DE432740C - Elektrische Eisenbahnschranke - Google Patents

Elektrische Eisenbahnschranke

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DE432740C
DE432740C DES69615D DES0069615D DE432740C DE 432740 C DE432740 C DE 432740C DE S69615 D DES69615 D DE S69615D DE S0069615 D DES0069615 D DE S0069615D DE 432740 C DE432740 C DE 432740C
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DE
Germany
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contact
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lever
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DES69615D
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Suter Strickler & Co Fa
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Suter Strickler & Co Fa
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L29/00Safety means for rail/road crossing traffic
    • B61L29/08Operation of gates; Combined operation of gates and signals
    • B61L29/18Operation by approaching rail vehicle or train
    • B61L29/22Operation by approaching rail vehicle or train electrically
    • B61L29/222Operation by approaching rail vehicle or train electrically using conductor circuits with separate contacts or conductors
    • B61L29/224Operation by approaching rail vehicle or train electrically using conductor circuits with separate contacts or conductors using rail contacts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Storing, Repeated Paying-Out, And Re-Storing Of Elongated Articles (AREA)

Description

Das Hauptpatent behandelt eine elektrische Eisenbahnschranke mit einer Reihe nebeneinander einzeln schwenkbar aufgehängter Stäbe, welche von einem durch Kontaktschluß einschaltbaren Motor quer über den zu versperrenden Übergang horizontal verstellt werden.
Die vorliegende zusätzliche Verbesserung zeigt, wie diese Bewegungen auf eine vorteilhaftere Art erzielt werden können.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der zusätzlichen Erfindung dargestellt.
Es sind wieder 3 die nebeneinander einzeln schwenkbar aufgehängten Stäbe; 6 ist das zum öffnen der Schranke dienende Seil, welches einerends über die Rolle 8 geht und das Aufzugsgewicht 9 tragt und anderends auf der Seiltrommel 13 sich auf- und abwickelt. 10 ist der Motor und 14° ein von den Rädern des Zuges niederzudrückender Bügel.
Es ist 28 ein erstes Relais, das in die Leitungen χ der Fernkontakte (Schienenkontakte) oder eines Druckknopfes auf der Station eingeschaltet ist. Der Kern des Relais hält einen Haken 29 in Schließstellung, der den Kontaktzeiger 30 einer ersten Kontaktuhr 31 gegen Drehung sichert. Die Uhr 31 weist einen Kontaktbogen 32 und einen Isolationsbogen 33 auf, wobei der Isolationsbogen 33 ein Mehrfaches länger ist ■ als der Kontaktbogen, um z. B. während einer Minute Kontakt zu erhalten und dann fünf Minuten Isolation. Die Kontaktuhr 31 beherrscht den Schaltungs-kreis y des Motors 10.
In diesen ist ein Schalter 32° eingeschaltet. Dem Aufhängeteil 30 gegenüber befindet sich ein verschiebbarer Bolzen 34, der ebenso wie der Schalthebel 32° unter dem Einfluß einer Feder 35 steht. Der Motor 10 steht durch einen durch Gewichtshebel 36 gespannten Riemen 37 mit einer Riemenscheibe 38 in Bewegungsverbindung, auf deren Achse ein Sperrrad 39 und ein Triebrad 40 fest sind. In letzterem kämmt ein Zahnrad 41, das mit der Seiltrommel 13 fest verbunden ist. In das Sperrad 39 greift eine Sperrklinke 42, die einen abgebogenen Hebelarm 43 hat, der von einem zweiten Relais 44 beherrscht wird. Dieses Relais 44 befindet sich in einem Stromkreis z, dessen Leitung einerends an einem Kontakthebel 45 fest ist, welcher sich unter einem durch die Räder des Zuges herabdrückbaren Bügel 14" befindet, während das andere Ende der zum Relais 44 führenden Leitung 2 an einem dem Hebel 45 als Gegenkontakt dienenden Kontaktstück 47 fest ist. 46 ist ein die Verstellung des Bügels i4a auf den Hebel 45 übertragender Bolzen. Am Hebel 45 ist noch ein Zug, ζ. B. ein Draht 50 fest, der zu einem Winkelarm 48 eines Sperrhakens 49 führt, welcher den Zeiger 51 einer zweiten Kontrolluhr 52 beherrscht, die der Kontrolluhr 31 gleich ist. Die Bewegung des Kontakthebeis 45 wird durch einen Luftwiderstand 53 verzögert.
Beim Überfahren des einen oder anderen Fernschienenkontaktes oder auch durch Schließung eines Kontaktes, z. B. Druck auf einen Kontaktknopf bei der Station, löst das Relais 28 den Haken 29 und damit den Zeiger 30 der Kontaktuhr 31 aus. Diese Uhr schließt dann den Stromkreis y zum Motor, da der Kontakt 32" geschlossen ist. Der Motor läuft an und dreht die Seiltrommel 13, worauf die Stäbe 3 als Schranke auseinandergezogen werden. Dabei stößt der Stabträger 3° gegen den Bolzen 34 und öffnet den bisher geschlossenen Kontakt 32°, wodurch die Stromleitung 3/ wieder unterbrochen wird und der Motor 10 abgestellt wird. Die Uhr 31 macht eine Minute Kontakt, während welcher Zeit die Schranke geschlossen wird, und dann vier Minuten keinen Kontakt, in welcher Zeit der Zug den anderen Fernkontakt bereits überfahren hat.
Beim Überfahren des Bügels 14" wirken die Spurkränze der Räder auf diesen ein und durch den Bolzen 46 auf den Hebel 45, der mit der Luftbremse 43 verbunden ist. Durch den Zug 50 wird der Arretierhaken 49 des Zeigers 51 der zweiten Uhr 52 abgezogen und löst damit das Uhrwerk aus. Das Bogenstück Ι4α kann direkt wieder hochgehen, aber der Hebel 45 wird durch die Räder ständig unten gehalten, und erst nach Überfahrt des letzten Wagens geht der ■ Hebel 45 langsam • gebremst in die Höhe und kommt zur Berührung mit dem Kontakt 47, wodurch die Leitung ζ geschlossen, das Relais 44 erregt, der Hebel 43 zurückgestoßen und so der Arretierhaken 42 ausgelöst wird, so daß die Seiltrommel 13 unter der Last des Gewichtes 9 zurücklaufen kann und das Sperrgatter 3 öffnet. Eine Mitnehmerrolle 54 hindert den Haken 42 am Einhaken, während im umgekehrten Sinne derselbe zum Einhaken \-eranlaßt wird. Diese Rolle 54 ist am Bolzen des Hakens 42 gebremst gelagert.
Die Entsperrung der Seiltrommel erfolgt also, wenn der Kontakt 45, 47 geschlossen wird, was erst nach Überfahrt des letzten Wagens erfolgt, und die Barriere kann sich nur nach Passieren des letzten Wagens öffnen.

Claims (3)

80 Patent-Ansprüche :
1. Elektrische Eisenbahnschranke mit einer Reihe nebeneinander schwenkbar aufgehängter Stäbe (3) nach Patent 423872, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung des Motors (10) mit Hilfe einer durch Überfahren des einen oder anderen Fernschienenkontaktes: oder durch Kontaktbildung bei der Station über eine kürzere Kontaktzeit und eine längere Isoiationszeit arbeitenden ersten Kontaktuhr (31) erfolgt, wobei die Überfahrung eines Schienenbügels (14s) die Auslösung einer zweiten gleichartigen Kontaktuhr (52) hervorbringt zur Freilassung der Trommel (13) für das die Stäbe (3) horizontal verstellende Seil (6).
2. Elektrische Eisenbahnschranke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Schließen der Schranke einer der Stäbe (3a) durch Anstoß den von der ersten Kontaktuhr (31) beherrschten Stromkreis (y) zum Motor (10) ausrückt.
3. Elektrische Eisenbahnschranke nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schienenbügel (14°) bei Niedergang einen Kontakthebel (45) von seinem Kontakt (47) entfernt, welcher die zweite Kontaktuhr (52) beherrscht, und daß der Kontakthebel (45) unter dem Einfluß einer Luftbremse (53) steht, um die Wiederkontaktbildung derselben verzögern zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES69615D 1925-04-10 1925-04-10 Elektrische Eisenbahnschranke Expired DE432740C (de)

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DES69615D DE432740C (de) 1925-04-10 1925-04-10 Elektrische Eisenbahnschranke

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DES69615D DE432740C (de) 1925-04-10 1925-04-10 Elektrische Eisenbahnschranke

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DE432740C true DE432740C (de) 1926-08-21

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