DE23168C - Spiritusfiltrir- und Liqueurerzeugungs-Apparat - Google Patents

Spiritusfiltrir- und Liqueurerzeugungs-Apparat

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DE23168C
DE23168C DENDAT23168D DE23168DA DE23168C DE 23168 C DE23168 C DE 23168C DE NDAT23168 D DENDAT23168 D DE NDAT23168D DE 23168D A DE23168D A DE 23168DA DE 23168 C DE23168 C DE 23168C
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DE
Germany
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production apparatus
liquor production
alcohol filter
hot water
container
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DENDAT23168D
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A. BAUER in München, Schleifsheimerstrafse 90/0
Publication of DE23168C publication Critical patent/DE23168C/de
Active legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12HPASTEURISATION, STERILISATION, PRESERVATION, PURIFICATION, CLARIFICATION OR AGEING OF ALCOHOLIC BEVERAGES; METHODS FOR ALTERING THE ALCOHOL CONTENT OF FERMENTED SOLUTIONS OR ALCOHOLIC BEVERAGES
    • C12H1/00Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages

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  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Distillation Of Fermentation Liquor, Processing Of Alcohols, Vinegar And Beer (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6: Bier, Branntwein, Wein, Essig und Hefe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Mai 1882 ab.
Die Zusammensetzung und Wirkungsweise des Apparates ist folgende:
Drei Behälter, nämlich Filtrirfafs A, Klärbottich B und Einfüllbottich C sind feststehend über einander gelagert. In dem Bottich C sind zwei auf ihrer Oberfläche mit Flanell, Leinen oder dergleichen überzogene Seihböden α angebracht, zwischen welchen sich eine Schicht i aus gewaschenem, reinem Flufssand befindet.
Der mit dem entsprechenden Wasserzusatz in den Füllbottich C gebrachte Rohspiritus sickert nun sofort so durch Seihböden und Sandschicht, dafs die Hauptunremigkeiten zurückgehalten werden, und fliefst hierauf, mittelst des am Bottich C befindlichen Luftrohres b befördert, durch das Druckrohr d in den Behälter A ab, wo er, zunächst im Raum k sich sammelnd, infolge des Druckes durch einen Seihboden a dieses Behälters und durch eine auf diesem gelagerte dichte Kohlenschicht /, welche mittelst einer Oeffnung m eingebracht worden ist, hindurchdringt und in die Röhre steigt.
Während dieses Filtrifprocesses wird nun der Spiritus durch den im Behälter A befindlichen Heifswasserkessel D mit Einlaufrohr / und Ablaufrohr g erwärmt und damit seine Lösung wesentlich befördert. Der Fusel schlägt sich dann nieder und der erwärmte reinere Spiritus steigt durch die Rohre e in den Bottich B, wo er wie im Behälter C, nur in umgekehrter Weise, vom Sammelraum η aus den unteren Seihboden α mit dem auf dessen Oberfläche liegenden Flanell, dann die Sandschicht i und schliefslich den oberen Seihboden mit dem auf seiner Unterfläche befestigten Seihtuch durchdringt, worauf er, dadurch vollständig gereinigt, vom Raum/ als feiner, gehaltreicher Spiritus durch das Rohr c, gefördert durch ein Luftrohr b, abläuft. Der restirende Fusel kann von Zeit zu Zeit durch den unteren Hahn des Rohres d abgelassen werden.
Hierbei kann übrigens der Behälter B ganz weggelassen werden und dann die Anbringung der Seihböden in dem entsprechend erhöhten Behälter A direct stattfinden.
Die Combination der Behälter A, B und C und der hierdurch bewirkte Gang des Spiritus von unten nach' oben während des Filtrirprocesses bezweckt die Erzielung eines besseren Productes als durch das bisherige Verfahren, der Kessel D im Filtrirfafs selbst eine gröfsere Beschleunigung des Verfahrens als die bisher angewendete Heizung des die Apparate enthaltenden Destillirraumes, die Gesammtcombination eine Zusammendrängung der bisherigen einzelnen Apparate in einen einzigen sowie auch eine namhafte Zeitersparnifs.
Der Destillirapparat kann ferner zugleich der Liqueurerzeugung dienstbar gemacht werden, und zwar durch die gleichzeitige Mitbenutzung des Warmwasserkessels D. Zu diesem Zweck wird der Mischungskessel E bei geschlossenem Wechsel q mit dem entsprechenden Quantum Extract oder Essenz gefüllt und dann durch das Rohr cJ ein gröfseres Quantum von gereinigtem Spiritus zugeleitet. Beide Substanzen erfahren dann, mittelst des Rohres h durch den
Heifswasserkessel D geführt, eine rasche Lösung und Läuterung und werden bei h1 als Liqueur gewonnen.

Claims (1)

  1. Patent-AnSprüche:
    i. Die Combination der drei Behälter A B und C über einander zu dem dadurch mittelst des Druckrohres d und der Rohre b c und e bewirkten Gang des Filtrirprocesses von unten nach oben.
    Die Einbringung eines Heifswasserkessels D in das Filtrirfafs A zur Beschleunigung der Lösung und Klärung.
    Die weitere Verbindung eines Mischungskessels E mit dem Apparat, d. h. mit dem Heifswasserkessel D zu gleichzeitiger Liqueurerzeugung.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT23168D Spiritusfiltrir- und Liqueurerzeugungs-Apparat Active DE23168C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1258230B (de) * 1964-12-10 1968-01-04 Vnii Stekljannogo Wolokna Praezisionsspulen-Aufwickelvorrichtung

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