DE605286C - Malschloss - Google Patents

Malschloss

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Publication number
DE605286C
DE605286C DEH133842D DEH0133842D DE605286C DE 605286 C DE605286 C DE 605286C DE H133842 D DEH133842 D DE H133842D DE H0133842 D DEH0133842 D DE H0133842D DE 605286 C DE605286 C DE 605286C
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DE
Germany
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locking
lock
disks
adjusting
disk
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DEH133842D
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/0096Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs arranged on concentric axes, each axis being operated by a different rotating knob
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/02Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs or rings arranged on a single axis, each disc being adjustable independently of the others

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  • Closures For Containers (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
7. NOVEMBER 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
' KLASSE 68 a GRUPPE
Karl Hafner in Karlsruhe i. B. Malschloß
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. November 1932 ab
Die Erfindung betrifft ein Mälschloß zum Verschließen von Koffern, Mappen u. dgl.
Es sind Malschlösser bekannt, die mit einer in einem Schloßkästen angeordneten und durch eine Feder in die Schließlage gedrückten Riegelplatte versehen sind, deren Schließzunge durch eine Ausnehmung des Schloßkastens hindurch in den Bügel einer Überfalle eingreift und so den Verschluß bewirkt. Die Riegelplatte ist auf ihrer ganzen Länge an den Seitenwänden des Schloßkastens geführt, wodurch eine einwandfreie Vorschubbewegung erzielt und seitliches Abweichen des Riegels verhütet wird. Das Verschließen erfolgt bei diesen bekannten Schlössern durch mehrere im Inneren des Schloßkastens konzentrisch übereinander angeordnete, unabhängig voneinander drehbare Sperrscheiben, die mit je einem radialen Schlitz an ihrem Umfang versehen sind und deren Drehachsen mit je einer oberhalb der Deckplatte des Schlosses befindlichen, mit Buchstaben, Zahlen oder sonstigen Zeichen versehenen Stellscheibe starr verbunden sind.
Die konzentrisch ineinandersteckenden Drehachsen der Stell- und Sperrscheiben durchdringen eine Ausnehmung der Riegelplatte derart, daß bei Verschieben der äußeren Stellscheiben in der Öffnungsrichtung des Riegels dieser mitgenommen und so das Schloß geöffnet wird. In dem Schloßkasten ist ein Sperrstift angebracht, der der Verschiebung der Sperrscheiben entgegensteht und in die Schlitze dieser Scheiben paßt. Die Verschiebung der Sperrscheiben und damit die Öffnung des Schlosses kann also nur dann stattfinden, wenn sämtliche Sperrscheiben so eingestellt sind, daß ihre Schlitze dem genannten Sperrstift genau gegenüberstehen, was durch eine bestimmte Einstellung der Stellscheiben in bezug auf eine auf der Deckplatte angebrachte Marke erfolgen kann. Die Ausnehmung in der Riegelplatte ist vorzugsweise in der Schieberichtung verlängert, so daß der Riegel auch unabhängig von der Verschiebung der Scheiben beweglich ist und demgemäß auch bei Sperrstellung der Scheiben die Falle eingedrückt werden kann, wobei der Riegel zurückweicht und nach vollständigem Eindrücken des Verschlußbügels durch seine Spannfeder wieder vorgeschoben wird. Das Schloß kann also zwar ohne Rücksicht auf die Stellung der Sperrscheiben geschlossen, aber nur bei richtiger Einstellung dieser Scheiben geöffnet werden.
Gemäß der Erfindung ist nun bei Schlössern dieser bekannten Art eine Anordnung vorgesehen, durch die ein ungewolltes Verdrehen der verschiedenen Stellscheiben und damit auch der verschiedenen Sperrscheiben gegeneinander verhütet wird. Es ist nämlich die obere Stellscheibe bzw. bei Anordnung von mehr als zwei Scheibenpaaren die oberen Stellscheiben in geringem Abstand von der darunterliegenden Stellscheibe angeordnet, derart, daß ein Eindrücken in der Richtung der Drehachse gegen die Wirkung
einer Feder möglich ist. Gleichzeitig sind in der der unteren Stellscheibe entsprechenden oberen Sperrscheibe Vertiefungen angebracht, denen Erhöhungen auf der mit der oberen Stellscheibe verbundenen unteren Sperrscheibe entsprechen. Auf diese Weise kann die Verstellung der Scheibenpaare gegeneinander nur in der Weise stattfinden, daß zunächst die obere Stellscheibe niedergedrückt und dann um ίο ihre Achse gedreht wird, bis die gewünschte Einstellung erreicht ist. In dieser Stellung wird die Scheibe losgelassen und durch die Feder gehoben, so daß die Erhöhungen und Vertiefungen der Sperrscheiben ineinandergreifen und die Scheiben in der eingestellten gegenseitigen Lage festhalten. Sind so die Schlitze der verschiedenen Sperrscheiben zur Deckung gebracht, so kann durch Drehen einer einzigen Scheibe die Öffnungsstellung erreicht werden. Das öffnen des Schlosses ist also für die mit dem Öffnungskennzeichen vertrauten Personen erleichtert. Die bisher gebräuchlichen Bremsvorrichtungen zur Erhöhung der Reibung zwischen der unteren Stellscheibe und der Schloßdeckplatte können in Wegfall kommen. Auf der Zeichnung ist ein Schloß mit einem Ausführungsbeispiel der Einrichtung gemäß der Erfindung gezeigt.
Abb. ι ist eine Draufsicht auf das Schloß mit eingedrückter Überfalle,
Abb. 2 eine Draufsicht von der Rücksicht mit teilweise aufgebrochenem Schloßkasten, Abb. 3 ein Längsschnitt durch das Schloß, Abb. 4 eine Draufsicht auf die obere und Abb. 5 eine Draufsicht auf die untere Sperrscheibe.
Das gezeigte Schloß hat eine Deckplatte 1 mit einem Schlitz 2 zum Einführen des Verschlußbügels der Überfalle 3, die vorteilhaft federnd ausgebildet ist. Oberhalb der Deckplatte sind die Stellscheiben 11 und 12 angebracht. Der auf der Unterseite der Deckplatte angeordnete Schloßkasten 4 ist mit der Deckplatte durch ausgestanzte und umgebogene ■ Laschen verbunden. An der dem Schlitz 2 der Deckplatte zugekehrten Seite hat der Schloßkasten eine Ausnehmung, durch welche die Schließzunge 6 des als Platte 5 ausgebildeten und an den Seitenwänden des Schloßkastens 4 geführten Riegels durchtreten kann. Der Riegel wird durch eine gegen die der Schließzunge gegenüberliegende Wand des Schloßkastens abgestützte Spannfeder 7 in seine Schließstellung gedrückt. Das Öffnen des Riegels geschieht durch Verschieben der äußeren Stellscheiben, der,en ineinandersteckende Achsen mit je einer unterhalb der. Deckplatte und des Riegels angebrachten Sperrscheibe verbunden sind, und zwar derart, daß die obere Stellscheibe 12 mit der unteren Sperrscheibe 10 und die untere Stellscheibe 11 mit der unteren Sperrscheibe 9 verbunden ist. Jede Sperrscheibe hat am Umfang " einen radialen Schlitz, der über einen innerhalb des Schloßkastens in dessen Mittellinie angeordneten Sperrstift 16 paßt. Der Riegel kann also mittels der Sperr- und Stellscheiben nur dann zurückgeschoben werden, wenn beide Sperrscheiben so eingestellt sind, daß ihre Schlitze dem Sperrstift 16 gegenüberstehen. Diese Stellung entspricht einer bestimmten Einstellung der beiden Stellscheiben in bezug auf eine auf der Deckplatte angebrachte Einstellmarke. Die Ausnehmung 8 der Riegelplatte, durch welche die Achsen der Stellscheiben durchtreten, ist in der Schließrichtung verlängert, so daß der Riegel beim Eindrücken des Schließbügels auch unabhängig von der Verschiebung der Scheiben zurückgleiten kann, also ein Verschließen in jeder beliebigen Stellung der Sperrscheiben möglich ist.
Die Sperrscheiben 9 und 10 sind in folgender Weise miteinander verbunden: Die mit der oberen Stellscheibe 12 fest verbundene untere Sperrscheibe 10 ist mit einer Anzahl nach oben gerichteter Erhöhungen, Stifte o. dgl. 13 versehen, die in Vertiefungen oder Ausnehmungen 14 der mit der unteren Stellscheibe 11 verbundenen oberen .Sperrscheibe 9 passen. Die obere Stellscheibe 12 ist in einem kleinen Abstand von der unteren Stellscheibe 11 ange- go ordnet und wird durch eine Feder 15 nach oben gedrückt, wodurch bei entsprechender Stellung der Scheiben die Erhöhungen 13 in die Vertiefungen 14 eingreifen. Die Erhöhungen 13 und die Vertiefungen 14 sind so angeordnet, daß jede Eingriff stellung einer Lage der Stellscheibe entspricht, bei der je ein Zeichen der einen Stellscheibe einem Zeichen der anderen Stellscheibe gegenübersteht. Insbesondere muß natürlich die Stellung, bei der die Schlitze der too Sperrscheiben zusammenfallen, einer solchen Eingriffstellung entsprechen. Selbstverständlich kann die Anordnung auch so getroffen sein, daß die Vertiefungen in der unteren und die Erhöhungen auf der Unterseite der oberen Sperrscheibe angebracht sind.
Die Einstellung des Schlosses in die Öffnungslage geschieht nun in der Weise, daß zunächst die obere Stellscheibe 12 niedergedrückt und so gedreht wird, daß die beiden der öffnungs- no stellung entsprechenden Zeichen der beiden Scheiben (in Abb. 1 A und 10) zur Deckung, d. h. auf den gleichen Halbmesser der Scheiben kommen. Wird nun die obere Scheibe losgelassen, so wird sie durch die Feder 15 wieder gehoben, und die Erhöhungen 13 greifen in die Vertiefungen 14 ein, die Stellscheiben sind also nicht mehr gegeneinander verdrehbar. Nunmehr kann die untere Stellscheibe so gedreht werden, daß die dem Besitzer des Schlosses bekannte Kombination, also beispielsweise A 10, der auf der Deckplatte befindlichen Marke
gegenübersteht, was der Öffnungsstellung der Sperrscheiben entspricht. Es ist also durch die beschriebene Verbindung der Scheiben mittels der Erhöhungen und Vertiefungen 13 und 14
ein bequemes öffnen des Schlosses ermöglicht, was besonders für nervöse Personen von Vor-: teil ist. Bei dieser Anordnung kann auch die bisher gebräuchliche Bremsvorrichtung zur Erhöhung der Reibung der unteren Stellscheibe auf der Deckplatte in Wegfall kommen; die untere Stellscheibe läßt sich also sehr leicht verdrehen.
Das Schloß kann auch mit mehr als zwei Scheibenpaaren ausgeführt werden, wobei vorteilhaft die beschriebene Verbindung zwischen den sämtlichen Sperrscheiben angebracht wird, derart, daß die mittleren Sperrscheiben auf einer Seite Erhöhungen und auf der entgegengesetzten Seite Vertiefungen aufweisen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Malschloß, dessen Einstellscheiben mit je einer einen radialen Einschnitt aufweisenden Sperrscheibe durch hülsenartige, konzentrisch ineinandergelagerte Achsen verbunden sind, die bei richtiger Stellung der Sperr-Scheibeneinschnitte zu einem festen Anschlag in einem Langloch der Schloßdecke verschiebbar sind und bei ihrer Verschiebung den mit der Hinterkante seines Langloches an der äußeren Achse anliegenden Riegel in die Offenlage mitnehmen, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrscheiben durch ineinandergreifende Erhöhungen (13) und Vertiefungen (14) miteinander gekuppelt und zwecks gegenseitiger Verstellung durch Niederdrücken einer Einstellscheibe (12) entgegen der Wirkung einer Feder (15) lösbar sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH133842D 1932-11-03 1932-11-03 Malschloss Expired DE605286C (de)

Priority Applications (1)

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DE605286C true DE605286C (de) 1934-11-07

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ID=7176931

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DEH133842D Expired DE605286C (de) 1932-11-03 1932-11-03 Malschloss

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DE (1) DE605286C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3300346A1 (de) * 1982-11-12 1984-05-17 Amiet Ag, Oberdorf Zahlenschloss mit schluesselgeheimnis-neueinstellung
ITMI20090084A1 (it) * 2009-01-26 2010-07-26 Creazioni Ar Co 84 Di Colombo Gabri Ele & C S N C Serratura a combinazione oraria modificabile

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3300346A1 (de) * 1982-11-12 1984-05-17 Amiet Ag, Oberdorf Zahlenschloss mit schluesselgeheimnis-neueinstellung
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