DE46863C - Neuerung an Packetfüllmaschinen - Google Patents
Neuerung an PacketfüllmaschinenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B65/00—Details peculiar to packaging machines and not otherwise provided for; Arrangements of such details
- B65B65/02—Driving gear
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Making Paper Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 58: Pressen.
Die Maschine ist in Fig. 1 im Längsschnitt,
in Fig. 2 im Querschnitt und in Fig. 3 im Horizontalschnitt" dargestellt.
In dem Gestell A befindet sich der Be-' wegungsmechanismus für die verschiedenen
maschinellen Vorrichtungen für das Füllen der Packete. Auf der Deckplatte des Gestelles ist
eine Drehscheibe B, der Formentisch, an-. gebracht, welcher fünf oder mehr Formen in
den Stellungen I bis V zum Füllen der Packete trägt. Fig. 4 zeigt den Formentisch in der
oberen Ansicht. In Fig. 5 ist eine Packetform mit Papierhülse α und dem Fülltrichter b aus
Blech in etwas vergröfsertem Mafsstabe dargestellt. Die Papierhülse wird aufserhalb der
Form über die Füllröhre des Blechtrichters geschoben und mit diesem dann in die Form
eingesetzt. Hiernach wird der Trichter mit dem zu packetirenden Material gefüllt. Der in
Fig. 5 eingezeichnete Prefsstempel c, welcher das Material zusammendrückt, tritt erst in einer
späteren Periode in den Trichter ein.
Ein Arbeiter besorgt die vorbeschriebene Füllung an der Form in der Stellung I, Fig. 4,
und dreht dann jedesmal in einer bestimmten Periode die Form um '/5 Umdrehung des
Formentisches weiter, so dafs nach und nach die Form in die Stellungen II, III, IV, V gelangt.
In jeder dieser Stellungen unterliegt das Packet einer besonderen fortschreitenden Bearbeitung,
und zwar in allen fünf Formen gleichzeitig und in folgender Weise:
Der Arbeiter in der Stellung I hat das mit dem Trichter gefüllte Packet durch Y5 Umdrehung
des Formentisches mit der Hand von I nach II gebracht,' wobei der Trichter in der
Form bleibt. Durch diese Drehung des Formentisches, und zwar erst kurz vor Beendigung
derselben, wird die Maschine in Bewegung gesetzt. Die Hauptwelle R macht eine Umdrehung
und rückt sich dann selbstthätig wieder aus. Während der Umdrehungszeit der Maschine,
und wenn nöthig auch noch etwas länger, ist der Arbeiter in I mit dem Füllen einer neuen, vor ihm stehenden Form beschäftigt.
Ein zweiter Arbeiter steht an der Form in der Stellung III und faltet das in der
vorhergehenden Periode in der Form II geprefste und beim Ansetzen der Maschine nach
III gerückte Packet zu.
Durch die Bewegung der Maschine wird zunächst die Führungsstange C mit dem dreitheiligen
Joch D und den daran befestigten Stempeln c und e, Fig. 1, und d, Fig. 1 a, vermittelst
des durch ein Excenter E auf der Achse R um den Drehpunkt f bewegten Hebels
F mit Rolle F1 und der Lenkerstange g
nach unten bewegt. Der Stempel c tritt in den Trichter der Form in der Stellung II ein
und preist das Füllmaterial zusammen, wie Fig. 5 zeigt. Gleichzeitig mit dem Stempel c
sind die beiden Stempel d und e' heruntergegangen. Der Stempel d prefst auf dem
Kopf des in IV stehenden, in der vorhergehenden Periode in III vom Arbeiter gefalteten
Packetes die Falten zusammen, der Stempel e drückt das in V stehende fertige
Packet aus der Form und durch eine Oeffnung h des Gestelltisches in den Ausfalltrichter
G. Am Ende des Hubes angekommen, bleiben die Stempel während eines Theiles der Umdrehung dadurch, dafs ein centrischer Theil
des Excenters E in Wirksamkeit kommt, stehen. Es befindet sich also während dieser Zeit das
Füllmaterial in der Form II unter Druck, wie es für manche Stoffe unbedingt erforderlich ist.
Während dieses Stillstandes ,der Maschine
wird durch die beiden Stangen i und k der Trichter b, Fig. ι und 5, aus der Form II
gehoben. Die Stangen*' und k sind an einem Querhaupt H befestigt, welches in dem Ständer
J geführt wird. An das Führungsstück des Querhauptes greift der durch das Excenter
K bewegte und sich ebenfalls um die Achse f drehende Hebel L mit Rolle L' an.
Wenn der Trichter aus der Form gehoben ist, nimmt ein Arbeiter denselben ab, versieht ihn
aufs Neue mit einer Papierdüte und reicht ihn dem Arbeiter in I zum Füllen.
Nun gehen auch die Prefsstempel ede wieder
aufwärts, die Umdrehung der Maschine ist vollendet und sie rückt sich aus. Der Arbeiter I
kann aufs Neue den Formentisch mit dem von ihm unterdessen gefüllten Packet nach II
drehen. Die Einrückung der Maschine zur Bewegung, die Feststellung des Drehtisches in
bestimmter Stellung und die selbstthätige Ausrückung nach vollendeter Auf- und Abwärtsbewegung
werden durch die nachbeschriebenen Einrichtungen bewirkt.
Auf der Achse M rotirt die mit der einen Hälfte einer Zahnkupplung verbundene Antriebscheibe
N. Die zweite Hälfte der Zahnkupplung, sitzt auf einer um die Achse M rohrenden
Hülse, welche an dem anderen Ende das kleine Zahnrad O trägt. Das Zahnrad O greift in
ein gröfseres Zahnrad P und überträgt mittelst desselben seine Bewegung auf die Achse R.
Auf der Achse R sitzen zunächst die beiden schon erwähnten Excenter E und K, Fig. 9,
welche die Bewegung der Prefsstempel ede und der Hebestempel *' und k mittelst der
Hebel L und M bewirken. Auf der Achse sitzt ferner noch die Sperrscheibe Q, welche
in Fig, ι oben einen herzförmigen Ausschnitt hat und an welcher das Sperrstück Q1 um
den Punkt r drehbar befestigt ist. Sperrstück und Scheibe bilden bei Stellung Fig. 1 eine
Rinne, in der die Rolle am Ende des Hebels s' liegt und festgehalten wird, so lange der Hebel q
mit Rolle q' das Sperrstück in seiner Lage hält. Die Zahnkupplung ist dann ausgerückt.
Wenn nun der Drehtisch aus der Stellung I, Fig. 4, in die Stellung II bewegt wird, so bewirkt
kurz vor dem vollendeten Weg die Gleitnase /, Fig. 6 und 1, durch den Hebel η
eine Drehung der Achse m, welche durch den unter dem Gestelltisch liegenden Hebel ο und
die Druckstange ρ auf den Hebel q mit Endrolle q' übertragen wird, wodurch dieser in
die punktirte Stellung gelangt. Das Sperrstück Q' ist nun frei und die .Feder.? zieht den Hebels'
in die Höhe, wobei das Sperrstück sich um r dreht und den Hebel s' freiläfst. Dieser bewegt
sich aufwärts und infolge dessen wird durch den Winkelhebel s" die Zahnkupplung
eingerückt und damit das konische Rad O und durch dieses das grofse konische Rad P und
die Achse R mit den darauf befestigten Excentern in der Richtung des in Fig. 1 gezeichneten
Pfeiles in Bewegung gesetzt. Der auf der Achse m drehbare Sperrhaken v, welcher
sich mittelst einer Feder gegen den auf. dem Formentisch sitzenden Nacken χ legt,
verhütet, dafs der Arbeiter den Formentisch beim Drehen zu weit bewegen kann.
Das konische Rad P hat einen Rand u mit
einer Erhöhung u'. Kurz nach Beginn der Bewegung hebt diese Erhöhung den Winkelhebel
w n>', Fig. ι und 8, der dann mittelst
der Zugstange v' den Sperrhaken ν hinter den Nacken χ fortzieht, so dafs er sich vor die
Stirnfläche desselben legen kann, wie es für die folgende Drehung des Formentisches nothwendig
ist und wie es Fig. 4 zeigt. Damit ist aber die Drehung des Formentisches noch nicht
ganz vollendet. Er mufs noch etwas weiter gehen, damit sich auch der vordere Haken des
Hebels η vor die Nase legen kann. Dazu dient die am Joch D befestigte prismatische·
Stange y mit der daran befindlichen Leiste ^,
Fig. ι und 7. Die prismatische Stange gleitet in einem ebensolchen Ausschnitt des Gestelltisches.
Die Leiste ^ steht bei Beginn der Bewegung der Excenterachse noch etwas über
dem Tisch. Sie läuft an ihrem unteren Ende abgerundet keilförmig zu, Fig. 7. Wenn der
Sperrhebel ν aber sich vom Nacken χ abgehoben hat, so tritt die Leiste beim weiteren
Gang der Maschine mit der einen keilförmigen Seite in die für sie bestimmten Ausschnitte 2
am Formentisch und Gestelltisch und rückt infolge der Keilwirkung den Formentisch noch
so viel weiter, dafs. der Haken des Hebels η hinter die Gleitnase fällt. Dadurch gelangt
aber auch der Hebel q entweder durch sein eigenes Gewicht oder durch Mitwirkung einer
Feder in seine alte senkrechte Stellung zurück, wie es Fig. 1 zeigt. Die Leiste geht dann
weiter herunter und füllt mit ihrem rechteckigen Querschnitt die genau ebenso geformten
und ebenso grofsen Ausschnitte im Formen- und im Gestelltisch aus, so dafs dadurch auch
der Formentisch in seiner Lage für die Bewegung der Maschine festgestellt ist. Die Fig. 4
zeigt den Formentisch wieder in der so vollendeten Y5-Drehung, wenn mit Bezug auf die
Bezeichnung der Formen angenommen wird, dafs dieselben um eine Lage weitergerückt sind.
Die Wirkung der beiden Excenter E und K ist aus Fig. 9 erkennbar. Von dem vorn
liegenden Excenter K ist nur die Rollenbahn gezeichnet. Während der Bewegung des Excenters
E von ο bis i8o°'.wird die Rolle F'
Claims (1)
- des Hebels F nach abwärts bewegt, also auch der Hebel, und damit gehen die Prefsstempel ede und die prismatische Stangey nach unten. Die Rolle L' des Hebels L verharrt während dieser Zeit in ihrer Stellung, weil für den vorgenannten Winkel die Rollenbahn des Excenters K centrisch ist. Bei der weiteren Bewegung von 180 bis 2700 verharrt die Rolle F' in der vorher erlangten unteren Stellung, weil für diesen Winkel die Rollenbahn des Excenters E centrisch geht. Die Prefsstempel ede bleiben in ihrer tiefsten Stellung stehen; die RoIIeL' steigt dagegen, wie sich aus der Form des Excenters ergiebt, unterdessen aufwärts, der Trichter wird durch die Stangen i und k herausgehoben. In dem Winkelraum von 270 bis 3600 bewegen sich die Rollen F' und L' in ihre erste Stellung zurück.Auch die Sperrscheibe Q nimmt an der Drehung der Achse R Theil. Im letzten Theil der einmaligen Umdrehung gelangt die Endrolle des Hebels s1 in die durch das von Hebel q nach unten gehaltene Speirstück gebildete Rollenbahn, und dadurch wird der Hebel nach unten gedrückt, die Zahnkupplung ausgerückt und so der Bewegungsmechanismus stillgestellt, während die Antriebscheibe sich lose auf der Achse M dreht.Es ist ein Vortheil der neuen Maschine, dafs die Pressung des Füllmaterials vollständig in dem Blech trichter b erfolgt, Fig. 5, und dieser erst nach der Pressung herausgehoben wird. Bei den älteren Constructionen wurde der Trichter schon während des Pressens ausgehoben und dadurch die Papierhülse in Mitleidenschaft gezogen, so dafs sich namentlich bei hoher Pressung und klebrigem Material Falten bildeten. Von Wichtigkeit ist in dieser Beziehung die Einrichtung der neuen Maschine, dafs auch nach der Pressung das Material noch eine Zeit lang unter Druck steht und der Blechtrichter erst ausgehoben wird, nachdem sich das Material in seinem Rauni gesetzt hat. Dieser Umstand ermöglicht die Anwendung hoher Pressungen und die Verwendung sehr verschiedenen, selbst klebrigen Füllmaterials.Hervorzuheben ist ferner, dafs die Formen unten offen sind und die Papierhülsen während der Pressung auf dem Boden des Gestelltisches stehen. Der Formentisch hat also keinen senkrechten Druck aufzunehmen und kann daher leicht drehbar gehalten werden. Das fertige Packet wird auch nach unten ausgestofsen und damit in einfachster Weise aus der Form entfernt , während es früher nach oben ausgehoben werden mufste und dazu eine zusammengesetzte Einrichtung erforderlich und das Abnehmen umständlicher war.Die Einrückung der Maschine durch die Drehung des Drehtisches erfolgt auf einer kurzen Strecke und im letzten Augenblick der Drehung, nämlich nur auf der Länge der Nase /. Dadurch wird die zur Feststellung dienende Leiste ^ stets mit Sicherheit in die betreffende Nuth des Drehtisches geführt und stellt diesen unfehlbar fest, so dafs eine zu frühe oder zu späte Bewegung der Prefs- und Hebestempel vermieden ist.Patenτ-Anspruch:An Packetfüllmaschinen folgende Einrichtungen in Verbindung mit einander:a) das Einrücken des Bewegungsmechanismus kurz vor Vollendung der Drehung des Formentisches vermittelst der Nase / am Formentische, durch welche Gleithebel n und Hebel q mit Rolle q' zurückgedrückt werden und damit die Auslösung des Stellwinkerhebels s' s" aus dem drehbaren Sperrstück Q1 an einer Scheibe Q bewirkt wird;b) der Sperrhebel v, welcher den Hub des Drehtisches begrenzt, in Verbindung mit der Hebeleinrichtung ν w w' an demselben, durch welche mittelst der Erhöhung u' auf dem konischen Rade P- der Sperrhebel ν ausgelöst wird, so dafs darauf die Leiste \ sich abwärts bewegen und den Formentisch in seiner \richtigen Lage feststellen kann;c) die selbstthätige Ausrückung· des Stell-„hebels s' und damit die der Antriebscheibe durch die excentrische Rollenbahn der Scheibe Q mit dem daran drehbar befestigten und sich gegen den Hebel q anlegenden Sperrstücke Q'.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE46863C true DE46863C (de) |
Family
ID=321940
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT46863D Expired - Lifetime DE46863C (de) | Neuerung an Packetfüllmaschinen |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE46863C (de) |
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0
- DE DENDAT46863D patent/DE46863C/de not_active Expired - Lifetime
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