AT42048B - Verfahren und Vorrichtung zur stetigen Saftgewinnung. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur stetigen Saftgewinnung.Info
- Publication number
- AT42048B AT42048B AT42048DA AT42048B AT 42048 B AT42048 B AT 42048B AT 42048D A AT42048D A AT 42048DA AT 42048 B AT42048 B AT 42048B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- juice
- diffuser
- vessel
- continuous
- pump
- Prior art date
Links
- 235000011389 fruit/vegetable juice Nutrition 0.000 title claims description 16
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims 8
- 238000000605 extraction Methods 0.000 title claims 4
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 6
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 4
- 238000009792 diffusion process Methods 0.000 claims description 3
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000007599 discharging Methods 0.000 claims 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims 1
- 238000012958 reprocessing Methods 0.000 claims 1
- 239000004071 soot Substances 0.000 claims 1
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 238000002386 leaching Methods 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Paper (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
Zur Verwendung genannter Fördervorrichtungen müssen die Schnitzel eventuell entsprechend vorbereitet werden. Beispielsweise müssen sie bei Verwendung einer Pumpe pumpfähig gemacht
EMI2.1
bei J abgezogen wird, (in. das mit Schnitzeln beschickte Aufbereitungsgefäss B geleitet wird, worin sich beide Stoffe mischen (maischen), und aus welchem Gefäss die Pumpe D schöpft. Dieses Aufbereitungsgefäss B, das gleichzeitig ein Vordiffuseur ist und das an irgend welche Grössen und Höhenverhältnisse nicht gebunden ist und von beliebiger Gestalt sein kann, beispielsweise ein Zylinder, ein Trog, eine Wanne wird zweckmässig so gestellt, dass das in ihm vorhandene haftniveau mit dem Abzuge J in Wage steht. Vom Saftabzuge J durchniesst der abgezogene
EMI2.2
kommenden Schnitzel in diesem Gefässe auf, wodurch sie pumpfähig werden.
Dieses Aufbereitungs- gefäss verlässt den Saft an geeigneter Stelle durch ein Sieb F von den Schnitzeln getrennt, um zur weiteren Verarbeitung abgestossen zu werden. Die Pumpe, die die im Aufbereitungsgefäss B aufgemaischten Schnitzel in den Diffuseur H drückt und durch seine Druckwirkung das Wandern der Schnitzel in dem Diffuseur veranlasst. ist gleichzeitig mit dieser seiner Zweekverfolgung ein Mittel zur Erzielung eines Kreislaufes, welcher durch den Unterteil des Diffuseurs J, Wärme K.
Vorbereitungsgefäss ss und Pumpe D geht, wodurch das Aufmaischen der Schnitzel und eine Votdiffusion erfolgt. Gleichzeitig bewirkt dieser Kreislauf auch eine weitere Wärmeregulierung für die fris hen. Schnitzel, die zweckmässig vorher, ehe sie vom Saft berührt durch Dampf auf
EMI2.3
erfülltwesentlicheNebenzwecke.
Vnn der Schnitzelmaschine A gelangen die Schnitzel durch eine Schurre oder dergl. in das Aufbereitungsgefäss B und durch die Stutzen C zur Pumpe D. An irgend einer Stelle, zweckmässig im unteren Teil des Aufbereitungsgefässes B wird der Saft durch ein Sieb F und das Rohr E von den Schnitzeln abgezogen und weiter geleitet. Zwischen dem Aufbereitungsgefäss B und der Pump < '/) kann noch eine Zuführungs-oder Drosselvorrichtung für die Schnitzel angebracht werden, um den Zulauf der Schnitzel zur Pumpe zu regeln.
EMI2.4
Sieb/verselten ist, von dem sich ein Abzugsohr J abzweigt, das durch den Wärmer K hindurch in das Aufbcreitungagefäss. B. zweckmässig oben, führt.
Das in die Leitung J eingeschaltete Ventil J1 wird von einem an dem Aufbereitungsgefäss B angebrachten Schwimmer derartig gesteuert, dass der Flüssigkeitsstand im Gefäss B eine im voraus bestimmbare Höhe nicht übersteigen kann.
Der Difiuseur H ist oben offen und die von unten nach oben wandernden Schnitzel werden durch onc der Schurren L den Schnitzelpressen zugeführt.
Der Behälter N1 stellt einen Druckwasserkasten dar und dient zugleich als Behälter für
EMI2.5
Diffuseur geschieht in beiden Fällen durch das Rohr P in Verbindung mit mehreren übereinander angeordneten Einführungsleitungen P1, P2, P3 usw., welche Zuleitung durch das Schwimmerwentil gesteuert wird; dadurch ist man m Stande, den Dinuseur und die Flüssigkeitssäule, wie auch die aus dem Saft hervorragende freie Schnitzetsäute, die zur Erhöhung oder Verringerung der Dichtigkeit in der Schnitzeläule dient, zu verlängern und zu verkürzen. Auch bei Anordnung mehrerer Schurren I kann man die Höhe der Schnitzelsäule bezw. des Diffuseurs verlängern und verkürzen.
Die Dichtigkeit in der Schnitzelsäule lässt sich auch durch die jeweilig gewählte Ausfall- schurrc I erh hen oder verringern. Die höhere oder geringere freie, aus dem Saft herausragende Schnitzetsäuie wirkt dann durch ihr Gewicht mehr oder weniger pressend auf die Schnitzelsäule ein, wodurch auch das Mengenverhältnis zwischen Schnitzeln und Auslaugeflüssigkeit geregelt wird. Ebenso kann die Dichtigkeit in der Schnitzelsäule dadurch verändert werden, dass an der Austrittsstelle der Querschnitt beliebig verkleinert wird.
Das von den Pressen ablaufende Presswasser kann durch die Pumpe 111 stetig in den Press- wasserbehälter N bezw. unmittelbar in den Diffuseur durch die Leitung 0 in Verbindung mit mehreren übereinander angeordneten Zuleitungen 0, 0 03 usw. an zweckentsprechender Stelle in den Diffuseur eingerührt werden.
EMI2.6
Abzuges eingestellt. Auch kann die Abzugsmenge durch die Gangart einer Abzugspumpe geregelt werden.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur stetigen Saftgewinnung mitte1st Diffusion, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Diffusion gelangenden Schnitzel aus einem beliebig gestellten Vorgefäss in einen Diffuseur durch eine Fördervorrichtung, die eine Kommunikation nach dem Gesetze der kommunizierenden Röhren mit dem Vorgefässe verhindert von unten hineinbefördert werden.2. Verfahren zur stetigen Saftgewinnung mittelst Diffusion nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Diffusion gelangenden Schnitzel, nachdem sie durch Zugabe von Flüssigkeit, vorteilhaft Rohsaft pumpfähig gemacht sind, mit dem Safte oder einem Teile desselben EMI3.13. Verfahren zur stetigen Saftgewinnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe gleichzeitig mit ihrer Schnitzelförderung einen Kreislauf des Saftes oder eines Teiles desselben bewirkt.4. Verfahren zur stetigen Saftgewinnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Menge des an dem in Anspruch 3 gekennzeichneten Kreislauf teilnehmenden Saftes dadurch erhöht und geregelt werden kann, dass Abschluss-oder Drosselvorrichtungen bekannter Art, die den Durchnuss des Saftes nicht, wohl aber den der Schnitzel hemmen bezw. regeln, zwischen Aufbereitungsgefäss und Pumpe eingeschaltet werden.5. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckwasser durch ein verstellbares Schwimmerventil oder stufenweise angeordnete Wasserkasten in Zusammenwirkung mit an verschieden hoch gelegenen Stellen EMI3.2 Zwecke, den Diffuseur zu verlängern oder zu verkürzen.6. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Presswasser je nach der Dichtigkeit an verschieden hoch gelegenen Stellen in den Diffuseur zurückgeführt wird und zwar durch eigenen Druck oder mittels Pumpe oder Ausgleichkästen.7. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die ausgelaugten Schnitzel aus dem Diffuseur mittels in verschiedener Höhe befindlicher Schurren o. dgl. entfernt werden, zum Zwecke, die Abführung der Schnitzel an verschiedenen Stellen des Difuseurs entsprechend der in Anspruch 5 gekennzeichneten Länge desselben zu EMI3.3
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE212700D | 1906-05-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT42048B true AT42048B (de) | 1910-05-10 |
Family
ID=5809430
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT42048D AT42048B (de) | 1906-05-28 | 1909-03-20 | Verfahren und Vorrichtung zur stetigen Saftgewinnung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT42048B (de) |
-
1909
- 1909-03-20 AT AT42048D patent/AT42048B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69613699T2 (de) | Vorrichtung, Anlage und Verfahren zur Schlammfiltration, insbesondere zur Filtration von Gülle | |
| DE2312679C3 (de) | Zuführvorrichtung für Zellstoffkocher | |
| AT42048B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur stetigen Saftgewinnung. | |
| DE897948C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufschliessen von Faserstoffen | |
| DE212700C (de) | ||
| DE519710C (de) | Muldengegenstromauslaugeapparat | |
| DE3902620C2 (de) | ||
| DE583637C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum ununterbrochenen Auslaugen von zerkleinerten Pflanzenstoffen, insbesondere von Zuckerrueben und Zuckerrohr | |
| DE1519805A1 (de) | Verfahren zum Filtrieren einer Suspension von festem Material in einer Fluessigkeit und Extrahieren der Suspension im Gegenstrom | |
| DE1126717B (de) | Pressenanlage zum stufenweisen Entoelen von Kakaomassen | |
| DE966918C (de) | Vorrichtung zur Entnahme von Zellulosematerial aus Druckbehaeltern | |
| DE216634C (de) | ||
| DE416600C (de) | Verfahren und Einrichtung, um aus Zellstoff, Torfmasse und aehnlichen Massen in einem bestimmten Arbeitsvorgang eine Fluessigkeit von hohem spezifischen Gewicht oder niedriger Temperatur mittels einer Fluessigkeit von niedrigem spezifischen Gewicht bzw. hoher Temperatur auszutreiben oder die Masse zu erwaermen | |
| DE18249C (de) | Verbesserungen in Apparaten für Reinigung von Kohlenwasserstoffgasen | |
| AT127412B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Extrahieren von Zucker und andern löslichen Kohlenhydraten aus Rüben, Zuckerrohr und andern Pflanzen durch Diffusion. | |
| DE569482C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur ununterbrochenen Nachbehandlung ausgelaugter Diffusionsschnitzel und zur Entpuelpung der Diffusionsfluessigkeiten | |
| DE855942C (de) | Verfahren und Einrichtung zum Entsaften bzw. Auspressen von Fruechten, Kraeutern, Pflanzen, Rueben usw., sowie zum Trocknen derselben | |
| DE951710C (de) | Verfahren zum Betrieb von kontinuierlich arbeitenden Diffusionstuermen, insbesondere zum Extrahieren von Zuckerruebenschnitzeln | |
| DE710216C (de) | Verfahren zur Verzuckerung von zerkleinertem Holz u. dgl. | |
| DE79323C (de) | Läuterapparat | |
| AT77968B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Entwässerung von Torferde. | |
| DE865507C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Alkalizellulose aus Zellstoffschnitzeln | |
| DE578025C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Diffusion von Zuckerrueben oder Zuckerrohr | |
| DE80844C (de) | ||
| DE961857C (de) | Verfahren und Einrichtung zur Verhinderung des Verstopfens des Waermeaustauschers durch Fasern bei der Umlauferhitzung der Kochfluessigkeit fuer Zellstoffkocher |