DE469833C - Sicherheitsschloss - Google Patents

Sicherheitsschloss

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Publication number
DE469833C
DE469833C DEF52999D DEF0052999D DE469833C DE 469833 C DE469833 C DE 469833C DE F52999 D DEF52999 D DE F52999D DE F0052999 D DEF0052999 D DE F0052999D DE 469833 C DE469833 C DE 469833C
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DE
Germany
Prior art keywords
bolt
tumblers
lock
special
key
Prior art date
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Expired
Application number
DEF52999D
Other languages
English (en)
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GAETANO DE FEDERICIS
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GAETANO DE FEDERICIS
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B29/00Cylinder locks and other locks with plate tumblers which are set by pushing the key in
    • E05B29/0006Other locks than cylinder locks with plate tumblers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Sicherheitsschloß Die Erfindung betrifft ein Sicherheitsschloß, dessen Hauptriegel durch einen Sonderriegel gesperrt werden kann, welcher mit einer an seinem unteren Ende angeordneten Nase in der Offen- und Schließlage in einen Einschnitt des Hauptriegels eingreift, und welcher seinerseits durch eine Reihe von Zuhaltungen mit Einschnitten gesichert wird, die durch Verschieben der Zuhaltungen mittels eines als Kamm ausgebildeten Schlüssels zwecks Aufnahme eines Teiles des Sonderriegels einstellbar sind. Gemäß der Erfindung steht der Sonderriegel unter dem Einfluß einer Feder, die seinen Oberteil aus einem von den Zuhaltungen gebildeten Längsschlitz herauszieht, wenn er in den Einschnitt des Hauptriegels eintritt, und der Nußarm liebt nach dem vollständigen Schluß des Schlosses ein am Riegel befestigtes und quer bewegliches Gleitstück und eine Schrägfläche an, die mittels einer an einem Kurbelarm befestigten Stange die Zuhaltungen derart verschiebt, daß die Schlitzreihe unterbrochen wird, wobei ihre Einordnung durch einen entsprechend ausgebildeten Stechschlüssel erfolgt. Der Vorteil dieser Ausbildung besteht darin, daß die Einstellung der Zuhaltungen nicht zu ermitteln ist, wenn das Schloß vollständig geschlossen ist.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Innenansicht des zweitourigen Schlosses.
  • Abb. -- ist ein Längsschnitt nach Linie A-B der Abb. i. Abb.3 und ¢ zeigen die verschiedenen Zuhaltungen und die Kammzinken des Sicherheitsschlüssels.
  • Abb. 5, 6 und 7 zeigen eine äußere Seitenansicht, einen Querschnitt und eine Innenansicht des Schlüssels nach Abnahme des Deckels.
  • Abb. 8 zeigt eine Unteransicht der Kammseele der Zuhaltungen.
  • Abb.9 ist ein wagerechter Schnitt durch die Führung der Zuhaltungen und durch die Kammseele.
  • Der Hauptriegel i trägt in üblicher Weise zwei Einschnitte 2 und 3 für die beiden Touren, die durch einen Schlüsselbart oder einen Nußarm q. bewirkt werden.
  • In der Offenlage, und nachdem die zweite Tour geschlossen worden ist, greift unter der Wirkung einer Feder 9 ein Sonderriegel 5, der in bekannter Weise senkrecht zum Riegel i angeordnet ist und in einer Führung 6 gleitet, mittels seiner Zunge ; in einen Einschnitt 8 des Riegels i ein (Abb. i).
  • Auf diese Weise bleibt der Riegel i sowohl in der Offen- als auch in der Schließstellung verriegelt, sobald der obere Teil des Sonderriegels 5 aus einem in der eigentlichen Sicherheitsvorrichtung vorgesehenen Längsschlitz 2q.' heraustritt. Die Sicherheitsvorrichtung besteht aus einem Führungsgehäuse 12. einer Kammseele 13 und einer Reihe von Zuhaltungen oder federnden Lamellen 14, die aus zusammengeklappten Plättchen gebildet sind (Abb.3).
  • Jedes Plättchen hat seitlich, und zwar jeweilig in anderer Entfernung von seinem Scheitel., einen Einschnitt 24. Diese Einschnitte liegen bei entsichertem Schloß in einer Linie und bilden den obenerwähnten Längsschlitz 24', in den das Oberende des Sonderriegels 5 eintreten kann.
  • Das Führungsgehäuse 12 ist an der Kammseele 13 mittels eines in das Gehäuse greifenden Ansatzes 15 der letzteren befestigt, und das Ganze zusammen wird von einer wagerecht liegenden Führungshülse 16 gehalten, die in dem Schloßgehäuse befestigt ist. Sobald der obere Teil des Sonderriegels 5 aus dem Längsschlitz 24' der Sicherheitsvorrichtung heraustritt, vermag die in Schlitzen des Gehäuses hin und her bewegliche Querstange 18 unter der Wirkung einer Schrägfläche i 9 die Lamellen 14 vorzuschieben, wenn der Schlüssel oder der Nußarm der Klinke ge= dreht wird, um die zweite Tour zu schließen. Der Nußarm 4 trifft hierbei auf das Gleitstück 2o auf, das in senkrechter Richtung am Riegel i geführt ist und bei seiner Aufwärtsbewegung mittels einer Nase ein zweites Gleitstück 2 1 anhebt, das oben als eine Schrägfläche i9 ausgebildet ist, die ihrerseits die Stange 18 wagerecht verdrängt. Die Stange 18 sitzt an einem Kurbelarm i 8' , einer Welle 18". Diese wird von dem Lager 31 gehalten.
  • Eine Feder 22 drückt die Gleitstücke 20 und 21 wieder nach unten, sobald die Wirkung des Nußarmes 4 auf dieselben aufhört. Die Stange 18 wird unter der Wirkung einer Feder 23' wieder in die in Abb. 2 dargestellte Lage zurückgeführt.
  • Die Lamellen 14 verbleiben aber in ihrer vorgeschobenen Stellung, so däß ihre Einschnitte 24 keinen durchgehenden Längsschlitz mehr bilden. Der Sonderriegel 5 ist also bei dieser Lamellenstellung gesperrt. Wenn auf diese Weise beim Drehen des Schlüssels oder der Klinke im Sirene der Sehlößöffnung der Nußarm 4 gegen den Sonderriegel 5 anstößt, so läßt sich dieser nicht mehr in die Stellung nach Abb.2 emporheben. Der Sonderriegel macht also die Weiterdrehung des Nußarmes 4 und damit die Öffnung des Schlosses unmöglich.
  • Das Öffnen des Schlosses läßt sich nur erreichen, wenn alle Lamellen 14 in ihrer Führung genau so weit zurückgeschoben werden, daß die einzelnen Lamelleneinschnitte 24 einen durchgehenden Längsschlitz 24' bilden. Nur in diesem Falle kann der obere Teil des Sonderriegels 5 in diesen eintreten, falls er unter der Wirkung des Nußarmes 4 hochgehoben würde. Dann erst kann der Riegel i zurückgeschoben werden. Zur genauen Einstellung der Lamellen 14 dient ein an sich bekannter Stechschlüssel (Abb. 5 bis 7), dessen Zinken 28 unter sich verschiedene Länge haben und den zugehörigen Federlamellen 14 der Sicherheitszuhaltung entsprechen. Die Länge der Zinken 28 entspricht der Entfernung des Einschnittes 24 in den Lamellen 14 von deren vorderen Rande, so daß bei Einführung des Schlüssels in die Sicherheitsvorrichtung die einer Zinke 28 gegenüberstehende Federlamelle-i4 jeweils um ein ganz bestimmtes Maß zurückgedrückt wird. Dieses bestimmte Maß, um das die Federlamellen 1 4. zurückgedrückt werden, entspricht der Stellung des Einschnittes 24 auf der betreffenden Lamelle, so daß, wenn der Schlüssel vollständig eingedrückt wird, die Einschnitte z4 aller Federlamellen einen durchgehenden Schlitz 24' in übereinstimmung mit dem Schlitz der Führung 12 und der Kammseele 13 der Sicherheitsvorrichtung bilden. Die Zahl und die Reihenfolge der Zinken 28 und in Übereinstimmung damit diejenige der Federlamellen 14 kann ohne Schwierigkeit geändert werden. Auf diese Weise ist es möglich, eine unendlich große Zahl von Kombinationen zu erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sicherheitsschloß, dessen Hauptriegel durch einen Sonderriegel sperrbar ist, welcher mit einer an seinem unteren Ende angeordneten Nase in der Offen- und Schließlage m einen Einschnitt des Hauptriegels eingreift, und welcher seinerseits durch eine Reihe von Zuhaltungen mit Einschnitten gesichert ist, die durch Verschieben der Zu4ltungen mittels eines als Kamm ausgebildeten Schlüssels zwecks Aufnahme eines Teiles des Sonderriegels einstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberteil des Sonderriegels (5) bei seinem Eintritt in die Aussparung des Riegels aus einer durch die geschlitzten Zuhaltungen (14) gebildeten Schlitzreihe (24') durch eine Feder (9) herausgezogen wird, und daß nach dem vollständigen Schluß des Schlosses der Nußarm (4) ein am Riegel geführtes Gleitstück (2o) und eine Schrägfläche (i 9) anhebt, die eine an einem Kurbelarm (18') befestigte Stange (18) verdrängt, die ihrerseits die Zuhaltungen (14) derart verschiebt, daß die Schlitzreihe (24') unterbrochen ist, wobei ihre Einordxiung durch einen entsprechend ausgebildeten Stechschlüssel erfolgt.
DEF52999D 1922-11-29 1922-11-29 Sicherheitsschloss Expired DE469833C (de)

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DEF52999D DE469833C (de) 1922-11-29 1922-11-29 Sicherheitsschloss

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DEF52999D DE469833C (de) 1922-11-29 1922-11-29 Sicherheitsschloss

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DE469833C true DE469833C (de) 1928-12-22

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ID=7105913

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DEF52999D Expired DE469833C (de) 1922-11-29 1922-11-29 Sicherheitsschloss

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DE (1) DE469833C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1062571B (de) * 1953-09-23 1959-07-30 Karl Otto Schmidt Dr Ing Schloss mit Einordnungsschluessel fuer Zuhaltungen und Bewegung des Riegels in die Offenstellung durch einen mit dem Tuerdruecker verbundenen Hebel
US5791181A (en) * 1994-06-10 1998-08-11 Valeo Gmbh & Co. Schliessysteme Kg Locking system, particularly for motor vehicles and building fixtures
WO2009015617A3 (en) * 2007-07-30 2009-04-02 Casper Consulting A S Lock

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1062571B (de) * 1953-09-23 1959-07-30 Karl Otto Schmidt Dr Ing Schloss mit Einordnungsschluessel fuer Zuhaltungen und Bewegung des Riegels in die Offenstellung durch einen mit dem Tuerdruecker verbundenen Hebel
US5791181A (en) * 1994-06-10 1998-08-11 Valeo Gmbh & Co. Schliessysteme Kg Locking system, particularly for motor vehicles and building fixtures
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