h h und ein gleichmäfsiges Anpressen und Lösen der Kupplungshebel k k erzielt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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