DE64645C - Notenblattwender - Google Patents
NotenblattwenderInfo
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- DE64645C DE64645C DENDAT64645D DE64645DA DE64645C DE 64645 C DE64645 C DE 64645C DE NDAT64645 D DENDAT64645 D DE NDAT64645D DE 64645D A DE64645D A DE 64645DA DE 64645 C DE64645 C DE 64645C
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- 238000013459 approach Methods 0.000 claims description 7
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 4
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42D—BOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
- B42D9/00—Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
- B42D9/04—Leaf turners
- B42D9/08—Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively
- B42D9/082—Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively actuated by hand
Landscapes
- Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
CARL BAYER in WIEN. Notenblattwender.
Die Erfindung ,betrifft eine Vorrichtung, mittelst welcher das Umlegen von Notenblättern
bewirkt werden soll, und welche durch einen Tritt auf ein Pedal oder einen kurzen Zug an
einer Schnur oder Stange in Thätigkeit versetzt wird.
Unter der Längenmitte des Notenpultes sind so viele drehbare Arme von verschiedener
Länge über einander angebracht, als Blätter umzulegen sind; unter diesen Armen ist noch ein
besonderer drehbarer Arm angeordnet, welcher eine derartigeVerbindung mit dem Pedal oder der
Zugstange oder Schnur besitzt, dafs er sich bei Einwirkung auf diese Theile "um i8o° dreht
und, wenn die Einwirkung aufhört, wieder in seine Ruhelage zurückkehrt.
Von den ungleich langen Armen ist jeder mit einem Notenblatte gekuppelt, auch besitzt
jeder einen herabhängenden Ansatz, der nach hinten drehbar ist, an der Drehung gegen vorn
aber durch einen Anschlag gehindert wird. Stehen die Arme über einander,, so hält jeder
den Ansatz des über ihm stehenden gehoben, so dafs ein Mitnehmer an dem mittelst Pedal,
Zugstange oder Schnur in Bewegung zu setzenden Arme immer nur den jeweilig untersten
Arm mitnehmen kann. -
Beiliegende Zeichnung stellt die Ausführung
der Erfindung an einem von einem Ständer getragenen Notenpulte dar, und es ist:
Fig. ι eine Vorderansicht des Pultes bei bereits umgelegten Notenblattwendearmen;
Fig. 2 ein Verticalschnitt des röhrenförmigen Pultständers, die Vorrichtung zum Drehen des
Mitnehmerarmes um i8o° darstellend;
Fig. 3 ein Querschnitt der Notenblattwendearme, ersichtlich machend, in welcher Weise
die drehbaren . Ansätze jedes oberen Armes von dem darunter stehenden gehoben gehalten
werden;
Fig. 4 eine Endansicht des Mitnehmerarmes.
Auf dem oberen Ende des röhrenförmigen Pultständers α sind die am Ende der Arme
b b1'^ vorhandenen Augen zwischen Stellringen
cccc drehbar. Diese Arme besitzen, verschiedene Länge, um zu ermöglichen, dafs
die Kupplungen ihres äufseren Endes mit dem Unterrande der Notenblätter 1, 2 und 3 neben
einander zu liegen kommen.
Da beim Umwenden der Blätter der gekuppelte Punkt ihres Unterrandes sich in einer
auf der Ebene des geneigten Pultes d senkrechten Ebene bewegt, während der betreffende
Wendearm bbl oder b'2 einen horizontalen
Halbkreis beschreibt, mufs die Kupplung gelenkig und verlänger- und verkürzbar sein.
Die Kupplung besteht aus einer am Ende jedes Wendearmes vorhandenen Hülse e, in welcher
ein Stift f mit grofsem Spielräume frei verschiebbar
ist, und einer drehbar mit dem Oberende des Stiftes verbundenen Klemme g.
Der unterste Wendearm £2 besitzt einen
festen, nach unten gerichteten Ansatz oder eine Nase h-, welche vom Mitnehmer des im Nachstehenden
beschriebenen Mitnehmerarmes erfai'st wird.
Claims (1)
- Von den oberen Armen b und bl müssen die Ansätze offenbar auch in die Bahn des Mitnehmers hinabreichen; da jedoch der Mitnehmer jedesmal nur einen Wendearm mitzunehmen hat, müssen die Ansätze der oberen Wendearme b und bl so eingerichtet sein, dafs sie erst dann in die Bahn des Mitnehmers gelangen, wenn der nächst untere Wendearm bereits umgelegt worden. Zu diesem Zwecke sind drehbare Ansätze h und h : vorhanden, welche, wie Fig. 3 zeigt, von dem darunter liegenden Arme gehoben erhalten werden. Um ihr Ausweichen nach vorn zu verhindern, wenn der Mitnehmer auf ihre Hinterfläche drückt, besitzen sie am oberen Ende vorn einen Anschlag, welcher, wie gezeigt, aus einem angenieteten Plättchen h3 bestehen kann.Zu Vorstehendem ist noch zu bemerken, dafs die am Pulte d vorhandene Auflageleiste für den Unterrand des Notenheftes Ausschnitte dJ besitzen mufs, um das Anbringen der Klemmen g am Unterrande der Notenblätter zu ermöglichen. Aufserdem trägt der Unterrand des Pultes d auch Anschläge d-d2, welche die Bewegungen der Wendearme b bl b2 begrenzen.Der Mitnehmerarm j sitzt an einer Hülse k, welche zwischen zwei Stellringen c c am röhrenförmigen Ständer α drehbar ist und einen Schlitz k1 von der Form eines halben Schraubenganges besitzt. Durch diesen Schlitz reicht ein Stift m heraus, welcher an einem im röhrenförmigen Ständer α verschiebbaren Kolben ml sitzt, wobei Ständer α für diesen Stift m einen Längsschlitz a1 besitzt. Kolben ml trägt die mit einem auf der Zeichnung nicht ersiehtliehen Pedale verbundene Zusstansre n, und eine Schraubenfeder ο ist beständig bestrebt, den Kolben gehoben zu erhalten.Diese Anordnung hat zur Folge, dafs beim Niedertreten des Pedals Arm j um i8o° gedreht wird. Läfst man das Pedal frei, so mufs sich der Arm wieder um i8o° in seine Ruhelage zurückdrehen. Bei jeder Vorbewegung nimmt der am Arme j vorhandene Mitnehmer jl den jeweilig untersten Wendearm mit, indem er auf den Ansatz h- h1 oder ft des betreffenden Armes drückt, wodurch das obere rechtsseitige Notenblatt umgelegt wird. Kehrt dann Arm j unter der Einwirkung des Druckes von Feder ο in seine vorige Stellung zurück, so weicht der betreffende Ansatz ft oder ft1, am untersten Arme sich drehend, so weit nach hinten aus, dafs der Mitnehmer j1 darunter durchgleiten kann, worauf der Ansatz wieder seine freihängende Stellung vor dem Mitnehmer j l annimmt.Um den Mitnehmer jl auch von vorn hinter den festen Ansatz ft2 des untersten Wendearmes b'2 stellen zu können, ist er in Form eines zweiarmigen Hebels hergestellt, dessen unterer Arm von einer Feder p beständig an einen Anschlag j3 gedrückt wird. Der Mitnehmer J' giebt also von hinten wirkendem Drucke elastisch nach, während er sich gegen von vorn wirkenden Druck starr verhält.Zur Umsetzung der Auf- und Abbewegung der Zugstange η in eine schwingende Drehbewegung des Mitnehmerarmes j kann auch jede beliebige andere Vorrichtung angewendet werden...Da bei dem Wender ein Feststellen des Notenheftrückens erforderlich ist, enthält der Pultrahmen in seiner Mitte einen Quersteg p, an dem Klemmen q q zum Befestigen an dem Notenheft drehbar sind.Fig. 5 bis ι ο stellen Hinteransicht und Querschnitt der Wendearme b bl b-, ihrer Ansätze /2 ft1/?2 und des Mitnehmerarmes j dar, wobei versinnlicht ist, wie die drehbaren Ansätze h und ft1 durch die unter ihnen befindlichen Arme b1 und b'2 gehoben erhalten werden und nach dem Wegdrehen dieser Arme in die Bahn des Mitnehmers j1 herabsinken.In Fig. 5 und 6 sind noch alle drei Arme b bl b- in ihrer Anfangsstellung unter der rechtsseitigen Hälfte des Pultes. Der starr gedachte Mitnehmer j* steht hinter dem starren Ansätze h - des untersten Armes b 2, und die mit ihren Drehzapfen in Lagerbacken Λ4 hängenden Ansätze /2 und h 1 der Arme b und bx werden durch die unter ihnen befindlichen Arme gehoben erhalten.Dreht dann Arm j den Arm b 2 in die aus Fig. 8 ersichtliche Lage, so fällt der Ansatz /21 herunter. Während Arm j in seine Ruhelage zurückschwingt, dreht er den Ansatz ft1 so weit nach hinten, dafs er sich unter ihm durchbewegen kann; dagegen wird beim folgenden Vorwärtsschwingen von Arm j der Ansatz ft1 durch seine Nase Λ3 am Ausweichen gehindert.Fig. 9. und 10 lassen erkennen, wie nach dem Hinüberdrehen von Arm b1 auch Ansatz /2 herabfällt.Pa tenτ-Ansprüche:ι. Ein Notenblattwender, gekennzeichnet durch unter dem Pulte unter einander angebrächte Arme b b1 b2 . . ., welche um eine durch die Längenmitte des Pultunterrandes gedachte Achse drehbar und deren freie Enden mit dem Unterrande je eines Notenblattes gekuppelt sind, sowie durch einen um die gleiche Achse drehbaren Mitnehmerarm j, dessen Mitnehmer in seine Bahn reichende Ansätze h h} h 2 auf den Armen b bl b'2 entsprechen, wobei die Ansätze der höheren Arme nach hinten- drehbar sind und von dem darunter befindlichen Arme gehoben gehalten werden und dem Mitnehmerarm ■ j durch die Auf- und Abbewegung einer Zugstange" oder Schnur eineca. i8o° umfassende Doppelschwingung ertheilt werden kann.Bei dem unter i. angegebenen Notenblattwender eine Kupplung zwischen Wendearm und Notenblattunterrand, gekennzeichnet durch die am Ende des Armes vorhandene Hülse e, den darin gleitenden Stift f und den am Oberende des Stiftes drehbaren Klemmer g.Beim dem unter ι. angegebenen Notenblattwender eine Antriebsvorrichtung für den Mitnehmerarm j, gekennzeichnet durch die den Arm j tragende drehbare Hülse k mit über i8o° sich erstreckendem schrägen Schlitz k, in welchen ein gerade geführter Stift m eingreift, wobei der Stift rii durch eine Zugstange η nach abwärts und durch Federdruck nach aufwärts bewegt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE64645C true DE64645C (de) |
Family
ID=338502
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT64645D Active DE64645C (de) | Notenblattwender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE64645C (de) |
-
0
- DE DENDAT64645D patent/DE64645C/de active Active
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