AT97788B - Elektromechanische Bremsanlage, insbesondere für motorisch betriebene Wagenzüge. - Google Patents

Elektromechanische Bremsanlage, insbesondere für motorisch betriebene Wagenzüge.

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AT97788B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Elektromechamsche   Bremsanlage, insbesondere für motorisch betriebene Wagenziige. 
 EMI1.1 
 den beschrieben und schematisch dargestellt. 



   Der Einfachheit halber ist eine Zugsgarnitur aus nur drei Wagen (ein Zug-und zwei Anhängewagen) 
 EMI1.2 
 zur   Kühlung des Bahnmotors   od. dgl. besorgt.   Bezüglich   dieser hier nur im wesentlichen angeführten Einrichtung wird auf das Patent Nr. 89629, wo die Ausnutzung des Reaktionsdrehmomentes eines Hilfsmotors zur Erzeugung einer praktisch konstanten Zugkraft für audere Zwecke beschrieben ist, verwiesen. Im Rahmen der Erfindung genügt die   Hervorhebung der Tatsache, dass   das Seil   (t   so lange praktisch mit gleichbleibender in der Richtung des Pfeiles 1 wirkender Kraft gespannt gehalten wird, als der Motor   ill   unter Strom steht.

   Wird er unterbrochen, so verschwindet das Reaktionsdrehmoment, 
 EMI1.3 
   Motor M am Seile a   in Richtung des Pfeiles 1 angreifende Kraft gelüftet gehalten wird. Wenn der Motor   37   abgeschaltet wird, so zieht die Feder   F   die Bremse bei normalem   Anpressdruck   an. 
 EMI1.4 
 ausgestattet ist, die bei Verschwenkung des Fusshebels auf den Kontaktstreifen a, b, c laufen. Die strom-   zuführung   zu den Motoren M erfolgt über diese Streifen. Der Einfachheit halber ist in Fig. 1 ein Haupt-   zuführungsdraht   und je ein   Zuführungsdraht   zu jedem Motor M dargestellt (Gleichstrombetrieb) die Schaltung ist bei Mehrleitersystemen (z. B.

   Drehstrom) im Wesen die gleiche (s. beispielsweise Fig. 2), so dass das schematische Bild   der Fig. 1 genügt.   Der Kontaktstreifen b ist mit dem Netze verbunden : der Streifen   a, der   mit dem   Motor Jtf   des zweiten Wagens verbunden ist, erstreckt sich-wie die Fig. 1 deutlich zeigt-nicht so weit, wie der Streifen b, so dass bei Verschwenkung des Fusshebels C nach Über- 
 EMI1.5 
 den Strom für den Motor M des zweiten Anhängewagens unterbricht (Bremsung).

   Die Unterbrechung des Stromkreises des Motors M des ersten Anhängers erfolgt erst bei   Überschreiten   der Lage   II,   also mit entsprechender Verspätung, und hierauf erst die Bremsung des Zugwagens (Bremsachse A) auf mecha- 
 EMI1.6 
 der Kontaktstreifen entsprechend grösser sein-der Streifen b kann gemeinsam sein für   alle Motoren M.   Beim   Rückschwingen   des   Fusshebels erfolgt selbsttätig die Lüftung   der Bremsen durch Wiederherstellung 
 EMI1.7 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   In Fig. 2 ist eine weitere beispielsweise Ausgestaltung der Anlage, u. zw. bei Annahme eines Drehstromnetzes und Drehstrommotoren 111 dargestellt. Über den Ständer der Motoren Jf läuft bei dieser Ausführung ein Riemen, eine Kette, Seil od. dgl.

   S, das am anderen Ende der gebildeten Schleife über eine Spannrolle Rgeführt ist, die im Wagengestellgelagertistk. Bei K' ist mit diesem Seil der Bremschebel H   
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
Damit nun aber die   einzelnen Anhänger   allein verschoben werden   können,   wird zweckmässig die Feder F jedes Anhängers mit einem Handhebel L in irgendeiner Weise derart verbunden, dass durch   entsprechende Einstellung dieses Handhebels die Feder F dauernd gespannt gehalten werden kann (Bremse gelüftet) und in dieser Lage verbleibt, bis der Handhebel zurückgestellt wird. Damit nun ein  
Einstellen eines solchen   Anhängers   mit ausser Betrieb gesetzter Bremse in eine Zugsgarnitur sicher ver- 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
   geöffnet und die Lampe erlischt. 



  Für die Erfindung ist es nicht wesentlich, ob der Bremsmotor eine Feder F oder ein. anderes   elastiscbes oder Zugorgan (Gewichtsbelastung') ist, auch kann statt der   Rotoren M   ein anderes elektromechanisches Element verwendet werden, das bei   Stromein-oder Ausschaltung   in oder ausser Wirkung 
 EMI2.5 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 walze etz. sein. Die erfindungsgemässe Ausgestaltung der Bremsanlage ist auch für einzelne Fahrzeuge mit mehreren hintereinander liegenden Bremsaehsen von Bedeutung, spielt aber, wie erwähnt, insbesonders 
 EMI3.1 
 bei Bremsung die grösste Rolle.

   Das   Zsitintervall   zwischen dem Ansprechen aufeinanderfolgenden Bremsmotoren richtet sich nach den besonderen Bedingungen insbesonders bei Berücksichtigung des etwa ungleich grossen toten Ganges, um einerseits die bestimmte zeitliche Aufeinanderfolge sicher zu gewährleisten, anderseits den gesamten Bremsvorgang nicht unnotwendig in die Länge zu ziehen. Durch Wahl entsprechender Länge der Kontaktstreifen,   mechanischer Widerstände für   das Steuerorgan, entsprechender Federkraft (Feder F) etz. kann die Anlage den besonderen Erfordernissen vollkommen angepasst werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektromechanische Bremsanlage, insbesondere für motorisch betriebene Wagenzüge, dadurch 
 EMI3.2 
 ist, dass sie bei Umschaltung nicht nur das   Bremsengestänge   frei gibt, sondern den Anpressdruck vergrössert.

Claims (1)

  1. 2. Elektromechanische Bremsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als elektrische Einrichtung ein Elektromotor mit drehbeweglichem Ständer verwendet ist, der unter Einfluss des Reaktionsdrehmomentes die entgegenwirkende Zugkraft ausübt.
    3. Bremsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer des Motors (M) mit einer Feder (F) derart zusammenwirkt, dass bei Reversierung des Motors durch ihn auf den Bremshebel (H) eine zusätzliche Kraft im Sinne der Betätigung der Bremse wirkt.
    4. Bremsanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremshebel (H) mit einer Schleife (8) verbunden ist, welche die Drehkraft des Ständers in beiden Richtungen auf den Hebel (H) überträgt. EMI3.3 (Kette od. dgl. ) einerseits mit dem Hebel (H) der normalen Bremse anderseits mit dem Hebel (H) der Notbremse und mit dem Ständer des Motors (llZf) derart verbunden ist, dass bei gelüfteter, normaler Bremse das mit der Notbremse verbundene Stück des Zugorgans soweit spannungslos ist, dass bei Betätigung der normalen Bremse allein die Notbremse noch ausser Wirkung bleibt.
    6. Bremsanlage nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Ver- EMI3.4 wagen ein Organ betätigt werden muss, welches hiebei selbsttätig alle ausgeschalteten Bremsen einschaltet.
    7. Bremsanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet ; dass die Feder (F) durch Einstellung eines Handhebels (L) od. dgl. dauernd in Spannlage (gelüftet Bremse) gehalten werden kann, wobei der Handhebel in dieser Stellung die Organe der Wagenkupplung sperrt.
    8. Bremsanlage nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die vorderste Bremsachse vom gemeinsamen Steuerorgan der Anlage mechanisch betätigbar ist. EMI3.5 Notbremsenachse vom gemeinsamen Steuerorgan der Anlage mechanisch betätigbar ist.
    10. Bremsanlage nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass als Steuerorgan der Anlage ein schwenkbarer Hebel (e) mit einer, der Zahl der für elektromechanische Bremsung bestimmten Bremsachsen entsprechenden Zahl von Kontaktelementen verwendet ist, deren Länge so bemessen ist, dass die Stromunterbrechung in der richtigen Reihenfolge erfolgt.
    11. Bremsanlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die äusserste Stellung des Steuerorgans der Bremsanlage die Einschaltung von Kontaktelementen bewirkt, durch welche Reversierung der Motoren (M) herbeigeführt wird.
AT97788D 1921-05-12 1921-05-12 Elektromechanische Bremsanlage, insbesondere für motorisch betriebene Wagenzüge. AT97788B (de)

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