DE470184C - Verfahren zur Darstellung von aetherartigen Verbindungen reduzierter Kuepenfarbstoffe - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von aetherartigen Verbindungen reduzierter Kuepenfarbstoffe

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DE470184C
DE470184C DEB115132D DEB0115132D DE470184C DE 470184 C DE470184 C DE 470184C DE B115132 D DEB115132 D DE B115132D DE B0115132 D DEB0115132 D DE B0115132D DE 470184 C DE470184 C DE 470184C
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Germany
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preparation
reduced
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ethereal compounds
dyes
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Expired
Application number
DEB115132D
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English (en)
Inventor
Dr Alfred Ehrhardt
Dr Hans Jos Emmer
Dr Paul Nawiasky
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Filing date
Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B9/00Esters or ester-salts of leuco compounds of vat dyestuffs
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B3/00Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more carbocyclic rings
    • C09B3/22Dibenzanthrones; Isodibenzanthrones
    • C09B3/30Preparation from starting materials already containing the dibenzanthrone or isodibenzanthrone nucleus

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Darstellung von ätherartigen Verbindungen reduzierter Küpenfarbstoffe Es wurde gefunden, daB man neue Verbindungen erhält, wenn man Küpenfarbstoffe in. Gegenwart von Metallen finit alkylierenden Mitteln bei Abwesenheit von Wasser behandelt. Die entstehenden Verbindungen sind vermutlich Äther der Hydroverbindungen- der zugrunde liegenden Küpenfarbstoffe. Enthalten die zugrunde liegenden Farbstoffe Gruppen, die alkyliert werden können, so kann gleichzeitig eine Alkylierung dieser Gruppe eintreten. Die neuen Verbindungen unterscheiden sich u. a. von den Ausgangsmaterialien vielfach durch ihre größere Löslichkeit in den üblichen organischen Lösungsmitteln und kristallisieren meist aus diesen in wohlausgebildeten Kristallen. Die-neuen Produkte sollen als Zwischenprodukte für die FarbstofP-fabrikation oder auch zum Färben selbst Verwendung finden.
  • Man hat bereits indigoide Farbstoffe mit Zinkstaub und Natronlauge in wäßriger Lösung zu den entsprechenden Leukoverbindungen reduziert und diese nachträglich mit alkylerenden Mitteln behandelt. Im vorliegenden Falle werden die Küpenfarbstoffe in indifferenten Lösungs- oder Suspensionsmitteln gleichzeitig mit Metallen und alkylierenden Mitteln behandelt. Diese Arbeitsweise ist mit der vorgenannten nicht vergleichbar und hat, da sie nur aus einer Operation besteht, den Vorteil der größeren Einfachheit.
  • Beispiel i 2o Teile Dibenzanthrori rein, 2o Teile Zinkstaub, q.o Teile To luolsulfosäuremethyle!ster und 4o Teile Süda werden in q.öo Teilen Tri:-chlorbenzol 3 Stunden zum Sieden erhitzt. Man läßt erkalten, saugt ab, wäscht mit Benzol, Alkohol und Wasser, entfernt den Zinkstaub durch Verrühren mit verdünnter Salzsäure in der Kälte und kristallisiert die entstandene neue Verbindung nötigenfalls aus Trichlorbenzol um. Sie ist in Schwefelsäure mit blauer Farbe löslich und wird .erst bei: längerem Stehen in konzentrierter Schwefelsäure, rasch beim Kochen mit Natronlauge:, verseift. In .organischen Lösungsmitteln löst sie sich mit braunroter Farbe und kristallisiert in kupferglänzenden Blättchen aus.
  • An Stelle von Zink kann man auch andere Metalle, wie z. B. Kupfer, oder Gemische von Metallen verwenden. An Stelle des Toluolsulfosäurem@ethylesters kann man auch andere alkylierende Mitte, z. B. Dim@ethylsulfat, verwenden. Diäthylsulfat führt zu einem Produkt, das sich nur wenig in seinen. Eigenschaften von der Methylverbindung unterscheidet. Beispitel 2 3 Teile Isodibenuntbron werden mit :6 Tellen Soda, 6 Teilen Zink, 6 Teilten TuplsuNosäureeethylester und 8o Teilen. Tri-h3:orbenzol 3 Stunden am Rückflußkühler gekocht. Die Aufarbeitung kann z. B. in der in Beispiel i angegebenen Weise eodga. Der entstandene Körper, der als Is.o,dib,enizanthrondihydromethyläther auxuspxechen sein dürfte, kristallisiert aus Nitrohenzol, im dem er sich mit roter Farbe löst, in dunkelorange gefärbten rhombischen Blättchen. Seine; Lösung in Trichlorbenzol ist rot mit -starker gelber Fluoreszenz.
  • In analoger Weise erhält man aus N-Dihydroanthxa,chinanazin das Derivat einer liydroverbmdung, die sich in Txi@cMoxbtnzpl mit violetter Farbe löst und aus der Lösung in dunklen, bräunlichen Nadeln. auskristallüsiert. Aus Pyranthren. entsteht ,Verbire> dung, die sich in Monochlorbenzol ziemlich leicht ».it gelber Farbe und stark gnüaex Fluoreszenz löst und aus dem Lösungsmittel inlangen, torangegefärbteaa.NadelnauAristall3-siert. Ähnlich verhält sich das Ronsproduktaus Flavanthron. _ . B l, i$ p i <e.1 3 Ein. Lech von 5o Teilen des :Oxydationsproduktes von Dibenzanthron (aus 2#2''-Dibenzanthronyl, nach Patt q. i i o 13 dargestellt) in konzentrierter wäßriger Paste mit top Tölen Soda, wird rt voao T@Len TricMoxbol so Jaage unter Rührerz auf a 3 o bis i Sol erhitzt, bis das Wasser r Paste vertrieben. ist. Hierauf setzt man 2 5 Teile Zinkstaub und ioo Teile frisch destilliertes Di,thylsulfat zu -und erhitzt 3 Stunden unter Rühren und Rückfluß zum Sieden. Nach dem Erkalten, saugt man ab, befreit .den Niederse -plag in bekannter Weise, ,z. B. durch Wasserdampfdestillation, vom anhaftenden Tricl..orb,l und entfernt das Zink durch Behandeln mit Salzsäure. Das Reaktionsprodukt, von dein eine weitere Menge durch. Einengen des Trichlorbenzolfiltrats gewonnen werden kann, ist ein rotbrauner Körper, der sich in Trichlorbenzol leicht mit rotbrauner Farbe löst. Beim Behandeln mit alkalischer Hydrosulfitlösung bildet sich unter Abspaltung zweier Methylgrupp,en die blaue Küpe .des Dimethoxydib,enzanthrons. Eine analoge Abspaltung zweier Mefhylgruppen tritt ein beim Löseaa in konzentrierter Schwefelsäure, wobei sich gleichzeitig die Oxydation zum Dimethoxydibenzaanthron vollzieht.
  • Arbeitet man bei dem Beispiel ohne ZusatzvpnZnk, so erhält manDimethoxydibenzanthron; jedoch ist die Färbung wesentlich trüber und ;blauer ;als eine Ausfärbung des nach dem vorliegenden Beispiel erhältlichen Produktes.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIi Verfahren zur Darstellung von ätherartigen Verbindungen reduzierter Küpenfarbstoffe, dadurch geeemnzeichnet, daß man Küpenfarbstaffe in indifferenten. Lösungsmitteln mit-Metallen und alkyiiersenden Mitteln bei Abwesenheit von Wasser behandelt.
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