DE491985C - Sicherheitsverschluss fuer die Sperrhaken, insbesondere an Gueterwagen - Google Patents
Sicherheitsverschluss fuer die Sperrhaken, insbesondere an GueterwagenInfo
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- DE491985C DE491985C DEK110400D DEK0110400D DE491985C DE 491985 C DE491985 C DE 491985C DE K110400 D DEK110400 D DE K110400D DE K0110400 D DEK0110400 D DE K0110400D DE 491985 C DE491985 C DE 491985C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B83/00—Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
- E05B83/02—Locks for railway freight-cars, freight containers or the like; Locks for the cargo compartments of commercial lorries, trucks or vans
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Description
- Sicherheitsverschlaß für die Sperrhaken, insbesondere an Güterwagen Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf einen Sicherheitsverschluß für rlie Sperrhaken, insbesondere an Güterwagen, bei dem hinter dem Schlüsselloch Schlitzplatten gegenein.ander verschiebbar angeordnet sind, darin bestehend, daß die Schlitzplatten durch Federkraft in Sperrstellung gehalten werden und mit Stangen verbunden sind, die an ihren Enden nach außen ragende Zapfen tragen, an die beim Offnen des Wagens Zugmittel eines Hauptschlüssels gebracht werden, die beim Drehen des Hauptschlüssels die Schlitzplatten verschieben, wobei sie dem Schlüsselloch gegenüber in Offenstellung gebracht und so lange in dieser gehalten werden müssen, bis der Nebenschlüssel durch den Durchbruch des Hauptschlüssels gestoßen wird.
- Sicherungen für die Sperrhaken an Güterwagen sind nicht neu. In der Praxis verwendet man Plombenver schlüsse, bei dienen durch ein Loch im Sperrhaken und eine am Wagen angeordnete Öse ein Draht geführt wird. dessen Enden mittels einer Plombierzange miteinander verbunden «erden. Dieses Verfahren stellt aber keine Sicherung dar, da mittels einfacher Werkzeuge der Draht leicht entfernt werden kann. Es ist hierin wohl eine Maßnahme zu erblicken, die eine unerlaubte Öffnung des Wagens feststellt, nicht aber die Öffnung selbst verhindert bzw. erschwert. Diesem Übelstande soll durch den vorliegenden Erfindungsgegenstand abgeholfen «-erden. Zum öffnen des Wagens wird ein Satz, bestehend aus zwei Schlüsseln, benötigt, von denen der eine mit langen Stangen o. dgl. in Verbindung gebracht wird, die unterhalb des Daches und dicht über dem Wagenboden Angriffspunkte besitzen, also zwei Angriffspunkte, die in größtmöglichster Entfernung voneinander liegen. Beim öffnen des Verschlusses müssen außer dem eigentlichen Verschluß gleichzeitig die zwei Angriffspunkte betätigt werden. Dadurch wird es unmöglich gemacht, daß ohne den zum Erfindungsgegenstande gehörigen Schlüsselsatz die Sicherheitsvorrichtung während der Fahrt des Wagens oder unauffällig während des Stillstandes geöffnet werden kann. Eine weitere Sicherung bedeuten die verschiedenen Schlüsselprofile, die ein Öffnen des Verschlusses nur mit Hilfe eines zusammengehörigen Schlüsselsatzes gestatten.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt den Erfindungsgegenstand zUb. i im Ouersch_nitt a-b, Abb.2 in Vorderansicht, Abb.3 in Rückansicht.
- Abb. 4. zeigt den ineinandergeschobenen Haupt- und Nebenschlüssel.
- An der Innenwand der verschiebbaren Wagentür i ist ein Winkelstück 2 angeordnet, das mit einem Lager 3 für den Wagenriegel 4 ausgerüstet ist. Auf der Vorderseite der Tür i befindet sich in Höhe des Lagers 3 eine Buchse 5, die als Führungsstück für den einzuschiebenden Hauptschlüssel 6 und Nebenschlüssel ; dient. An der Seite der Buchse 5 " s ind innerhalb des Winkelstückes zwei Schlitzplatten 8 und 9 angeordnet. An den Schlitzplatten 8 und 9 sind Stangen ro und z t von zweckmäßigerweise U- oder T-förmigem Querschnitt befestigt. die die Schlitzplatten unter der Wirkung von Federn i2 und 13 in Sperrstellung zur Schlüssellochöffnung dergestalt halten, daß die Bohrungen 14 und 15 der beiden Schlitzplatten gegeneinander verschoben sind. Die freien Enden der Stangen ro und rr greifen in Vertiefungen 16 und 17 und wirken in Ruhestellung als Sperriegel. Vor den freien Enden der Stangen 12 'Lind 13 sind Haken r9 und 2o befestigt, die nach außen durch in der Wandung z angeordnete Schlitze 21 und 22 ragen. In jede der Schlitzplatten 8 und 9 greifen unter Federdruck stehende Sperriege123 und 24, deren Enden mit Anschlägen 25 und 26 ausgerüstet sind.
- Das Kopfende des in der Buchse 5 lagernden Hauptschlüssels 6 ist als Drehplatte 27 .ausgebildet, die mit einem Handgriff 28 versehen ist. Am Umfange der Drehplatte 27 sind Ösen 29 und 3o angeordnet, an welchen Zugstangen 31 und 32 angelenkt sind. Die Zugstangen 31 und 32 greifen mit ihren als Haken ausgebildeten Enden in die Ösen r9 und 2o. Das Bartende des Hauptschlüssels 6 ist mit Nasen 33 und 34 ausgerüstet, die beimDrehen des Hauptschlüssels auf die an den Sperriegeln 23 und 24 angeordneten Anschläge 25 und 26 wirken, Die Buchse 5, deren Bohrung dem Durchmesser des Hauptschlüsselschaftes 6 entspricht, ist mit Längsnuten 35 und 36 versehen, die der Form der Nasen 33 und 34 entsprechen. Der Hauptschlüssel weist einen Durchbruch, im vorliegenden Falle von quadratischem Querschnitt, auf (s. Abb. z und 2), der als Führung für den einzuschiebenden Nebenschlüssel ? .dient.
- Der obere Schaftquerschnitt des Nebenschlüssels 7 entspricht der Formgebung des Hauptschlüssels 6. Im vorliegenden Ausführungsbeispiele ist der Schaft als Vierkant von der Seitenlänge der Buchse 5 ausgebildet. Der weitere Schlüsselschaft zeigt kreisförmigen Querschnitt. Der Bart des Nebenschlüssels greift in einen entsprechend geformten Durchbruch des Wagenriegels 4 ein. Bei dem in Abb.3 dargestellten Haupt- und Nebenschlüssel ist am Schaftoberteil, dicht unterhalb des Schlüsselkopfes 37, ein Vierkantstück 38 angeordnet, das in eine entsprechende V ertiefting .des Hauptschlüssels 6 eingreift. Der übrige Teil des Schaftes 39 zeigt krei.sför inigen Querschnitt.
- Die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes ist folgende: Um den Sicherheitsver schluß zu öffnen, muß zunächst der Hauptschlüssel 6 zusaininen mit dein Nebenschlüssel 7 in die Buchse 5 eingeführt werden. Der Nebenschlüssel 7 kann nur bis an die Schlitzplatten 8 und 9 herangeführt werden, da die gegeneinander verschiebbaren Schlitzplatten 8 und 9 ein weiteres Durchschieben verhindern. Die an dein Teller des Hauptschlüssels 6 befindlichen Ztigstanb n 31 und 32 werden in die Haken z9 und 2o eingehängt (Abb. z und 2) und der Hauptschlüssel 6 zum Entriegeln der Schlitzplatten 8 und 9 .am Handgriff 28 gedreht, wobei die Nasen 33 und 34 gegen die Anschläge 25 und 26 der Sperriegel 23 und 24 einwirken. Der Schlüssel wird nun so lange gedreht, bis die Sperriege123 und 2-1 aus den Schlitzplatten 8 und 9 herau.sgescboben sind. Nunmehr wird der Handgriff 28 nach der dem Wagenriegel4 entgegengesetzten Richtung weitergedreht, bis ein Durchschieben des Nebenschlüssels 7 durch die Schlitzplatte hindurch bis in den Durchbruch des Wagenriegels 4 erfolgen kann. Durch weiteres Drehen in gleichem Sinne wird der entsicherte Wagenriege14 aus seiner Sperrlage in die Höhe gehoben, so daß nunmehr eine Öffnung der Wagentür erfolgen kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Sicherheitsverschl iß für die Sperrhaken, insbesondere an Güterwagen, bei welchem hinter dem Schlüsselloch Schlitzplatten gegeneinander verschiebbar angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzplatten (8, 9) durch Federkraft (r3) in Sperrstellung gehalten werden und mit Stangen (ro, r r) verbunden sind, die an ihren Enden nach außen ragende Zapfen tragen, an die beim Öffnen des Wagens Zugmittel (3r, 32) eines Hauptschlüssels (6) gebracht werden, die beim Drehen des Hauptschlüssels (6) die Schlitzplatten (8, 9) verschieben, wobei sie dem Schlüsselloch gegenüber in Offenstellung gebracht und so lange in dieser gehalten werden müssen, bis der Nebenschlüssel (7) durch den Durchbruch des Hauptschlüssels gestoßen wird. z. Sicherheitsverschluß für die Sperrhaken, insbesondere an Güterwagen, nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß in jede der Schlitzplatten (8, 9) Riegel (23,24) greifen, die mit Anschlägen (25, 26) versehen sind, gegen die Nasen (33, 34) am Hauptschlüssel (6) wirken. 3. Sicherheitsverschluß für die Sperrhaken, insbesondere an Güterwagen, nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, d@aß der an einem Ende mit Nasen (33, 3d.) versebene Hauptschlüssel (6) am entge- 'yengesetzten Ende ein finit Handllchel (z8) versehenes Kopfstück (a7) trägt, an dein die Zugmittel (31, 32) angelenkt sind. 4. Sicherheitsverschluß für die Sperrhaken, insbesondere an Güterwagen, nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptschlüssel (6) mit einem profilierten Durchbruch versehen ist, der als Führung für den einzuschiebenden .\ ebenschliissel (7) dient. 3. Sicherheitsverschlul,i für die Sperrhaken, insbesondere an Güterwagen, nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptschlüssel (6) durchbohrt ist und am Kopf eine profilierte Vertiefung (38) trägt. h. Sicherheitsverschluß für ' die Sperrhaken, insbesondere an Güterwagen, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft des Nebeilsclilü.sscls (;) ein dem Durchbruch des Hauptschlüssels (6) entsprechendes Profil aufweist und der Bart (4o) des @ ebenschlüssels (7) zur Betätigung des hinter den Schlitzplatten (8, 9) liegenden Riegels (`(.) dient. ;. Sich erheitsverschluß für die Sperrhaken, insbesondere an Güterwägen, nach Anspruch i und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (3g) des Nebenschlüssels (;) ein Profilstück (38) trägt, das der 'Vertiefung im Kopfe des 11.rauptschlüsse ls (6) entspricht. B. Sicherheitsverschluß für die Sperrhaken, insbesondere an Güterwagen, nach Anspruch 1, 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Haupt- und Nebenschlüssel (6 und 7) einen Satz bilden, bei dem die Bartprofile unveränderlich sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK110400D DE491985C (de) | 1928-07-19 | 1928-07-19 | Sicherheitsverschluss fuer die Sperrhaken, insbesondere an Gueterwagen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEK110400D DE491985C (de) | 1928-07-19 | 1928-07-19 | Sicherheitsverschluss fuer die Sperrhaken, insbesondere an Gueterwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE491985C true DE491985C (de) | 1930-02-18 |
Family
ID=7241951
Family Applications (1)
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| DEK110400D Expired DE491985C (de) | 1928-07-19 | 1928-07-19 | Sicherheitsverschluss fuer die Sperrhaken, insbesondere an Gueterwagen |
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| DE (1) | DE491985C (de) |
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1928
- 1928-07-19 DE DEK110400D patent/DE491985C/de not_active Expired
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