DE70062C - Ein- und Ausrückgetriebe mit Differentialrädern für Reibungskupplungen - Google Patents
Ein- und Ausrückgetriebe mit Differentialrädern für ReibungskupplungenInfo
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- DE70062C DE70062C DENDAT70062D DE70062DA DE70062C DE 70062 C DE70062 C DE 70062C DE NDAT70062 D DENDAT70062 D DE NDAT70062D DE 70062D A DE70062D A DE 70062DA DE 70062 C DE70062 C DE 70062C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D13/00—Friction clutches
- F16D13/04—Friction clutches with means for actuating or keeping engaged by a force derived at least partially from one of the shafts to be connected
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Dieses Ein- und Ausrückgetriebe soll angewendet werden für die Art von Reibungskupplungen,
bei welchen einem Rad 4 während der Dauer des Einrückens eine der Welle
vorauseilende Drehung ertheilt wird, wodurch ein mit ihm verbundenes Getriebe das Anpressen
des Reibungskegelbandes der Backen bethä'tigt. Diese vorauseilende Drehung (welche
bei bekannten Ausführungen durch ein mit der Welle umlaufendes Kehrgetriebe erzielt wurde,
das durch Bremsen einer lose auf der Welle sitzenden Scheibe in Bewegung gesetzt wurde)
soll durch zwei Differentialtriebräderpaare i, 2, 3, 4 erreicht werden, bei welchen die
Durchmesser der Räder so gewählt werden können, dafs die Gröfse des Voreilens des
Rades 4 beliebig und speciell bei. hohen Umdrehungszahlen der Welle so gering, wird, dafs
ein Stofs beim Einrücken der Kupplung nicht eintritt.
In Fig. ι ist das eine Rad 1 dieses Differentialrädergetriebes
fest mit der treibenden Welle verbunden; Rad 4 läuft lose auf der Welle und trägt eine Zahnspirale. Die conaxial
mit einander verbundenen Räder 2, 3 sind aufserhalb gelagert und können durch Verschiebung senkrecht zur Welle mit den
Rädern 1, 4 in Eingriff gebracht werden. Es überträgt dann Rad 1 die Drehung auf 2
und 3, Rad 3 ertheilt dem Rad 4 eine gegen 1 vorauseilende Drehung, wodurch das kleine
Zahnrad α in Drehung versetzt wird, dessen mit Gewinde versehene Achse um den Bremsring
b an den ruhenden Kupplungstheil anpreist und diesen allmählich mitnimmt. Nach
beendeter Einrückung wird 2, 3 wieder von i,"<4
entfernt. Das Ausrücken erfolgt, indem das Rad 4 durch eine Bremse festgehalten wird,
worauf das Rad a die umgekehrte Drehung erhält und der Bremsring gelöst wird. Bei
der weiteren Drehung stöfst die Achse von a mit ihrer Stirnfläche gegen den Bremsring; die
im Bremsring gelagerte und durch an den zugekehrten Ständern angebrachte Kupplungszähne an der Drehung gehinderte Gewindemutter
schraubt sich aus dem Bremsring heraus, bis die Kupplungszähne aufser Eingriff kommen, und kann .nun an der Drehung theilnehmen,
bis durch Einstellung des Bremsens von 4 auch die Drehung von α aufhört. Der
Rand der Mutter trägt am Umfang einen Zahnkranz, in welchen eine an dem Bremsring befestigte
Sperrfeder eingreift, die jedoch die rückläufige Bewegung der Mutter nicht hindert.
Erhält beim Wiedereinrücken der Kupplung das Rad α die umgekehrte Bewegung, so verhindert
die Sperrfeder die Drehung der Mutter; die letztere schraubt sich wieder in den Bremsring
hinein, die Kupplungszä'hne kommen wieder in Eingriff mit einander und bei weiterer
Drehung von α wird der Bremsring aus einander gedrückt.
In Fig. 2 überträgt das Rad 4 die vorauseilende Drehung auf eine lose auf der Welle
sitzende Gewindebüchse, welche hierdurch den Bremskegel axial verschiebt, ihn an den ruhenden
Kupplungstheil anpreist und diesen mitnimmt. Durch Bremsen von 4 wird der Bremskegel zurückgeschraubt und die Kupplung
gelöst. (Rad 4 ist mit der Gewindebüchse nicht fest, sondern durch Sperrklinken
und Zähne verbunden.) 2, 3 wird hier durch
axiale Verschiebung mit i, 4 in Eingriff gebracht.
Fig. 3 zeigt in der Hauptsache dieselbe Anordnung wie Fig. i, jedoch sind die Räder
2, 3 fortdauernd mit 1,4 in Eingriff, dagegen sitzt Rad 1 lose auf der Welle und wird für
die Dauer des Einrückens durch eine besondere Kupplung^/ mit der Welle fest verbunden.
Das Ausrücken erfolgt, indem durch die Bremse g das Rad 1 und dadurch auch 2, 3
und 4 festgehalten wird.
In Fig. 4 sind die Räder 2. 3 in gröfserer Entfernung von 1, 4 gelagert und mit diesen
durch Seiltrieb verbunden. Rad 2 dreht sich im Zustande der Ruhe unabhängig von 3. Soll
die Kupplung eingerückt werden, so wird Rad 2 mit 3 durch die Kupplung h verbunden
und das Differentialrädergetriebe tritt in Thätigkeit. Zum Ausrücken wird das Rad 3 durch i
gebremst, wodurch auch Rad 4 festgehalten wird.
Fig. 5 zeigt eine Bremskegelkupplung ähnlich Fig. 2.
Eine drehbar, aber nicht verschiebbar auf der Welle sitzende Gewindebüchse k verschiebt
bei ihrer Drehung die Mutter /, welche durch die Stifte m den Bremskegel η gegen den
ruhenden Kupplungstheil 0 anprefst und ihnmitnimmt. Das Rad 1 ist fest mit dem stetig
umlaufenden Theil verbunden, 2, 3 ist fortdauernd in Eingriff mit 1, 4; dagegen sitzt
Rad 4 lose auf der Gewindebüchse und wird mit derselben während der Einrückdauer durch
die Hülfskupplung ρ verbunden. Das Ausrücken erfolgt durch Festhalten dieser Kupplung
p durch die Bremse q, wodurch die Gewindebüchse k festgehalten wird, während die
umlaufende Mutter / den Bremskegel löst. Im weiteren Verlauf zieht die Mutter dtn Stift r,
damit auch die Kupplung ρ und den Ausrückhebel nach links, so dafs die Bremswirkung
von ^.aufgehoben, wird und ρ wieder an der
Drehung theilnimmt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein- und Ausrückgetriebe für Reibungskupplungen, gekennzeichnet durch ein mit dem treibenden Kupplungstheil verbundenes Differentialrädergetriebe i, 2, 3, 4, von denen die Räder ι und 4 conaxial der Welle, die beiden anderen 2 und 3 für sich conaxial gelagert sind, und von denen für die Dauer des Einrückens Rad ι mit der treibenden Welle, Rad ι und 2 mit einander durch Treibung, Rad 2 mit Rad 3, Rad 3 und Rad 4 mit einander durch Treibung, Rad 4 mit dem Triebwerk, welches das Anpressen des Reibungskegelbandes, der Backen etc. bethäfigt, verbunden sind, und deren Durchmesser so bemessen sind, dafs Rad 4 eine der Welle vorauseilende Drehung erhält und dadurch das Einrücken bewirkt, während nach beendetem Einrücken das Getriebe durch Lösen einer oder mehrerer dieser Verbindungen aufser Thätigkeit tritt. . ■ ■Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70062C true DE70062C (de) |
Family
ID=343474
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70062D Expired - Lifetime DE70062C (de) | Ein- und Ausrückgetriebe mit Differentialrädern für Reibungskupplungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70062C (de) |
-
0
- DE DENDAT70062D patent/DE70062C/de not_active Expired - Lifetime
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