DE466433C - Verfahren zum Hopfen von Malzextrakt - Google Patents

Verfahren zum Hopfen von Malzextrakt

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    • C12C7/28After-treatment, e.g. sterilisation
    • C12C7/287Treating beerwort with hopextract
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description

  • Verfahren zum Hopfen von Malzextrakt Seit langer Zeit besteht das Bestreben, bierähnliche Getränke aus Präparaten herzustellen, die in konzentrierter Form alle Bestandteile besitzen, wie solche das Bier enthält. Diese Mittel sollen außer der Billigkeit auch die Eigenschaft haben, leicht versandt zu werden, uni möglichst an Verpackung und Transportkosten zu sparen. Diese Präparate sollen besonders dort zur Verwendung kommen, wo infolge der Hitze, wie z. B: in. den Tropen, das Bierbrauen sehr erschwert ist, um jederzeit frisches Bier herstellen zu können und in Gegenden. wo die Herstellung von -Alkolika in fabriksmäßiger Weise verboten ist und auch sonst nicht durchgeführt werden kann.
  • Auf diesem Gebiete sind feste und flüssige. Präparate bekannt. Alle diese Präparate ergeben aber keinen reinen Biergeschmack. weil sie sich nicht nach dem Grundsatz richten des Reinheitsgesetzes, wie es in Deutschland vorgeschrieben ist, also nicht nur 'Malz, Hopfen und Hefe benutzen, sondern noch andere kohlehydrathaltige Beimischungen und fremdartige Hopfenextrakte enthalten. Diese letzteren sind als Alkoholextrakte von einer anderen Eigenschaft wie jene Hopfenli,-standteile, welche durch den Brauprozeß als wässerige Auszüge aus dem Hopfen in das Bier gelangen.
  • 'Kir verwenden zu unserem Präparat eine Malzwürze, die nach dem üblichen Sudhausverfahrcn der Brauerei hergestellt ist und bringen diese im Vakuum zu einer entsprechenden Konzentration. Die Verwendung anderer kohlehydrathaltiger Bestandteile ist nach unserem Verfahren ganz ausgeschlossen.
  • Von dem Gedanken ausgehend, daß an Stelle des Kochens der Malzwürze mit Hopfen, wie äts in der =Brauerei üblich ist, oder daß ein Hopfenextrakt, welches der Walzwürze zugesetzt wird; die Wirkungsweise des Hopfens auf die Alalzextraktbestandteile auch dadurch erreicht werden kann, wenn der Hopfen gleich mit dem konzentrierten Malzextrakt gekocht wird, bringen wir den Hopfen in fein zerkleinertem Zustand - also ohne das demselben eine Extraktion zu machen -gleich mit denn konzentrierten Malzextrakt in Dosen zusammen. Die Dosen mit dem Malzextrakt und zerkleinertem Hopfen werden hermetisch geschlossen und eine Zeit von ilj_, Stunden in kochendem Wässer belassen.
  • Das Kochen von zerkleinertem Hopfen in konzentriertem 'Malzextrakt, und zwar in geschlossener Dose, bietet gegenüber bisher allen bestehenden Verfahren insofern ein neues technisches 'Moment, als sämtliche flüchtigen aromatischen Hopfenbestandteile in solchem Malzextrakt zurückgehalten werden im Gegensatz zu den anderen hochverfahren von -Malzwürze oder INlahextrakt mit Hopfen, wo stets ein Teil der leicht flüchtigen Hopfenaromastoffe verlorengeht.
  • Da einerseits sowieso eine Sterilisierung des Malzextraktes zur Haltbarmachung in den Dosen notwendig ist, anderseits durch die Erhitzung der geschlossenen \Ialzextraktdosen in kochendem Nasser diese Wärme gleich verwertet wird, um die Einwirkung des zerkleinerten Hopfens auf die llalzextraktbestandteile - ähnlich wie beim normalen SudprozeB in der Brauerei - auszunutzen, wird durch diese Manipulation eine wesentliche Vereinfachung des ganzen Brauprozesses erzielt und damit auch ein technischer Vorteil erreicht. Ausführungsbeispiel Die nach üblicher Arbeitsweise hergestellte normale Würze wird auf 4o' Be konzentriert, und es werden auf ioo Gewichtsteile dieses Malzextraktes 1,6 Gewichtsteile fein zerkleinerter Hopfen genommen. Die Dosen mit dem konzentrierten Malzextrakt und der oben angeführten entsprechenden -Menge zerkleinerten Hopfens werden hermetisch geschlossen und in einem Kessel mit kochendem -Wasser il . Stunde belassen. Zur Herstellung eines bierähnlichen Getränkes wird entsprechend den hierfür bekannten Verfahren der Inhalt einer 1/2-kg-Dose in etwa 31/21 reinem Wasser gelöst, die Lösung durch ein Tuch filtriert und dem Filtrat iog Bäckereihefe -zugesetzt, die vorher gut in einem kleinen Quantum dieser Lösung verrührt worden ist. Es tritt Gärung ein, und nach 3 bis .1 Tagen wird das Jungbier, tunlichst ohne Aufrühren des Bodensatzes, in Flaschen, möglichst mit Patentverschluß versehen, gefüllt. Die Flaschen läBt man etwa 14 bis ?o Tage kühl stehen und erhält man danach ein rein schmeckendes Bier.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Hopfen von Malzextrakt, dadurch gekennzeichnet, daß das Extrakt zusammen mit dem zerkleinerten Hopfen in die Vorratsdosen gefüllt wird, worauf diese geschlossen und einige Zeit in kochenden Wasser erhitzt werden.
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