DE511642C - Verfahren und Apparat zum Mischen von Fluessigkeiten - Google Patents

Verfahren und Apparat zum Mischen von Fluessigkeiten

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DE511642C
DE511642C DEB144675D DEB0144675D DE511642C DE 511642 C DE511642 C DE 511642C DE B144675 D DEB144675 D DE B144675D DE B0144675 D DEB0144675 D DE B0144675D DE 511642 C DE511642 C DE 511642C
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chamber
chambers
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liquid
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DEB144675D
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ROBINSON BROS Ltd
Wm Butler & Co Bristol Ltd
Robinson Brothers Ltd
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ROBINSON BROS Ltd
Wm Butler & Co Bristol Ltd
Robinson Brothers Ltd
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/60Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a horizontal or inclined axis
    • B01F27/625Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a horizontal or inclined axis the receptacle being divided into compartments, e.g. with porous divisions

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description

  • Verfahren und Apparat zum Mischen von Flüssigkeiten Die Erfindung betrifft Verfahren und Apparat zum Mischen von Flüssiglieiten und besonders zum Mischen von Flüssigkeiten verschiedener Temperaturen, wobei die Temperatur der hergestellten Mischung in gewissen Grenzen gehalten werden muß. Dies ist z. B. der Fall, wenn ein bituminöses Material, z. B. heißes Pech, mit einem öligen Material, wie Naturteer, Ölrückstand und Kreosot oder mit einem derselben in Gegenwart von Wasser, gemischt werden soll. Wenn solche F1Sssiglreiten vermischt werden, bildet sich Schaum, sobald die Temperatur für einen Augenblick zu hoch ansteigt, woraus sich natürlich eine enorme Volumenvergrößerung ergibt, die Verluste und Nachteile verursacht.
  • Andererseits, wenn die Temperatur mit Bezug auf den Schmelzpunkt des Pechs zu weit fällt, tritt Faserung ein, d. h. das bituminöse Material läuft in faserige Klumpen zusammen. Es ist daher äußerst wichtig, die Temperatur der Mischung zwischen gewissen bekannten Grenzen zu halten.
  • Gemäß der Erfindung werden die Flüssigkeiten in einem fortlaufenden Verfahren gemischt dadurch, daß eine Flüssigkeit durch eine Gruppe von Mischgefäßen oder 4ammern geführt wird und in den verschiedenen Mischgefäßen oder -kammern solche Mengen eines oder mehrerer anderer Flüssigkeiten mit oder ohne weitere Mengen der ersten Flüssigkeit zugesetzt werden, daß in jedem einzelnen Gefäß oder in jeder einzelnen Kammer eine resultierende Mischung erzielt wird, die eine Temperatur innerhalb der gewünschten Temperaturgrenzen hat. Ferner sind die in den verschiedenen Kammern zugesetzten Mengen von Flüssigkeiten derart, daß jegliche starke lokale Wirkung vermieden wird, die durch einen verhältnismäßig großen Zusatz einer Flüssigkeit an einem einzigen Punkt entstehen könnte.
  • Die Übertragung zwischen den Kammern kann so angeordnet werden, daß die Mischung, die von der ersten Kammer oder vom ersten Gefäß zum nächsten fließt, je nachdem erhitzt oder gekühlt wird, so daß sie bereit ist, in der nächsten Kammer Zusatzmengen der kälteren oder heißeren Flüssigkeiten aufzunehmen. In einem solchen Falle braucht die Hitzeübertragung, welche stattfindet, während die Mischung durch zwei Kammern fließt, nicht sehr bedeutend zu sein, da durch Anwendung eines Arbeitsverfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung der große Vorteil erreicht wird, daß die physischen Eigenschaften der resultierenden Flüssigkeit sich von Kammer zu Kammer verändern, so daß die höhere oder niedrigere Temperaturgrenze, bei welcber sich nachteilige Wirktingen bemerkbar machen, beim Fortschreiten des Verfahrens vergrößert oder verringert wird.
  • Die Erfindung betrifft ferner einen neuen Mischapparat, in welchem das eben beschriebene Verfahren ausgeführt werden kann.
  • Dieser Apparat besteht aus einem Mischgefäß, welches durch Scheidewände in eine Anzahl getrennter Kammern unterteilt ist, mit solchen Verbindungen, daß die Mischung vom Kopf- oder Fußende der einen Kammer zum Fuß- oder Kopfende der nächstfolgenden Kammer fließt. Jede Kammer ist mit einem Rührapparat ausgestattet, der so angeordnet ist, daß die Mischung in einer Richtung rechtwinklig zum Gesamtdurchfluß durch das Gefäß umgerührt wird; so kann z. B. eine einzige WelTe~sich in der Längsrichtung durch das gesamte Gefäß erstrecken und getrennte Rührer tragen, welche in jeder einzelnen Kammer die schwerere Flüssigkeit vom Boden der Kammer nach dem oberen Ende derselben befördern und dadurch eine wirksame Mischung von Flüssigkeiten verschiedener Schwere oder Dichte verursachen.
  • Vorzugsweise wird am Ende der Mischkammern eine oder mehrere Kammern vorgesehen, in welcher Umrühren ohne Zusatz irgendeiner anderen Flüssigkeit stattfindet.
  • Der Flüssigkeitsspiegel in den Kammern kann zweckmäßig mittels eines Ausflußrohres geregelt werden, das in geeigneter Höhe in der letzten Kammer angeordnet ist. Es kann vorkommen, daß, wenn Stoffe wie Pech und Teer gemischt werden, trotz der in dem neuen N'erfahren vorgesehenen Vorsidltsmaßregeln Schaumbildung eintritt. Aus diesem Grunde besteht ein weiteres Kennzeichen der Erfindung darin, die unteren Scheidewände nach aufwärts nur bis ungefähr die halbe Höhe des Apparates zu führen, so daß ein weiterer Raum oberhalb des Flüssigkeitsspie gels gelassen ist für Schaum, der erzeugt werden soll. Zwischen den oberen Scheidewänden und dem Kopfende des Apparates sind Zwischenriiume gelassen, so daß der Schaum von einer Abteilung zur nächstfol genden fließen kann, und die Rührer sind von solchen Abmessungen, daß sie durch den Schaum, der erzeugt werden sollte, hindurchgehen und das Zerstören desselben fördern.
  • Es ist bereits eine Mischvorrichtung bekannt, bei der über der Flüssigkeit ein freier Raum zur Aufnahme von etwa gebildetem Schaum verbleibt. port sind ebenfalls die Kammern durch je zwei abwechselnd am Boden und an der Decke des Mischgefäßes angebrachte, nicht ganz bis zur Decke bzw. zum Boden reichende Scheidewände von ein ander getrennt, haben halbzyliuderförmige Böden, und die Endkammer ist mit einem Ausflußrohr versehen.
  • Diese bekannte Mischvorrichtung Idient zur Mischung einer Flüssigkeit mit Gasen.
  • Diese bekannte Einrichtung ist nicht zur Verwendung geeignet, wenn zwei Flüssigkeiten vermischt werden sollen, bei denen reichliche Schaumlbildung auftritt und der Schaum nicht von der Flüssiglceit in die nächste Kammer mitgenommen wird.
  • Die Neuerung besteht darin, daß die Kammern oben offen sind, so daß der Schaum ohne weiteres in die nächste Kammer tritt, während die Flüssigkeit in bekannter Weise einmal von unten nach oben und dann von oben nach unten in die jeweils nächste Kammer übergeführt wird.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform eines Apparates zur Ausführung des neuen Verfahrens beispielsweise dargestellt.
  • Abb. I ist eine Draufsicht des Apparates mit teilweise fortgebrochener Deckelplatte.
  • Abb. 2 ist eine Seitenansicht, Abb. 3 eine Endansicht.
  • Der Apparat, der besonders zum Mischen von Pech mit unbearbeitetem Teer bestimmt ist, besteht aus einem geschlossenen : Behälter I mit geraden Seiten und halbzylinderförmigem Boden. Der Behälter ist in sechs Kammern 2, 3, 4, 5, 6, 7 unterteilt. Jede der Scheidewände ist doppelwandig und hat eine Platte8, die sich nach aufwärts vom Boden des Behälters derart erstreckt, daß sie ein Wehr bildet, und eine zweite Platte 9, die sich nach abwärts von nahe dem Kopfende des Behälters I bis nahe zum Bolzen desselben erstreckt. Diese Bodenplatten 8 und 9 sind in geringem Abstande voneinander derart angeordnet, daß die Flüssigkeiten frei zwischen denselben hindurchgehen können. Jede Kammer 2, 3, 4 und 5 hat auf der einen Seite einen Einlaß I0, der von einem Rohr II abgezweigt und durch ein Ventil 12 gesteuert ist, und auf der anderen Seite drei Einlaßöff nungen 13, abgezweigt von Röhren 14, 22 und 23 und gesteuert durch Ventile 15. Die IZammer 6 hat weder ein Einlaß- noch ein Auslaßrohr; aber die Kammer 7 hat ein Auslaßrohr I6, das ungefähr in der Höhe des oberen Randes der Platte 8 angeordnet ist.
  • Jede Kammer ist ferner mit einem Rührapparat ausgestattet, ! der aus einem Eisenrahmen 17 besteht, welcher auf einem Teil einer sich durch den Gesamtbehälter erstrekkenden Wellen8 sitzt und von solcher Abmessung ist, daß er bei seiner Drehbewegung den halbzylinderförmigen Teil des Behälters I fast berührt. Die verschiedenen Rührarme 17 sind in verschiedenen Winkeln zueinander angeordnet, so daß nur je ein Rührer jederzeit durch die Oberfläche hindurchgeht. Der Apparat wird von Böclçen 24 getragen, die auf Säulen sitzen, und das Mauerwerk ist so angeordnet, daß unter dem Apparat ein Ofen angeordnet werden kann, so daß, wenn nötig, die eine oder andere der Kammern erhitzt werden kann.
  • Ein tvpischesVerfahren ist dann wie folgt: Zuerst wird Teer bei ungefähr 750 C in die ersten drei Kammern durch den Einlaß I3 eingeführt, dann wird heißes Pech durch den Einlaß 10 zugeführt und darauf wieder Teer von ungefähr 400 C durch die Einlaßöffnungen I3 in die Kammern 2, 3 und 4 und Pech durch den Einlaß 10 in die Kammern 2 und 3. Die Verhältnisse des Pechs und Teers sind so geregelt, daß weder Schäumen noch Faserbildung stattfindet. Angenommen z. der Teer habe eine Temperatur von 400 C und d enthielte 501o Wasser, und das Pech von einem Schmelzpunkt von I00° C habe eine Temperatur von 2500 C, dann wir-d einem ganzen Behälter ein Volumenteil Pech zu drei Volumenteilen Teer zugesetzt, ohne daß Schäumen oder Faserbildung stattfindet. Die Flüssigkeiten werden natürlich fortlaufend zugesetzt durch die Rohre e II und I4, und die Mengen, welche in die verschiedenen Kammern einfließen, werden durch die Ventile 12 und 14 « gesteuert. Die Steuerung ist derart, daß die Temperatur in der ersten Kammer 2 auf ungefähr go0 C mit einem Maximum von 100° C gehalten wird und allmählich in den aufeinanderfolgenden Kammern abnimmt bis auf 750 C in der Kammer 7. Bei fortschreitender Mischung durch den Apparat kann das Verhältnis von Pech zum Teer geändert werden, da die Temperatur, bei welcher Faserbildung sattfindet, sinkt, und diejenige, bei welcher Schaumbildung stattfindet, steigt, sobald der Teer zum Pech zugesetzt wird und das Wasser aus der Mischung verdampft. Infolge der letzterwähnten Tatsache wird nicht nur der Wassergehalt wesentlich niedriger, sondern die Temperatur der Mischung sinkt wesentlich wegen des Aufhörens der latenten Hitze mit dem Ergebnis, daß das Risiko des Schäumens wesentlich verringert wird.
  • In den Kammern 5, 6 und 7 wird keine Flüssigkeit mehr zugesetzt, aber die gesamte Mischung wird in diesen Kammern umgerührt. Die Mischung fließt durch das Überlaufrohr I6 aus, welches somit dazu dient, den Flüssigkeitsspiegel in allen Kammern zu regeln, und das so angeordnet ist, daß die Rührer 17 stets durch die Oberfläche der, Flüssigkeit hindurchgehen. Dieses trägt wesentlich dazu bei, die Umrührwirkung zu erhöhen und unterstützt ferner das Zerstören jeglicher Schaumbildung.
  • Durch die Anordnung der Platten 8 und 9 wird die Mischung stets vom Kopfende der einen Kammer zum Bodenende der nächsten Kammer geführt und infolgedessen ein inniges Wischen der beiden Flüssigkeiten gesichert, da dickflüssiges Material auf die Oberfläche der Flüssigkeit gebracht und mit dem eintretenden leichteren oder dünneren Material vermischt wird, bevor es zur nächsten Kammer fließt.
  • Da die Platten g nicht ganz bis zum Kopfende des Behälters I reichen, stehen alle Kammern2, 3, 4, 5, 6 und 7 am Kopfende miteinander in Verbindung. Auf dem oberen Ende der Kammer 7 ist eine Haube 19 angeordnet, und in derselben sitzt ein Ventilator 20, so daß die Dämpfe von irgendeiner der Kammern durch die Haube 19 mittels des Ventilators abgezogen und kondensiert werden können.
  • Drei Mannlöcher 21 sind für Reinigungszwecke vorgesehen, jedes direkt oberhalb der Scheidewände, so daß jedes Mannloch für zwei Kammern dient. Am Boden der Kammer 7 ist ein Abzugshahn 22 vorgesehen, und an ihrem unteren Ende haben die Platten 8 kleine, enge Löcher, um das Ablassen des ganzen Gefäßes durch diesen Hahn zu erleichtern.
  • Zahlreiche Änderungen können vorgenommen werden, je nach Art der verschiedenen Flüssigkeiten ; z. B. kann eine Kammer (oder mehrere Kammern) im Mauerwerk so angeordnet sein, daß sie direkt geheizt werden kann, oder die Kammern können mit Dampfmänteln ausgestattet sein, um die Temperatur hoch zu halten oder sie in jeder einzelnen Kammer zu erhöhen. Es könnte ferner vorkommen, daß die Eigenschaften der Mischung sich derart von einer Kammer zur anderen ändern, daß es erwünscht ist, mit verschiedenen Geschwindigkeiten umzurühren.
  • Zu diesem Zweck werden entweder getrennte Wellen in den verschiedenen Kammern angeordnet, welche Rührer tragen, und diese Wellen mit verschiedenen Geschwindigkeiten angetrieben, oder verschiedene Abschnitte einer einzigen sich durch den ganzen Behälter erstreckenden Welle können durch Getriebe so verbunden werden, daß der gleiche Zweck erreicht wird. Der gleiche Zweck kann auch durch Änderung der Form oder des Charakters der Rührer erreicht werden.
  • An Stelle der beschriebenen Doppelwände könnte die Mischung von einer Kammer zur anderen durch Röhren geführt werden, die entweder innerhalb oder außerhalb angeordnet sind. Im letzteren Falle können die Röhren zur Erhöhung der Temperatur mit Dampfmänteln versehen sein oder, wenn die Temperatur herabgesetzt werden soll, mit Kühlvorrichtungen. Wenn es gewünscht ist, die gesamte Feuchtigkeit und die leichten Dämpfe abzuziehen, kann der Apparat unter Vakuum gestellt werden. Die Erfindung ist selbstverständlich nicht genau an die beschriebene Bauart oder das beschriebene Verfahren gebunden, und es können gemäß der Erfindung alle Arten von Flüssigkeiten außer Pech und Teer vorteilhaft gemischt werden. Die Erfindung eignet sich ferner für das Mischen einer Anzahl von Flüssigkeiten zur gleichen Zeit und ist nicht auf das Mischen von nur zwei Flüssigkeiten beschränkt.
  • Der in den Zeichnungen dargestellte Apparat hat drei getrennte Einlaßrohre I4, 22 und 23 tatsächlich zu dem Zweck, mehrere verschiedene Flüssigkeiten zu mischen, so daß mit diesem Apparat vier verschiedene Flüssigkeiten zugleich zusammengemischt werden können, welche durch die Rohre II, I4, 22 und 23 einfließen.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Mischen von Flüssigkeiten, besonders bituminösen und öligen Flüssigkeiten, die ursprünglich verschiedene Temperaturen haben, deren Mischung aber innerhalb HDestimmterTemperaturgrenzen gehalten werden muß, dadurch gekennzeichnet, daß eine Flüssigkeit fortgesetzt durch eine Gruppe von Mischkammern geführt wird und eine oder mehrere andere Flüssigkeiten mit oder ohne weitere Mengen der ersten Flüssigkeit in einigaen oder allen Mischkammern in solchen Mengen zugesetzt werden, daß die in jeder Mischkammer enthaltene Mischung eine Temperatur innerhalb der genvünschten Grenze aufweist und daß lokale Wirlmng vermieden wird, wobei die Mischung während ihres Durchflusses durch die Mischkaminern umgerührt wird.
  2. 2. Verfahren zum Mischen von Flüssigkeiten nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die zu mischenden Flüssigkeiten Pech und Teer sind und daß die Temperaturen so geregelt werden, daß Schaumbildung infolge der Gegenwart von Wasser oder Fadenbildung des Pechs vermieden wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von irgendeiner Kammer zur nächstfolgenden fließende Flüssigkeit erhitzt oder gekühlt wird, so daß sie bereit ist, in der nächsten Kammer Zusatzmengen von kühleren oder heißeren Flüssigkeiten aufzunehmen.
  4. 4. Verfahren nach irgendeinem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gemischten Flüssigkeiten gezwungen werden, vom Kopf- oder Fußende einer Kammer zum Fuß- oder Kopfende der nächsten Kammer zu fließen.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischung nach dem Mischverfahren durch eine Kammer oder durch mehrere Kammern geführt wird, in welchen Umrühren ohne weiteren Zusatz von Flüssigkeit stattfindat.
  6. 6. Apparat zur Ausführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche I bis 5, gekennzeichnet durch eine Gruppe von Kammern, die mit Einlässen für den lokalen Zusatz einer oder mehrerer Flüssigkeiten, mit Rührern und mit solchen Verbindungen ausgestattet sind, daß die Mischung von dem Kopf- oder Fuß ende einer Kammer zum Fuß-oder Kopfende der nächstfolgenden Kammer fließt.
  7. 7. Apparat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern durch doppelte Wände (8, 9) voneinander getrennt sind, wobei jeweils die eine Wand (8) volm Boden der Kammer sich nahezu bis zu ihrer halben Höhe erstreckt und ein Wehr bildet, während die andere Wand (g) von einem unterhalb der Decke der Kammer, jedoch über dem Flüssigkeitsspiegel liegenden Punkte nach abwärts bis nahezu auf den Boden reicht, so daß über dieser Wand (g) ein reichlicher Spalt gebildet ist, durch welchen der Schaum übertreten kann, während die Flüssigkeit über die erste Wand (8) und durch den Bodenspalt der zweiten Wand (g) in die nächste Kammer fließt.
  8. 8. Apparat nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß Mannlöcher direkt oberhalb der abwechselnden Scheidewände zwischen den Kammern vorgesehen sind, so daß jedes Mannioch Zutritt zu zwei Kammern gestattet.
DEB144675D 1929-01-19 1929-07-16 Verfahren und Apparat zum Mischen von Fluessigkeiten Expired DE511642C (de)

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