DE45902C - Sicherheitsschlofs - Google Patents
SicherheitsschlofsInfo
- Publication number
- DE45902C DE45902C DENDAT45902D DE45902DA DE45902C DE 45902 C DE45902 C DE 45902C DE NDAT45902 D DENDAT45902 D DE NDAT45902D DE 45902D A DE45902D A DE 45902DA DE 45902 C DE45902 C DE 45902C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tumblers
- key
- tumbler
- lifted
- bolt
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims 1
- 210000001331 nose Anatomy 0.000 description 2
- 238000012935 Averaging Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B21/00—Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks
Landscapes
- Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
PETER FISCHER in AACHEN. Sicherheitsschloß.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Mai 1888 ab.
Bei dem durch die beiliegende Zeichnung veranschaulichten Sicherheitsschlofs ist, um die
Drehung eines in dasselbe eingeführten fremden Schlüssels zu verhindern, folgende in Fig. 2
dargestellte Construction angewendet.
Die Drehscheibe λ, in welche der eingeführte
Schlüssel fafst und welche somit, wenn das Schlofs geöffnet werden soll, mitgedreht werden mufs,
wird durch die in der Platte h geführten und vermittelst der Feder c nach unten gedrückten
Keile b und b1 festgehalten. Der zugehörige
Schlüssel e besitzt einen kleinen Bart d (Fig. 4 und 5), welcher in der Längsrichtung eine Abstufung
hat und die in der Scheibe α gelagerten Keilchen f und f1 von verschiedener Länge,
sowie mit ihnen die auf denselben ruhenden, vorhin erwähnten Keile b und b1 genau um
so viel anhebt, dafs die letzteren die Scheibe a freigeben und diese gedreht werden kann.
Bei der geringsten Ungenauigkeit des Schlüsselbartes d kann die Scheibe α nicht gedreht werden,
denn wenn einerseits eines der Keilchen f oder fl zu hoch gehoben wird, greift dieses
in die Platte h ein, und wenn andererseits ein solches nicht hoch genug gehoben wird, greift
der zu diesem gehörige Keil b bezw. b1 noch
in die Scheibe α ein.
Die an den Keilen b Und b1 befindlichen
Nasen greifen- in die Einschnitte g gl oder g2
des Riegels 0 ein, je nachdem der letztere ganz vorgeschoben, auf halber Tour steht oder ganz
zurückgeschoben ist, und halten ihn in dieser Lage fest, wenn nicht', wie vorhin erwähnt,
die Keile b und bx hochgehoben sind.
Sollte aber beim Einführen eines fremden Schlüssels in das Schlofs der Drehung desselben
behufs Oeffnens des Schlosses die vorhin beschriebene Vorrichtung nicht im Wege stehen,
indem derselbe die Keile gerade hoch genug heben würde, so mufs der grofse Bart i (Fig. 4
Und j)" desselben zunächst die kleinen Zuhaltungen
k (Fig. 1) passiren, welche (mit Ausnahme der untersten A;-1) vermittelst der Nasen /
die gröfseren Zuhaltungen m festhalten, wenn sie nicht um ein bestimmtes Mafs nach rechts
geschoben werden, während sie dieselben mittelst der Nasen η bei n1 wieder fassen, wenn
sie um das Geringste zu weit nach rechts geschoben werden.
Erst wenn auf diese Weise die gröfseren Zuhaltungen m aus der Verbindung mit den
kleineren k gelöst sind, können sie bei weiterer Drehung, des Schlüssels derart eingestellt werden,
dafs sie den Riegel freigeben.
Um den Schlofsriegel ο zum Schliefsen vorschieben zu können, müssen die Nebenzuhaltungen
k die Hauptzuhaltungen m auch freigeben, wenn der Schlüssel nach der" hierbei
nothwendigen Richtung gedreht wird, wobei er zuerst auf die gröfseren Zuhaltungen m stöfst.
Zu diesem Zwecke ist die in Fig. 6 gezeigte Einrichtung getroffen. Die unterste Nebenzuhaltung
k1 trägt an ihrem oberen Ende einen zu ihrer Ebene verticalen Stift t, gegen welchen
sich sämmtliche übrigen, höher gelegenen Zuhaltungen k mit ihrem oberen Ende lehnen.
Die unterste Zuhaltung k1 ist aber nicht, wie die übrigen kleineren Zuhaltungen, in die zugehörige
gröfsere Zuhaltung m1 eingehakt, sondern steht mit dieser derart in Berührung, dafs
sie von der Zuhaltung τη1, welche gegen die
anderen Hauptzuhaltungen m um so viel nach
Claims (1)
- unten vorsteht, dafs sie von dem Schlüsselbart i etwas früher als die höher gelegenen gehoben wird, zur Seite gedrückt wird, wobei die übrigen Zuhaltungen k durch den Stift t mitgenommen werden. Die Gröfse der seitlichen Verschiebung der Zuhaltungen k ist. nun gerade so bemessen, dafs die sä'mmtlichen Hauptzuhaltungen m freigegeben werden, und dem Passiren des Schlüssels nach dieser Richtung, somit dem Vorschieben des Schlofsriegels ο nichts mehr im Wege steht. Fig. 6 zeigt die unterste Zuhaltung m1 hochgehoben und von dieser die Zuhaltung k seitlich fortgedrückt, in welchem Falle sä'mmtliche Zuhaltungen m und k den Riegel ο zum Vorschieben freigegeben haben; ferner zeigt Fig. 6 in strichpunktirter Mänfer die Läge derselben Zuhaltungen, wenn auf dieselben der Schlüsselbart noch nicht eingewirkt hat.Die Zuhaltungen m und m1 werden durch die Federn q und die Zuhaltungen k und k1 durch die Federn r in der gewöhnlichen Weise beeinflufst.Pate ν τ-An sp rüch:Ein Sicherheitsschlofs, gekennzeichnet durch folgende gleichzeitig zur Verwendung kommenden Theile:a) die in der Platte h drehbare Scheibe, welche die Drehung eines hineingesteckten falschen Schlüssels verhindern soll, indem sie selbst durch die nur vom richtigen Schlüssel richtig eingestellten Keile ff' bezw. b b1 festgehalten wird;b) die unterste Nebenzuhaltung k1 mit dem zu ihrer Ebene verticalen Stift t in Verbindung mit der untersten Hauptzuhaltung m1 (Fig. 6), durch welche beim Drehen des Schlüssels in der zum Vorschieben des Riegels erforderlichen Richtung die Zuhaltung k1 und mittelst deren Stiftes t auch sä'mmtliche darüber liegenden Nebenzuhaltungen k von den Zuhaltungen m so weit seitlich weggedrückt werden, dafs einem Hochheben der letzteren und dem freien Passiren des Schlüssels bezw. des Riegels nichts im Wege steht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE45902C true DE45902C (de) |
Family
ID=321045
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT45902D Expired - Lifetime DE45902C (de) | Sicherheitsschlofs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE45902C (de) |
-
0
- DE DENDAT45902D patent/DE45902C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE45902C (de) | Sicherheitsschlofs | |
| DE866471C (de) | Schlosssicherung | |
| DE220469C (de) | ||
| DE1904486C3 (de) | Mittels zweier, in einen Schlüsselkanal einsteckbarer, unterschiedlicher Doppelbartschlüssel schließbares SchwenkzuhaltungsschloB | |
| DE568387C (de) | Schloss mit plattenfoermigen Zuhaltungen | |
| DE278990C (de) | ||
| DE4226269C1 (de) | Sicherheitsschloß für Wertbehälter | |
| DE468294C (de) | Sicherheitsschloss fuer Wertfaecher | |
| DE110069C (de) | ||
| DE573688C (de) | Schloss mit zweiteiligen Zuhaltungen | |
| DE191062C (de) | ||
| DE388255C (de) | Schliessbarer Schubriegel fuer Tueren u. dgl. | |
| DE388910C (de) | Sicherheitsschloss | |
| DE332933C (de) | Vorrichtung zum Sichern von Tuerschloessern vermittels eines in das Schluesselloch hineinragenden Dornes | |
| DE606329C (de) | Tuerschloss mit Zuhaltungen verschiedener Ordnung | |
| DE24836C (de) | Vexirverschlufs für Geld- und Dokumentenschränke | |
| DE31172C (de) | Kombinationsschlofs für Geldschränke | |
| DE270694C (de) | ||
| DE491985C (de) | Sicherheitsverschluss fuer die Sperrhaken, insbesondere an Gueterwagen | |
| DE338404C (de) | Sicherheitseinsatzschloss | |
| DE54521C (de) | Sicherheitsschlofs | |
| DE572759C (de) | Schlosssicherung mit einer in einer Schwalbenschwanzfuehrung des Tuerbeschlages gehaltenen Abschlussplatte | |
| DE127134C (de) | ||
| DE239504C (de) | ||
| DE255628C (de) |