DE701482C - Lamellenkupplung - Google Patents
LamellenkupplungInfo
- Publication number
- DE701482C DE701482C DE1939ST058965 DEST058965D DE701482C DE 701482 C DE701482 C DE 701482C DE 1939ST058965 DE1939ST058965 DE 1939ST058965 DE ST058965 D DEST058965 D DE ST058965D DE 701482 C DE701482 C DE 701482C
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- Germany
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- sliding sleeve
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- disc clutch
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- Expired
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D13/00—Friction clutches
- F16D13/22—Friction clutches with axially-movable clutching members
- F16D13/38—Friction clutches with axially-movable clutching members with flat clutching surfaces, e.g. discs
- F16D13/52—Clutches with multiple lamellae ; Clutches in which three or more axially moveable members are fixed alternately to the shafts to be coupled and are pressed from one side towards an axially-located member
- F16D13/54—Clutches with multiple lamellae ; Clutches in which three or more axially moveable members are fixed alternately to the shafts to be coupled and are pressed from one side towards an axially-located member with means for increasing the effective force between the actuating sleeve or equivalent member and the pressure member
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
Es sind Lamellenkupplungen bekannt, bei • denen das nach einer Seite gegen Längsverschiebung
durch eine Druckscheibe gehaltene Lamellenpaket auf der anderen Seite unter der Einwirkung mehrerer symmetrisch
zur Kupplungsachse angeordneter Winkelhebel steht, deren längere Hebelarme das Lamellenpaket
durchdringen und. durch eine auf dem Innenkörper der Kupplung verschiebbare
to Muffe gesteuert werden. Derartige schaltbare Kupplungen sollen oftmals gleichzeitig zur
Begrenzung des maximalen Drehmoments dienen, d.h. also, sie sollen bei Überschreitung
des Drehmoments rutschen. Das Einstellen dieser Kupplungen auf das maximale Drehmoment
bzw. das Nachstellen derselben bei eingetretenem Verschleiß- der Lamellen macht
insofern Schwierigkeiten, als das Lamellenpaket in sich starr ist und infolgedessen
schon ein geringfügiger Verschleiß desselben ein sehr starkes Absinken des Drehmoments
zur Folge hat, wenn nicht zusätzlich federnde Elemente zwischen der Schiebemuffe und dem
Lamellenpaket eingeschaltet sind. Es sind Kupplungen bekanntgeworden, bei denen diese as
Federung dadurch erzielt werden soll, daß der lange Hebelarm des Winkelhebels als Biegungsfeder
ausgebildet ist. Da jedoch dieser Hebelarm im Verhältnis zu der von ihnen geforderten Federungsarbeit kurz ist, kann
auch bei äußerster Materialbeanspruchung nur eine geringe Federungsarbeit aufgespeichert
werden, so daß auch bei dieser Bauart das Drehmoment bei eingetretenem Verschleiß der
Lamelle zu schnell absinkt. Außerdem besteht die Gefahr, daß bei unsachgemäßer Bedienung
die Nachstellung so weit getrieben wird, daß die Winkelhebel durch an der Schiebemuffe
übermäßig ausgeübte Kräfte zerstört werden.
Es sind auch Lamellenkupplungen bekannt, bei denen zur Begrenzung des Drehmoments
schon die Enddruckscheibe des Lamellenpakets unter Federdruck steht. Diese bekannten
Ausführungen haben jedoch den Nachteil, daß die Baulänge der Kupplung um
mindestens die Länge der Druckfedern größer ist, so daß sich dadurch der Platzbedarf
wesentlich steigert.
Die Erfindung beschränkt sich ausdrücklich auf Lamellenkupplungen der ganz zu Anfang
erwähnten Art. Gegenstand der Erfindung ist es, die erwähnten Nachteile dadurch zu
vermeiden, daß zur Begrenzung des Drehmoments die vordere Druckscheibe des Lamelto
lenpakets unter Einwirkung einer unter den langen Hebelarmen angeordneten, in ihrem
Hub begrenzten Schraubenfeder steht, die sich auf der einen Seite gegen den Innenkörper,
auf der anderen Seite gegen die bis ungefähr auf den Innendurchmesser der Schraubenfeder heruntergezogene vordere
Druckscheibe des Lamellenpakets stützt.
Dadurch wird es möglich, ohne Vergrößerung der Bauiänge dem in sich starren Laao
mellenpaket eine solche Elastizität zu geben, daß ein Nachstellen der Kupplung nur in
größeren Zeitabständen notwendig ist und dadurch die Bedienung der Kupplung wesentlich
erleichtert wird.
a5 In dem auf der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiel, welches einen Schnitt durch eine derartige Kupplung zeigt, besteht
das auf der einen Seite durch die Druckscheibe ι gegen Längs verschiebung gehaltene
Lamellenpaket 2 aus abwechselnd nebeneinander angeordneten Innen- und Außenlamellen,
die durch entsprechende Verzahnung mit dem Innenkörper 3 bzw. dem Außenkörper 4 verbunden sind. Zum Einrücken der Kupplung
wird durch Verschieben der Schiebemuffe s über die schräge Steuerungsfläche 6
der aus dem. langen, 7, und dem kurzen Hebelarm S bestehende Winkelhebel so bewegt,
daß die hintere Druckscheibe 9 das Lamellenpaket zusammenpreßt und Reibungsschluß zwischen dem auf der Welle aufgekeilten
Innenkörper 3 und dem Außenkörper 4 herbeigeführt.
Der Innenkörper 3 ist in seinem vorderen Teil abgesetzt und trägt den Schiebemuffenträger
ι o. Beide Teile sind entweder durch Gewinde oder durch Schrauben miteinander
verbunden und so ausgebildet, daß unterhalb der Schiebemuffe 5 und dem langen Hebel 7
eine Schraubenfeder ι ϊ eingebracht werden kann.
Die vordere Druckschraube 1 sitzt zur Nachstellung des Verschleißes mit Gewinde auf
einer mit drei Schlitzen für die Durchführung der langen Hebelarme 7 versehenen Druckscheibe
12. Die Schraubenfeder 11 stützt sich auf der einen Seite gegen den Schiebemuffenträger
10, auf der anderen Seite gegen die Druckscheibe 12 ab.
Die Gesamtanordnung ist so getroffen, daß bei dem in der Zeichnung dargestellten eingerückten
Zustand zwischen der Scheibe 12 und dem Innenkörper 3 ein Zwischenraum a
bleibt, um den die Schraubenfeder 11 bei eingerückter
Kupplung über ihre Vorspannung hinaus zusammengedrückt wird. Die Strecke a
entspricht also demjenigen Verschleiß des Lamellenpakets, der eintreten darf, ohne daß
eine Nachstellung der Kupplung erforderlich. ist. Der zwischen der Druckscheibe 12 und
dem Schiebemuffenträger 10 zur Verfugung stehende verhältnismäßig große Raum ermöglicht
die Unterbringung einer Schraubenfeder mit so großer Windungszahl, daß das Absinken
und damit das Nachlassen des Drehmoments bei eintretendem Verschleiß α praktisch
ohne Bedeutung ist.
Um unbeabsichtigtes Verdrehen der Druckscheibe ι auf der Druckscheibe 12 auszuschließen,
können bekannte Vorrichtungen, also, z. B. wie auf der Zeichnung dargestellt, eingelegte
Keile 13, vorgesehen werden, die in entsprechenden Nuten der Scheiben 1 und
12 eingreifen. Die zweiteilige Ausbildung der vorderen Druckscheibe 1 ist nicht Gegenstand »5
dieser Erfindung.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Lamellenkupplung, bei der das nach. einer Seite gegen Längsverschiebung durch. eine Druckscheibe gehaltene Lamellenpaket auf der anderen Seite unter der Einwirkung mehrerer symmetrisch zur Kupplungsachse angeordneter Winkelhebel steht, deren längere Hebel das Lamellenpaket durchdringen und durch eine auf dem Innenkörper verschiebbare Muffe gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung des Rutschmoments die vordere Druckscheibe (i, 12) unter der Ein- too wirkung einer unter den längeren Hebelarmen (7) angeordneten, in ihrem Hub begrenzten Schraubenfeder (11) steht, die sich auf der einen Seite gegen den Schiebemuffenträger (ι o) auf der anderen Seite gegen die bis ungefähr auf den Innendurchmesser der Schraubenfeder heruntergezogene Druckscheibe (12) abstützt.
- 2. Lamellenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme der Schraubenfeder (11) der Innenkörper (3) abgesetzt und mit dem die Schiebemuffen tragenden Teil (10) verschraubt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1939ST058965 DE701482C (de) | 1939-07-29 | 1939-07-29 | Lamellenkupplung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1939ST058965 DE701482C (de) | 1939-07-29 | 1939-07-29 | Lamellenkupplung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE701482C true DE701482C (de) | 1941-01-17 |
Family
ID=7468044
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1939ST058965 Expired DE701482C (de) | 1939-07-29 | 1939-07-29 | Lamellenkupplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE701482C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1222328B (de) * | 1961-04-29 | 1966-08-04 | Bolenz & Schaefer Maschf | Mechanische Einrueckvorrichtung fuer eine Reibungskupplung |
-
1939
- 1939-07-29 DE DE1939ST058965 patent/DE701482C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1222328B (de) * | 1961-04-29 | 1966-08-04 | Bolenz & Schaefer Maschf | Mechanische Einrueckvorrichtung fuer eine Reibungskupplung |
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