AT42048B - Verfahren und Vorrichtung zur stetigen Saftgewinnung. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur stetigen Saftgewinnung.

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AT42048B
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Karl Philipp
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Karl Philipp
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   Zur Verwendung genannter Fördervorrichtungen müssen die Schnitzel eventuell entsprechend vorbereitet werden. Beispielsweise müssen sie bei Verwendung einer Pumpe pumpfähig gemacht 
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   bei J abgezogen wird, (in.   das mit Schnitzeln beschickte Aufbereitungsgefäss B geleitet wird, worin sich beide Stoffe mischen (maischen), und aus welchem Gefäss die Pumpe D schöpft. Dieses Aufbereitungsgefäss B, das gleichzeitig ein Vordiffuseur ist und das an irgend welche Grössen und Höhenverhältnisse nicht gebunden ist und von beliebiger Gestalt sein kann, beispielsweise ein Zylinder, ein Trog, eine Wanne wird zweckmässig so gestellt, dass das in ihm vorhandene haftniveau mit dem Abzuge J in Wage steht. Vom Saftabzuge J   durchniesst   der abgezogene 
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 kommenden Schnitzel in diesem Gefässe auf, wodurch sie pumpfähig werden.

   Dieses Aufbereitungs-   gefäss   verlässt den Saft an geeigneter Stelle durch ein Sieb F von den Schnitzeln getrennt, um   zur weiteren Verarbeitung abgestossen zu werden. Die   Pumpe, die die im Aufbereitungsgefäss B aufgemaischten Schnitzel in den Diffuseur H drückt und durch seine Druckwirkung das Wandern der Schnitzel in dem Diffuseur veranlasst. ist gleichzeitig   mit dieser seiner Zweekverfolgung   ein Mittel zur Erzielung eines Kreislaufes, welcher durch den Unterteil des Diffuseurs J, Wärme K. 



    Vorbereitungsgefäss ss und   Pumpe D geht, wodurch das Aufmaischen der Schnitzel und eine Votdiffusion erfolgt. Gleichzeitig bewirkt dieser Kreislauf auch eine weitere   Wärmeregulierung   für die fris hen. Schnitzel, die zweckmässig vorher, ehe sie vom Saft berührt durch Dampf auf 
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 erfülltwesentlicheNebenzwecke. 



     Vnn   der Schnitzelmaschine A gelangen die Schnitzel durch eine Schurre oder dergl. in das Aufbereitungsgefäss B und durch die Stutzen C zur Pumpe D. An irgend einer Stelle, zweckmässig   im unteren Teil   des Aufbereitungsgefässes B wird der Saft durch ein Sieb F und das Rohr E von den Schnitzeln abgezogen und weiter geleitet. Zwischen dem Aufbereitungsgefäss B und der   Pump < '/)   kann noch eine   Zuführungs-oder Drosselvorrichtung   für die Schnitzel angebracht werden, um den Zulauf der Schnitzel zur Pumpe zu regeln. 
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   Sieb/verselten   ist, von dem sich ein Abzugsohr J abzweigt, das durch den Wärmer K hindurch in   das Aufbcreitungagefäss. B. zweckmässig   oben, führt.

   Das in die Leitung J eingeschaltete Ventil J1 wird von einem an dem Aufbereitungsgefäss B angebrachten Schwimmer derartig gesteuert, dass der Flüssigkeitsstand im Gefäss B eine im voraus bestimmbare Höhe   nicht übersteigen kann.   



     Der Difiuseur H ist oben   offen und die von unten nach oben wandernden Schnitzel werden   durch onc der Schurren   L   den Schnitzelpressen zugeführt.   



   Der Behälter N1 stellt einen Druckwasserkasten dar und dient zugleich als Behälter für 
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 Diffuseur geschieht in beiden Fällen durch das Rohr P in Verbindung mit mehreren übereinander angeordneten Einführungsleitungen P1, P2, P3 usw., welche Zuleitung durch das Schwimmerwentil gesteuert wird; dadurch ist man m Stande, den   Dinuseur und   die Flüssigkeitssäule, wie auch die aus dem Saft hervorragende freie   Schnitzetsäute,   die zur   Erhöhung   oder Verringerung   der Dichtigkeit   in der Schnitzeläule dient, zu verlängern und zu verkürzen. Auch bei Anordnung mehrerer Schurren I kann man die Höhe der Schnitzelsäule bezw. des Diffuseurs verlängern und   verkürzen.   



   Die Dichtigkeit in der Schnitzelsäule lässt sich auch durch die jeweilig gewählte Ausfall-   schurrc I erh hen   oder verringern. Die höhere oder geringere freie, aus dem Saft herausragende   Schnitzetsäuie   wirkt dann durch ihr Gewicht mehr oder weniger pressend auf die Schnitzelsäule ein, wodurch auch das Mengenverhältnis zwischen Schnitzeln und   Auslaugeflüssigkeit   geregelt wird. Ebenso kann die Dichtigkeit in der   Schnitzelsäule   dadurch verändert werden, dass an der Austrittsstelle der Querschnitt beliebig verkleinert wird. 



   Das von den Pressen ablaufende Presswasser kann durch die Pumpe   111   stetig in den Press-   wasserbehälter N bezw.   unmittelbar in den Diffuseur durch die Leitung 0 in Verbindung mit mehreren übereinander angeordneten Zuleitungen   0, 0 03 usw.   an zweckentsprechender Stelle in den   Diffuseur eingerührt werden.   
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 Abzuges eingestellt. Auch kann die Abzugsmenge durch die Gangart einer   Abzugspumpe geregelt   werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur stetigen Saftgewinnung mitte1st Diffusion, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Diffusion gelangenden Schnitzel aus einem beliebig gestellten Vorgefäss in einen Diffuseur durch eine Fördervorrichtung, die eine Kommunikation nach dem Gesetze der kommunizierenden Röhren mit dem Vorgefässe verhindert von unten hineinbefördert werden.
    2. Verfahren zur stetigen Saftgewinnung mittelst Diffusion nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Diffusion gelangenden Schnitzel, nachdem sie durch Zugabe von Flüssigkeit, vorteilhaft Rohsaft pumpfähig gemacht sind, mit dem Safte oder einem Teile desselben EMI3.1
    3. Verfahren zur stetigen Saftgewinnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe gleichzeitig mit ihrer Schnitzelförderung einen Kreislauf des Saftes oder eines Teiles desselben bewirkt.
    4. Verfahren zur stetigen Saftgewinnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Menge des an dem in Anspruch 3 gekennzeichneten Kreislauf teilnehmenden Saftes dadurch erhöht und geregelt werden kann, dass Abschluss-oder Drosselvorrichtungen bekannter Art, die den Durchnuss des Saftes nicht, wohl aber den der Schnitzel hemmen bezw. regeln, zwischen Aufbereitungsgefäss und Pumpe eingeschaltet werden.
    5. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckwasser durch ein verstellbares Schwimmerventil oder stufenweise angeordnete Wasserkasten in Zusammenwirkung mit an verschieden hoch gelegenen Stellen EMI3.2 Zwecke, den Diffuseur zu verlängern oder zu verkürzen.
    6. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Presswasser je nach der Dichtigkeit an verschieden hoch gelegenen Stellen in den Diffuseur zurückgeführt wird und zwar durch eigenen Druck oder mittels Pumpe oder Ausgleichkästen.
    7. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die ausgelaugten Schnitzel aus dem Diffuseur mittels in verschiedener Höhe befindlicher Schurren o. dgl. entfernt werden, zum Zwecke, die Abführung der Schnitzel an verschiedenen Stellen des Difuseurs entsprechend der in Anspruch 5 gekennzeichneten Länge desselben zu EMI3.3
AT42048D 1906-05-28 1909-03-20 Verfahren und Vorrichtung zur stetigen Saftgewinnung. AT42048B (de)

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