DE486282C - Eintauchverfahren fuer die Essigherstellung - Google Patents
Eintauchverfahren fuer die EssigherstellungInfo
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- DE486282C DE486282C DEN24526D DEN0024526D DE486282C DE 486282 C DE486282 C DE 486282C DE N24526 D DEN24526 D DE N24526D DE N0024526 D DEN0024526 D DE N0024526D DE 486282 C DE486282 C DE 486282C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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Description
- Eintauchverfahren für die Essigherstellung Bisher sind Eintauchessigbildner bekannt, bei denen die Füllstoffe dadurch mit der Flüssigkeit benetzt werden, daß. ein Arbeiter in eine Bütte steigt, die im Flüssigkeitsbehälter schwimmt und durch sein Gewicht ein Steigen der Flüssigkeit bewirkt. Diese Einrichtung hat den Nachteil einer großen Bauhöhe, außerdem ist es schwierig, Gefäße entsprechender Größe außen säurefest zu machen.
- Ferner sind Verfahren bekannt, bei denen zwar Preßluft zur Fortbewegung des Essiggutes benutzt wird, jedoch nicht zunn Eilnpressen des Essiggutes in den Bildner, sondern in Verteilungsgefäße, von denen aus das Essiggut in die Bildner fließt. Es handelt sich dort um das Aufgußverfahren, das von dem hier in Frage kommenden Eintauchverfahren völlig verschieden isst.
- Die vorliegende Erfindung besteht in einem Verfahren, bei dem das Durchtränken von Essiggut und Füllstoffen und das Durchlüften der Füllstoffe durch Preßluft erfolgt. Hierbei findet ein intensives Durchlüften unter Druck statt, wodurch jede Schleimbildung vermieden wird.
- In der 'Zeichnung ist in Abb. i bis q. beispielsweise eine schematische Ausführungsform des Verfahrens in seinen verschiedenen Arbeitsphasen dargestellt.
- A und A' sind die beiden Hälften eines Bildners, der aus Holz, Eisenbeton oder einem sonstigen geeigneten Material hergestellt sein kann. Etwa auf ein Drittel Höhe ist in jeder Bildnerhälfte ein Sieb s und s' vorgesehen. Der Raum über den Sieben ist bis oben. mit Füllmaterial versehen. Der Raum unter dem Sieb, der Flüssigkeitsraum, ist so. bemessen, daß in beiden Flüssigk eitsräumen zusammen so viel Flüssigkeit Platz hat, wie zur vo' i ständigen Füllung einer der beiden Bildherhälften notwendig- ist und noch zwischen dem Flüssigkeitsspiegel und dem Sieb ein Raum von 5 bis io,cm frei bleibt. Der Deckel trägt je ein Ventil V -und V' für den Austritt der Luft und die Ventile D. und D' der Preßluftleitung. Knapp unter dem Sieb ist an beiden Bildnerhälften je ein Ventil E und E' vorgesehen;, um während der Gärung einen Umlauf der Luft zu ermöglichen.
- Es ergibt sich folgende Wirkungsweise: Ist der untere Raum mit der Flüssigkeit gefüllt (Abb. i), so werden die Lufteintrittsventile E und E' geschlossen, .ebenso wird das Luftaustrittsventil V' der Bilduerhälfte A' geschlossen. In diese Bildnerhälfte wird aus der Preßluftleitung D' Luft eingeführt, wodurch die Flüssigkeit derart in die arud'ere Bildnerhälfte A getrieben wird,, daß. diese bis zum Deckel voll wird., während die Luft durch das obere Ventil V entweicht (Abb. z). Sobald die Flüssigkeit den Deckel erreicht, wird die Preß,luft abgesperrt und das obere Ventil V' der Bildnerhälfte A' geöffnet, so daß die Preßluft durch dieses entweichen kann. Die Flüssigkeit strömt sofort wieder zurüok, bis das Gleichgewicht in beiden Bildnerhälften wieder hergestellt ist. Hierauf. folgt des gleiche Vorgang im umgekehrten Sinne, indem die Preßluft durch D nach Schließung des Ventils V in der Bildn,erhälfte: A eingeführt und die Flüssigkeit aus dieser in.. die andere Bildnerhälfte getrieben wird (Abb, 3). Es wird wiedexum die Preßluft abgetpezrt und die komprimierte Luft duirch,das Ventil V entlassen, worauf sich das. Gleichgewicht dlex Flüssigkeit wieder herstellt (Abb. 4.). Nun werden die unteren Ventile E und Ei` für den Eintritt und die oberen V und V1 für dien Austritt der Luft geöffnet und eingestellt, um eine ungestörte Gärung zu erzielen. Die Einstellung der Ventile und die Häufigkeit des Eintauchens richten sich nach der Bildnertemp eTatur.
- Die Bildner können verschiedenartig ausgebildet sein. Beispielsweite können. Flüssigkeitsraum und Gärraum in einem Gefäß gemäß der 'Zeichnung, durch eine: Scheidewand getrennt, übereinander oder untereinander angeordnet sein; Flüssigkeitsraum und Gärraum können voneinander getrennte Gefäße darstellen, die durch Rohre miteinander verbunden sind. In letzterem Falle kann eine größere Anzahl von Gefäßen, die, nur einen Gärraum enthalten, mit .einem einzigen Flüssigkeitsraum batterieartig neben- und, hintereinander verbunden sein. Zwecks Einschränkung von Verlusten kann die Preßluft nach, geleisteter Arbeit durch ein Verbindürigsrohr in die bereits beschickte Bildnerhälfte übergeleitet oder sonstwie verwertet werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Eintau chverfahren für die Essigherstellung; dadurch: gekennzeichnet, daß das Essiggut durch Preßluft auf die Füllstoffe gedrückt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, die in den .Bildner eingeführte Preßluft in einen anderen Bildner oder Raum weitergeleitet wird.
- 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Bildner in -der Längsrichtung geteilt und beiderseitig mit Belüftungsventilen (E und Ei), Entlüftungsventilen (V und V1) und Preßluftventilen (Ih rund, D') versehen ist. ¢. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Gärraum und Flüssigkeitsraum in voneinander getrennten Gefäßen angeordnet sind, die durch Röhren verbunden sind-.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN24526D DE486282C (de) | 1925-05-07 | 1925-05-07 | Eintauchverfahren fuer die Essigherstellung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN24526D DE486282C (de) | 1925-05-07 | 1925-05-07 | Eintauchverfahren fuer die Essigherstellung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE486282C true DE486282C (de) | 1929-11-13 |
Family
ID=7343048
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN24526D Expired DE486282C (de) | 1925-05-07 | 1925-05-07 | Eintauchverfahren fuer die Essigherstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE486282C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0018917A1 (de) * | 1979-05-08 | 1980-11-12 | Societe D'etudes De Techniques Et De Realisations Industrielles Et Commerciales (Setric) | Verfahren zur Belüftung, zur Abführung von Gärungsgas und zur Beseitigung von Kalorien bei der Züchtung von Mikroorganismen auf festen Böden und Vorrichtungen zu seiner Durchführung |
-
1925
- 1925-05-07 DE DEN24526D patent/DE486282C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0018917A1 (de) * | 1979-05-08 | 1980-11-12 | Societe D'etudes De Techniques Et De Realisations Industrielles Et Commerciales (Setric) | Verfahren zur Belüftung, zur Abführung von Gärungsgas und zur Beseitigung von Kalorien bei der Züchtung von Mikroorganismen auf festen Böden und Vorrichtungen zu seiner Durchführung |
| FR2456139A1 (fr) * | 1979-05-08 | 1980-12-05 | Setric | Procede d'aeration, d'evacuation des gaz de fermentation et d'elimination de calories dans les cultures de micro-organismes en milieu solide et dispositifs permettant de le mettre en oeuvre |
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