DE443656C - Zusammenklappbarer Anschlagkolben - Google Patents

Zusammenklappbarer Anschlagkolben

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DE443656C
DE443656C DEF56529D DEF0056529D DE443656C DE 443656 C DE443656 C DE 443656C DE F56529 D DEF56529 D DE F56529D DE F0056529 D DEF0056529 D DE F0056529D DE 443656 C DE443656 C DE 443656C
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DE
Germany
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piston
arms
cap
telescopic
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Expired
Application number
DEF56529D
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FN Herstal SA
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C23/00Butts; Butt plates; Stocks
    • F41C23/04Folding or telescopic stocks or stock parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • ZusammenNlappbarg A4.soblagkolben. Die Erfindung bezieht sich auf zusammenklappbare Anschlagkolben, die im besonderen für Pistolen, Revolver oder sonstige ähnliche Waffen verwendbar sind, die für gewöhnlich keinen Kolben haben, welcher einen Schulteranschlag ermöglicht. Die bisher benutzten Anschlagkolben und besonders diejenigen, welche von zwei an dem oberen und unteren Teil des Griffstücks der Waffe befestigten Armen getragen werden, weisen den Nachteil auf, daß sie nach ihrem Zusammenlegen sehr viel Platz einnehmen und infolgedessen die normale Verwendung der Waffe erschweren.
  • Die Erfindung beseitigt diesen Übelstand durch die Schaffung eines Anschlagkolbens, der nach dem Zusammenklappen einen soweit als möglich verringerten Raum einnimmt, wobei sich jedoch sein Auseinanderklappen sehr schnell bewirken läßt. Um dies zu erreichen, ist der Anschlagkolben nach der Erfindung aus zwei teleskopartig ineinanderschiebbaren Armen gebildet, die mit dem einen ihrer Enden an dem Kolben der Waffe auf wagerechten Achsen angelenkt sind, so daß sie in eine zu dem Waffenkolben parallele Lage gebracht werden können, während ihre anderen Enden zum Einhängen der Kolbenkappe dienen.
  • Um ein unbeabsichtigtes Zusammengehen der teleskopartigen Arme, d. h. das Zurücktreten der Glieder derselben, ineinander zu vermeiden, ist gemäß der Erfindung des weiteren zwischen den Anordnungen zur Verriegelung der Teleskoparme mit der Kolbenkappe ein solcher Abstand vorgesehen, daß sich bei vollständiger Auseinanderziehung des Kolbens die Glieder der Arme unter gegenseitiger Verriegelung in bezug aufeinander drehen müssen. Die Anordnungen zur Verriegelung können irgendwelche und auch an sich bekannte sein. Zur Vermeidung der Entriegelung der Glieder der Teleskoparme nach vollständigem Auseinanderziehen derselben werden die Arme in ihrer verriegelten Lage mit einer Kraft gehalten, die gleich ist der Spannung, welche durch die Biegung der Glieder nach ihrem vollständigen Auseinanderziehen und ihrer Verbindung mit der Kolbenkappe erzielt wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Abb. x ist ein schaubildlicher Längsschnitt des Kolbens in der Gebrauchslage bei einer Pistole, und Abb. 2 ist ein vergrößerter Schnitt desselben nach dem Zusammenlegen.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich, wird der Kolben im wesentlichen aus der Kolbenkappe z gebildet, die bei ausgezogenem Kolben von zwei teleskopartigen Anordnungen 2 und 3 getragen wird. Diese Anordnungen bestehen im dargestellten Fall aus drei Gliedern a"b, c, die in bezug aufeinander eine parallele Gleitbewegung ausführen können. Die Glieder a sind an zwei hinteren Tragarmen q und 5 des Griffstücks 6 der Waffe derart angelenkt, daß der Schütze den Kolben der Waffe bequem mit der Hand erfassen kann, wenn der Anschlagkolben zusammengelegt ist (Abb. 2). Wird der Anschlagkolben auseinandergelegt (Abb. z), so drehen sich die Glieder a nach außen, bis sie eine bestimmte Lage einnehmen, die durch den Anschlag eines Teiles des Gliedes gegen die Tragarme q. und 5 begrenzt wird. Infolgedessen ist es, damit die zur Kupplung mit der Kolbenkappe r dienenden Enden der Glieder bis zu dem Abstand der an der Platte z sitzenden Kupplungseinrichtungen voneinander entfernt werden können, nötig, die teleskopartigen Anordnungen einer ziemlich ausgesprochenen Biegung zu unterwerfen.
  • Diese Biegung bewirkt die Drehung der Glieder in bezug aufeinander und so das Eindringen der an den Gliedern b und c befindlichen Vorsprünge 7 in die Ausnehmungen 8, die in den Gliedern a und b vorgesehen sind. Es ist ebenfalls zu bemerken, daß zur Ermöglichung und Erleichterung der angegebenen Drehung die Enden der Glieder mit einem gewissen Spiel ineinandergelagert und die Glieder b und c mit einer Rippe 9 versehen sind, die, indem sie sich gegen einen Anschlag io der Glieder a und c stützt, die teleskopartige Entfaltung der Glieder begrenzt und als eine Art Drehzapfen für die angegebene Drehung dient.
  • Die beschriebene Verriegelung der Glieder in bezug aufeinander verhindert ein unbeabsichtigtes Zusammengehen des Anschlagkolbens beim Rückstoß.
  • Zur Durchführung der Verriegelung der teleskopartigen Anordnung 2 mit der Kappe i ist ihr Glied c mit einer Anschlagplatte ix versehen, die gegen eine Achse ix' zur Anlage kommt, welche von den Seitenwänden der Kappe i getragen wird. Die Verriegelung der Anordnung 3 mit der Kappe i wird durch den Eingriff eines Federriegels 12 in eine Öffnung i3 des Gliedes c bewerkstelligt.
  • Durch Druck gegen diesen Riegel in der Richtung des Pfeiles X der Abb. 2 kann der Riegelkopf außer Eingriff mit der Öffnung 13 gebracht und so die Drehung der Kappe i um ihre Achse ix' ermöglicht werden, bis sie in die Richtung der Anordnung 2 gebracht ist, deren Glieder so ineinander zurückgehen und sich zwischen die Seitenwände der Kappe i einlagern können.
  • Nach dem Ineinandergehen der Glieder der Anordnung 3 kann diese bis in die Lage nach Abb. 2 gedreht werden, das ist, bis daß das freie Ende des Gliedes c gegen eine Schulter 15 des Tragarmes q. zu liegen kommt. Nunmehr kann die Anordnung 2 mit der Kappe i ebenfalls zusammengelegt (Abb. z) und durch den Eingriff des Federriegels 12 in eine Öffnung 16 des Endes des unteren Tragarmes 5 festgehalten werden.
  • Die Entfaltung des Kolbens wird in umgekehrter Weise bewirkt. Die Glieder a, b und c könnten natürlich auch irgendeinen anderen Querschnitt als wie dargestellt haben und besonders von Hohlstangen gebildet werden. Nach dem Zusammenlegen nimmt die Gesamtheit des Anschlagkolbens nur einen sehr geringen Raum ein, da die teleskopartigen Anordnungen 2 und 3 im Innern der Deckplatte i untergebracht sind..

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zusammenklappbarer Anschlagkolben, der an dem Kolben der Waffe befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagkolben aus zwei teleskopartig ineinanderschiebbaren Armen (2,3) besteht, die mit deni einen ihrer Enden an dem Kolben der Waffe auf wagerechten Achsen angelenkt sind, so daß sie in eine zu dem Waffenkolben parallele Lage gebracht werden können, während ihre anderen Enden zum Einhängen der Kolbenkappe dienen.
  2. 2. Kolben nach Anspruch i mit die Drehung der teleskopartigen Kolbenarme begrenzenden Anschlägen, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnungen zur Verriegelung der Kolbenarme (2, 3) mit der Kolbenkappe, die einerseits aus der Platte (ii) und anderseits aus der zur Aufnahme des Riegels (i2) der Kolbenkappe (i) dienenden Öffnung (i3) bestehen, unter sich einen solchen Abstand haben, daß sich bei vollständiger Auseinanderziehung des Kolbens die Glieder der Arme unter gegenseitiger Verriegelung in bezug aufeinander drehen müssen.
  3. 3. Kolben nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die teleskopartigen Kolbenarme (2, 3) in ihrer verriegelten Lage mit einer Kraft gehalten werden, die gleich ist der Spannung, welche durch die Biegung der Glieder (a, b, c) der Arme (2, 3) nach ihrem vollständigen Auseinanderziehen und ihrer Verbindung mit der Kolbenkappe (i) erzielt wird. q.
  4. Kolben nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeiqhnet, daß jedes Glied der teleskopartigen Arme (2, 3) eine Rippe (9), die gegen einen gekrümmten Teil (io) des vorhergehenden Gliedes zu liegen kommt, sowie einen Vorsprung oder eine Klaue (7 aufweist, die bei der Drehung der Glieder in bezug aufeinander in eine Ausnehmung (8) des benachbarten Gliedes eingreift.
  5. 5. Kolben nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenkappe (i) an dem einen ihrer Enden mit einer Achse (ix') versehen ist, die als Anschlag dient, mit dem der eine der teleskopartigen Arme gekuppelt wird, während das andere Ende der Kappe eine Verriegelungsv orrichtung (i2) trägt, die die Kupplung des anderen Armes (3) und (oder) der Kappe (i) mit dem Griffstück der Waffe bei zusammengelegtem Kolben ermöglicht.
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FR (2) FR600173A (de)
NL (1) NL27033C (de)

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FR32072E (fr) 1927-09-09
FR600173A (fr) 1926-02-01
DE482849C (de) 1929-09-21
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