DE79323C - Läuterapparat - Google Patents

Läuterapparat

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DE79323C
DE79323C DENDAT79323D DE79323DA DE79323C DE 79323 C DE79323 C DE 79323C DE NDAT79323 D DENDAT79323 D DE NDAT79323D DE 79323D A DE79323D A DE 79323DA DE 79323 C DE79323 C DE 79323C
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DE
Germany
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wort
lauter
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vessel
spent
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Application number
DENDAT79323D
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P. bender, Mannheim
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C7/00Preparation of wort
    • C12C7/14Lautering, i.e. clarifying wort
    • C12C7/16Lautering, i.e. clarifying wort by straining
    • C12C7/17Lautering, i.e. clarifying wort by straining in lautertuns, e.g. in a tub with perforated false bottom
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
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Description

KAISERLICHES
PATENTAM
■ Zum besseren und schnelleren Läutern der Würze ist empfohlen worden, in der Weise vorzugehen , dafs die über den Trebern stehende Würze separat nach einem aufserhalb des Läuterbottichs stehenden, selbstständig läuternden Hülfsläuterapparat geleitet und daselbst durch eine Treberschicht, welche vorher in den Apparat eingebracht wird und vom gleichen Sude herrührt, für sich geläutert und direct in die Würzepfanne gebracht wird, während die in der Treberschicht des Läuterbottichs befindliche Würze auf dem gewöhnlichen Wege abgeläutert wird.
Die vorliegende Erfindung hat einen zur Ausführung dieses Verfahrens dienenden Hülfsläuterapparat besonderer Construction zum Gegenstand.
' Dieser Apparat ist in der beiliegenden Zeichnung im Vertical- und Horizontalschnitt dargestellt. Er besteht aus einem Gefäfs A von beliebiger Form, welches durch einen Deckel B verschliefsbar ist. Bei C befindet sich der Einlafs zur Bildung einer Treberschicht und für die zu läuternde Würze. D ist das Ablaufrohr der geläuterten Würze, welches nach der Würzepfanne führt.
Am Boden des Gefäfses A befindet sich auf einem Bankette frei aufgelegt der Läuterboden EE, an dem Saugvorrichtungen FF in beliebiger Zahl angebracht sind. An einer Stange g, welche durch eine am Gefäfsdeckel B sitzende Stopfbüchse h beweglich geführt wird , ist der Würzevertheiler und Treberpresser K nebst seinen Würzevertheilungsvorrichtungen L in beliebiger Form und Zahl befestigt. Diese letzteTJpn haben den
C) ■
Zweck, dem Innern der Treberschicht möglichst viel Würze zuzuführen. Durch die Vorrichtung KL sollen ferner die zwischen dieser und dem Läuterboden E mit den Saugstutzen F befindlichen Trebertheile mit Hülfe der beweglichen Stange g zu einer Läuterschicht genügend und nach Bedürfnifs geprefst werden.
Die Arbeit des HUlfsläuterapparates ist die folgende:
Nachdem der Apparat geschlossen und der Würzevertheiler und Treberpresser KL mittelst der Stange g nach oben gezogen ist, wird der Hahn bei C geöffnet und das Gefäfs A mit Maischgut bezw. mit Trebern und Würze angefüllt , etwa bis zur Höhe des Probirhähnchens m, alsdann Hahn C geschlossen und mittelst der Stange g die Siebvorrichtung K nach abwärts gedrückt. Durch den Druck, welcher auf die in der Maische befindlichen Treber durch die Vorrichtung KL sowohl als durch- den Läuterboden EF ausgeübt wird, wird eine Treberschicht zwischen den beiderseitigen Siebvorrichtungen gebildet , während die Würze über den Würzevertheiler zu stehen kommt, der ebenso wie der Läuterboden und die Zuleitungs- und Absaugungsvorrichtungen aus fein gelochten Blechen hergestellt ist.
Beim Einlassen des Maischgutes in das Gefäfs A hat sich ein Theil desselben in ungenügend geläutertem Zustande, da noch keine Pressung der Treber vorhanden war, durch den Läuterboden hindurch in dem Zwischenraum N angesammelt; diese Flüssigkeit mufs zunächst nach der vorgenommenen Pressung und Bildung
der Treberschicht entfernt werden. Dies geschieht mittelst . einer kleinen Handpumpe O, welche nach Oeffnung des Hahnes D die kleine Würzemenge ansaugt und bei P oben in das Gefäfs A zurückbefördert, und zwar so lange, bis die Würze klar läuft.
Ist der Apparat auf diese Weise vorbereitet, so kann nunmehr die im Läuterbottich über den Trebern stehende Würze mit Hülfe desselben unabhängig von den Einrichtungen des Läuterbottichs abgeläutert werden, indem man den Hahn C mit dem Läuterbottich und Hahn -D mit der Würzepfanne verbindet.
Sobald nun die im Läuterbottich über dessen Treberschicht stehende Würze abgezogen und geläutert ist, werden, da der Hülfsläuterapparat aus Zweckmäfsigkeitsgründen niedriger als die Würzepfanne auf dem Boden des Sudhauses steht, die Zu- und Ableitungen sowohl als der Apparat selbst noch voll Würze stehen. Diese wird einfach mittelst heifsen Wassers von der Temperatur der Würze gänzlich abgedrückt, wodurch zugleich auch die im Hülfsapparat befindliche Treberschicht ausgesüfst wird, so dafs an Extract nichts verloren geht.
Der Apparat kann vor dem Einlassen der Maische durch Durchleiten von heifsem Wasser angewärmt werden, um so einer Temperaturschwankung der ersteren vorzubeugen.
Der Apparat ist drehbar auf einem fahrbaren Gestell montirt, welches das Abnehmen des Deckels, Herausnehmen von Trebern und Senkboden durch einfaches Umstülpen sehr vereinfacht. Die Reinigung des Apparates ist äufsert einfach.
Der Apparat kennzeichnet sich in der Hauptsache dadurch, dafs
ι. in kleinem Raum möglichst grofse Zufuhr- und Abfuhrflächen für die Würze geschaffen sind,
2. Zu - und Abfuhr gut unter einander correspondiren,
3. eine Läuterschicht in geschlossenem Raum durch Pressung der in der aufgelassenen Maische befindlichen Trebertheile hergestellt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Läuterapparat für Bierwürze, bestehend aus einem Gefäfse, in welchem sich ein mit gelochten , nach oben gerichteten Absaugestutzen (F) versehener gelochter Einsatzboden (E,) und eine darüberhängende, mit gleichgeformten, aber nach unten gerichteten Einlaufstutzen (L) versehene, senkrecht verschiebbare gelochte Scheibe (K) befindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT79323D Läuterapparat Expired - Lifetime DE79323C (de)

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Publication Number Publication Date
DE79323C true DE79323C (de)

Family

ID=351969

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT79323D Expired - Lifetime DE79323C (de) Läuterapparat

Country Status (1)

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DE (1) DE79323C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0258607A3 (en) * 1986-08-23 1988-10-05 Bernhard Lenz Additional device for wort siphoning in lauter tuns

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0258607A3 (en) * 1986-08-23 1988-10-05 Bernhard Lenz Additional device for wort siphoning in lauter tuns

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