DE688704C - UEberlastungskupplung - Google Patents
UEberlastungskupplungInfo
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- DE688704C DE688704C DE1935M0131597 DEM0131597D DE688704C DE 688704 C DE688704 C DE 688704C DE 1935M0131597 DE1935M0131597 DE 1935M0131597 DE M0131597 D DEM0131597 D DE M0131597D DE 688704 C DE688704 C DE 688704C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D43/00—Automatic clutches
- F16D43/02—Automatic clutches actuated entirely mechanically
- F16D43/20—Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure
- F16D43/21—Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure with friction members
- F16D43/213—Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure with friction members with axially applied torque-limiting friction surfaces
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Landscapes
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
SS MET» 1940
AUSGEGEBEN AM
29. FEBRUAR 1940
29. FEBRUAR 1940
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVr 688 704
KLASSE 47c GRUPPE 6
KLASSE 47c GRUPPE 6
M131597 XIII47C
Friedrich Mulka in Dortmund
' Überlastungskupplung
' Überlastungskupplung
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Juli 1935 ab
Patenterteilung bekanntgemacht am 8. Februar 1940
Patenterteilung bekanntgemacht am 8. Februar 1940
Vorliegende Erfindung betrifft eine Überlastungskupplung für Antriebe an Werkzeugmaschinen
und Werkzeugen und für den allgemeinen Maschinenbau. Gegenüber den S bekannten Überlastungskupplungen zeichnet
sich die Erfindung durch eine wesentliche - Vereinfachung des Aufbaues aus und durch
eine verbesserte Wirkungsweise, die eine Reihe vor Vorteilen bietet, welche sich mit
den bisher bekannten Mitteln nicht erzielen lassen.
In neuzeitlichen Maschinen werden Überlastungssicherungen
und Überlastungskupplungen für verschiedene Zwecke angeordnet.
i5"Es gibt Schrägzahnklauenkupplungen, die
unter Federdruck stehen und bei eintretender • Überlast über ihre Zähne gleiten. Sie genügen
für langsam laufende und untergeordnete Antriebe. Ihr Hauptnachteil besteht darin, daß
beim Überschnappen hohe Kantenpressungen an den Zähnen auftreten.
,Eine andere Wirkung haben die sogenannten Rutschkupplungen. Sie werden als Spreizring-
oder Lamellenkupplungen ausgebildet.
S5 Mittels Federn λνε^εη die Reibflächen aufeinandergepreßt.
Bei eintretender Überlast rutschen die Kupplungen unter fortgesetzter gleitender Reibung so lange, bis entweder die
Überlastung aufhört oder die Maschine abgestellt wird. Solange die Kupplung rutscht,
bleibt auch das Moment der Überlastung dauernd als Spannung in den vorgeschalteten
Getriebcteilen. Der Nachteil der Rutschkupplungen liegt in diesem Spannungszustand
und ferner noch darin, daß infolge der gleitenden Reibung unzulässige Erhitzung auftreten
kann.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, hat man Kupplungen' vorgeschlagen, die bei eintretender
Überlast vermittels einer besonderen Vorrichtung die Trennung der Reibungsflächen
bewirken sollen. Bei überlast wird zunächst bei diesen Kupplungen eine Feder gespannt.
Die zur Spannung der Feder erforderliche Bewegung wird gleichzeitig zur Abschaltung
der die eigentliche Kraftübertragung leistenden Reibungskupplung benutzt. Mit dieser
Einrichtung ist schon gegenüber allen anderen Kupplungen ein wesentlicher Fortschritt
erreicht. Jedoch ist einerseits der Aufbau der Kupplungen noch viel zu umständlich.
. Nachstellung und Wartung der Kupplung ist zu schwierig. Außerdem bietet die Wirkungsweise nicht eine einwandfreie
Gewähr für die beabsichtigten Wirkungen. Wenn nämlich die Überlastung ganz allmählich
bis zu ihrem Höchstgrade ansteigt, gleiten auch die Hebel, die die Reibungsglieder abschalten sollen, allmählich von·ihren
Schrägbahnen ab. Dadurch entsteht auch eine Abnahme der Spannung auf die Reibflächen.
Schließlich erreicht dieser Vorgang seine kritische Grenze, die darin besteht, daß das
von den Uberlastungsfedern getragene Drehmoment dem durch die Reibungskupplung getragenen
Drehmoment entspricht. Ist der Zustand erreicht, so erfolgt keine weitere Bewegung
bzw. keine fortschreitende Spannung
mehr in den Federn. Infolgedessen wird die Reibungskupplung nicht vollständig abgelöst
und rutscht daher.
Die Überlastungskupplung gemäß der Erfindung beseitigt die vorstehend genannten
Mangel. Die Einfachheit der Bauart geht aus der Zeichnung hervor.
Die verbesserte Wirkungsweise besteht darin, daß eine Schrägzahnkupplung mit sich
ίο selbsttätig einstellenden Schrägzähnen unmittelbar auf eine Reibungskupplung wirkt,
und zwar in folgender neuartigen Weise:
Bei eintretender Überlast beginnen die Schrägzähne unter ständig ebener Aufeint5
anderpressung abzugleiten. Die Pressungskraft, die auf die Flächen wirkt, wird unmittelbar
von einer dazwischen geschalteten Reibungskupplung aufgenommen. Durch die Art und die Größe der Reibglieder wird das
Kräfteverhältnis so bestimmt, daß bei dem Preßdruck zwischen den Schrägzähnen die
Reibungkupplung ein mehrfach höheres Drehmoment aufnehmen kann als das Drehmoment,
welches durch den Gleitwider stand der abgleitenden Schrägzähne übertragen
wird. Bei fortschreitender Überlastung steigt die Spannung bis zum Kippen der Schrägzähne
an. Mit dem Kippen der Schrägzähne sinkt die Spannung ab, jedoch immer unter dem Verhältnis, daß das Drehmoment in
der Reibungskupplung mehrfach höher sein könnte als das durch den Gleitwiderstand der
abgleitenden Schrägzähne bestimmte Drehmoment. Daher kann die Kupplung gemäß
der Erfindung niemals versagen. Sie vermeidet auch das ruckweise Abschalten der Spannung. Beim Wiedereinrücken genügt,
unabhängig von der Größe der zu übertragenden Leistungen, ein Fingerdruck, um die
automatische Einschaltung der Überlastungskupplung einzuleiten. Dieser letztgenannte
Vorteil ist unter anderen auch ein wesentliches Merkmal der Erfindung.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt, und zwar veranschaulicht
Abb. ι einen Längsschnitt durch die Mittelachse der Kupplung. Abb. 2 zeigt,
wie sich die kippbaren und selbsttätig einstellenden Schrägzähne in dem Zustand der
arbeitenden Kupplung befinden. Abb. 3 zeigt dieselben Schrägzähne im Zustand der eintretenden
Überlastung. Abb. 4 zeigt dieselben Schrägzähne im Zustand der Höchstgrenze
der Überlastung. Abb. 5 zeigt dieselben Schrägzähne, nachdem sie abgekippt sind, die
Kupplung entspannt ist und zur Wiedereinrückung in Freilauistellung beharrt.
Teil α ist die Antriebswelle. Auf ihr sitzt
drehbar der anzutreibende Zahnradkörper b, welcher durch King c gegen axiale Verschiebung
gelagert ist. Der Zahnradkörper kann den empfangenen Antrieb in an sich bekannter
Weise weiterleiten. In dem Zahnradkörper liegen die kippbaren, sich selbst einstellenden
Schrägzähne d. Es sind im Beispielsfalle kreisrunde Backen, die an einer Seite eine
ebene Fläche haben, an der Gegenseite aber eine ballige, wie die Zeichnungen deutlich
zeigen. Die Backen d liegen in kreisrunden Vertiefungen. Dadurch werden sie mitgenom- 7<>
men· und in gleichen Abständen gehalten. Zweckmäßig sind je drei bis fünf Backen in
gleichen Abständen auf einer gemeinsamen Durchmesserlinie verteilt. Die Gegenbacken
liegen, wie Abb. 1 veranschaulicht, in der Reibscheibe e. Reibscheibe e stützt sich auf
der Reibscheibe/ ab, welche gegen Drehung' auf der Antriebswelle durch den Keil I gesichert
ist. Die Tellerfeder g nimmt die Spannung zwischen den Reibscheiben und den
Backen d auf. Sie kann mittels der'Stellmutter
h eingestellt werden. Der Hebel 0 wirkt vermittels der Schaltstange m und des
Stiftes η beim Wiedereinrücken der Kupplung auf die Reibscheibe e und leitet dadurch
das selbsttätige Aufeinandergleiten der Backen d ein.
Es folgt nun die Erklärung der Wirkungsweise
der Kupplung und der Vorteile, die dadurch erreicht werden.
Wenn die Kupplung als Mitnehmer und Antriebszwischenglied wirkt, befinden sich
die Kupplungsbacken 'in der Stellung nach Abb. 2. Ihre ebenen Flächen liegen aufeinander.
Die; Ebenen aber liegen in einem Winkel von einigen Grad zu der rechtwinklig zur Antriebswelle
liegenden Ebene, welche auch die Ebene der Friktionsflächen von den Friktionsscheiben e und f ist. Diese Einstellung der
Kupplungsbacken erfolgt selbsttätig. lo°
In der Stellung der Backen nach Abb. 2 wird die Friktionsscheibe e gegen die Friktionsscheibe
/ gepreßt. Es ist dem Blick des Technikers ohne weiteres verständlich, daß bei dem geringen Neigungswinkel der Backen i°s
die Kraft, die in Pfeilrichtung nach Abb. 3 wirkt, nur einen Bruchteil der Kräfte beträgt,
die die Backen auseinandertreiben wollen und als axial gerichtete Kraft auf die
Friktionsscheiben wirken. Es ergibt sich aus »o dieser Kräftewirkung, daß der Reibungswiderstand
gegen drehende Verschiebung an den Friktionsscheiben um das · Vielfache größer ist als der -Reibungswiderstand in
Pfeilrichtung nach Abb. 3 an den ebenen «»5 Flächen der Kupplungsbacken. Infolgedessen
kann ein Schlupf der Friktionsscheiben nie erfolgen, solange die Kupplung als Antriebsglied wirkt. Tritt Überlastung ein durch
gesteigerten oder festen Widerstand des >2«
Gliedes /;, so verschieben sich lediglich die Backen, wie in Abb. 3 dargestellt ist. Dabin
wird die Feder g durchgedrückt. Wenn die Backen in Stellung nach Abb. 4 gekommen
sind, hört die axiale Verschiebung auf, denn die Backen kippen zurück, wenn die gegenseitige
Auflage den Mittelpunkt der Backen erreicht bzw. überschritten hat. Sofort läßt der Druck zwischen den Friktionsscheiben e
und / nach, und es entsteht ein Spielraum. Da die Scheibe c drehbar auf der Antriebswelle
gelagert ist, so bleibt sie mit dem Radkörper b stillstehen, während die Antriebswelle
frei und ungehindert weiterlaufen kann. Die Wirkung auf die treibenden Teile ist
dabei vollkommen aufgehoben. Damit sind '5 also die eingangs erwähnten Nachteile sowohl
der Rutschkupplung als auch der Schrägzahnkupplungen restlos beseitigt. Auch beim
Wiedereinrücken der Kupplung treten nachteilige Wirkungen wie bei Rutsch- und Schrägzahnkupplungen nicht auf. Beim
Wiedereinrücken wird vermittels der Stange und des Stiftes η die Friktionsscheibe e an
die rotierende Scheibe angedrückt. Jetzt bewirkt die einsetzende Friktion eine stoßfreie
Mitnahme der Scheibe e. Im Leerlauf der Kupplung stellen die Federbolzen i- die
Scheibe e nach links, so daß die ebenen Flächen der Backen d einerseits an der rechten
Stirnseite des Körpers b und anderseits an der linken Stirnseite der Scheiben (Abb. 1)
anliegen. Die Federn k sind bei dieser Stellung entspannt. Die Backen d befinden sich
in Stellung nach Abb. 5. Dabei liegen die Abrundungen an der Peripherie der Backen
unter einem stampfen Tangentiahvinkel, zweckmäßig -unter einem Winkel von 45 °.
Durch diese Lage wird erreicht, daß die Backen sich im Leerlauf nicht allmählich
schräg einstellen und die Kupplung selbsttätig einrücken können. Bei einsetzender Drehung
der Scheibe e, durch Andrücken dieser Scheibe an Scheibe f vermittels -der Zugstange m ist
der Abstand zwischen der Scheibe e und dem Körper b so groß geworden, daß die Backen d
nun in Winkellage kippen können, wodurch der Körper b mitgenommen wird.
Die Backen d sind ihrer Gleitwirkung allein schon den bekannten Schriigzähnen überlegen.
Und zwar deshalb, weil sie stets mit den ebenen Flächen aufliegen, während dagegen
Schrägzähne im besten Falle schraubenlinienförmig anliegen und stets beim Übergleiten
hohe Kantenpressungen verursachen, die Verschleiß und Anfressen zur Folge haben. Die
Backen d liegen bis zu ihrer Kippstellung noch zu 50 °/o mit ihren, geraden Flächen aufeinander.
Daher reagiert auch die Kupplung gemäß der vorliegenden Erfindung zuverlässig und genau auf das eingestellte und erforderliehe
Überlastungsmoment.
Die Kupplung eignet sich auch zum völlig stoßfreien Hinkuppeln unter Vollast bei Drehzahlen
von mehreren tausend Umdrehungen pro Minute, entsprechend Gleitgeschwindigkeiten
an den höchsten Grenzen, ohne daß eine nachteilige Wirkung beim Ein- oder Entkuppeln
auftreten kann.
Für solche Fälle ist es zweckmäßig, die Zugstange auf den antreibenden Körper b
wirken zu lassen. Dadurch wird dieser 7» Körper gegen die Scheibe e gedrückt. Da die
Backen d in Stellung nach Abb. 5 stehen, kann eine Verschiebung des Körpers b zur Scheibe e
nicht erfolgen. Körper b wird unter der Wirkung der Reibung\ zwischen den Scheiben
e und / auf volle Drehzahl gebracht. Wird nun der Zug auf die Spange m aufgehoben,
hört im Augenblick die Reibung zwischen e und f auf. Körper b setzt\unter der Wirkung
der antreibenden Last seine Drehzahl herab. Scheibe e jedoch beharrt infolge des Beharrungsvermögens
als bewegte Masse in voller Drehzahl und bewirkt dadurch, daß die Backen d in Winkellage sich einstellen und
den Körper b fest mitnehmen.
Der Erfindungsbereich ist ein sehr wettgehender, und das Prinzip der Erfindung ist
nicht nur an die vorstehend beschriebene Konstruktion gebunden. So kann zum Beispiel
das Einrücken auf andere Weise erfolgen. Es ist auch möglich, die Reibscheibe e oder
den Körper b von außen mittels einer Schaltgabel anzudrücken oder die Scheibe f gegen
die Scheibe e und den Körper b zu drücken.
Ferner ließe sich die Kupplung auch durch eine Einrück- und Ausrückvorrichtung betätigen,
so daß man von Hand die Kupplung ausrücken und wieder einrücken kann. Die Kupplung wird damit zugleich ein Ein- und
Ausrückelement und Sicherheitsglied für »oo Überlastungen sein.
Eine weitere spezielle Anwendung kann die Kupplung mit Vorteil an automatischen Drehbänken
finden, besonders und vorwiegend für Gewindeschneidwerkzeugantriebe. Und zwar für beide Fälle, die im; Gebrauch vorkommen,
für den besonderen Antrieb eines Gewindeschneidwerkzeuges wie auch für den Antrieb
der Hauptarbeitsspindel.
Für Automaten, wo man das Schneidzeug mit Überholung oder Xacheilung zur Drehung
der Hauptspindel antreibt, empfiehlt es sich, den Körper b oder die Scheibe g mit einer
Reibungskupplung dergestalt zu verbinden, daß der drehende Antrieb beim Wiedereinrücken
der Kupplung zunächst nicht erfolgt oder in entgegengesetzter Richtung eingeleitet
wird oder Körper b in gleicher Richtung mit höherer Drehzahl angetrieben wird. Die
überlastungskupplung soll dabei wirken, wenn das Schneidzeug, beispielsweise ein Schneideisen,
an der Schulter des Schraubenkopf es
Claims (2)
- (588704anläuft. Bekanntlich bereitet es selbst bei den besten Automaten immer noch Schwierigkeiten, das Schneidzeug genau im Moment des Anlaufes blitzschnell abzubremsen. Das ist praktisch nicht möglich, und man ist gezwungen, die Antriebskupplung der Gewindeschneidspindel rutschen zu lassen, und hat naturgemäß immer mit häufigem Verschleiß zu kämpfen. .ίο In ähnlicher Weise beseitigt die Kupplung nach vorliegender Erfindung alle Schwierigkeiten, welche Vorschubantriebe an Drehbänken, Fräsmaschinen, Bohrmaschinen, Schleifmaschinen und anderen Werkzeugmaschinen»5 bereiten, besonders wenn der Vorschub hart und genau begrenzt werden soll, was der Fall ist, wenn die Werkzeugführungen gegen ortsfeste Anschläge anlaufen sollen.i. Überlastungskupplung für Werkzeug- und Maschinenantriebe, bei welcher eine Schrägzahnkupplung mit einer durch Federwirkung beeinflußten Reibungskupplung unmittelbar zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Kraftübertragung die Schrägzahnkupplung ((/) unmittelbar festspannend auf die unter Federdruck (g) stehende Reibungskupplung (e, f) einwirkt und bei eintretender Überlastung infolge gegenseitigen übergleitens der Schrägzähne (d) über ihre höchsten Punkte völlige Entspannung und Freilauf der Reibungskupplung {e, /') erfolgt. ^
- 2. Überlastungskupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnkörper (ei) der Schrägzahnkupplung die Form von Kugelabschnitten haben und mit ihren balligen Flächen kippbar in muldenförmigen Vertiefungen liegen, während sie mit ihren ebenen Flächen, die über den Flächen der mit den Mulden versehenen Kupplungsteile (b, e) um einen gleichmäßigen Betrag vorstehen, bei der Kraftübertragung aufeinanderliegen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1935M0131597 DE688704C (de) | 1935-07-17 | 1935-07-17 | UEberlastungskupplung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1935M0131597 DE688704C (de) | 1935-07-17 | 1935-07-17 | UEberlastungskupplung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE688704C true DE688704C (de) | 1940-02-29 |
Family
ID=7332293
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1935M0131597 Expired DE688704C (de) | 1935-07-17 | 1935-07-17 | UEberlastungskupplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE688704C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE857484C (de) * | 1948-10-27 | 1952-12-01 | Bernhard Bommer | Rohrwalze |
| DE938226C (de) * | 1950-01-17 | 1956-01-26 | Achenbach Soehne G M B H | Elektromagnetisch betaetigte UEberlastungs-Reibungskupplung fuer schwere Antriebe |
| DE971747C (de) * | 1951-06-02 | 1959-03-19 | Ver Werkzeugmaschinenfabriken | Ein- und ausrueckbare Kegelreibungskupplung, insbesondere fuer Werkzeugmaschinen |
| DE1127157B (de) * | 1956-10-17 | 1962-04-05 | Bernhard Walterscheid Mueller | Schaltkupplung mit Drehmomentbegrenzungseinrichtung |
-
1935
- 1935-07-17 DE DE1935M0131597 patent/DE688704C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE857484C (de) * | 1948-10-27 | 1952-12-01 | Bernhard Bommer | Rohrwalze |
| DE938226C (de) * | 1950-01-17 | 1956-01-26 | Achenbach Soehne G M B H | Elektromagnetisch betaetigte UEberlastungs-Reibungskupplung fuer schwere Antriebe |
| DE971747C (de) * | 1951-06-02 | 1959-03-19 | Ver Werkzeugmaschinenfabriken | Ein- und ausrueckbare Kegelreibungskupplung, insbesondere fuer Werkzeugmaschinen |
| DE1127157B (de) * | 1956-10-17 | 1962-04-05 | Bernhard Walterscheid Mueller | Schaltkupplung mit Drehmomentbegrenzungseinrichtung |
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