AT291858B - Verfahren und Einrichtung zum Abfüllen von heißflüssigem Bitumen in Behälter aus Kunststoffolie - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Abfüllen von heißflüssigem Bitumen in Behälter aus Kunststoffolie

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Publication number
AT291858B
AT291858B AT344768A AT344768A AT291858B AT 291858 B AT291858 B AT 291858B AT 344768 A AT344768 A AT 344768A AT 344768 A AT344768 A AT 344768A AT 291858 B AT291858 B AT 291858B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
bitumen
cooling
hot liquid
cooling plate
Prior art date
Application number
AT344768A
Other languages
English (en)
Inventor
Sandor Dipl Ing Ney
Lambert Dipl Ing Friedrich
Rezsoe Dipl Ing Takacs
Ferenc Dipl Ing Helvei
Gyula Dipl Ing Gergaly
Sandor Dipl Ing Nagy
Bela Ing Ferenczi
Original Assignee
Zalai Koeolajipari Vall
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B63/00Auxiliary devices, not otherwise provided for, for operating on articles or materials to be packaged
    • B65B63/08Auxiliary devices, not otherwise provided for, for operating on articles or materials to be packaged for heating or cooling articles or materials to facilitate packaging

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Einrichtung zum Abfüllen von heissflüssigem Bitumen in Behälter aus Kunststoffolie 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum Abfüllen von heissflüssigem
Bitumen. 



   Die bekannten Bitumenverpackungen sind meistens Metallblech-oder Holztonnen, in die das geschmolzene, heisse Bitumen gegossen wird. Das in den Tonnen erstarrte Bitumen kann bereits als ein einheitliches Stück Ware befördert werden. Die bekannten Verfahren sind aber einerseits kostspielig und anderseits bei der Verwendung umständlich. Sowohl die aus Metallblech wie auch die aus Holz bestehenden Tonnen sind als Verpackungen kostspielig, weil sie einen ziemlich hohen Bedarf an Material und einen hohen Arbeitsaufwand beanspruchen. Hiezu kommt, dass das Metallblech und das Holz bei der Verwendung des Bitumens vom Bitumenklotz abgeschält werden muss, was nicht nur schwierig ist, sondern eine Zerstörung der Verpackung nach einer einzigen Verwendung zur Folge hat. 



  Dabei sind die bekannten Verfahren auch gefährlich, weil das unter hohen Druck eingefüllte heissflüssige Bitumen durch Spritzen Brandwunden verursachen kann. 



   Es wurde ferner schon vorgeschlagen, dass heisse Bitumen in aus Kunststoffolie, insbesondere aus Polyäthylen bestehende Behältnisse, einzugiessen, worauf es nach Verschliessen des Behälters erstarrt. 



  Hiezu benötigt man während des Füllens ein Wasserbad und eine besondere Vorrichtung, die ein allmähliches Absenken des Behälters während der Befüllung ermöglicht, weil in ein Wasserbad eintauchende dünnwandige Kunststoffbeutel ein leichtes Füllen mit heissem Bitumen wegen des hohen Temperaturunterschiedes nicht zulassen. 



   Um diese Nachteile zu vermeiden, wird gemäss der Erfindung ein anderer Weg eingeschlagen, u. zw. wird das Bitumen,   z. B.   unter Dispergieren oder Ausbreiten, zunächst an seiner Oberfläche abgekühlt und in einen zähflüssigen Zustand übergeführt und darauf unterteilt in die Kunststoffolienbehälter eingebracht. Beispielsweise kann man das Bitumen zu einem dünnen Film ausbreiten und mittelbar oder unmittelbar der Einwirkung eines Kühlmediums unterwerfen. 



   Eine zur Ausübung des erfindungsgemässen Verfahrens geeignete Einrichtung besitzt die Besonderheit, dass ein oben offener und unten mit einem Absetztrichter abgeschlossener Kühlraum vorgesehen ist, in dessen oberen Teil eine Dispergiervorrichtung vorgesehen ist, wobei in der Nähe des Absetztrichters regelbare Kühlluftzufuhröffnungen angeordnet und unterhalb des Absetztrichters mit Kunststoffolien ausgekleidete Behältnisse vorgesehen sind, in die das abgekühlte Bitumen fliesst.

   Für eine andere Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach der Erfindung ist kennzeichnend, dass eine Abkühlplatte mit Zufuhrleitung für heissflüssiges Bitumen, ein Förderer zum kontinuierlichen Entfernen des auf der Abkühlplatte entstandenen Bitumenfilmes sowie ein an den Förderer angeschlossener Homogenisator, zweckmässig eine Strangpresse, vorgesehen sind, die das Bitumen in mit Kunststoffolien ausgekleidete Behältnisse weiterleiten. 



   Nähere Einzelheiten der Erfindung werden nachstehend an Hand der Zeichnungen erläutert, in 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 der zwei Ausführungsbeispiele einer Einrichtung zum Durchführen des erfindungsgemässen Verfahrens dargestellt sind. 



   Fig. l stellt einen senkrechten Schnitt des einen Ausführungsbeispiels dar. Fig. 2 ist die Vorderansicht des andern Ausführungsbeispiels. Fig. 3 ist die Draufsicht zur Fig. 2. Fig. 4 ist schliesslich ein Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 3. 



   Gleiche Bezugszeichen weisen in den Zeichnungen auf ähnliche Einzelheiten hin. 



   Die Einrichtung gemäss Fig. l wird zweckmässig für weichere Sorten von Bitumen verwendet. Sie besteht aus einer turmartigen Konstruktion, in der ein   Abkühlraum--12--angeordnet   ist. Der   Abkühlraum--12--ist   nach unten durch einen Absetztrichter--10--abgeschlossen und oben mit einem Raum--14--verbunden. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel hat der Abkühlraum --12-- vertikale Wände, in denen vor dem Absetztrichter--10--regelbare Luftzufuhröffnungen - vorgesehen sind. Oberhalb des   Abkühlraumes --12-- ist   eine Dispergiervorrichtung angeordnet, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel perforiert ist.

   Die Welle--18--ist mit der Antriebswelle eines   Getriebes --22- verbunden,   dessen   Antriebswelle --24-- an   einen 
 EMI2.1 
 Temperatur und somit der Aggregatszustand des sich ansammelnden plastischen Bitumens sehr genau eingestellt werden können. 



   Die dargestellte   erfmdungsgemässe   Einrichtung arbeitet wie folgt : 
Das Bitumen strömt in heissflüssigem Zustand über eine Hochdruckrohrleitung zur Einrichtung und gelangt über die Rohrleitung --30-- auf die sich drehende Dispergierscheibe--20--. Durch letztere wird das Bitumen gleichsam zerstäubt und fällt in Form von Tropfen in den Absetztrichter   --10--,   wie dies durch   Pfeile--38a   und 38b-- angedeutet ist. Den fallenden Bitumentropfen strömt über die   Öffnungen --16- in   Richtung der   Pfeile--40a   und 40b--Luft entgegen.

   Dadurch werden die Bitumentropfen soweit abgekühlt, dass sie sich im   Absetztrichter--10--in   bereits plastischem Zustand ansammeln. über die   Beschickungsvorrichtung-32-fliesst   das Bitumen in Richtung des Pfeiles--42--in die   Kisten--34--auf   dem   Förderband--36--.   Erreicht das herausfliessende Bitumen in der   Kiste--34--eine   bestimmte Höhe, wird die Beschickungsvorrichtung   - 32--vorübergehend stillgesetzt   und das   Förderband-36-wird   in der Richtung des Pfeiles   --44-- so   lange bewegt, bis die nächste Kiste unter der Beschickungsvorrichtung--32--zu liegen kommt. In der mit Bitumen bereits gefüllten Kiste wird die Polyäthylenfolie oberhalb des Bitumens zusammengefaltet und in das Bitumen eingedrückt.

   Auf diese Weise wird erreicht, dass beim vollständigen Erstarren des Bitumens der Klotz aus der Kiste zusammen mit seiner Verpackung einfach herausgehoben werden kann. 



   Die Regelung des Bitumenniveaus, der Antrieb des   Förderbandes--36--,   sowie die Handhabung der   Kisten--34--bzw.   der in Kunststoffolien verpackten Bitumenklötze und die Regelung der Beschickungsvorrichtung--32--kann in an sich bekannter Weise automatisiert und mechanisiert werden, wodurch das Verfahren noch wirtschaftlicher gestaltet werden kann. 



   Das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 bis 4 wird zweckmässig zum Verpacken von härterem Bitumen verwendet. Zwecks Abkühlung des Bitumens an seiner Oberfläche wird dieses nicht dispergiert, sondern ausgebreitet. Zu diesem Zweck ist eine ringförmige Schüsel --60-- vorgeschen, in der eine insbesondere aus Fig. 4 ersichtliche ebenfalls ringförmige Abkühlplatte --62-- mitgenommen wird. 



  Zwecks Antriebes der Abkühlplatte ist an der Abtriebswelle--18--des Antriebes--22--ein Ritzel--64--befestigt, das in eine nicht dargestellte Verzahnung am Rand der Abkühlplatte   - -62-- eingreift.    



   In der Schüssel --60-- befindet sich ein Wasserbad--66--, das über einen   Zuflussstutzen   
 EMI2.2 
 Abkühlung durch Wasser gestattet, das Bitumen in zähflüssigen oder plastischen Zustand zu bringen. 



   Unterhalb der   Ausflussöffnung   der Rohrleitung --30-- zum Zuführen des heissen Bitumens ist eine Beschickungsplatte angebracht. Wie aus den Fig. 2 und 3 hervorgeht, arbeitet mit der Abkühlplatte 
 EMI2.3 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

    -62-- ein als Abhebeband --74-- dienender--78-- ist   der Antriebsmotor der   Strangpresse --76-- bezeichnet.   



   Die dargestellte beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemässen Einrichtung arbeitet wie folgt :
Das heissflüssige Bitumen wird in Richtung des   Pfeiles--28--über   die   Rohrleitung--SO--   
 EMI3.1 
 



   Wie ersichtlich, liegt das Wesen der Einrichtung gemäss Fig. 2 bis 4 darin, dass eine Abkühlplatte --62-- mit einer Leitung --30-- zum Zuführen von flüssigem Bitumen, eine Fördereinrichtung - zum kontinuierlichen Entfernen des auf der Abkühplatte --62-- enstandenen Bitumenfilmes, sowie ein an die Fördereinrichtung angeschlossener Homogenisator vorgesehen sind. 



   Anstatt des   Abhebebandes --74-- können   selbstverständlich alle Arten von Fördereinrichtungen verwendet werden, die geeignet sind, den Bitumenfilm von der   Abkühlplatte--62--   abzuheben und der Strangpresse --76-- zuzuführen. Aber auch die Strangpresse kann durch beliebige Homogenisatoren ersetzt werden, die geeignet sind, das im plastischen Zustand zugeführte Bitumen durchzukneten und in regelbarer Weise portionsmässig auszuliefern. Es ist sogar möglich, mehr als eine Abkühlplatte zu verwenden, die übereinander angeordnet sind und von denen die Bitumenfilme gemeinsam auf das   Abhebeband-74-geführt   werden. 



   Ferner kann oberhalb des Bitumenfilmes ein gasartiges Kühlmittel, z. B. Luft, geleitet werden, wodurch die Wasserkühlung mit Luftkühlung kombiniert wird. Dabei wird natürlich ungewälzte Kühlluft verwendet, da der Bitumenfilm bzw. die   Abkühlplatte --62-- dem Umgebungsraum   ausgesetzt sind. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zum Abfüllen von heissflüssigem Bitumen in Behälter, deren Wand aus 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. dünnen Film ausgebreitet und mittelbar bzw. unmittelbar der Einwirkung eines Kühlmediums unterworfen wird.
    3. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen oben offenen und unten mit einem Absetztrichter (10) abgeschlossenen Kühlraum (12), in dessen oberen Teil eine Dispergiervorrichtung (18, 20) vorgesehen ist, wobei in der Nähe des Absetztrichters regelbare Kühlluftzufuhröffnungen (16) angeordnet und unterhalb des Absetztrichters mit Kunststoffolien ausgekleidete Behältnisse (34) vorgesehen sind, in die das abgekühlte Bitumen fliesst. EMI3.3 Dispergiervorrichtung aus einer Randscheibe (20) mit vertikaler Drehwelle (18) besteht, wobei die Scheibe sowohl an ihrem Rand wie auch an ihrer Fläche perforiert ist.
    6. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass eine Abkühlplatte (62) mit Zufuhrleitug (30) für heissflüssiges Bitumen, ein Förderer (74) zum kontinuierlichen Entfernen des auf der Abkühlplatte entstandenen Bitumenfilmes sowie ein an den Förderer angeschlossener Homogenisator (76), zweckmässig eine Strangpresse, vorgesehen sind (Fig. 2), die das Bitumen in mit Kunststoffolien ausgekleidete Behältnisse weiterleiten. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 (62) unten mit flüssigem Kühlmittel (66) in Verbindung steht.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI4.2 <tb> <tb> OE-PS <SEP> 219 <SEP> 499 <SEP> US-PS <SEP> 2 <SEP> 304 <SEP> 221 <tb> OE-PS <SEP> 231 <SEP> 908 <SEP> US-PS <SEP> 2 <SEP> 850 <SEP> 085 <tb>
AT344768A 1968-04-08 1968-04-08 Verfahren und Einrichtung zum Abfüllen von heißflüssigem Bitumen in Behälter aus Kunststoffolie AT291858B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3428779A1 (de) * 1984-03-30 1985-10-10 Nihon Spindle Seizo K.K., Amagasaki, Hyogo Verfahren und vorrichtung zum verpacken eines halbfesten stoffes in beutel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3428779A1 (de) * 1984-03-30 1985-10-10 Nihon Spindle Seizo K.K., Amagasaki, Hyogo Verfahren und vorrichtung zum verpacken eines halbfesten stoffes in beutel

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