DE520388C - Gleisbremse mit elektrischer Steuerung - Google Patents
Gleisbremse mit elektrischer SteuerungInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61K—AUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61K7/00—Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
- B61K7/02—Track brakes or retarding apparatus
- B61K7/12—Track brakes or retarding apparatus electrically controlled
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Gleisbremse mit elektrischer Steuerung, welche
derart ausgebildet ist, daß sich die Bremsdrücke von einer gegebenen Station aus nach
Belieben bestimmen lassen.
Das Neue der Erfindung besteht darin, daß der Antriebsmotor der Bremsbacken mit zwei
Kontrollern in Verbindung steht, die miteinander durch Gestänge und mit dem Bremsgestänge
durch Hebel gekuppelt sind und durch welche der Antriebsmotor ausschaltbar
ist. Der mit der jeweiligen Stufeneinstellung des Schalthebels geschlossene Motorstromkreis
kann dabei sowohl beim Anzug als auch bei Lösung der Bremse entsprechend den jeweils bestimmten Bremsbackenstellungen
unterbrochen werden.
Der Zweck der Erfindung ist, abgestufte Bremsdrücke entsprechend den verschiedenen
ao Betriebsbedingungen zu erhalten. Ein größerer Bremsdruck ist erforderlich, um einen
schweren oder beladenen Wagen aufzuhalten, im Gegensatz zu einem leichten oder unbeladenen
Wagen. Ferner ist es wichtig, die Bremsen schnell zu lösen, wenn beispielsweise ein Wagenrad das Bestreben hat, auf die
obere Kante der Bremsschiene aufzulaufen und sich von der Gleisschiene abzuheben.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und
zwar zeigen
Fig. ι die Aufsicht auf die Gleisbremsanordnung und die Steuervorrichtung,
Fig. 2 eine Stirnansicht der Fig. i, wobei die Gleisschienen im Schnitt dargestellt sind,
Fig. 3,4, 5 und 6 Seitenansichten der selbsttätig
arbeitenden Steuerglieder entsprechend den Bewegungen der Bremsen in schematischer
Darstellung in verschiedenen Stellungen der Steuerteile,
Fig. 7 eine Stirnansicht eines der in den Fig. 3, 4, 5 und 6 dargestellten Steuerglieder,
Fig. 8 eine schematische Ansicht des elektrischen Steuersystems zur Regelung der
Arbeitsweise der Gleisbremsen,
Fig. 9 die Aufsicht auf die Gleisbremsanordnung und die Steuereinrichtung in vergrößertem
Maßstabe der Fig. 1.
Die Gleisbremsen sind in mehreren Abschnitten längs der Schienenstrecke verteilt
vorgesehen. Die Bremsschienen 10 und 11
liegen zu beiden Seiten der Gleisschiene 14, während die Bremsschienen 12 und 13 zu beiden
Seiten der anderen Gleisschiene 15 angeordnet sind. Die Bremsschienen 10 und 12
werden nachgiebig in der einen Richtung durch die Glieder 16 und die Bremsschienen
11 und 13 in entgegengestzter Richtung durch
die Glieder 17 nachgiebig gegen die Gleisschienen bewegt. Die Glieder 16 und 17 sind
mit einer Hauptstange 18 verbunden, die in beiden Richtungen durch Hebel 19 bewegt
werden kann, welche an den Stellen 9 angelenkt sind. Ferner sind die Hebel 19 drehbar
an den Stellen 21 mit der Stange 18 verbunden. Das äußere Ende eines jeden Hebels 19
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ist mit einer Antriebsvorrichtung gekuppelt, die als Elektromotor 20 ausgebildet ist. Jeder
Elektromotor 20 dient unter Verwendung eines Zwischengetriebes zur Drehung einer
Schraubenspindel 22. Jede Schraubenspindel 22 ist an einem Ende mit einem Knopf 23
versehen, der sich gegen eine Schraubenfeder
24 legt, die in einer Hülse 25 ruht. Die Hülse
25 ist drehbar bei 26 mit dem äußeren Ende des entsprechenden Hebels 19 verbunden.
Wenn die Motore 20 unter Verwendung der entsprechenden Verbindungen die Stange 18
nach links bewegen, wird den Bremsschienen eine Bremsbewegung auf die Gleisschienen- zu
erteilt, so daß sich die Bremsschienen gegen beide Seiten der Wagenräder legen. Wenn
die Stange 18 nach rechts bewegt wird, werden die Bremsschienen entgegengesetzt bewegt.
Die Glieder 16 sind durch Winkelhebel 26 und die Glieder 17 durch Winkelhebel 27 mit
der Hauptstange 18 verbunden. Die Glieder 16 sind durch Bolzen oder Niete bei i6a mit
den Winkeleisen 28 verbunden, während die Glieder 17 bei 29 an den Winkeleisen 30
sitzen. Zwischen den Winkeleisen 28 und 30 und den dazugehörigen Bremsschienen liegen
die Schraubenfedern 31, um ein nachgieibiges
Andrücken der Bremsschienen zu erreichen. Die Stangen 32 haben Köpfe und Muttern
und sind an. den Bremsschienen befestigt!. Diese Stangen laufen durch Öffnungen in den
senkrechten Flanschen der Winkeleisen 28 und 30, um die Bewegung zwischen den
Bremsschienen und den Winkeleisen zu begrenzen. Die Stangen 16 und 17 sind unterhalb
der Schienen 14 und 15 angeordnet. Auf
diese Weise ist die Bremseinrichtung gegen Verschiebung verankert.
Die elektrische Regelungsvorrichtung besteht aus einem Hauptkontroller 33 mit dem
Schalthebel 34 und den dazugehörigen Kontaktsegmenten 35, 36, 37 und 38: Wenn der
Schalthebel 34 in elektrischer Verbindung mit dem Segment 35 steht, werden die notwendigen
Stromkreise zur Betätigung der Motore 20 geschlossen, um die Bremsen freizugeben.
Wenn der Schalthebel 34 in Eingriff mit einem der anderen Kontakte 36, ^7 un-d 38
kommt, werden die elektrischen Verbindungen zum Antrieb der Motore 20 hergestellt,
um wahlweise die Bremsschienen in bestimmte Stellungen zu bringen, wodurch bestimmte
unterschiedliche Bremsdrücke ausgeübt werden können, sei es beim Anziehen oder beim
Lösen der Bremse. Zur Steuereinrichtung gehört eine Stange 39, die gelenkig bei 40 mit
dem entsprechenden Hebel 19 verbunden ist. Die Verbindungsstelle liegt eine kurze Strecke
vom äußeren Ende des Hebels entfernt. Die Stange 39 ist einstellbar mit einer Stange 41
verbunden, welche mit den Armen 42 und 43 der Steuerglied«· 45 und 46 in Verbindung
steht. Die einstellbare Kupplung zwischen den vStangen 39 und 41 besteht aus einem
Bolzen 47', der in der Stange 41 festsitzt und sich in dem Schlitz 48' der anderen Stange 39
verschieben kann. Auf diese Weise kann der Bolzen 47' bei seiner Bewegung in dem
Schlitz 48' mit dem einen Ende des Schlitzes in Eingriff kommen oder gegen eine einstellbare
Lasche oder einen Anschlag 49' stoßen, der auf der geschlitzten Stange 39 befestigt
ist, so daß die Bewegung des Bolzens 47' in beiden Richtungen begrenzt ist. Die Aufgabe
dieser Kupplung zwischen den Stangen 39 und 41 ist ein während des Anziehens oder
Lösens der Bremsen in der Bremseinrichtung entstehendes freies Spiel aufzuheben.
Die Steuerglieder 46 sind mit Bürsten 47, 48, 49 und 50 ausgerüstet, welche auf einem
isolierten ortsfesten Kontakthalter 51 befestigt sind. Dieser Kontakthalter wird von
einem Rahmen 52 getragen. Die Bürsten dienen zur elektrischen Kontaktgebung mit
den Segmenten 53 und 54 einer Trommel 55. Die Trommel ist drehbar auf einem Wellenzapfen
56 angeordnet. Die Arme 43 sitzen auf den beiden Stirnseiten der Trommel 55 und sind durch Stifte 57 mit der Stange 41
verbunden. Das Steuerglied 45 ist in ähnlicher Weise aufgebaut und hat die ortsfesten
Kontaktbürsten 58, 59, 60 und 61, die zur elektrischen Kontaktgebung mit den Segmenten
62 und 63 dienen. Die Kontaktbürsten 47, 48, 49, 50, 58, 59, 60 und 61 sind schematisch
in der Fig. 8 in Verbindung mit dem Hauptkontroller 33 dargestellt
Wenn also die Bremsschienen 10 und 11
sowie 12 und 13 in die sogenannte erste
Bremsstellung gebracht werden sollen, wo die Bremsschienen auf beiden Seiten von der
Gleisschiene entfernt liegen, um die Wagenräder zu fassen, wird der Schalthebel 34 in
Eingriff mit dem Kontakt 36 gebracht, wenn die anderen Kontrollerglieder, wie in der Fig. 3
dargestellt ist, angeordnet sind. Unter diesen Umständen wird folgender Stromkreis geschlossen:
Von der Hauptleitung 64 durch die Leitung 65, über den Schalthebel 34, Kontakt
36, Leitung 66, Bürste 59, Kontrollersegment 62 (Fig. 3), Bürste 58, Leitung 67 (Fig. S),
Solenoidspule 68, Leitung 69 und Hauptleitung 70. Durch diesen geschlossenen
Stromkreis wird die Spule 68 erregt, um den Schalter 71 anzuheben. Dadurch werden die
Stromkreise des Motors 20 zum Anziehen der Bremsen geschlossen. Der Motor erhält
seinen Strom von der Hauptleitung 70 über die Leitung 72, das Schalterglied 73 und die
Leitung 74, welche an der Motoranschlußklemme 75 endigt. Die andere Seite des
Stromkreises zweigt von der Hauptleitung 64 ab, und der Strom fließt durch eine Leitung
76, das Schalterglied 77, die Leitungen 78
und 79. Die letztere ist mit der Anschltißklemme 80 des Älotors verbunden. Eine Spule
St wird unter Strom gesetzt und der Stromkreis durch eine Leitung 82 vervollständigt,
die mit der Motorklemme 8ia verbunden ist
und an die Hauptleitung 83 angeschlossen wird, um die mit dem Motor verbundenen Bremsen zu lösen. Wenn die Spule 81 nicht
vom Strom durchflossen wird, dann sind die Bremsen eingestellt, um den Motor anzuhalten.
Wenn die Spule 81 unter Strom steht, dann werden die Motorbremsen freigegeben.
Beim Schließen des Motorstromkreises durch die Schalterglieder 73 und 74 arbeitet der
Motor 20 derart, daß die zusammengehörigen Bremsschienen gegeneinander bewegt werden,
um die Wagenräder, welche auf den Schienen laufen, zu erfassen. Diese Bewegung zum
Anziehen der Bremsen wird so lange fortgesetzt, bis die Schaltung unterbrochen wird.
Im Zusammenhang hiermit wird auf Fig. 1 sowie auf die Fig. 3 bis 8 hingewiesen. Wird
der Motor 20 angelassen, so tritt zunächst noch keine Bremsung ein, da vorerst das
durch die Stiftschlitzverbindung zwischen den Teilen 39 und 41 gegebene Spiel überholt
werden muß. Sobald aber dieses Spiel überholt ist, werden die Bremsen in Bewegung
gesetzt. Während des Bremsvorganges werden die äußeren Enden der Hebel 19 nach
links bewegt, wodurch nun die Stange 41 ebenfalls nach links bewegt und die Kontaktwalzen
entgegen dem Uhrzeigersinne gedreht werden. Mit dem am Segment 36 sitzenden Schalthebel 34 werden sich die Kontaktwalzen
55 und 55a aus der mit Fig. 3 gegebenen Lage
in die durch Fig. 4 dargestellte Lage bewegen und so veranlassen, daß die Verbindungen
unterbrochen werden, und zwar dadurch, daß der Kontakt 62, wie es Fig. 4 zeigt, außer
Verbindung mit Bürste 59 treten wird. Die Folge ist, daß der Stromkreis über die
Solenoidspule 68 unterbrochen und demgemäß auch der Stromkreis des Antriebsmotors 20
an den Schalterkontakten 73 und 77 unterbrochen wird. Während des Vorganges, soweit
er bis jetzt beschrieben worden ist, sind die Bremsschienen 10, 11 und 12, 13 in ihre
erste Bremsstellung (erste Bremsstufe) gebracht; in dieser Stellung werden sie nun
durch die bereits beschriebene Steuerung vorläufig festgehalten.
.Sollen die Bremsen nun in ihre zweite Stellung (zweite Bremsstufe) gebracht werden,
in welcher die Bremsschienen einen kleineren gegenseitigen Abstand haben, so wird
der Schalthebel 34 mit dem Kontakt 37 in Berührung gebracht und damit folgender Stromkreis geschlossen: von der Hauptleitung
64 durch die Leitung 65, den Schalthebel 34, das Segment 37, die Leitung 84, die Bürste
49, das Trommelsegment 53 (Fig. 4), die Bürste 48, die Leitung 67 (Fig. 8), die Solenoidspule 68 und die Leitung 69 zurück
zur Hauptleitung 70. Dadurch werden die Schalterglieder 73 und 77 in ihre Schließstellung
bewegt, um den Stromkreis des Motors 20 zu vervollständigen. Der Motor 20 erteilt
dann den Bremsen eine zusätzliche Bremsbewegung, bis die Steuerstromkreise wieder
unterbrochen werden. Dieser Zustand tritt ein, wenn die Trommeln aus der in der Fig. 4
dargestellten Lage in die Stellung der Fig. 5 bewegt werden, wo der Stromkreis zwischen
dem Trommelsegment 53 und der Bürste 49 unterbrochen ist. Dadurch wird die Solenoidspule
68 stromlos, und die Motorschalter 73 und 77 werden geöffnet. Es erfolgt nun eine
nachgiebige Bremswirkung mit anwachsendem Bremsdruck.
Wenn es erwünscht ist, die Bremsschienen in eine dritte abgestufte Stellung zu bewegen,
bei der die Bremsschienen einen noch kleineren Abstand voneinander haben, um eine
maximale Bremswirkung auszulösen, wird der Schalthebel 34 mit dem Segment 38 in Eingriff
gebracht. Auf diese Weise wird folgender Stromkreis geschlossen: von der
Hauptleitung 64 durch die Leitung 65, den Schalthebel 34, den Kontakt 38, die Leitung
86, die Bürste 47 (Fig. 5), das Trommelsegment 53, die Bürste 48 (Fig. 8), die Leitung
67, die Solenoidspule 68, die Leitung 69 und zurück zur Hauptleitung 70. Dadurch
wird der Stromkreis des Motors 20 über die Schalterglieder 73 und 77 geschlossen. Diese
dritte abgestufte Bremsbewegung wird so lange fortgesetzt, bis infolge der weiteren
linksseitigen Bewegung der Hebel 19 der Stromkreis zwischen dem Trommelsegment
53 und der Bürste 47 unterbrochen ist, wie es die Fig. 6 zeigt. Da die Solenoidspule 68
keinen Strom mehr erhält, wird der Stromkreis des Motors an den Schaltergliedern 73
und 77 unterbrochen. Der Erfolg ist eine nachgiebige Bremswirkung mit anwachsendem
Druck.
Aus dem Vorstehenden geht hervor, daß die Gleisbremsen stufenweise mit einem anwachsenden
nachgiebigen Druck angezogen werden, d. h. die Bremsschienen werden derart gesteuert, daß sie in ganz bestimmter
Weise näher und näher aneinanderrücken. Der Stromkreis des Steuermotors wird durch
die Bewegung eines Kontrollers zur Betätigung der Bremsen geschlossen. Der Motorstromkreis
wird durch ein anderes Kontrollerglied selbsttätig unterbrochen, das entsprechend
einer vorher bestimmten Bewegung der
Bremsen betätigt wird. Die Bremsen können auch stufenweise in umgekehrter Richtung
freigegeben werden. Angenommen, daß die Kontrollerteile die Lage, wie in Fig. 6 dargestellt
ist, haben und der Schalthebel 34 (Fig. 8) in Eingriff mit dem Kontaktsegment 38 ist. Es soll nun die Bremswirkung um
einen bestimmten Betrag verringert werden, derart, daß die Bremsschienen einen mittleren
Abstand voneinander haben. Um dieses auszuführen, wird der Schalthebel 34 in der
anderen Drehrichtung bewegt und kommt in Eingriff mit dem Kontaktsegment 37, so daß
folgender Stromkreis geschlossen wird: von der Hauptleitung 64 über die Leitung 65, den
Schalthebel 34, das Kontaktsegment 37, die Leitung 84, die Bürste 49, das Trommelsegment
54 (Fig. 6), die Bürste 50 (Fig. 8), die Leitung 88, die Solenoidspule 89, die Leitung
6g zurück zur Hauptleitung 70. Auf diese Weise wird der Schalter 90 geschlossen,
wodurch der Motorstromkreis vervollständigt wird, um den Motor in der umgekehrten
Drehrichtung laufen zu lassen.
Der Motorstromkreis geht von der Hauptleitung 64 über die Leitung 91, das Schalterglied
92, die Leitung 74 zur Motorenschlußklemme 75. Die andere Seite des Stromkreises
für den Motor läuft von der Hauptleitung 70 durch das Schalterglied 93, die
Leitungen 78 und 79 zur Motorklemme 80. Der Motor 20 wird dann angetrieben, um die
Bremsen bis zu einem bestimmten Grade zu lösen. Diese Bewegung wird fortgesetzt, bis
das Trommelsegment 54 in Richtung des Uhrzeigers gedreht worden ist und außer Berührung
mit der Bürste 49 kommt, wie es in der Fig. 5 dargestellt ist. Der Stromkreis der
Solenoidspule 98 wird unterbrochen, wodurch die Motorschalter 92 und 93 geöffnet werden.
Wenn es erforderlich ist, die Bremsen um
einen größeren Betrag zu lösen, dann wird der Schalthebel 34 in Eingriff mit dem Kontaktsegment
36 gebracht.
Wenn es erforderlich ist, die Bremsen vollkommen zu lösen, dann wird der Schalthebel
34 in Eingriff mit dem Kontaktsegment 35 gebracht.
Mittels dieser Steueranordnung werden den Bremsen bestimmte stufenweise Bewegungen
erteilt, so daß die Bremsen in bestimmte Stellungen gebracht werden, sei es zum Anziehen
oder zum Lösen. Es ist somit eine weite Grenze zur wahlweisen Ausübung der Bremsdrücke
gegeben. Die Motore und die dazugehörigen Schalter können unmittelbar in der
Nähe der Gleisbremsen angeordnet werden. Der Hauptkontroller kann jedoch in einem
Stellwerkturm untergebracht werden, um eine Fernsteuerung zu ermöglichen. Es ist auf
diese Weise möglich, daß ein einziger Stellwerkbeamter verschiedene über die Strecke
oder Rangieranlage verteilte Gleisbremsen bedienen kann.
Claims (1)
- Patentanspruch:Gleisbremse mit elektrischer Steuerung, derart, daß sich die Bremsdrücke von einer gegebenen Station aus nach Belieben bestimmen lassen, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (20) der Bremsschienen (10-11, 12-13) mit zwei Kontrollern (55, 55°) in Verbindung steht, die miteinander durch Gestänge (39, 41) und mit dem Bremsgestänge durch Hebel (19) gekuppelt sind und durch die der Antriebsmotor (20) ausschaltbar ist, und der mit der jeweiligen Stufeneinstellung des Schalthebels (34) geschlossene Motorstromkreis sowohl beim Anzug als auch bei Lösung der Bremse entsprechend den jeweils bestimmten Bremsschienenstellungen unterbrochen werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH103767D DE520388C (de) | 1925-10-09 | 1925-10-09 | Gleisbremse mit elektrischer Steuerung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH103767D DE520388C (de) | 1925-10-09 | 1925-10-09 | Gleisbremse mit elektrischer Steuerung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE520388C true DE520388C (de) | 1931-03-11 |
Family
ID=7169350
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH103767D Expired DE520388C (de) | 1925-10-09 | 1925-10-09 | Gleisbremse mit elektrischer Steuerung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE520388C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE744194C (de) * | 1940-10-05 | 1944-01-12 | Gutehoffnungshuette Oberhausen | Anordnung der Bremsglieder bei Gleisbremsen, insbesondere fuer Foerderwagen |
| DE1083849B (de) * | 1957-08-03 | 1960-06-23 | Moenninghoff Maschf | Foerderwagenbremse |
-
1925
- 1925-10-09 DE DEH103767D patent/DE520388C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE744194C (de) * | 1940-10-05 | 1944-01-12 | Gutehoffnungshuette Oberhausen | Anordnung der Bremsglieder bei Gleisbremsen, insbesondere fuer Foerderwagen |
| DE1083849B (de) * | 1957-08-03 | 1960-06-23 | Moenninghoff Maschf | Foerderwagenbremse |
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