DE34310C - Wechselgetriebe mit Differentialräderwerk - Google Patents

Wechselgetriebe mit Differentialräderwerk

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DE34310C
DE34310C DENDAT34310D DE34310DA DE34310C DE 34310 C DE34310 C DE 34310C DE NDAT34310 D DENDAT34310 D DE NDAT34310D DE 34310D A DE34310D A DE 34310DA DE 34310 C DE34310 C DE 34310C
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DE
Germany
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT34310D
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English (en)
Original Assignee
E. BECK in Waldkirchen, Sachsen
Publication of DE34310C publication Critical patent/DE34310C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H3/00Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
    • F16H3/44Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion using gears having orbital motion
    • F16H3/46Gearings having only two central gears, connected by orbital gears
    • F16H3/48Gearings having only two central gears, connected by orbital gears with single orbital gears or pairs of rigidly-connected orbital gears
    • F16H3/52Gearings having only two central gears, connected by orbital gears with single orbital gears or pairs of rigidly-connected orbital gears comprising orbital spur gears
    • F16H3/56Gearings having only two central gears, connected by orbital gears with single orbital gears or pairs of rigidly-connected orbital gears comprising orbital spur gears both central gears being sun gears

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

CHES
PATENTAMT.
Das Getriebe dient dazu, in dem Antrieb einer Maschine einen Wechsel der Geschwindigkeit bei gleichförmiger und gleichgerichteter Triebwellengeschwindigkeit herbeizuführen oder auch die Bewegungsrichtung der Maschine umzukehren. Zwischen der Fest- und Losscheibe ist ein Umlauf- oder Differentialgetriebe in Verbindung mit einer Kupplung eingeschaltet.
In den Fig. 1 und 2 ist F die Festscheibe und L die Losscheibe; abcd sind die Differentialräder, und zwar α und d die Mittelräder, b und c die Umlaufräder. Fig. 9 giebt eine Ansicht der Verzahnung derselben für ein Uebersetzungsverhältnifs von 1 zu 49. Die Umlaufräder sind fest mit einander verbunden, drehen sich aber auf einem Bolzen B, welcher in der Losscheibe als mitnehmendem Arm befestigt ist. Das Rad α bildet ein Stück mit einer die Triebwelle lose umfassenden Büchse, welche durch Einlegen einer Klinke I in einen Einschnitt e festgestellt werden kann. Die Umlaufräder können mittelst eines Excenters E eingeschaltet werden. Der Bolzen B ist nämlich durch den Stift n, welcher durch die Warze ο geht, in der Losscheibe festgehalten, aber drehbar. In der gezeichneten Stellung sind die Umlaufräder eingerückt, und damit sie sich nicht zurückschieben können, ist ein Stift m durch die excentrische Scheibe und die Warze ο gesteckt. Um aber die excentrische Scheibe mit dem Bolzen drehen zu können, ist diese in ihrer Mitte mit einem Vierkant versehen, in welches ein Schlüssel pafst, mittelst dessen die Ausrückung bewirkt wird, wenn zuvor der Stift m entfernt ist. Hat man die excentrische Scheibe ausgerückt, so pafst der Stift m in ein zweites Loch und giebt die Sicherung, dafs die Umlaufräder nicht von selbst einfallen.
Während des Laufens des Riemens auf der Festscheibe werden mittelst des Excenters E und des Stiftes m die Umlaufräder b und c eingeschaltet. Bei leichten Betrieben können die Umlaufräder eingeschaltet bleiben, denn sie werden nur ein Umlaufen der Scheibe e veranlassen.
Soll dann der Wendebetrieb eintreten, so wird der Riemen auf die Losscheibe geführt, und nachdem die Festscheibe durch Bremsen oder von selbst zur Ruhe gekommen ist, wird die Klinke / in den Einschnitt ■ e ' eingelegt. So wird das Mittelrad α festgestellt, und wenn sich in Fig. 1 die Losscheibe nach links oder, wie für Fig. 9 angenommen ist, nach rechts bewegt, wird durch die Umlaufräder b und c eine dem Uebersetzungsverhältnifs der Differentialräder entsprechende Bewegung der Festscheibe F veranlafst.
Soll die Umkehrung der Bewegung erfolgen, so wird die Klinke I gelöst und der Riemen auf die Festscheibe geführt.
Die Fig. 7, 8 und 16 zeigen dieselbe Anordnung des Wendegetriebes in der Losscheibe, nur ist hier, um erstens die Umlaufräder immer im Eingriff zu belassen, ferner um ein Auflaufen des Riemens auf die Fest- und Wendescheibe zugleich zu vermeiden und ein leichteres Ein- und Ausrücken zu ermöglichen, eine zweite Losscheibe zwischen Fest- und Wendescheibe angeordnet. Um das Ein- und Ausrücken stofsfreier zu ermöglichen, ist zugleich statt der Klinke eine Bremsvorrichtung
D e I angebracht. Der Räderbolzen oder hier die excentrische Scheibe des Räderbolzens ist durch eine oder zwei kleine Stiftschrauben in der Riemscheibe befestigt.
Die Benutzung geschieht in der Weise, dafs für den Wendebetrieb der Riemen von der Festscheibe Fauf die Losscheibe L geführt wird. Dann bremst man durch Drehen der Flügelschraube jD das Rad α fest und führt den Riemen weiter auf die Wendescheibe W. Durch die Umlaufräder b c, durch das festgestellte Mittelrad α und durch das auf der Achse A feste Mittelrad d wird die Antriebachse A nach links herum getrieben.
Nach dem Lösen der Flügelschraube D und dem Ueberführen des Riemens auf die Festscheibe erfolgt der Antrieb nach rechts.
In der Anordnung Fig. 3 und 4 bleiben dieselben Differentialräder immer im Eingriff, nur sind sie auf einem Bolzen der Scheibe F angebracht, welche in Verbindung mit einer Kupplung zugleich als Festscheibe dient. Die Scheibe F selbst ist auf der Büchse des Rades α drehbar. Die Einschaltung des Differentialbetriebes soll durch die Kegelreibungskupplung erfolgen, weshalb die Scheibe F kegelförmig ausgedreht ist, um den Kegel K aufnehmen zu können. Der Kegel K ist durch zwei Federn/ und g mit der Triebachse verbunden und kann durch das Handrad H oder durch eine andere Vorrichtung auf derselben verschoben werden, so dafs die Aus- und-Einrückung der Kupplung dadurch bedingt ist.
An der Nabe des Mittelrades λ. befindet sich noch ein Ring mit einem Einschnitt e, damit durch eine Klinke /, Fig. 3 und 10, das Rad a festgestellt werden kann. Wird der Kegel ausgerückt und, nachdem die Achse A zur Ruhe gekommen ist, durch das Einlegen der Klinke I in e das Mittelrad α festgestellt, so nimmt die nun lose Scheibe F die Umlaufräder b c durch den Bolzen B mit; das festgestellte Mittelrad wird umkreist, und das auf der Achse festgekeilte Rad d wird den Diffe- - rentialrädern entsprechend fortbewegt. Für die Umschaltung der Bewegung wird der Riemen auf die Losscheibe gelegt, die Klinke / zurückgeschlagen und der Kegel wieder eingerückt. Alsdann kann der Antrieb durch die Festscheibe F allein erfolgen.
Um bei dieser Anordnung die Losscheibe L als Fest- und Losscheibe zugleich zu benutzen, ist die Ausführung, wie Fig. 5 zeigt, getroffen. Hier ist, um bei dem Wechsel des Wendegetriebes ein leichteres Auslösen und im Ganzen eine beschleunigte Wirkungsweise herbeizuführen, die Klinkvorrichtung durch eine Bremsvorrichtung e / ersetzt.
Die letztere ist in der Fig. 15 nochmals zur Ansicht gebracht und auch aus den Fig. 7, 8 und 16 zu ersehen.
In Fig. 5 ist das Mittelrad d auf der Achse A fest, die Umlaufräder b und c sind mit einem Bolzen B drehbar in der - Losscheibe. Die Losscheibe ist wieder kegelförmig eingedreht, um den Bremskegel aufzunehmen, und bewegt sich unmittelbar auf der Achse A. Auf der Nabe der Losscheibe ist das festzustellende Mittelrad α drehbar und läuft auf der rechten Seite in eine Bremsscheibe aus, auf welche der durch Flügelschraube zusammeriklemmbare Bremsung Z, Fig. 15, zu liegen kommt. Die Differentialräder bleiben auch hier immer im Eingriff. Ist in Fig. 5 die Kupplung eingerückt und die Bremse e I gelöst, so erfolgt durch die Riemscheibe der Antrieb der Achse A für die bestimmte Umlaufzahl, wird hingegen die Kupplung gelöst, die Bremse e I eingelegt, somit das Mittelrad α festgestellt, so erfolgt der Wendebetrieb der Achse A. Wird sowohl die Kupplung K als auch die Bremse el gelöst, so tritt der Leerlauf der Riemscheibe L ein.
.In Fig. 6 soll die Triebwelle C sich mit gleichförmiger Geschwindigkeit drehen und von dieser die Riemscheibe L als Wendegetriebe in Bewegung gesetzt werden. Dies geschieht auf folgende Weise: Auf der Achse C ist ein sternförmiger Körper G, Fig. 6, 11 und 12, befestigt, welcher zur Aufnahme und Führung der Bremsbacken K K1 und des Räderbolzens B dient. Die Bremsbacken sind verschiebbar in G eingelegt, durch Platten H überdeckt und können dann durch die Keile M, Fig. 6, 13 und 14, des Kupplungsmuffes J gegen die Scheibe L gedrückt oder von dieser zurückgezogen werden, so dafs einmal die Kupplung geschlossen, das andere mal geöffnet ist. Das Rad d ist mit der Triebscheibe aus einem Stück gegossen. Die Umlaufräder b und c bewegen sich mit einander fest verbunden auf dem Räderbolzen -B, welcher in dem sternförmigen Körper G angebracht ist. Das Mittelrad a, welches in das Umlaufrad b eingreift, ist lose auf der Triebwelle C und geht mit seiner Büchse durch die Losscheibe L, am Ende seiner Nabe den Klinkenring e aufnehmend. Ist die Kupplung geschlossen, wobei das Mittelrad α lose sein mufs, so dreht sich die Riemscheibe L mit der Umlaufzahl der Welle C; ist aber die Kupplung offen und das Mittelrad α festgestellt, dann erfolgt durch die Scheibe L der Wendebetrieb; ist endlich die Kupplung offen und das Mittelrad α lose, so bleibt die Scheibe L in Ruhe.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . An Wechselgetrieben mit aus vier Stirnrädern abcd bestehendem Differentialräderwerk, bei welchem eine Welle A mit verschiedener Umdrehungszahl und in verschiedenem Drehungssinne bewegt werden soll:
    a) die Anordnung Fig. ι, 2 und 9 der Umlaufräder b c auf einer in der Riemscheibe L befestigten Drehachse B, so dafs b in das Mittelrad a, welches festgestellt werden kann, und c in das auf A feste Mittelrad d eingreift, zum Zwecke, einmal bei ausgerückter Feststellung von α durch die zweite Riemscheibe F die Achse A "unmittelbar zu treiben und ferner bei Feststellung von α durch L oder, nach Fig. 8 und 16, durch die Scheibe W die Achse A mit geänderter Umdrehungszahl zu treiben, wobei im letzteren Falle für den Leerlauf von A, nach Fig. 8 und 16, eine besondere Losscheibe L eingeschaltet werden kann;
    b) bei der unter a) gekennzeichneten Einrichtung die Anordnung Fig. 3, 4
    , und 10 von B statt in L hier in F, wobei F nicht mehr auf A fest ist, sondern durch eine Reibungskupplung mit A verbunden wird, zum Zwecke, einmal bei ausgerückter Kupplung und Feststellung von α durch F die Achse A zu treiben und ferner bei eingerückter Kupplung und ausgerückter Feststellung von α durch F die Achse A ohne Umsetzung durch abcd zu treiben, wobei L nur als Losscheibe beim Leerlauf von A dient oder, nach Fig. 5, die Scheibe F ganz wegfallen und durch L ersetzt werden kann, in welchem Falle der Leerlauf von A bei ausgerückter Kupplung und ausgerückter Feststellung von α erfolgt.
    An Wechselgetrieben mit Differentialräderwerk ab cd, bei welchem durch eine Welle C eine Scheibe L in verschiedenem Sinne und mit verschiedener Umdrehungszahl bewegt werden soll. Fig. 6, die Anordnung der Umlaufräderachse B in einer auf C festen Scheibe G, welche mittelst Bremsbacken mit L gekuppelt werden kann, während das Mittelrad d mit L fest verbunden, dagegen α wiederum mit einer ausrückbaren Feststellvorrichtung versehen ist, zum Zwecke, einmal, falls G mit L eingekuppelt, α aber frei beweglich ist, durch C die Scheibe L ohne Umsetzung unmittelbar zu treiben, und ferner, falls G und L nicht gekuppelt sind, dagegen a festgestellt ist, L durch C mit Umsetzung zu treiben, wobei L stillsteht, sobald G und L nicht gekuppelt sind und α nicht festgestellt ist.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT34310D Wechselgetriebe mit Differentialräderwerk Expired - Lifetime DE34310C (de)

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