DE468626C - Signalvorrichtung fuer unabgeschrankte Eisenbahnueberwege - Google Patents
Signalvorrichtung fuer unabgeschrankte EisenbahnueberwegeInfo
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- DE468626C DE468626C DEB134719D DEB0134719D DE468626C DE 468626 C DE468626 C DE 468626C DE B134719 D DEB134719 D DE B134719D DE B0134719 D DEB0134719 D DE B0134719D DE 468626 C DE468626 C DE 468626C
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Links
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 title claims 2
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L29/00—Safety means for rail/road crossing traffic
- B61L29/24—Means for warning road traffic that a gate is closed or closing, or that rail traffic is approaching, e.g. for visible or audible warning
- B61L29/26—Means for warning road traffic that a gate is closed or closing, or that rail traffic is approaching, e.g. for visible or audible warning mechanically operated
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Electric Cable Installation (AREA)
Description
Bei der mechanischen Signalvorrichtung für unabgeschrankte Wegübergänge gemäß Patent
466 446 ist ein Ausschaltwerk vorgesehen, das als Gewichtsaufziehwerk ausgebildet ist, durch
ein Vorgelege aufgezogen wird und das durch den Seilzug eines Einschaltwerks betriebsbereit
gemacht wird dadurch, daß bei Inbetriebsetzung des Einschaltwerks ein Hebel des Ausschaltwerks vom Einschaltwerk aus
zum Ausschwingen freigegeben wird und das Ausschaltwerk auf diese mittelbare Weise
in Tätigkeit tritt.
Der Erfindungsgedanke des vorliegenden Zusatzpatents verfolgt dagegen den Zweck,
die mittelbare Inbetriebsetzung des Ausschaltwerks vom Einschaltwerk aus durch eine unmittelbare
zu ersetzen. Hierdurch wird auf fortschrittliche Weise erreicht, daß der Gewichtsaufzug
am Ausschaltwerk in Fortfall kommt, daß die Herstellung der Gesamtanlage sich vereinfacht und verbilligt, und daß die
Betriebssicherheit größer und die Wartung vereinfacht wird.
Der Erfindungsgedanke ist auf der beiliegenden Zeichnung schaubildlich dargestellt.
Es zeigt
Abb. ι einen Seitenriß des Einschaltwerks. (Diese Abbildung entspricht der Abb. 1 des
Hauptpatents.)
Abb. 2 zeigt einen Seitenriß des Ausschaltwerks in Ruhestellung,
Abb. 3 einen Seitenriß des Ausschaltwerks in Betriebsbereitschaft,
Abb. 4 eine Draufsicht des Ausschaltwerks.
Das Gewichtsaufziehwerk des Ausschaltwerks ist durch eine Seiltrommelgewichtsbelastung
(Gewicht 102) ersetzt. Der von dem Hebel 39 (Abb. 1) des Einschaltwerks
(^.bb. 1) zum Ausschaltwerk (Abb. 2) geführte
Seilzug 40 führt dort über eine mit der Welle 103 fest verkeilte Seiltrommel 100 und ist mit
der Seiltrommel fest verbunden. Die Seiltrommel 100 besitzt ferner am Belastungsseil
101 das Seiltrommelgewicht 102, das somit
den Seildrahtzug 40 in Zugspannung hält.
Am anderen Ende der Welle 103 des Ausschaltwerks
befindet sich eine Einnockenscheibe 104 (Abb. 2 und 3), die mit einer
Kurvenscheibe 105 fest verbunden ist. Bei Drehung der Kurvenbahn 37, 38 des Einschaltwerks
(Abb. 1) in die eingezeichnete Pfeilrichtung wird der einarmige Hebel 39 frei
und schwingt durch den im Ausschaltwerk (Abb. 2) durch das Seiltrommelgewicht 102
gespannten Seilzug 40 in der eingezeichneten Pfeilrichtung (Abb. 1) aus, bis an der Flachseite
der Kurvenbahn 37,38 das Einschaltwerk (Abb.i) festgehalten wird.
Durch die Bewegung des Hebels 39 (Abb. 1) macht auch der Seilzug 40 (Abb. 1, 2) die in
der Zeichnung durch die Pfeilrichtung angegebene Fortbewegung, Durch diesen Vorgang
wird das Getriebe des Ausschaltwerks (Abb. 2) in der eingezeichneten Pfeilrichtung
gedreht, der abgefederte Doppelheb el 10 6, 107,
welcher durch einen Rollenhebel in auf der Kurvenscheibe 105 geführt wird, wird durch
diese Drehung in eine Lage gebracht, das Getriebe des Ausschaltwerks festzuhalten
(Abb. 3). Durch dieses Festhalten des Ausschaltwerks (Abb. 3) erfolgt auch die Feststellung
des Einschaltwerks (Abb. 1), weil der im Ausschaltwerk (Abb. 3) festgehaltene Seilzug
40 und der Hebel 39 (Abb. 1) eine Weiterdrehung der Kurvenbahn 37,38 und somit
die Weiterdrehung des Einschaltwerks (Abb. 1) verhindern. Das Antriebsgewicht des Ein-Schaltwerks
(Abb. 1) belastet nach diesem Vorgang den Seilzug 40. Ferner bewirkt das
Festhalten des Ausschaltwerks (Abb. 3), daß der abgefederte (Feder 108) Doppelhebel 106,
107 durch die Zugstange 109 und Hebel 110
die Welle 112 eines bekannten Radtasters in der eingezeichneten Pfeilrichtung verdrehe,
so daß der in der Verlängerung der Welle 112 neben der Eisenbahnschiene befindliche
Radtaster in eine senkrechte Lage gebracht wird und die ersten Radkränze des herannahenden
Zuges das Ausschaltwerk wieder entriegeln.
Der betätigte Radtaster bewegt die Welle 112 in der in der Abb. 3 eingezeichneten Pfeilirichtung,
zieht den Doppelhebel 106, 107 aus seiner an der Nocke festgehaltenen Stellung,
wobei der abgefederte Hebel 107 vorspringt und verhindert, daß der Hebel in seine Feststellage
zurückfällt. Hierdurch wird gleichzeitig die Feststellung des Einschaltwerks aufgehoben, bis es sich an seiner Zweinockenscheibe
wieder selbst feststellt. Das Antriebsgewicht des Einschaltwerks (Abb. 1) drückt
dabei durch die Kurvenbahn 37, 38 den Hebel 39 zurück, der Seilzug 40 wird zum Einschaltwerk
(Abb. 1) hin angezogen, das Ausschaltwerk dreht sich in der eingezeichneten Pfeilrichtung
zurück, und das Seiltrommelgewicht 102 wird angehoben, so daß es den Seilzug 40
wieder in Zugspannung hält. Der Rollenhebel 111 (Abb. 2) bewirkt, daß der Feststellhebel
106,107 in einer bestimmten Lage durch
Federung (Federzug 108) festgehalten wird (Abb. 2), wodurch der an dem Ende der
WeEe 112 befindliche Radtaster so weit verdreht
wird, daß eine Berührung desselben mit den Radlaufkränzen darüberfahrender Züge nicht mehr möglich ist.
Claims (1)
- Patentanspruch:Signalvorrichtung für unabgeschrankte Eisenbahnüberwege nach Patent 466 446, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem durch die Kurvenscheibe (37,38) des Ein-Schaltwerks betätigten Hebel (39) einseitig verbundene Seilzug (40) an seinem anderen Ende mit einer mit einem Gewicht (102) belasteten Sieiltrommel (100) des Ausschaltwerks fest verbunden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB134719D DE468626C (de) | 1927-12-06 | 1927-12-06 | Signalvorrichtung fuer unabgeschrankte Eisenbahnueberwege |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB134719D DE468626C (de) | 1927-12-06 | 1927-12-06 | Signalvorrichtung fuer unabgeschrankte Eisenbahnueberwege |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE468626C true DE468626C (de) | 1928-11-16 |
Family
ID=6998595
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB134719D Expired DE468626C (de) | 1927-12-06 | 1927-12-06 | Signalvorrichtung fuer unabgeschrankte Eisenbahnueberwege |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE468626C (de) |
-
1927
- 1927-12-06 DE DEB134719D patent/DE468626C/de not_active Expired
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