DE623761C - - Google Patents

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DE623761C
DE623761C DENDAT623761D DE623761DA DE623761C DE 623761 C DE623761 C DE 623761C DE NDAT623761 D DENDAT623761 D DE NDAT623761D DE 623761D A DE623761D A DE 623761DA DE 623761 C DE623761 C DE 623761C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/02Constructional features of telephone sets
    • H04M1/04Supports for telephone transmitters or receivers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

Man hat schon vorgeschlagen, Mikrotelephone an einem aus einer Mehrzahl miteinander verbundenen Gliedern bestehenden Tragarm zum Halten und Einstellen des Mikrotelephons in Sprechlage anzuordnen. Auch wurde schon vorgeschlagen, den Tragarm an seinem einen Ende mittels eines Doppelgelenkes in zwei senkrecht zueinander verlaufenden Richtungen allseitig verstellbar mit einer Grundplattezu verbinden, während an dem anderen Ende ein gleichartiges Gelenk zum Tragen des Mikrotelephons dient. Jedoch ließen diese Tragarme nur die Einstellung des Mikrotelephons in Sprechlage in eine beschränkte Anzahl von Stellungen zu. Die Notwendigkeit aber, das Mikrotelephon sowohl in den verschiedensten Höhen, stehend oder sitzend, benutzen zu können sowie in den verschiedensten Winkelstellungen rings um den Apparat sowie die Notwendigkeit, es leicht aus j',der Sprechlage wieder in die Normallage des Nichtgebraucb.es zu bringen, führte zu der Ausbildung des Tragarmes nach vorliegender Erfindung. Bei derselben sind rechteckige Glieder des Tragarmes an der einen Schmalseite genutet, an der anderen Schmalseite abgesetzt und greifen nach Art von Ni t und Feder ineinander. Dabei sind die Glieder mit Hilfe von Drehbolzen, welche bei gestrecktem Tragarm nahe von dessen oberer Kante durch die abgesetzten und genuteten Teile gehen, verbunden. So wird eine Drehbewegung der Glieder gegeneinander aus der gestreckten Lage des Traga.mes nach oben ermöglicht. Nach unten ist sie dagegen durch Aneinanderstoßen der abgesetzten und genuteten Schmalseiten der Glieder verhindert. An der unteren Längsseite der Glieder ist eine rinnenförmige Ausnehmung zur Aufnahme der Fernsprechschnur vorgesehen. Dabei kann das Abwärtsschwenken des Tragarmes durch einen verstellbaren Anschlag begrenzt sein.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in Ausführungsbeispielen dargestellt.
Fig. ι zeigt schematisch den Tragarm an einem Wandfernsprecher in Ruhestellung,
Fig. 2 den Tragarm bei besprochenem Wandfernsprecher,
Fig. 3 den Tragarm an einem Tischfernsprecher in Ruhelage,
Fig. 4 ein Stück des Tragarmes in Seitenansieht,
Fig. 5 in Draufsicht,
Fig. 6 in Unteransicht,
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 5, '
F g. 8 einen Schnitt nach der Linie H-II der Fig. 5,
Fig. 9 den vorderen Teil des Tragarmes,
Fig. 10 den verstellbaren Anschlag im Schnitt,
Fig. 11 denselben nach Fig. 1 und 2 in Seitenansieht.
ι ist der Schalthebel eines Wandtelephons, an dem das Mikrotelephons mit einer öse 3 im Ruhezustand hängt und ü.n herunterzieht. Neben dem Appaat 4 ist an der Wand ein Brett 5 (Fig. 1 und 11) befestigt, welches einen i-enkrechtrn Rundstab 6 trägt, auf welchem ein Gußstück 7 in Höhe verschiebbar und durch
Schraube 8 verstellbar ist. An dem Stück 7 ist als Tragarm eine aus rechteckigen Gliedern 9 zusammengesetzte Kette 10 befestigt. Die einzelnen Glieder 9 -sind mit Hilfe von Dreh-5. bolzen 11 miteinander verbunden und haben an den einen Schmalseiten Nuten 15 und an den gegenüberliegenden Schmalseiten Absetzungen 12, welche nach Art von Nut und Feder ineinandergreifen. Die Drehbolzen 11 liegen
10" bei gestrecktem Tragarm (Fig. 2) nahe von dessen oberer Kante und gehen durch die abgesetzten und genuteten Teile 12 und 15 der Glieder 9. Die Ecken 14 sind abgerundet. Dadurch ist bei gestreckter Lage des Tragarmes, wie Fig. 4 zeigt, eine Drehbewegung der Glieder 9 aus der gestreckten Lage nach oben ermöglicht, während nach unten dagegen durch Anstoßen der Kanten 13 der Teile 12 und 15 eine Drehbewegung verhindert ist. An der unteren Lang-
ao seite (Fig. 6 bis 8) der Glieder 9 ist eine rinnenförmige Ausnehmung 16 vorgesehen zur Aufnahme der Fernsprechschnur 17, welche das Mikrotelephon 2 mit dem Apparat 4 verbindet. Das eine Ende des Tragarmes 10 ist an einem Konusstück7 (Fig. 11) befestigt. Andern anderen Ende des Tragarmes 10 ist durch Bolzen 18 (Fig. 9) gelenkig ein Bolzen 19 angeordnet, an welchem zwischen Scheiben 20 drehbar die am Mikrotelephon befestigte öse 3 sitzt.
Bei Nichtgebrauch des Mikrotelephons2 hängt es an dem Tragarm 10 befestigt an dem Schalthebel ι gemäß Fig. 1, wobei der Tragarm 10 gebogen ist. Soll das Mikrotelephon gebraucht werden, so wird es abgehängt und in die frei schwebönde Lage nach Fig. 2 gebracht, in welcher die Glieder 9 des Tragarmes 10 gegegeneinander versteift sind. So kann man das Mikrotelephon in den verschiedensten Sprechlagen im Raum benutzen, wobei beide Hände frei bleiben zum Schreiben und Nachblättern in Büchern. Dabei kann vermittels des Konusstückes 7 und der Schraube 8 das Mikrotelephon in beliebige Kopfhöhe eingestellt werden. Bei dem Ausführungsbeispiel für Tischfern-Sprecher nach Fig. 3 und 10 ist ein Teil des Tragarmes als Gelenkkette ausgebildet, während das untere Glied 21 starr sein kann. Letzteres ist um Bolzen 22 (Fig. 10) drehbar an einem Drehstück 23 angelenkt nach Art eines Kardangelenkes, ■ und sein Höhenwinkel kann durch eine Schraube 24 verändert werden. Pas Drehstück 23 ist um eine Schraube 25 drehbar auf einer Nabe 26 gelagert, die fest an einer Unterlegplatte 26 für den Tischfernsprecher 26 sitzt. Durch diese Anordnung kann auch hier das Mikrotelephon nach allen Richtungen in die verschiedensten Sprechlagen im Raum gedreht werden und ist auch sowohl für Rechtshörer wie für Linkshörer benutzbar. Nach dem Gebrauch kann es leicht wieder in die Ausgangsstellung zur Belastung des Kontaktstückes—bei Wandapparaten des Kontakthakens, bei Tischapparaten der Kontaktgabel — gebracht werden (Fig. 1 und 3). Das Mikrotelephon kann auch bei mit ihren Rücken zusammenstoßenden Doppelpulten von der einen Seite desselben zum auf der anderen Seite Sitzenden herübergereicht werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Aus einer Mehrzahl gelenkig miteinander verbundener Glieder bestehender Tragarm zum Halten und Einstellen des Mikrotelephons in Sprechlage, der mittels eines Doppelgelenkes in zwei senkrecht zueinander verlaufenden Richtungen allseitig verstellbar mit einer Grundplatte verbunden ist und mittels eines gleichartigen Gelenkes das Mikrotelephon trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die rechteckigen Glieder (9) . des Tragarmes (10) an der einen Schmalseitegenutet, an der gegenüberliegenden Seite abgesetzt sind (12,15), nach Art von Nut und Feder ineinandergreifen und mit Hilfe von Drehbolzen (11), die bei gestrecktem Arm nahe von dessen oberer Kante durch die abgesetzten und genuteten Teile gehen, verbunden sind, so daß eine Drehbewegung der Glieder gegeneinander aus der gestreckten Lage des Armes nach oben ermöglicht, nach unten dagegen durch Aneinanderstoßen der abgesetzten und genutetenKanten der Glieder verhindert ist, während an der unteren Langseite der Glieder eine rinnenförmige • Ausnehmung (16)" zur Aufnahme der Fernsprechschnur (17) vorgesehen ist.
  2. 2. Tragarm nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen das Abwärtsschwenken des Tragarmes begrenzenden, verstellbaren Anschlag (24). ·
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT623761D 1934-02-22 Active DE623761C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1270618B (de) * 1964-04-01 1968-06-20 Arthur Hoffmann Schwenkarm mit Tragarm fuer einen Tisch-Telefonapparat

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FR785689A (fr) 1935-08-16
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