DE57405C - Vereinigte Reibungs- und Zahnkupplung - Google Patents

Vereinigte Reibungs- und Zahnkupplung

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DE57405C
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DE
Germany
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brake pads
friction
engage
united
teeth
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT57405D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. schroeder in Rheydt, Rheinpreufsen
Publication of DE57405C publication Critical patent/DE57405C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D23/00Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
    • F16D23/02Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches
    • F16D23/04Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE,47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Juli 1890 ab.
Die dargestellte Kupplung ist in Form einer Reibungs- und einer Zahnkupplung ausgeführt, wobei zuerst die Reibungskupplung und dann die Zahnkupplung in Wirksamkeit tritt, so dafs ein vollkommen stofsfreies Einrücken und Ausrücken der zu kuppelnden Theile stattfindet.
Auf der Welle b ist eine Scheibe c festgekeilt, welche einen gezahnten inneren Kranz d und eine glatt ausgedrehte Fläche e hat. Auf die Scheibe c wird der Ring/ geschraubt. Auf der anderen Welle α ist die Büchse g befestigt, auf welcher die Kuppelmuffe h in der Längsrichtung verschiebbar ist. Die Büchse g ist an ihrer vorderen, bei gekuppelten Wellen innerhalb der Scheibe c liegenden Seite mit zwei Lageraugen i versehen, in denen zwei eigenthümlich gestaltete Doppelhebel k drehbar gelagert sind. Die Enden kl dieser Doppelhebel sind mit kugelförmigen Wulsten versehen und greifen in zwei entsprechende Schlitze / der Kuppelmuffe h. An die anderen Arme k2 greifen Stangen m, welche die Bremsklötze η halten. Die Bremsklötze η sind von solcher Breite und derart in etwas schräg, fast parallel zur Ringkranzfläche angeordneten Führungen verschiebbar, dafs sie bei entsprechender Auswärtsbewegung zunächst sich an dem Ringkranz f reiben und dann erst mit ihren gezahnten Flächen 0 in die Zahnkranzflächen d der Scheibe c eingreifen. Durch entsprechende Längsverschiebung der Kuppelmuffe h, die durch Vermittelung des Hebels ρ und entsprechender Uebertragungstheile erfolgt, wird die Kuppelhülse h auf der Büchse g hin- und herbewegt. Durch die schräge Anordnung der Schlitze / in der Kuppelhülse h wird dadurch eine Bewegung der Bremsklötze η in radialer Richtung erzielt.
Sollen die Wellen α und. b mit einander gekuppelt werden, so werden durch Verschieben der Kuppelmuffe h die Enden k1 der Hebel k aus der in Fig. 2 dargestellten Lage in die Lage Fig. 1 und dadurch die Bremsklötze η nach aufsen geschoben. Die Flächen η J der Bremsklötze kommen zunächst mit dem inneren Kranz von f in Berührung und veranlassen auf diese Weise, dafs von der drehenden Scheibe c aus die Bremsklötze η und damit die Welle α allmälig mitgedreht wird. Bei weiterem Einschieben der Bremsklötze η in den Hohlraum zwischen der Scheibe c und dem Ring f greifen die Bremsklötze η mit ihren Zähnen 0 in die Zähne d der Scheibe c, wodurch eine starre Verbindung zwischen c und der Kuppelmuffe h, also auch der Welle α erzielt ist. Beim Entkuppeln wird zunächst die Verbindung zwischen den Zähnen d und 0 und dann durch weiteres Zurückziehen der Bremsklötze η auch die Verbindung zwischen den Reibungsflächen aufgehoben.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Reibungskupplung für Wellen, Riemscheiben, Zahnräder u. s. w., bei welcher die einestheils mit Bremsflächen, anderen-
    theils mit Zähnen versehenen Bremsklötze n zunächst reibend auf den Innenkranz f wirken und dann erst in die Zähne d der Scheibe c eingreifen, zum Zweck, die Stöfse beim Eingreifen der Zahnkupplung zu mildern.
    In Verbindung mit der in Anspruch i. gekennzeichneten Kupplung zur Verschiebung der Bremsklötze η die mit schrägen Schlitzen versehene Kuppelmuffe h, in welche die Hebel £ eingreifen, und durch deren Hin- und Herschiebung die Brems klotze zwangläufig ein- und ausgerückt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT57405D Vereinigte Reibungs- und Zahnkupplung Expired - Lifetime DE57405C (de)

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