DE239290C - - Google Patents
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- DE239290C DE239290C DENDAT239290D DE239290DA DE239290C DE 239290 C DE239290 C DE 239290C DE NDAT239290 D DENDAT239290 D DE NDAT239290D DE 239290D A DE239290D A DE 239290DA DE 239290 C DE239290 C DE 239290C
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- Germany
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- needle
- crank
- shaft
- lever
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Links
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- 239000010902 straw Substances 0.000 claims 2
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F15/00—Baling presses for straw, hay or the like
- A01F15/08—Details
- A01F15/0841—Drives for balers
- A01F15/0858—Drives for balers for the tying devices or needles
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F15/00—Baling presses for straw, hay or the like
- A01F15/08—Details
- A01F15/14—Tying devices specially adapted for baling presses
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf den Antriebsmechanismus der Nadelwelle an Selbstbinderpressen,
bei welchen die Nadelwelle in bekannter Weise von der Knoterwelle her bewegt wird.
Die Neuerung besteht darin, daß die Knoterwellenkurbel
mit der Zugstange, welche die Knoterwellenkurbel mit der Nadelwellenkurbel verbindet, in der Ruhelage einen stumpfen
ίο Winkel bildet, so daß die Nadeln sich kurz
vor ihrer Aufwärtsbewegung senken und so durch ihr Eigengewicht das Drehmoment der
Knoterwellenkurbel unterstützen, damit bei Beginn des Eingriffs der nur auf einem Teil
ihres Umfanges mit Zähnen besetzten Antriebsräder für die Knoterwelle ein Schlag, welcher
das Zerbrechen oder vorzeitige Abnutzen der Verzahnungen herbeiführen könnte, vermieden
wird.
Um das Rädergetriebe von dem Gewicht des' Kurbelgetriebes für die Nadelbewegung
zu entlasten, fängt ein auf der Nadel welle aufgekeilter Hebel, kurz bevor das Kurbelgetriebe
in die Strecklage kommt, in Verbindung mit einem in seiner vertikalen Ebene schwingbar angebrachten Stempel das Gewicht
der Nadel und ihres Kurbelgestänges ab. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegen-,
stand in Fig. 1 bis 3 in Ansicht dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι die Nadeln in Ruhelage,
Fig. 2 die Nadeln in tiefster Stellung und Fig. 3 die Nadeln in höchster Stellung.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie A-B in Fig. 1, von C aus gesehen.
Auf dem Zapfen a. (Fig. 4) dreht sich das teilweise mit Zähnen besetzte Stirnrad b, welches
mit dem auf dem rechtsseitigen Ende der Binderwelle c befestigten Stirnrad d zeitweise
kämmt. Die Binderwelle c ist oberhalb des Pressengestelles gelagert. Auf dem linken
Ende der Binderwelle c ist die Kurbel e befestigt. Am Kurbelzapfen der letzteren ist die
Zugstange f angelenkt, deren anderes Ende an dem Kurbelzapfen der Nadelwellenkurbel g
angreift. Die Nadelwelle h ist unterhalb des Pressengestelles gelagert. An der Seite der
Presse, an der sich die Räder b und d befinden, ist dicht unter der unteren Preßkanalwand
eine kurze Welle i gelagert, welche an ihrem äußeren Ende, und zwar in "der Vertikaiebene
der am Rad b angegossenen Warze k, den Hebel I besitzt. Etwa in der Mitte trägt
die Welle i den Stempel m, in dessen Vertikalebene auf der Nadelwelle h der Hebel η festgekeilt
ist. .
Nachdem durch das Vorrücken des Preßgutes im Preßkanal eine hier nicht näher zu
beschreibende Vorrichtung das Stirnrad b mit dem großen Antriebsstirnrad 0 gekuppelt hat,
wird das erstere von dem letzteren in der Drehrichtung des Pfeiles mitgenommen, sobald
der Preßkolben t etwa in der hinteren Totpunktlage angelangt ist (Fig. 1). Bei der
weiteren Drehung des Stirnrades b schleift sein nicht mit Zähnen besetzter Teil auf der
entsprechend geformten Fläche des vorläufig noch stillstehenden Stirnrades d, gleichzeitig
trifft die Warze k den Hebel I, drückt ihn
herunter und bringt hierdurch den Stempel m außer Berührung mit dem Hebel n. Inzwischen
hat das Rad b sich so weit gedreht, daß sein Zahn p mit dem Zahn q vom Stirnrad
d Fühlung nimmt. Das Gewicht der Nadeln r kommt jetzt zur Wirkung, da der Hebel
η nicht mehr vom Stempel m gestützt wird, und die Kurbel e bewegt sich nach
unten, bis sie mit der Zugstange f eine gerade Linie bildet (Fig. 2). Hierdurch ist die
Drehung des Stirnrades d eingeleitet, ohne daß der Zahn p einen nennenswerten Schlag auf
Zahn q ausgeübt hat. Bei der weiteren Drehung des Stirnrades b greifen seine Zähne in diejenigen
des Stirnrades d, vollenden die einmalige Umdrehung des letzteren und hiermit
den Durchgang der Nadeln durch den mit entsprechenden Schlitzen versehenen Preßkolben
t, der jetzt im vorderen Totpunkt angelangt ist (Fig. 3) und das Preßgut für die
Umschnürung des Bindfadens fest zusammengepreßt hat. ' . .
, Nachdem die Warze k den Hebel I passiert hat, wird letzterer frei und schnellt durch die Einwirkung der Feder s in seine Ruhestellung, in welcher sich auch der Stempel m befinden muß, da er durch die Welle * mit' dem Hebel / ein starres System bildet. Die Nadelbewegung findet durch Anlegen des Hebels η an Stempel m ihre Beendigung. Eine Einwirkung des Nadelgewichtes auf die Räder b j und d findet nicht statt, da der Druck des Hebels η gegen den Stempel m ihm. das Gleichgewicht hält.
, Nachdem die Warze k den Hebel I passiert hat, wird letzterer frei und schnellt durch die Einwirkung der Feder s in seine Ruhestellung, in welcher sich auch der Stempel m befinden muß, da er durch die Welle * mit' dem Hebel / ein starres System bildet. Die Nadelbewegung findet durch Anlegen des Hebels η an Stempel m ihre Beendigung. Eine Einwirkung des Nadelgewichtes auf die Räder b j und d findet nicht statt, da der Druck des Hebels η gegen den Stempel m ihm. das Gleichgewicht hält.
Claims (2)
1. Selbst bin den de Strohpresse mit von
der Binderwelle angetriebener Nadel, dadurch, gekennzeichnet, daß die Kurbel (e)
der Binderwelle (c) mit der Zugstange (f) der Nadelwellenkurbel (g) in der Ruhelage
einen stumpfen Winkel bildet, so daß die Nadel in etwas angehobener Lage gehalten
wird und sich beim Beginn der Kurbeldrehung zunächst etwas senkt, wobei sie durch ihr Eigengewicht das Drehmoment
der Kurbel unterstützt.
2. Selbstbindende Strohpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach
Beendigung der Nadelbewegung zur Entlastung des Zahnradgetriebes vom Gewicht der Nadel und ihres Gestänges ein auf der
Nadelwelle (h) aufgekeilter Hebel (n) auf einen in der vertikalen Ebene schwingbar
angebrachten Stempel (m) trifft, der kurz vor Beginn der Nadelbewegung durch einen
am Zahnrad (b) sitzenden Anschlagnocken (k) zum Ausschwingen gebracht wird, wodurch
die Nadel zur Unterstützung des Drehmomentes der Kurbel bei der Einleitung
der Kurbeldrehung frei wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE239290C true DE239290C (de) |
Family
ID=498747
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT239290D Active DE239290C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE239290C (de) |
-
0
- DE DENDAT239290D patent/DE239290C/de active Active
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