DE64757C - Stockstuhl - Google Patents
StockstuhlInfo
- Publication number
- DE64757C DE64757C DENDAT64757D DE64757DA DE64757C DE 64757 C DE64757 C DE 64757C DE NDAT64757 D DENDAT64757 D DE NDAT64757D DE 64757D A DE64757D A DE 64757DA DE 64757 C DE64757 C DE 64757C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- supports
- chair
- slide
- support
- seat plate
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B5/00—Walking sticks or umbrellas convertible into seats; Hunting sticks
Landscapes
- Chairs Characterized By Structure (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der in beiliegenden Zeichnungen durch die verschiedenen Figuren sowohl zusammengelegte
als auch für den Gebrauch eingerichtete Stockstuhl zeichnet sich im besonderen von den
bisher gebräuchlichen dadurch aus, dais derselbe beim Gebrauch mit drei Füfsen auf dem
Boden steht, während er beim Tragen in der Hand als Stock benutzt werden kann.
Auf der unleren Seite der mit Handgriff a
ausgerüsteten Sitzplatte b ist eine Zwischenplatte c scharnierartig befestigt, auf welcher
zwei sich um Hülsen c1 c1 drehbare Stützen
c2 c1 mittelst eines Querriegels festgehalten werden.
Letzterer wird durch in die Hülsen C1C1
eingedrehte Schrauben befestigt. Diese Stützen c2 c2 haben die in den Fig. 3 und 4 gezeichnete
Form; die kurzen Enden derselben führen sich auf zwei an der Zwischenplatte c befestigte
Führungsstangen cs. Die Federn d, welche seitlich auf die kurzen Enden der Stützen c2
wirken, suchen die letzteren immer in der in Fig. 4 gezeichneten Stellung zu halten, so dafs
also die kurzen Enden zusammen-, die langen Enden dagegen aus einander liegen. Die langen
Enden sind mit den zum sicheren Einsetzen erforderlichen Spitzen, sowie mit den Haken c4
versehen.
Während die beiden Stützen c2 c'2 an der
Zwischenplatte c angebracht sind, ist die dritte Stütze e an der Sitzplatte b scharnierartig befestigt
und mit der Zwischenplatte c durch eine an letzterer drehbar angebrachte Hülse f verbunden,
in der die Stütze e eine Auf- und Abwärtsbewegung ausführen kann. Diese
Hülse f besitzt eine Nase_/', mit welcher sie,
wenn der Stuhl als Stock dienen soll, also zusammengelegt ist, über einen auf der oberen
Seite der Sitzplatte b liegenden verschiebbaren Querriegel b1 greift.
In die - untere Seite der Sitzplatte b ist eine unter der Wirkung einer Feder stehende
Stange g eingelassen. Das hintere Ende derselben ist mit einem Ringe g1 zur Bewegung
der Stange versehen, während das vordere Ende gegabelt ist. Ueber dieser Gabel g2 liegt
auf der .oberen Seite der Sitzplatte b der Querriegel b1, dessen beide Enden durch je einen
in einem Schlitz b'2 der Sitzplatte gleitbaren Stift mit den Enden der Gabel g2 verbunden
und dadurch gezwungen ist, die Bewegungen der Gabel g2 bezw. der Stange g mitzumachen.
Die Stütze e besitzt an ihrem unteren Ende ebenfalls eine Spitze; auf e ist ein Doppelwinkel
e1 angebracht, der mit seinen oberen seitlichen Armen über die Stützen c2 c2 greift
und zum guten Halten derselben dient.
Auf e ist ferner noch gegenüber den Haken c4
der Stützen c2 ein auf einem Schieber befestigter
Stift e2 angebracht, um den die Haken c* beim Zusammenliegen der Stützen c2 c2 greifen.
Dieser Schieber kann mittelst seiner beiden seitlichen Ansätze e4 verschoben werden, während
er durch eine auf den Schieber einwirkende Feder e3 (s. Fig. 5 und 13) immer
nach vorn gehalten wird.
Die Stange g, an welcher die Gabel g2 angeschlossen
ist, reicht über deren-Querstange etwas vor und greift mit einer in dieser Verlängerung
vorhandenen Oese g3 über das Ende einer in der mittleren Stütze e eingelagerten,
um einen Stift drehbaren Flachschiene i dann ein, wenn der Stuhl zum Gebrauch (s. Fig. 6
und 8) eingerichtet ist. Das andere Ende der Flachschiene i ist mit einem Ansatz versehen
und wird durch eine Feder i1 immer in der in Fig. 5 gezeichneten Stellung zu halten gesucht.
Ist der Stuhl geschlossen, also als Stock benutzbar (s. Fig. i, 2 und 3), so liegen die beiden
Stützen c2c2 neben einander, und zwar dicht
über der dritten oder mittleren Stütze e. In dieser Stellung werden die beiden unter Wirkung
der Federn d stehenden' Stützen c2 c2
durch die an ihnen vorhandenen Haken <r4, welche um den an der mittleren Stütze e auf
einem Schieber befestigten Stifte el greifen, gehalten. Um nun den Stock als Stuhl benutzen
zu können, schiebt man mit der einen Hand, während die andere den Stock an dem Griff so hält, dafs die Sitzplatten nach oben,
die beiden Stützen c1 c2 also unter der mittleren
Stütze e liegen, den Schieber nebst Stift e'2 zurück. Hierdurch werden die beiden Haken c4
nebst den Stützen c'2 c'2, an denen sie sitzen,
frei und schnellen letztere infolge der auf ihre oberen kurzen Enden wirkenden Federn d aus
einander. Zieht man dann mittelst des Ringes g1 die Stange g nebst Gabel und oberem Querriegel
b1 zurück, so wird der Haken f1 des
die Verbindung der mittleren Stütze e mit der Zwischenplatte c herstellenden Schiebers f frei,
und es wird die Stütze e infolge ihres Gewichts eine Bewegung um ihr Scharnier nach unten
machen. Diese Bewegung machen die beiden anderen Stützen nebst der Zwischenplatte c,
an der sie befestigt sind, um das Scharnier von c ebenfalls mit, und es nimmt nunmehr
der Stuhl die in Fig. 6 und 8 gezeichnete, zum Gebrauch fertige Gestalt an. Bei der
letzteren Bewegung ist das obere Ende der Schiene i in die Oese g"3 von g getreten
(s. Fig. 8), und da letztere noch angezogen ist, so ist das untere Ende der Schiene i in die
Stütze e hineingetreten.
Giebt man nun die Stange g, indem man den Ring g1 losläfst, frei, so wird diese durch
die auf sie wirkende Feder vorwärts geschoben (s. Fig. 9, 10 und 11), das obere Ende der
Schiene i frei und dieselbe durch Wirkung der Feder i1 um ihren Zapfen etwas gedreht
und die Nase des unteren Endes von i gegen die obere Kante des Schiebers / zu liegen
kommen (Fig. 8), wodurch die Theile des Stuhls in ihrer jetzigen Lage festgehalten
werden.
Um den Stuhl zusammenzulegen, fafst man denselben bei seinem Handgriff a, zieht die
Stange g durch Ringg·1 zurück und dreht ihn
so, dafs die Sitzplatte b nach unten zu liegen kommt. Durch die Drehung des Stuhles
macht die mittlere Stütze e, deren Schieber / durch das Zurücktreten der Nase von i frei
geworden ist, um ihr Scharnier eine Bewegung nach unten,, welche Bewegung die beiden
anderen Stützen mit ihrer Zwischenplatte infolge der Verbindung der letzteren mit der
Schieberhülse f, mitmachen müssen. Läfst man jetzt die Stange g bezw. den Ring gx
los, so schiebt sich deren auf den Schenkeln der Gabel g·2 befestigter Querriegel b1 unter
die Nase f1 von f und hält die Theile des
Stuhles in ihrer nunmehrigen, in Fig. 4 gezeichneten Lage fest. Jetzt hat man nur noch
die beiden Stützen c2 c2 gegen einander zu
drücken, um den Stuhl in die in den Fig. 1 bis 3 veranschaulichte Stellung zu bringen. Bei
diesem Zusammendrücken greifen die Haken c4 c4 um Stift e2 und halten die drei Stützen
zusammen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Zusammenlegbarer, als Stock zu benutzender Stuhl, gekennzeichnet durch die Anordnung einer die beiden Stützen fc2 c1) tragenden Zwischenplatte fc), welche einerseits mit der Sitzplatte und andererseits durch eine Hülse ff) mit der dritten, in dieser Hülse verschiebbaren, an der Sitzplatte befestigten Stütze fej verbunden ist.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE64757C true DE64757C (de) |
Family
ID=338606
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT64757D Expired - Lifetime DE64757C (de) | Stockstuhl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE64757C (de) |
-
0
- DE DENDAT64757D patent/DE64757C/de not_active Expired - Lifetime
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