DE464168C - Raupenfanggeraet - Google Patents
RaupenfanggeraetInfo
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
- A01M3/00—Manual implements, other than sprayers or powder distributors, for catching or killing insects, e.g. butterfly nets
Landscapes
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- Pest Control & Pesticides (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Insects & Arthropods (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
Die Erfindung geht von der Erfahrung aus, daß sich die Raupen und ähnliche Schädlinge
namentlich an Obstbäumen und Sträuchern sofort an langen Fäden auf den Boden oder
auf einen unteren Ast herunterlassen, wenn man sich ihnen mit einer stark duftenden
Flüssigkeit, z. B. Benzin, Äther oder auch schon Zigarrenrauch, nähert. Unter Umständen
genügt auch schon das Berühren der Zweige, um die Raupen zu veranlassen, sich von den Zweigen herunterzulassen.
Gemäß der Erfindung wird nun diese Beobachtung benutzt, um ein Gerät herzustellen,
mit dem die Raupen gesammelt und dann vernichtet werden können. Dieses Gerät besteht im wesentlichen aus einem
Sammelbehälter bekannter Art für die Raupen, an dessen Oberende ein Napf, eine Rinne
oder ein ähnliches Aufnahmegefäß für eine stark duftende, womöglich die Raupen betäubende
Flüssigkeit oder einem mit solcher Flüssigkeit getränkten Stoff angeordnet ist, was an sich für die Schädlingsbekämpfung
ebenfalls nicht mehr neu ist. Z. B. kann man für diesen Zweck Watte benutzen.
Damit beim Fortziehen des Raupensammelgefäßes die Raupen nicht an ihren Fäden
wieder aus dem Behälter herausgezogen werden, sind an seinem oberen Rande Schneiden
angebracht, in denen sich die Raupenfäden fangen und schließlich zerrissen werden.
Der Sammelbehälter kann wie üblich abnehmbar in einem Zuführungstrichter angebracht
sein, der zugleich die Schneiden und die Rinne zur Aufnahme der Flüssigkeit
trägt. Zum Bestreichen höherer Bäume kann ein besonderer Haltestab vorgesehen sein, der
in bekannter Weise gabelartig an dem oberen Ende des Sammeltrichters angreift, so daß
das Rauperifanggerät nach Art eines Pendels im stabilen Gleichgewicht aufgehängt ist und
bei sämtlichen Bewegungen der Stange seine senkrechte Lage beibehält.
Die übrigen Merkmale der Erfindung sind aus der Zeichnung ersichtlich.
Abb. ι zeigt eine Oberansicht auf den Behälter,
Abb. 2 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
Abb. 3 gibt eine andere Ausführungsform wieder.
Wie Abb. 2 darstellt, ist der Behalten
mittels eines Bajonettverschlusses 2 mit dem üblichen Sammeltrichter 4 verbunden. Am
Unterende des Trichters 4 ist eine ringförmige Rinne 5 angebracht, die mit Watte ausgefüllt
ist. Diese Watte ist, wie bekannt, mit einer die Raupen betäubenden Flüssigkeit
getränkt. Damit die Raupen nicht in diese Rinne fallen können, wird sie mit einem
geruchdurchlässigen Stoff, beispielsweise einem Drahtsieb 6, auf ihrer ganzen Länge
bedeckt. An dem zylindrischen Teil 3 des Trichters 4 sind ferner Schneiden 7 angebracht,
die zum Auffangen und Durchschneiden der Raupenfäden dienen. Die Haltestange
10 umfaßt mit einer Gabel 9 den Trichter 4 und greift in zwei Ösen 8 an die-
sem Trichter ein, so daß der Behälter ι mitsamt
seinem Trichter in bekannter Weise pendelnd aufgehängt ist.
Haben sich genügend Raupen in dem Behalter ι gesammelt, so kann dieser von dem
Trichter entfernt werden, und man kann die Raupen ausschütten und vernichten.
In ähnlicher Weise ist das Gerät nach Abb. 3 ausgebildet. Bei diesem ist der Raupenfangbehälter
12 schubkastenartig . ausgestaltet und kann seitlich herausgezogen werden.
Er ist am Unterende des Trichters 13 angebracht, der wieder mit Schneiden 15 versehen
ist. Diesem werden die Raupen durch einen weiteren Trichter 14 zugeführt. Der
Behälter 16 zur Aufnahme der Flüssigkeit bzw. der mit ihr getränkten Watte ist quer
über dem vorzugsweise mit rechteckigem Querschnitt ausgeführten Sammeltrichter angeordnet
und mit einem dachförmig ausgebildeten Sieb 17 bedeckt. Diese Form des
Siebes hat den Vorteil, daß die Rinne 16 verhältnismäßig breit ausgebildet werden kann,
trotzdem aber verhindert wird, daß die Raupen auf dieser Rinne liegen bleiben.
Claims (4)
1. Raupenfanggerät, gekennzeichnet durch einen Sammelbehälter mit Schneiden
zum Abtrennen der Raupenfäden, in dem eine Rinne zur Aufnahme einer die Raupen betäubenden Flüssigkeit oder
eines mit solcher Flüssigkeit getränkten Stoffes angeordnet ist.
2. Raupenfanggerät nach Anspruch 1 mit Sammeltrichter und abnehmbarem
Fangfoehälter, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammeltrichter (4) die Rinne (5)
und die Schneiden (γ) trägt.
3. Raupenfanggerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rinne (5, 16) mit einem geruchdurchlässigen Stoff, beispielsweise einem Drahtsieb
(6, 17), bedeckt ist.
4. Raupenfanggerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rinne (16) als Steg über die Mitte des Sammeltrichters (14) geführt und mit
einem dachförmigen Sieb (17) abgedeckt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
ÖERLIN. GEDRUCKT IN DER ItE
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB129734D DE464168C (de) | 1927-02-13 | 1927-02-13 | Raupenfanggeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB129734D DE464168C (de) | 1927-02-13 | 1927-02-13 | Raupenfanggeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE464168C true DE464168C (de) | 1928-08-14 |
Family
ID=6997446
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB129734D Expired DE464168C (de) | 1927-02-13 | 1927-02-13 | Raupenfanggeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE464168C (de) |
-
1927
- 1927-02-13 DE DEB129734D patent/DE464168C/de not_active Expired
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