DE482849C - Zusammenlegbarer Anschlagkolben - Google Patents

Zusammenlegbarer Anschlagkolben

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DE482849C
DE482849C DEF61732D DEF0061732D DE482849C DE 482849 C DE482849 C DE 482849C DE F61732 D DEF61732 D DE F61732D DE F0061732 D DEF0061732 D DE F0061732D DE 482849 C DE482849 C DE 482849C
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DE
Germany
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telescopic parts
piston
stop piston
weapon
hand
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Expired
Application number
DEF61732D
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FN Herstal SA
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C23/00Butts; Butt plates; Stocks
    • F41C23/04Folding or telescopic stocks or stock parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine besonders vorteilhafte Ausführungsform des Anschlagkolbens nach Patent 443 656.
Nach dem Hauptpatent erhalten die EIemente jeder der teleskopischen Arme des zusammenlegbaren Kolbens eine Drehung zueinander, wobei zu ihrer Verriegelung in der auseinandergezogenen Stellung das Eindringen eines an dem einen Element festen Organs in eine Kerbe des anschließenden benutzt wird.
Die vorliegende Erfindung sieht eine einfachere Verbindung der Elemente in der auseinandergezogenen Stellung vor, indem sie den Reibungswiderstand der Elemente aufeinander benutzt.
Nach der vorliegenden Erfindung wird der Ausschlag der Drehung der Elemente der teleskopartig angelenkten Arme auf dem Gehäuse der Waffe z. B. durch Anschläge begrenzt, und der Anschlag der Anlenkungspunkte dieser teleskopartigen Arme auf die Lagerplatte ist so, daß zum vollständigen Auseinanderfalten des Kolbens die teleskopartigen Arme eine genügende Beugung erleiden, um zwischen den benachbarten Elementen jedes Armes eine Reibung zu erzeugen, welche die Festigkeit des Kolbens sicherstellt.
Andere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung.
Die Zeichnung veranschaulicht den Anschlagkolben gemäß der Erfindung in
Abb. ι in einer Seitenansicht, und zwar in auseinandergezogenem Zustande.
Abb. 2 ist eine vergrößerte Draufsicht des unteren Teleskoparmes.
Abb. 3 ist ein Schnitt nach ΙΙΙ-ΙΙΓ der Abb. 2, und
Abb. 4 veranschaulicht in einer Seitenansieht den teilweise auseinandergezogenen Kolben,
Die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform beruht auf dem in dem Hauptpatent beschriebenen allgemeinen Gedanken.
Der Kolben weist zwei Teleskoparme 2 und 3 auf, die um Achsen 17 und 18 drehbar sind, welche an den Armen 4 und 5 sitzen, die eine Verlängerung des Griff Stücks der Waffe nach hinten bilden. Jeder dieser teleskopartigen Arme besteht aus drei Teilen a, b, c. Ihre hinteren Enden, d. h. die hinteren Enden der Teile c, sind um Achsen ig und 20 drehbar, die an der Kolbenkappe 1 sitzen. Die vor-
deren Teile α weisen eine Schulter 21 auf, die derart ist, daß sie die Drehung der Teile nach außen begrenzt, wobei sie so die teleskopartigen Arme zu einer starken Biegung veranlaßt, damit ihre hinteren Enden in einen Abstand voneinander kommen können, der durch die Gelenkachsen der Kolbenkappe bestimmt ist. Diese Biegung genügt, um die Teile nach der Drehung in bezug aufeinander zu halten, wie
Lo dies in dem Hauptpatent dargelegt worden ist.
Es ist verständlich, daß durch diese Biegung der Glieder, die jedem der teleskopartigen Arme die in der Zeichnung dargestellt gekrümmte Form verleiht, die Organe, welche durch ihren Eingriff die Verriegelung der Glieder in bezug aufeinander sichern, in diesem Eingriff gehalten werden. Es könnten natürlich auch alle Glieder derart sein, daß ihre Biegung ermöglicht wäre.
Gemäß der dargestellten Ausführungsform sind die Glieder α allein biegsam. Sie werden von einer Blattfeder gebildet, die mit seitlichen Rippen 22 versehen ist, welche in entsprechenden Nuten 23 der seitlichen Ränder 24 des Gliedes b gleiten (Abb. 3), wobei dieses Glied ebenfalls Rippen 22 trägt, die ihrerseits in die Nuten des Gliedes c eingreifen. Infolge dieser U-förmigen Ausführung der Glieder b und c ist eine Biegung derselben ausgeschlossen; die ganze Biegung bleibt auf die Glieder α beschränkt.
Beim Auseinanderziehen des Kolbens gleiten Glieder in bezug aufeinander, bis daß ein als Anschlag dienender Rand 25 (Abb. 3) gegen einen Vorsprung 26 am Boden des benachbarten Gliedes trifft. Die beiden Glieder können sich dann in bezug aufeinander drehen, wobei ihnen als Stützpunkt die beiden genannten Anschläge dienen, derart, daß ein zweiter Vorsprung 27 an dem einen der Glieder in ein entsprechendes Loch 29 an dem anderen Glied eingreift. Beim vollständigen Auseinanderziehen des Kolbens wird diese Drehung selbsttätig bewirkt, so wie dies oben dargelegt worden ist, und zwar infolge der Spannung der biegsamen Glieder a.
Die Nuten 23 haben, wie dies schon in dem Hauptpatent vorgesehen ist, eine größere Breite als die Rippen 22, so daß die erwähnte Drehung der beiden benachbarten Glieder ermöglicht wird.
Nachdem der Kolben wieder teilweise bis in die Lage nach Abb. 4 zusammengelegt ist und dieses Zusammenlegen fortgesetzt wird, bis die beiden teleskopartigen Arme entsprechend den eingezeichneten Pfeilen vollständig zusammengelegt sind, wird die Befestigung der oberen Einrichtung mit der unteren durch eine Federklinke 28 gesichert, die um die Achse 19 drehbar ist und mit ihrer Nase mit dem Ende d des unteren teleskopartigen Armes zusammengreift (Abb. 4).

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Anschlagkolben nach Patent 443 656, bei dem die teleskopartigen Teile einerseits an der Kolbenkappe, andererseits an mit der Hülse der Waffe verbundenen Armen angelenkt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Kolbenkappe getragenen Gelenkzapfen, um die die teleskopartigen Teile schwingen, in einem solchen Abstand voneinander angeordnet sind und die Drehbewegung der letzteren an der Hülse der Waffe so begrenzt ist, daß die ganz auseinander gezogenen teleskopartigen Teile eine gewisse Biegung erleiden.
  2. 2. Anschlagkolben gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den teleskopartigen Teilen biegsame Glieder vorgesehen sind, um die durch die Biegung der teleskopartigen Teile hervorgerufene Spannung zu erhöhen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF61732D 1924-07-07 1926-07-17 Zusammenlegbarer Anschlagkolben Expired DE482849C (de)

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FR (2) FR600173A (de)
NL (1) NL27033C (de)

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FR32072E (fr) 1927-09-09
DE443656C (de) 1927-05-04
FR600173A (fr) 1926-02-01
NL27033C (de)

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